Gabis Nähstube

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Weihnachtskleid Sew Along 2017 - Erste Ideen

Es geht wieder los, ich habe schon darauf gewartet, auf den Weihnachtskleid Sew Along 2017.



Das sind die Termine für dieses Jahr:

  • 19.11.2017 Wir haben so viele Ideen!

  • 26.11.2017 Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff

  • 10.12.2017 Wir sind neugierig und uns interessiert euer Zwischenstand

  • 23.12.2017 Das große Finale!

Und ja, ich habe Ideen, ganz viele sogar. Da stellt sich wirklich die Frage, ob es nur ein Kleid geben soll oder für jeden Weihnachtstag ein anderes. Aber erst einmal der Reihe nach.

Das erste Kleid, das ich in jedem Fall nähen werde und das ich ganz ehrlich schon angefangen habe, ist ein Schnitt auf der Burda Style 10/2017. Das Kleid werde ich aus einem Wolljersey mit feinem Lurexfaden im Karo nähen. Eine Änderung zum Schnittmuster habe ich schon beim Zuschneiden vorgenommen. Mein Kleid bekommt einen Rundhalsausschnitt.



Dann gibt es noch dieses Kleid aus der Ottobre Woman 5/2016, für das ich sogar den Originalstoff hier liegen habe. Ich habe mich bisher nicht getraut, den schönen Stoff anzuschneiden, aber wäre Weihnachten nicht genau der richtige Anlass für dieses Kleid?



Daneben spuken noch zwei Burda Fertigschnitte in meinem Kopf herum. Einmal der Schnitt 6691.



Ein nach diesem Schnitt genähtes Kleid habe ich am letzten Wochenende bewundern dürfen und war gleich begeistert. Dafür hätte ich einen schönen Jacquard in einem hellen pink hier liegen.

Den Schnitt 7731 finde ich wegen der Abnäher noch spannend. Auch hierfür hätte ich einen passenden Romanitjersey in meinen Vorräten.



Jetzt muss ich einmal in mich gehen, ob es wirklich diese Schnitte sein sollen, oder ob ich meine Planungen noch einmal ändere. Und die Frage ist wirklich, schaffe ich bis Weihnachten tatsächlich mehrere Kleider?

Jetzt schaue ich mir aber erst einmal die Ideen der anderen Mitstreiterinnen bei http://memademittwoch.blogspot.de/ an.


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 19.11.2017, 08.00| (16/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Herztaschen

Manchmal gibt es Schnittmuster, die man ganz lange nicht mehr beachtet haben und die dann ganz plötzlich wieder in den Blick kommen. So ging es mir jetzt auch mit der Herztasche. Dieses Schnittmuster war vor 10 Jahren einmal das Monatsmuster bei sulky. Damals habe ich die Tasche in Mengen genäht, waren sie sehr willkommene Geschenke. Als Froschkarin die Tasche nun mit ihren Schülern im Unterricht genäht hat und von mehreren in unserer Runde die Frage kam, was das denn für ein Schnitt sei, kam er mir wieder in den Sinn. Da ich für zwei Wichtelrunden noch Kleinigkeiten brauchte,habe ich zwei dieser Herztaschen genäht.

Einmal in einer rosa Variante aus einem wirklich lange gehüteten Patchworkstoff, den ich vor Jahren bei Karstadt in Bonn gekauft habe,



Wenn der Taschenbeutel zusammengepackt wird, wird auch schnell deutlich, warum die Tasche ihren Namen hat. Und jetzt, wo Plastikbeutel überall Geld kosten, sind solche Beutel einfach praktisch und immer schnell zur Hand.



Für den zweiten Beutel habe ich einen geblümten Stoff aus meinen Vorräten genommen



und dieser wird dann zu einem roten Herz.



Beide Taschen sind bzw. werden verschenkt und finden hoffentlich oft Verwenung.

Hier die Daten zu den Herztaschen:
Stoff: Patchworkstoffe aus den Vorräten
Anleitung: Monatstasche aus drei Quadraten von sulky
Stoffverbrauch: 1,20 m


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 17.11.2017, 10.00| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Winterkleid mit "Bonbontaschen"

Der Schnitt des „Bonbontaschenkleid“ hatte es mir ja sofort angetan und schon als das erste Kleid fertig war, stand fest, das bleibt nicht das einzige. In meinen Vorräten hatte ich noch einen dickeren Strickjersey. Ein Stoff genau richtig für ein kuschelig warmes Winterkleid. Und was lag da näher als ein zweites Bonbontaschenkleid.

Das letzte Wochenende mit seinem Dauerregen und einem Näh-Werkstattwochenende mit einer lieben Freundin kam da genau richtig, um dieses Kleid zu nähen. Sonntagabend war dann mein zweites Bonbontaschenkleid fertig.



Da dieser Jersey wesentlich elastischer ist, musste ich bei diesem Kleid an den Seitennähten ein wenig Weite zugeben. Da ich dort vorsichtshalber immer etwas mehr Nahtzugabe zuschneide, war das zum Glück überhaupt kein Problem.

Für die Taschenbeutel habe ich wieder Futterstoff genommen. Der Schnitt sieht vor, dass dafür auch der Jerseystoff genommen wird. Ich finde aber, dass das an einer Stelle, wo frau das überhaupt nicht mag, auftragen würde. Da ist Futterstoff doch wesentlich dankbarer.



Auch beim Reißverschluss habe ich statt der angegebenen Länge von 15 cm Reißverschlüsse von 20 cm genommen. So konnte ich sie über die Nahtzugabe annähen und habe die überstehende Länge einfach beim Nähen mit der Overlock abgeschnitten. Das war mir aber lieber,als wenn das Ende des Reißverschlusses nachher am Tascheneingriff sichtbar ist. 15 cm sind dafür doch etwas knapp bemessen.



Entgegen der Schnittvorlage habe ich den Ausschnitt wieder mit einem Beleg verstürzt und den Beleg knapp nehmen der Ansatznaht auf den Nahtzugaben festgesteppt. So legt sich der Beleg schön nach innen. Ich finde diesen Ausschnitt hübscher als der vorgesehene T-Shirt-Ausschnitt.



Hier noch die Rückansicht. Durch die Teilungsnähte kommt das Kleid sehr schön auf Figur. Ich mag es so und fühle mich damit sehr wohl.



Und jetzt gehe ich mit dem Kleid zum http://memademittwoch.blogspot.de/ und schaue, was die anderen Mädels heute zeigen.


Hier die Daten zum Kleid:
Stoff: Strickjersey gekauft bei Stoffmüller in Köln
Schnittmuster: Kleid 654175 K 176 von Zwischenmass
Stoffverbrauch: 2,30 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 15.11.2017, 07.00| (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Herbst Jacken Knit Along - eine fertige Henni

Wie ich schon berichtet habe, hatte mich die letzten Wochen ein fiebriger Infekt richtig in Schach gehalten. Und was macht man, wenn einem die Knochen so richtig weh tun, der Kopf schwer ist und die Konstitution auch nicht wirklich will. Man setzt sich mit einem heißen Tee in den Sessel und strickt.

So kann ich vermelden, die erste Jacke ist fertig.
Gestrickt habe ich eine Henni aus einer Wollmeise Pure Admiral.



Die Färbung Admiral ist mit dunkelblau auf der Seite der Wollmeise angegeben, aber ich finde, es ist auch eine kleine Spur petrol darin. Gefällt mir jedenfalls gut.



Die Henni war schon ewig auf meiner Projektliste, da war es jetzt mal wirklich Zeit, sie endlich zu stricken. Sie wird in einem von oben nach unten gestrickt. Die Anleitung ist von Strickauszeit, von der ich in letzter Zeit einige Jacken gestrickt habe.



Erst mutet die Jacke recht langweilig an, da der Body nur glatt rechts gestrickt wird. Mit der dünnen Pure und Nadeln der Stärke 3,50 mm eine ganz schöne und teilweise auch eintönige Arbeit. Aber dann kommt unten das Bündchen und eine breite Blende. Das Muster für Bündchen und Blende entschädigt dann für alles. Das macht richtig Spaß beim stricken.



Am Ärmelbündchen kommt dann noch ein weiteres Muster. So kommt eine recht schlichte Jacke flott daher.

Und da ich mit der ersten Jacke so schnell fertig war, habe ich die zweite auch schon angefangen. Hier habe ich mich ja für das Muster Flying Feathers von Hinterm Stein entschieden. Auch diese stricke ich wieder aus einer Wollmeise Pure und wie man hier sehen kann, die ersten Federn fliegen schon. Ich bin recht zuversichtlich, dass auch diese Jacke noch rechtzeitig zum Finale fertig wird.

Und jetzt gehe ich mir die Zwischenstände der anderen bei https://wollixundstoffix.blogspot.de anschauen.

Hier die Daten zur Jacke:
Wolle: Wollmeise Pure in der Farbe Admiral (100% Schurwolle)
Anleitung: Henni von Strickauszeit
Stricknadeln: 3,50 mm
Wollverbrauch: 412 g


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 12.11.2017, 09.00| (9/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

"Schwarzwald"kleid

Im Winter mit Stiefeln und schöner Strumpfhose trage ich total gerne Kleider und Röcke. Ich finde, die sind sogar wärmer als eine Hose. Gleich als ich die Burda Style 10/217 aus dem Briefkasten gefischt hatte und beim Durchblättern auf Seite 32 ankam, war mir klar, dass ich dieses Kleid haben muss. Als ich dann am gleichen Abend mit meiner Freundin Karin mailte und wir feststellten, dass wir beide auf Anhieb dieses Kleid ins Auge gefasst hatten, reifte sehr schnell der Plan, dass wir dieses Kleid gemeinsam nähen würden.

Mitte Oktober war ich zu einem Wochenende wieder einmal bei Karin im Schwarzwald. Den Freitag habe wir uns dann in Karins Nähzimmer verkrümelt und gemeinsam genäht.

Für mein Kleid habe ich einen Romanitjersey genommen, den ich im Jahr zuvor bei einem Besuch bei Karin im Schwarzwälder Stoffhaus gekauft habe. Als hätte ich es damals schon gewusst.



Beim Nähen des Kleides waren wir erst sehr skeptisch, ob diese unförmigen Abnäher das Kleid wirklich auf Figur bringen. Und die Schnittteile sahen so unsagbar klein aus. Vorsichtshalber hatten wir gleich drei cm Nahtzugabe zugegeben.



Die erste Anprobe zeigte dann, das Kleid passt. Die zusätzliche Nahtzugabe völlig umsonst zugegeben. Aber lieber so, als wenn das Kleid nachher zu eng gewesen wäre.



Was mir an dem Kleid nicht ganz so gut gefällt, ist der V-Ausschnitt, der hier ganz einfach mit einem Beleg verstürzt wird. Es sieht zwar schön aus, aber ich mag lieber einen Rundausschnitt. Der Ausschnitt ist nicht ganz so tief, so dass er nicht gleich tiefe Einblicke gewährt. So ist das Kleid gut zu tragen.



Stoff für ein weiteres nach diesem Schnitt habe ich mir bei meinem Besuch im Schwarzwald auch gekauft. Das wird dann aber ein Kleid mit Rundhalsausschnitt. Den Schnitt habe ich schon entsprechend geändert.

Und jetzt geselle ich mich mit meinem Kleid zum http://memademittwoch.blogspot.de/.



Hier die Daten zu dem Kleid:
Stoff: Romanitjersey gekauft Schwarzwälder Stoffhaus in Schramberg
Schnittmuster: Modell 103 aus der Burda Style 10/2017
Stoffverbrauch: 2,00 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 08.11.2017, 07.00| (8/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Stricktreffen Zoras

Wie in jedem Jahr traf sich die Ravelry-Gruppe von Atelier Zauberelfe zu einem Wochenendstricktreffen. Anreise war Freitag und Abreise Sonntag nach dem Frühstück. Endlich passte der Termin einmal in meinen Kalender und so war ich nach vier Jahren wieder dabei. Ich habe mich richtig gefreut, alle aus der Gruppe nach so langer Zeit wieder zu treffen und auch andere endlich persönlich kennen zu lernen.

Das Wochenende stand dann ganz im Zeichen des Strickens. Ort des Stricktreffens war der Schulbauernhof in Liebenau-Zwergen. Das ist ganz in der Nähe von Kassel. Der Schulbauernhof ähnelt einer einfachen Jugendherberge, was für das Stricktreffen völlig ausreichend war.

Bei dem Stricktreffen gab es dann auch ein Wickelwichteln. Hierfür wurden in ein Knäuel Zettel mit Nummern eingepackt. Dazu gab es Geschenkpäckchen mit den gleichen Nummern. Immer wenn man in dem Knäuel den Zettel mit der Nummer frei gestrickt hatte, durfte man das Päckchen mit der gleichen Nummer auspacken.

Als wir beim Bauernhof angekommen sind, hat jede Teilnehmerin ihr Wichtelpäckchen in den Essenraum gestellt. So wusste niemand, vom wen welches Päckchen war. Und dann haben wir gleich Freitag die Päckchen verteilt und sofort angestrickt. War das ein Spaß. Jede wollte so schnell wie möglich den ersten Zettel frei stricken und alle bewunderten die frei gestrickten Geschenke. Ich glaube, so viel Ansporn hatte ich noch nie beim stricken.

So hatte ich Samstagsnacht alle Geschenke frei gestrickt und an meiner Socke fehlte nur noch die Spitze. Die habe ich dann Sonntag schnell noch zu Hause gestrickt. Socken in nicht mal zwei Tagen, das ist für mich wirklich ein Rekord.

Und hier ist das gesamte Wichtelpäckchen mit den frei gestrickten Geschenken und den Socken, das mir Ina gepackt hat. Ich bin immer noch begeistert von diesem schönen Päckchen.



Als ich die Kräuter gegen Motten ausgepackt habe, habe ich für den Lacher des Abends gesorgt. Ich habe das Päckchen erst für Tee gehalten und es hin und her gedreht. Als dann jemand fragte, wie der Tee den heißt und ich Kräuter gegen Motten gesagt habe, sind alle anderen vor Lachen fast vom Stuhl gefallen. Mein Gesicht hätte man sehen müssen, als ich endlich begriffen habe, dass ich keinen Tee in den Händen habe.

Da meine Wolle recht unruhig war, habe ich mich für das Muster Zora von Regina Satte entschieden. Das geht eigentlich immer.



Ich mag Zöpfe ja sowieso.




Hier die Daten zu den Socken:
Wolle: Sockenwolle von Atelier Zauberelfe (75% Schurwolle, 25% Polyamid), Färbung Happy Birthsday 2011
Anleitung: Zora von Regina Satta
Stricknadeln: 2,75 mm
Wollverbrauch: 66 g


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 07.11.2017, 08.00| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Stoffdiät oder YoYo-Effekt?

Frau Küstensocke ruft heute wieder zum Zwischenstand der Stoffdiät auf und sie schreibt, dass sich einige scheinbar aus der Diät verabschiedet haben.

Verabschiedet habe ich mich nicht, nein ganz und gar nicht. Nur habe ich die beiden letzten Zwischenmeldungen ausgelassen und das hatte auch so seinen Grund.
Was ist passiert. Wenn man es in der Sprache der Diäten sagt: ich habe den absoltuten Yoyo-Effekt erlebt.

Alle zwei Monate habe ich fasziniert bewundert, wie diszipliniert Frau Küstensocke ihre Diät einhält. Meter um Meter purzeln. Und bei mir? Nach anfänglichen kleinen Abnahmeerfolgen, bin ich ein paar Mal zu viel im Stoffgeschäft gelandet.

So habe ich in den letzten Monaten zwar fleißig genäht und so auch 20,5 m abgebaut. Zwei weitere Kleider, ein Mantel und eine Collegejacke sind fast fertig, so dass ich sicherlich über 30 Meter vermelden kann. Aber gleichzeitig verzeichnen meine Vorräte einen Zuwachs von über 30 Metern.

Meine Bilanz also bisher, Versagen auf ganzer Linie. Die letzten beiden Monate des Jahres setze ich mir nun wenigstens das Ziel, am Jahresende bei +/- 0 m zu landen. Ein ehrgeiziges Ziel, aber irgendwann muss ich ja ernsthaft einmal anfangen.

Und eine Fortsetzung im nächsten Jahr muss dann wohl auch sein bzw. ist dringend nötig.

Jetzt schaue ich bei http://kuestensocke.blogspot.de/ wie erfolgreich alle anderen waren und stelle mich in die Ecke zum schämen.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 06.11.2017, 21.55| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Kleid mit "Bonbontaschen"

Es gab wieder ein Probenähen bei Zwischenmass und ich durfte wieder dabei sein. Genäht wurde diesmal ein Kleid für Strickstoffe bzw. elastische Stoffe. Für das Kleid hatte ich einen passenden Strickjersey hier liegen. Der wie gerufen für diesen Schnitt war. Beste Voraussetzungen also für dieses Probenähen.

Aber es sollte ein Kleid mit Hindernissen werden. Kurz nachdem ich den Schnitt bekommen habe, war ich zur Grippeschutzimpfung. Zwei Tage später lag ich mit einer Erkältung und Fieber im Bett und war erst einmal fast zwei Wochen außer Gefecht gesetzt. So lag das Kleid länger zugeschnitten und halb fertig genäht in meiner Nähstube. Und zu meinem großen Bedauern habe ich so die Deadline für dieses Probenähen nicht eingehalten. Das war mir echt das Ärgste.

Mittlerweile bin ich einigermaßen wieder auf dem Damm und so ist auch das Kleid fertig geworden.



Das Kleid ist eine Art Etuikleid. Besonders gut gefallen mir die beiden Reißverschlusstaschen in den seitlichen Vorderteilen. Die sind recht fix genäht. Ich habe die Taschenbeutel aus Futterstoff genäht, weil mir die Taschen aus dem Strickstoff zu dick geworden wären. Das hätte dann zu sehr aufgetragen.



Herr Nähstube meinte beim Anblick der Taschen gleich, da hätte ich ja schöne Bonbontaschen im Kleid. Wie er nur auf diese Idee kommt.



Im Schnitt ist am Halsauschnitt eine Halsblende wie wie bei einem T-Shirt vorgesehen. Dafür schien mir mein Stoff aber zu kräftig. So habe ich mich für eine Ausschnittblende entschieden. Die Blende habe ich knapp neben der Ansatznaht auf den Nahtzugaben festgesteppt und mit kleinen Stichen auf der Schulternaht festgenäht. So legt sich die Blende schön nach innen.



Wie immer sitzt der Schnitt wie angegossen. Nur im Rücken musste ich oben in den Teilungsnähten etwas Weite wegnehmen. Da warf der Rücken sonst starke Falten.



Genäht habe ich wieder die Größe K 176. Ein schöner Langgrößenschnitt, wo ich nichts anpassen muss.
Ein Schnitt für ein absolutes Lieblingskleid. Stoff für ein zweites Kleid nach diesem Schnitt liegt bereits bereit. Den Schnitt gibt es seit dieser Woche unter der Bezeichnung Kleid 654175 bei www.zwischenmass.de.

Hier die Daten zu dem Kleid:
Stoff: Strickjersey gekauft bei Stoffmüller in Köln
Schnittmuster: Kleid 654175 K 176 von Zwischenmass
Stoffverbrauch: 1,80 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 05.11.2017, 16.58| (6/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Geschenkverpackung

Für ein Geschenk brauchte ich eine passende Verpackung. Und es sollte in diesem Mal nicht einfach nur Geschenkpapier sein.

Da die Empfängerin des Geschenkes England und insbesondere London sehr gerne mag, ich den passenden Stoff in meinem Stash hatte, habe ich kurzerhand einen Stoffbeutel genäht.



Die Verpackung und das Geschenk sind super gut angekommen.

Hier die Daten zum Beutel:
Stoff: Patchworkstoff aus meinen Vorräten
Anleitung: Eigenentwurf
Stoffverbrauch: 0,80 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 04.11.2017, 11.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Blutsbrüder Zoras

Als ich im Mai mit Freundinnen bei der Wolllust in Berlin war, hat sich eine Freundin ein Knäuel Sockenwolle gekauft, das ihr so gut gefiel. Da sie selber nicht strickt, habe ich ihr versprochen, daraus Socken zu stricken. Also habe ich das Knäuel mit nach Hause genommen und dann gut zur Seite gelegt. Irgendwie wollen mir in diesem Jahr Socken nicht wirklich von den Nadeln hüpfen.

Jetzt fiel mir der Bobbel wieder in die Hände und da wollte ich ihn nicht schon wieder beiseite legen. Viel zu schön war doch der Opal Bobbel mit dem schönen Beinamen Blutsbrüder.



Also habe ich mein Nadelspiel hervorgeholt und Socken angeschlagen. Da die Wolle so nett gemustert hat, wollte ich nicht zu viel Muster stricken. So habe ich mich für schlichte Zoras entschieden.



Ich finde, dieses Zopfmuster geht bei eigentlich jeder Wolle und hier kommen die Zöpfe auch richtig gut zur Geltung.



Mal schauen, ob sich unsere Freundin noch an den Bobbel erinnert und hoffentlich gefallen ihr die daraus entstandenen Socken.


Hier die Daten zu den Socken:
Wolle: Sockenwolle von Opal, Serie Blutbrüder (75% Schurwolle, 25% Polyamid), Farbe 8862
Anleitung: Zora von Regina Satta
Stricknadeln: 2,75 mm
Wollverbrauch: 60 g


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 02.11.2017, 19.20| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Herbst Jacken Knit Along - Entscheidung

Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Herbst Jacken Knit Along. Diesmal wird er organisiert von Monikate aus https://wollixundstoffix.blogspot.de/.
Fast hätte ich ihn ja verpasst, denn am 08.10.2017 ging es schon mit den ersten Überlegungen los. Erst in letzter Sekunde habe ich es gesehen und nun muss ich mich echt sputen, dabei zu sein.

Hier sind die Termine des diesjährigen Herbst Jacken Knit Along:

  • 08.10.17  -   Ideen. Ideen. Ideen.  Das alles würde ich gerne stricken. 

  • 15.10.17 + 22.10.17  - Dafür habe ich mich wirklich entschieden. Das will ich unbedingt stricken. Vorstellung von Anleitung und Wolle. (Der 2. Termin da evtl. die Entscheidung doch schwerer gefallen ist. Die Wolle noch nicht im Strickkorb liegt.)             

  • 12.11.17  -    Das habe ich schon geschafft. 

  • 26.11.17  -   Fertig. Und ich bin glücklich mit meiner Jacke.

  • Nicht fertig geworden?  -  Dann denken wir über einen neuen Final Termin nach.


Dann zeige ich also heute etwas übereilt, wofür ich mich entschieden habe. Bei mir sollen es gleich zwei Jacken werden. Ob ich tatsächlich alle beide bis zum 26.11.2017 schaffe, bleibt alleerdings abzuwarten.

Meine erste Jacke entsteht aus der Färbung Admiral auf Wollmeise Pure.



Ich brauche dringend zu einigen blauen Kleidern eine recht klassische Strickjacke. Entschieden habe ich mich für die Anleitung Henni von Strickauszeit. Die Anleitung habe ich schon ganz lange hier liegen. Da kommt dieser Knit Along genau richtig, um sie endlich zu stricken.

Und ich habe auch schon angefangen. Einige Tage bei meiner Freundin Karin im Schwarzwald und die Strickzeit im Zug haben mich auch gut voran kommen lassen. So bin ich sehr zuversichtlich, dass diese Jacke im Zeitfenster fertig werden wird.



Meine zweite Jacke soll ebenfalls aus einer Wollmeise Pure, diesmal aus der Sonderfärbung Joan, die es gerade im Wollmeise Club gegeben hat. Für diese Wolle habe ich mir das Muster Flying Feathers von Hinterm Stein ausgesucht.



Bevor ich jetzt an der Henni weiter stricke, schaue ich mir erst einmal die Planungen der anderen Mitstrickerinnen an bei https://wollixundstoffix.blogspot.de/.

Liebe Grüße
Gabi


Gabi 22.10.2017, 20.31| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Cassis Eyelets

Nachdem die Teststricks von Christina so viel Spaß gemacht haben und mir so viele ihre Jacke gefallen, habe ist die Teststrick freie Zeit für eine weitere Jacke von Christina genutzt. Ich habe mich dabei für die Red Eyelets on Tuesday entschieden. Tuesday deshalb, weil Christina im letzten Jahr für jeden Wochentag eine Jacke entworfen hat und diese ist die Jacke für den Dienstag.



Bei der Jacke habe ich mich für eine Wollmeise Pure in der Färbung Cassis entschieden. Die Farbe wollte ich immer schon einmal ausprobieren. Und was soll ich sagen, sie gefällt mir ausgesprochen gut, eben eine richtige Gabi-Farbe.

Das besondere an der Jacke ist die Rückenpasse in einem schönen Lochmuster. Das ist ein echter Hingucker. Das Lochmuster wiederholt sich am Ärmelsaum und vor dem Bündchen am Body.



Ansonsten wird die Jacke glatt rechts gestrickt. Das ist beim Body etwas zäh, aber trotzdem ging es mit der Wollmeise gut voran. Die strickt sich einfach gut.

An die Jacke wird dann noch eine Blende im Lochmuster angestrickt. Meine habe ich nach dem Waschen vorsichtig gedämpft. Sonst hätte sie sich immer wieder eingerollt.



Ein schönes leichtes Jäckchen, das genau richtig zum überziehen in den nun kühler werdenen Herbsttagen ist. Und wieder eine Anleitung von Christina, die Spaß gemacht hat. Und es wird sicher nicht die letzte sein, die ich von ihr stricke. Die Anleitung zu dieser gibt es auf ravelry.com



Hier die Daten zur Jacke:
Wolle: Wollmeise Pure, Färung Cassis (100% Schurwolle)
Anleitung: Red Eyelets on Tuesday von Strickauszeit
Stricknadeln: 3,50 mm
Wollverbrauch: 371 g


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 14.10.2017, 09.00| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Lissy Jacke

Und wieder gab es ein Teststrick von Strickauszeit bei ravelry. Da mir die beiden letzten so viel Spaß gemacht haben und mit das neue Muster gleichzeitig richtig gut gefällt, habe ich mich wieder gemeldet und mich total gefreut, dass ich mitstricken durfte. Dieses Mal habe ich mich nicht für das Originalgarn entscheiden, sondern für eine Wollmeise DK, die noch in meinen Vorräten schlummerte. Es war fast so, als hätte diese DK in Fuchsia extra auf diesen Teststrick gewartet.

Die Maschenprobe passte und so konnte ich gleich, nachdem die Anleitung bei mir war, starten. Richtig gut gefällt mir wieder die Schulterkonstruktion. Diesmal ist sie wieder etwas anders, als bei den bisherigen Anleitungen. Aber auch diese sitzt wieder super.

Die Jacke hat diesmal Knöpfe. Das mag ich richtig gerne. Ich habe gerne die Möglichkeit, eine Jacke zu schließen.



Das Lacemuster an der Seite ist ein schöner Hingucker. Es machte aber auch das Stricken richtig kurzweilig. Ein Musterrapport geht über 10 Reihen und irgendwie spornet es unheimlich an, schnell noch einen weiteren Mustersatz zu stricken.



So habe ich die Jacke in einer Rekordzeit von 10 Tagen gestrickt. Das lag aber auch daran, dass ich in dieser Zeit mit dem Zug in den Schwarzwald gefahren bin und so einige Stunden strickend im Zug verbracht habe. Das ist wirklich sehr produktiv.



Der Teststrick hat wieder richtig viel Spaß gemacht. Die Anleitungen von Christina – Strickauszeit sind wirklich sehr gut geschrieben und leicht verständlich. Die kann ich nur empfehlen. Die Anleitung für diese Jacke ist demnächst bei ravelry erhältlich.



Hier die Daten zur Jacke:
Wolle: Wollmeise DK, Färbing Fuchsia (100% Schurwolle)
Anleitung: Lissy Cardigan von Strickauszeit
Stricknadeln: 4,00 mm
Wollverbrauch: 530 g


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 08.10.2017, 09.00| (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Cardigan Carina

Da ich jemand bin, dem recht schnell kalt ist, mag ich leichte Jacken, die man schnell überziehen kann sehr gerne. Vor einiger Zeit entdeckte ich im Netz den Cardigan Carina von Pattydoo. Ein Schnitt, der mir sofort gefiel, aber ich mag diese ebooks, bei denen frau den Schnitt mühsam zusammen kleben muss, so gar nicht. Wenn das ebook mit einer A0 Datei angeboten wird, lasse ich ihn plottern. Sonst nehme ich aber Abstand von solchen Schnitten.

Umso mehr habe ich mich gefreut, als es den Schnitt für den Cardigan jetzt auch als Papierschnittmuster bei Snaply gab. Sofort habe ich ihn und einige andere von Pattydoo bestellt.

Für den Cardigan habe ich den grauen Knit Knit, der schon länger in meinen Vorräten lag und auf seine Bestimmung wartete, geopfert. Die Schnittteile habe ich einzeln zuschneiden müssen, weil sich der Jersey nach dem Waschen verzogen hatte. Er ließ sich einfach nicht mehr ordentlich legen.



Genäht war der Cardigan dann schnell. Die Anleitung von Pattydoo wieder klar und gut verständlich. Selbst für Anfänger wäre dieser Schnitt dank der Videoanleitung von Pattydoo gut nachzuarbeiten.

Ich finde besonders die Taschen im Vorderteil sehr praktisch. Und die sind wirklich schnell und einfach genäht.



Auch die Rückenpasse ist ein schönes Detail. Hier kann man auch schön mit den Mustern des Stoffes spielen, wie hier gut zu sehen ist.



Von der Weite ist die Jacke schön leger, genau richtig um sie schnell einmal drüber zu ziehen. Mit einer Bluse und einen schönen Tuch ist sie aber auch absolut bürotauglich.



Das ist sicher nicht meine letzte Jacke nach diesem Schnitt. Ich finde, er schreit förmlich nach einen schönen Jaquard. Da muss ich mal auf die Suche gehen.

Hier die Daten zur Jacke:
Stoff: Knit Knit von albstoffe
Anleitung: Cardigan Carina von Pattydoo
Stoffverbrauch: 2,50 m (bei 1,20 m Stoffbreite)


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 04.10.2017, 06.00| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

goldener Oktober und Stoffdiät?

Der Oktober meldet sich goldig mit Sonne und sich langsam färbenden Blättern. Ich mag diese Jahreszeit. Die Hitze des Sommers ist vorbei und die Natur lockt uns noch einmal zu langen Spaziergängen raus. Ich laufe dann gerne durch den Wald und mag es, wenn das Laub zwischen den Füssen raschelt.



So darf der Oktober gerne noch länger bleiben. Aber für den Feiertag, sagen jedenfalls die Wetterfrösche, soll es Regen geben. Ich will eh endlich mal wieder an die Nähmaschine. Dafür hat in den letzten Monaten einfach die Zeit gefehlt. Wenn meine Stoffdiät nicht ein absoluter Misserfolg werden soll, muss ich bis Weihnachten noch ganz schön viel Stoff unter die Nadel bringen. Ich fürchte, ich werde kläglich scheitern.



Liebe Grüße
Gabi


Gabi 02.10.2017, 21.06| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Dies & Das

Wichtel-Stricksack

Zum ersten Mal gab es in der Wollmeise Gruppe bei ravelry ein Geburtstagswichteln. Mein Wichtelkind hat im September Geburtstag. Und in seinem Steckbrief schrieb mein Wichtelkind, dass es zwar nähen kann, aber seine Fertigkeiten nicht für so schöne Projektbeutel reichen. Diesen Wink habe ich aufgegriffen und so war in meinem Wichtelpäckchen dieser Stricksack.



Vorne wieder mit dem strickenden Schaf und hinten mit dem Namen meines Wichtelkindes.



Zusammen mit einem Strang Wollmeise Pure durfte dieser Stricksack seine Reise antreten und wird meinem Wichtelkind hoffentlich treue Dienste leisten.


Hier die Daten zum Stricksack:
Stoff: Patchworkstoffe aus dem Stash
Anleitung: Eigenentwurf
Stoffverbrauch: 0,80 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 06.09.2017, 09.00| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Parka

Wieder durfte ich bei Zwischenmass einen neuen Schnitt Probenähen, diesmal einen Parka. Der Parka kann aus Softshell oder einem Steppstoff genäht werden. Ich hatte mich recht schnell entschieden, dass mir ein Steppstoff lieber ist. Und damit fing das Dilemma an. Man versuche einmal, im Juli einen Steppstoff zu bekommen. Nach einigem Suchen wurde ich im www bei Frau Tulpe fündig. Der Stoff war innerhalb weniger Tage bei mir. Was sich dann als viel schwieriger herausstellen sollte, war ein Zwei-Wege-Zipper in der Länge 95 cm. Alle Stoffgeschäfte verneinten sofort, als ich danach fragte. So musste auch hier das www helfen.

Genäht war der Parka dann recht schnell. Ich war wieder ganz begeistert von der Passform des Schnittes. Ich habe wieder die Größe K 176 und die Brustweite 96 genommen und alles passte wie angegossen. Selbst die Ärmellänge war richtig. Hier muss ich sonst immer mindestens 5 cm zugeben.



Bei dem Schnitt habe ich mich für die Variante mit dem Kragen entschieden. Im Schnitt enthalten ist auch die Möglichkeit, den Parka mit einer Kapuze zu nähen. Der Kragen ist schön hoch, so dass er umgeschlagen gut aussieht, aber wenn es draußen kalt ist, hochgeschlagen auch gut wärmt. Durch eine eingezogen Kordel kann man den Kragen dann auch enger machen.



Die aufgenähten Taschen haben an der Oberkante Bündchenstoff. Das finde ich einen schönen Hingucker und so beulen die Tascheneingriffe auch nicht aus. Das Bündchen an den Ärmeln liebe ich. So schließen die Ärmel schön ab und es zieht keine Kälte dort hinauf.



Im Rücken hat der Parka eine Mittelnaht, die unten einen kleinen Schlitz hat. Auch das ist ein schönes Detail.



Im August genäht, war der Parka bei der Anprobe und beim Fotoshooting bei über 20°C eine kleine Herausforderung. Der Steppstoff wärmt wirklich gut. An kühlen Herbsttagen wird mir der Parka ganz bestimmt ein guter Begleiter sein.

Insgesamt kann ich diesen Schnitt sehr empfehlen. Die Passform des Parkas ist sehr gut und der Schnitt auch gut zu nähen. Mit ein wenig Übung ist er wirklich gut zu schaffen. Den Schnitt gibt es unter der Nummer 625 171 Parka bei www.zwischenmass.de .

Das Probenähen hat mir wieder richtig Spaß gemacht und ich habe eine schöne Jacke für die kühleren Tage.


Hier die Daten zum Parka:
Stoff: Steppstoff von Frau Tulpe
Bündchenstoff von Stoff & Stil
Schnittmuster: 625 171 Parka von Zwischenmass
Stoffverbrauch inkl. Bündchen: 3,50 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 03.09.2017, 09.00| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Rosa Light Shawl

Für eine Freundin brauchte ich etwas zum Geburtstag. Eine Freundin, die eigentlich alles hat, aber keine Handarbeiten kann, diese aber mag. Da war gleich klar, es wird etwas selbst gemachtes sein.

Entscheiden habe ich mich dann für das Green Light Shawl von Martina Behm und das Garn Yakusi von Kemke. Das Garn ist ein Traum. Ein ganz zartes Lacegarn aus 50% Seide und 50% Yakwolle. Das Garn hat einen recht stolzen Preis, aber das ist es wirklich wert. Es fühlt sich schon wunderbar weich an und dazu strickt es sich auch noch gut.



Die Anleitung von Martina Behm ist gewohnt eingängig. Wie immer strickt man viele rechte Maschen. Bei diesem Tuch kommt dann noch eine schöne Lacekante hinzu, die am Ende angestrickt wird. Das war eine Beschäftigung für zwei Abende.



Am Ende entsteht ein schmales Tuch, das eine Länge von über 2 m hat. So lässt es sich gleich mehrfach um den Hals legen. Da es sehr zart ist, ist es trotzdem angenehm leicht zu tragen.



Ich habe noch einen Strang dieses wunderschönen Garns nur in einer anderen Farbe. Das wird dann ein Tuch für mich. Denn mir gefällt Wolle und Anleitung super gut zusammen.


Hier die Daten zum Tuch:
Wolle: Yakusi von Kemke (50% Seide, 50% Yakwolle)
Anleitung: Green Light Shawl von Martina Behm
Stricknadeln: 3,5 mm
Wollverbrauch: 73 g


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 30.08.2017, 10.00| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Twin Set aus 365 Cashmere

Als ich im Mai noch einmal im Casa Lana war, um mich von Frau Kuck zu verabschieden und ihr alles Gute zu wünschen, wollte ich eigentlich keine Wolle kaufen. Ich hatte doch noch so viel Wolle zu Hause liegen. Aber irgendwie kam es wie immer, wenn ich im Wollgeschäft bin. Am Ende ging ich mit einer prall gefüllten Wolltüte aus dem laden. Dieses Mal hatte ich mich für die 365 Cashmere von Lana Grossa entschieden. Das ist ein Garn aus 77% Baumwolle, 15% Kashmir und 8% Polyamid, ein wirklich schönes weiches Sommergarn.

Aus diesem Garn hatte ich in dem Heft Classici Nr. 12 in schönes Twin Set gesehen. Das hatte mir schon beim ersten Durchblättern der Zeitung gut gefallen.

Das Top ist recht schlicht gehalten. Eine Lochmusterbordüre am unteren Rand und ansonsten glatt rechts gestrickt. Das ging mir sehr gut von der Hand und war nach wenigen Tagen fertig gestrickt.



Dazu gibt es dann eine Jacke, die nur so mit Mustern spielt. Die Muster waren schnell im Kopf und ließen sich gut stricken. Die Jacke ist recht kastig geschnitten mit überschnittenen Schultern. Und sie ist kurz genug, dass die Lochmusterkante des Tops unten herausschaut.



Auch wenn die Wolle 15% Kashmir enthält, trägt sich das Twin Set auch bei warmen Temperaturen angenehm. Die Wolle ist schön kühl auf der Haut.

Hinten sieht man noch einmal schön das Muster der Jacke.



Ich hoffe, dass das Wetter noch einige schöne Tage vorhält, damit ich das Twin Set noch einige Male ausführen kann.


Hier die Daten zum Twin Set:
Wolle: 365 Cashmere von Lana Grossa (77% Baumwolle, 15 % Kashmir, 8% Polyamid)
Anleitung: Modell 15 + 16 aus Filati Classici Nr. 12
Stricknadeln: 5,0 mm
Wollverbrauch; 507 g (195 g für das Top und 312 g für die Jacke)


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 23.08.2017, 22.59| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Longjacke im Patentmuster

In meinem Stash hatte ich noch 17 Knäuel der Cool Woll Big von Lana Grossa in dunkelgrau hier liegen. Die Wolle hatte ich irgendwann einmal für einen Junker gekauft, aber der gefiel mir dann irgendwann nicht mehr wirklich. In der Filati Classici Nr 2 habe ich dann eine Longjacke gesehen, die mir richtig gut gefiel. So habe ich die Wolle kurzerhand einem neuen Projekt zugeteilt.

Angestrickt habe ich das Ganze dann schon im Januar, fertig gestrickt war die Jacke schon am 07.03.2017. Und dann kam die ungeliebte Arbeit spannen und zusammennähen. Was soll ich sagen, die Jacke bleib erst einmal im Strickkorb liegen. In den letzten Tagen habe ich sie nun endlich hervor geholt und nun ist die Winterjacke im Hochsommer fertig. Aber was soll es, der nächste Winter kommt bestimmt.

Gestrickt wird die Jacke im Patentmuster, was auch den hohen Wollverrbauch erklärt. Dazu die länge der Jacke, da sind schnell 16 Knäuel verstrickt.



Die Jacke hat einen kleinen Schalkragen und zwei aufgesetzte Taschen. Die Anleitung sah noch eine dritte, kleinere Tasche vor, die aus einer der beiden herausschauen sollte. Das war mir dann aber zu viel und so habe ich die dann weggelassen.



Wie man sieht, war es beim Fotografieren zwar sonnig aber recht windig. Da wärmte die Jacke schon recht gut. Aber für sommerliche Temperaturen ist sie wirklich zu warm. Ich mag die Cool Wool Big für Wintertage, da ist sie angenehm zu tragen und wärmt auch gut. So wird mich diese Jacke bestimmt gut durch den nächsten Winter begleiten.



Hier die Daten zur Jacke:
Wolle: Cool Wool Big von Lana Grossa, Farbe 618 (100% Schurwolle)
Anleitung: Modell 17 aus Filati Classici Nr. 2
Stricknadeln: 4,50 mm
Wollverbrauch: 800 g


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 05.08.2017, 09.00| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Kleid Lionella

Meine kleine Nichte hatte letzte Woche Geburtstag. 3 Jahre ist die kleine Maus jetzt schon geworden. Als ich gefragt habe, was sie sich denn wünscht, bekam ich eine Videobotschaft per Whats App mit der sich die Kleine „ ein Sommerkleid und Baby Annabel auch ein Kleid“ gewünscht hat. So, damit wusste ich es. Da meine Schwägerin selbstgenähte Sachen so gerne mag, was es klar, dass ich für meine Nichte und natürlich auch für ihre Puppe ein Kleid nähe. So habe ich die Ottobre Kids durchgeblättert und mich für ein Kleid aus dem Heft 3/2015 entschieden.

Passenden Stoff hatte ich noch in meinem Stash. Entstanden ist das Kleid Lionella.



Das Kleid hat zwei untere Volants, wovon einer schräg verläuft. Im Rücken ist es etwas tiefer ausgeschnitten.Ein Riegel hält da die Weite zusammen.

Süß finde ich die kleinen Puffärmelchen. Die ergeben sich durch einen Gummizug am Saum und doppelt gelegte Ärmel.



Passend zum Kleid habe ich noch schnell eine Leggings genäht. Die gehen ja wirklich immer geschwind, aber wenn es etwas kühler wird, kann so das Kleid mit Shirt und Leggings drunter noch gut angezogen werden.

Aus dem gleichen Stoff habe ich dann noch ein Puppenkleid für Baby Annabel genäht. So können die kleine Maus und ihre Puppe im Partnerlook gehen.



An ihrem Geburtstag war so viel Rummel, dass die kleine Maus keine Lust hatte, das Kleid anzuprobieren. Aber ich bin mir sicher, ich werde ganz bald Bilder von der Maus mit dem Kleid sehen.  Nur Baby Annabel, die musste unbedingt ihr neues Kleidchen schon einmal anprobieren.



Hier die Daten zum Kleid und Leggings:
Stoff: Baumwolljersey aus dem Stash, gekauft bei Verstrickt und zugenäht in Bergisch Gladbach-Bensberg
Anleitung: Modell 15 und 16 aus Ottobre Kids 3 /2015 in Größe 104
Anleitung Puppenkleid: Burda Einzelschnitt 7753
Stoffverbrauch: Kleid und Puppenkleid: 1,50 m; Leggings: 0,5 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 02.08.2017, 09.00| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube