Gabis Nähstube

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Liebe Gabi, wo kann ich die Anleitung für die
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Liebe Gabi, ein tolles Geschenk. Ich mag solc
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Hallo Gabi,schön ist dein Herztäschchen gewor
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gemeldet am: 16.12.2013 20:04

Apfel-Herztasche

Für einen Geburtstag brauchte ich ein kleines Geschenk. Ich habe länger überlegt, was ich machen könnte, die ein oder andere Idee gehabt und wieder verworfen. Dann kam mir eine Anleitung in den Sinn, die ich schon vor langer Zeit mehrfach genäht habe und die dann auch wieder in Vergessenheit geraten ist.

Jetzt, wo es in den Geschäften keine Plastiktüten mehr gibt und wir überall und immer Stoffbeutel in den Taschen brauchen, kommt mir diese Anleitung wieder richtig passend vor.

Und so habe ich nach einen halben Ewigkeit wieder einmal eine Herztasche genäht. Der Name ist sofort klar, wenn die Tasche zusammengepackt ist. Denn dann sieht sie aus wie ein Herz.



Ausgepackt ist die Tasche ein ganz normaler Stoffbeutel.



Ich finde diese Beutel total praktisch. Zusammengepackt passen sie gut in jede nicht ganz so kleine Handtasche und ausgepackt hat man den Stoffbeutel gleich zur Hand.

Hier die Daten zur Tasche:
Stoff: Patchworkstoff aus meinem Stash
Schnitt:Herztasche von Sulky
Stoffverbrauch: 0,60 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 02.08.2016, 11.00| (7/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Ausstellung: Ab in den Urlaub

In den Römerthermen Zülpich, dem Museum für Badekultur, wird noch bis zum 25.09.2016 eine kleine aber feine Ausstellung zum Thema Bademode im Wandel der Zeit gezeigt mit dem verlockenden Titel „Ab in den Urlaub“.

Am Freitag habe ich mir mit drei Freundinnen diese Ausstellung angeschaut. Wir hatten eine Führung durch die Ausstellung gebucht, die uns kurzweilig durch die Jahrzehnte der Bademode begleitet hat.

Die Ausstellung beginnt mit der Bademode um 1900. Da konnten sich nur die Adeligen einen Urlaub an den Kurbädern leisten. Und die Bademode sah alles andere als bequem aus.



Mit so viel Kleidung war schwimmen ganz sicher kein leichtes. Aber zu dieser Zeit gingen die Menschen auch eher nur kurz ins Wasser.

In den 1920 Jahren war die Schwimmkleidung immer noch sehr züchtig, aber sie sieht schon etwas leichter aus.



Die Materialien der Badekleidung in den 1930 er Jahren bestand immer noch aus Wolle oder Baumwolle, nass bestimmt immer noch nicht wirklich bequem. Aber es sieht doch schon eher nach Schwimmkleidung aus.



Sehr interessant ist auch der Zwickelerlass aus 1932. Der gibt einen guten Einblick, wie züchtig doch das Leben damals noch war.



Der große Durchbruch kam dann mit den Kunstfasern. Die Bademode der 1950er und 1960 er Jahre wurde etwas leichter. Nur der Bauchnabel musste immer noch bedeckt sein.



Lächeln musste ich bei dem Umkleideumhang, auf dem Bild ganz rechts. An den kann ich mich tatsächlich noch aus Kindheitstagen erinnern.

Hach, und dann die 1970er Jahre. Puh, waren die Farben mutig und auch mit den Materialien wurde mutig experimentiert. Frottee und Samt waren mit dabei, bei Bademode heute kaum vorstellbar.



Mein Favorit ist ja der gehäkelte Bikini. So etwas war damals wirklich top modern.



Heute ist die Beemode fast langweilig, wenn man in die Jahre zurückschaut. Wobei mich der bunte Badeanzug fast an die 1970er Jahre erinnert.



Die Reise durch die Jahrzehnte der Bademode war wirklich interessant. Wer in der Nähe ist und Zeit hat, dem kann ich diese Ausstellung wirklich empfehlen.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 31.07.2016, 20.30| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

Traktor-Turnbeutel

Damit mein kleiner Neffe nicht traurig ist und auch etwas auszupacken hat, habe ich für ihn natürlich auch etwas genäht.

Mein kleiner Neffe liebt Traktoren in jeder Form. In meinen Stoffkisten hatte ich einen Stoff mit genau solchen Traktoren drauf. Ich weiß gar nicht, wofür ich diesen Stoff einmal gekauft habe. Aber das war jetzt völlig egal. Der Stoff kam genau richtig für einen Turnbeutel. Mit aufgesticktem Namen, mehr braucht dieser Stoff wirklich nicht.



Als der kleine Mann den Beutel auspackte, hat er richtig gejubelt. Die Traktoren wurden sofort freudig bewundert. Und sofort hat er seiner Mama erklärt, dass er diesen Beutel mit zum Turnen nimmt und darin seine Sachen packt. Zu süß, der Kleine. Ich glaube, ich brauche nicht zu sagen, wie sehr ich mich über diese Reaktion gefreut habe.

Daten zu dem Beutel:
Stoff: Patchworkstoff aus dem Stash
Schnitt Beutel: Eigenkreation
Stoffverbrauch: 0,30 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 29.07.2016, 09.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Kindergartentasche

Meine kleine Nichte geht ab dem nächsten Monat in den Kindergarten. Meine Schwägerin bat mich daher, auch für die kleine Maus eine Kindergartentasche zu nähen. Das habe ich natürlich super gerne gemacht und so habe ich letzte Woche endlich einmal wieder an der Nähmaschine gesessen. Das kommt im Moment wirklich zu kurz.

Genäht habe ich eine Tasche nach dem Schnitt Sho-Ki-Bag von Klawitter. Passende Stoffe habe ich in meinem Boxen gefunden und endlich habe ich mir auch die Stickdatei Zwergenpaar von Huups gegönnt. Die gefällt mir schon lange richtig gut und ich habe immer nach dem richtigen Einsatz für diese Stickdatei gesucht. Für eine Kindergartentasche finde ich sie einfach wie gemacht.

Und so habe ich der kleinen Maus gestern diese Tasche geschenkt.



Damit die Tasche auch unverwechselbar ist, habe ich auf die Taschenoberkante den Namen der Kleinen gestickt. So findet die Tasche immer wieder zu der Kleinen zurück.



Für Wechselkleidung, Turnsachen, Hausschuhe oder ähnliches habe ich noch zwei Beutel genäht. Dafür habe ich die Stoffe der Tasche verwendet und natürlich durfte auch das Zwergenpaar und der aufgestickte Namen nicht fehlen.



Die kleine Maus hat die Tasche sofort freudestrahlend durch das Haus getragen und auch meine Schwägerin hat sich sehr darüber gefreut. Da macht mir das Nähen immer wieder aufs Neue viel Freude.

Daten zu der Tasche und den Beuteln:
Stoff: Patchworkstoffe aus dem Stash
Schnitt Tasche: Sho-Ki-Bag von Klawitter
Schnitt Beutel: Eigenkreation
Stoffverbrauch: 0,90 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 26.07.2016, 22.46| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Loralie-Täschchen

Für die Geburtstage zweier Freundinnen brauchte ich noch ein kleines selbstgemachtes Geschenk. Da beide auch stricken und nähen habe ich lange überlegt, was ich wohl mache. Irgendwann kam mir die Idee, etwas mit diesen wunderschönen Loralie-Damen zu machen. Ein Paneel mit diesen Damen hatte ich hier noch liegen.

Und so entstanden in der letzten Woche diese zwei Täschchen.



Von dem Paneel habe ich eine Dame ausgeschnitten und dann mit einer selbstgemachten Stoffpaspel umrahmt.



Dazu noch ein Begleitstoff von Loralie mit Nähuntensilien, mehr brauchte es nicht für die Täschchen.
Die Täschchen sind ungefähr 25 cm hoch und 30 cm breit. So passen kleinere Strick- oder Nähsachen gut hinein.



Etwas Stoff habe ich und im Moment überlege ich, ob ich nicht dringend auch dieses Täschchen brauche.

Daten zu den Täschchen:
Stoff: Patchworkstoffe von Kunst & Markt
Schnitt: Eigenkreation
Stoffverbrauch: 0,30 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 18.07.2016, 12.00| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

ein Kissen zur Hochzeit

Heute heiratet meine Sekretärin. Sie hat ein großes Fest geplant und ich wünsche ihr und ihrem Mann für heute schönes Wetter und einen unvergesslichen Tag sowie eine tolle Feier mit lieben Menschen.

Zur Hochzeit hat sich das Brautpaar eine finanzielle Spende zur Finanzierung der Hochzeitsreise gewünscht. Da ich sehr ungern nur Geld verschenke, musste noch eine passende Beigabe her.

So habe ich in der letzten Woche ein Kissen genäht.



Die Stoffe habe ich teilweise aus meinen Vorräten, teilweise dazu gekauft. Ein Herz mit den beiden Vornamen musste natürlich auf das Kissen. Diese Stickdatei finde ich so wunderbar für dieses Ereignis.



Dazu gehört dann noch das Hochzeitsdatum. Eine kleine Gedankenstütze für künftige Hochzeitstage (grins).



Und wie sollte es anders sein, auch die Ringe gehören irgendwie dazu.



In dem Herzchenstoff verlieren sich die Stickereien zwar ein wenig, aber weglassen wollte ich sie dann auch nicht. Altenativ auf den Herzchenstoff verzichten wollte ich dann auch nicht. Den finde ich einfach herrlich und genau richtig für ein Hochzeitskissen.

Daten zum Kissen:
Stoff: Patchworkstoffe aus dem Stash
Schnitt: Eigenkreation
Stickereien: von embroidery library
Stoffverbrauch: 0,50 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 16.07.2016, 10.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Modenschau Future

Vor drei Wochen meinte meine liebe Freundin Karin, dass sich ihre Tochter Sarah sehr freuen würde, wenn ich zur diesjährigen Modenschau der MoFa Sigmaringen kommen würde. An dieser Modefachschule hat Sarah in den letzten drei Jahren ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Modedesignerin und gleichzeitig auch zur Maßschneiderin gemacht.
Kaum gefragt, habe ich darüber gegrübelt, ob das wohl möglich ist. Urlaub nehmen geht im Moment nicht wirklich gut, war ich doch die Woche davor schon in Segeberg. Aber der Gedanke, bei der Modenschau dabei zu sein, war einfach zu herrlich. So habe ich die Zugverbindungen studiert, mit Herrn Nähstube gesprochen und dann war klar, ich fahre. Ich bin Freitagmittag in den Zug und Sonntag wieder zurück. Dazwischen habe ich ein wunderschönes Wochenende bei Karin und ihrem Mann verbracht und ich durfte bei der Modenschau dabei sein.

Samstagabend ging es nach Sigmaringen, in der dortigen Stadthalle zeigten 29 fertige Modedesigner ihre Kollektionen. Pro Designer durften 6 bis 8 Modelle gezeigt werden. Das Motto der Modenschau lautete Future.

Was wir von den Jungdesignern zu diesem Thema gezeigt bekamen war echt super. Einige Impressionen der Modenschau möchte ich hier zeigen. Die Bilder hat mir Karin zur Verfügung gestellt.

Abat-Jour heißt die Kollektion, die Oriana Baur gezeigt hat.



Toll fand ich auch die Kollektion von Kimberly Kirchner mit dem Namen Sahra.



Für die Kollektion Puro hat Magdalena Koch Kork verwandt. Das fand ich sehr spannend.



Die Kollektion Korita von Teuta Ziberi begeisterte mit bestickten Roben, ein absoluter Augenschmaus.



Ganz begeistert war ich dann von Sarahs Kollektion, die sie Immortality genannt hat. Für ihre Kollektion hat sie einen holografischen Stoff verwandt. Das war ein echter Hingucker. Dazu weiße Jeans und aufwändig gearbeitete graue Pullover. Und es war die einzige reine Männer-Kollektion. Aber sehr selbst:



Hier sieht man schon den tollen Effekt des Stoffes.





In der Pause haben wir dann mit Sarah auf ihren Erfolg angestoßen.



Sie selbst hatte sich passend zur ihrer Kollektion ein Bustier aus dem holografischen genäht und auch ihr Papa hatte eine Weste aus dem Stoff, die er stolz getragen hat. In der Pause wurde er darauf immer wieder angesprochen. Das war richtig lustig.

Ich habe mich total gefreut, dass ich bei diesem besonderen Ereignis dabei sein durfte. Hierfür nochmals an Sarah ganz lieben Dank. Das Wochenende im Schwarzwald war zwar sehr kurz, aber einfach wunderschön.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 15.07.2016, 22.34| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Unterwegs

Dirndljacke

Eigentlich sollte mein Juni-Projekt noch vor unserem Urlaub fertig werden. Ich hatte mir nämlich überlegt, dass ich mir zu meinem Urlaub eine passende Strickjacke mache. Die Anleitung war schnell gefunden und auch die passende Wolle gekauft. Und dann habe ich fleißig gestrickt. Innerhalb von 8 Tagen war die Jacke bis auf den Ärmel und die Blenden fertig gestrickt. Und alles hätte rechtzeitig für unseren Urlaub gepasst, wenn denn die Materialangabe in der Anleitung gepasst hätte. Denn nachdem ich die Blende um die Vorderkante gestrickt hatte, war die pinke Wolle verbraucht. Aber ich musste noch die Seitenblenden und die Kante des zweiten Ärmels. Rechtzeitig vor dem Urlaub ließ sich die Wolle nicht mehr besorgen. So kam es, dass die Jacke erst jetzt fertig wurde. Für den Urlaub war es nicht schlimm, denn eine Jacke habe ich zum Heimatabend nicht gebraucht. Trotzdem hätte es mich gefreut, ich hätte alles zusammen dabei gehabt.



Die Jacke habe ich nach dem Modell 19 aus der Filati Trachten Ausgabe 5 gestrickt. Die Wolle ist das Garn Linarte. Mir gefällt die leicht glänzende Wolle für eine Jacke zu einem etwas festlicheren Dirndl.



Als Knöpfe habe ich mich für Metallknöpfe mit einem Edelweiß entschieden. Das gefällt mir zu Trachten einfach gut.

Schön finde ich die Idee der Blende in der Seitennaht. Hier werden Vorder- und Rückenteil durch die Blende zusammengestrickt. Ein witziges Detail.



Die gesamte Jacke wird an den Außenkanten und auch den Taschen mit einem Krebsstick umhäkelt. Ich häkele ja nicht wirklich gerne, aber es hat sich gelohnt. Der Effekt ist einfach schön.



Auch wenn ich die Jacke nicht rechtzeitig zum Urlaub fertig bekommen habe, werde ich sie sicher häufig tragen. Ich finde nämlich, sie passt auch gut zur Jeans.

Hier noch die Daten zur Jacke
Wolle: Linarte von Lana Grossa (40% Viskose, 30% Baumwolle, 20% Leinen, 10% Polyamid)
Anleitung: Modell 19 aus Trachten Filati Ausgabe 5
Stricknadeln: 4,0 mm
Wollverbrauch: 770 g


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 03.07.2016, 18.15| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb