Gabis Nähstube

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Das sieht ja wunderschön dort aus. Die Krimml
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Ganz ganz toll, so eine liebe Tante zu haben!
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Oh Tante Gaby! Die Retterin!Ist doch bestimmt
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..das glaub ich auch, dass der kleine Mann si
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Liz:
Ich war vor einigen Jahren auch dort und fand
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Gabis Nähstube
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gemeldet am: 16.12.2013 20:04

auf ein zweites Mal - türkise Strickjacke

Anfang dieses Jahres habe ich für meinen kleinen Neffen diese Strickjacke gestrickt. Und der Kleine liebte diese Strickjacke, hat sie richtig gerne angezogen. Umso größer war die Enttäuschung, als die Strickjacke einen Waschgang in der Waschmaschine nicht überlebte und so herauskam.



Warum das passiert ist, ist immer noch unklar. Die Wolle, mit der die Jacke gestrickt ist, verträgt Maschinenwäsche bis 30°.
Jedenfalls war der kleine Mann untröstlich, als er seine Jacke nicht mehr anziehen konnte. Da kullerten die Tränchen.

Also bin ich gleich ins Wollgeschäft und habe die Wolle der Jacke noch einmal besorgt und losgestrickt.

Und jetzt freut sich der kleine Mann über seine (neue) alte Strickjacke.



Diesmal habe ich die Jacke ein wenig länger gestrickt, als in der Anleitung angegeben, denn das war doch ein wenig kurz. Das Muster finde ich richtig schön und es ist ganz fix gestrickt.



Gestrickt habe ich die Jacke mit der Wolle Cool Wool von Lana Grossa und mit Nadelstärke 4 mm. Die Anleitung aus der Filati infanti No. 8

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 17.09.2014, 17.14 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Rattenberg

Das Hinweisschild auf das Örtchen Rattenberg war mir bei früheren Motorradtouren immer wieder aufgefallen. Es wies auf einen historischen Stadtkern hin und machte mich immer neugierig.

Diese Neugierde haben wir nun endlich befriedigt.
Rattenberg ist ein wunderschönes kleines Städtchen mit mittelalterlichen Gassen.



Man geht durch die Gassen und taucht gleich ein in eine andere Welt.



Was die Schilder am Ortsrand aber nicht verraten haben, ist, dass Rattenberg auch die Stadt der Glasbläserkunst ist. In den alten Häuschen verstecken sich ganz viele kleine Geschäfte mit allem, was man sich aus Glas vorstellen kann.



Schöne Sachen, wenig Kitsch, egal wohin man schaute. In einigen Geschäften konnte man den Glasbläsern auch über die Schulter schauen. Entsprechend groß waren auch die Menschentrauben der Interessierten.
 


Sogar Weihnachtsräume mit Glasschmuck habe ich entdeckt.



Nach dem Bummeln durch die vielen Geschäfte, haben wir uns erst einmal in einem Café gestärkt.



Ich hätte nie gedacht, dass sich ein solches Kleinod hinter dem Namen Rattenberg versteckt.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 15.09.2014, 21.13 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Unterwegs

Krimmler Wasserfälle

In früheren Motorradurlauben sind wir oft über den Gerlospass gefahren und haben uns aus der Ferne die Krimmler Wasserfälle angeschaut. Immer wieder habe ich zu Herrn Nähstube gesagt, dass wir uns diese Wasserfälle einmal aus der Nähe anschauen müssen. Dieses Jahr war es endlich so weit. Da es vom Zillertal nicht weit bis zum Gerlos ist, stand fest, dass wir zu den Wasserfällen fahren.

Den ersten sonnigen Tag haben wir dann genutzt. Viele andere Urlauber hatten die gleiche Idee und so mussten wir an den Wasserfällen als erstes einen Parkplatz suchen. Ich hatte schon fast Sorge, dass wir wieder fahren müssen, weil wir das Auto nicht los wurden. Aber nach einer gefühlten Unendlichkeit haben wir dann einen Parkplatz bekommen.



Für das lange Suchen sollten wir aber entschädigt werden. Die Wanderung entlang der Krimmler Wasserfälle ist wirklich atemberaubend. Wasser kann so kraftvoll sein.

Die Krimmler Wasserfälle sind drei Wasserfälle die über 400 Höhenmeter in die Tiefe rauschen. Schon am unteren Wasserfall konnten wir merken, mit welcher Wucht das Wasser ins Tal rauscht. Die Gicht war irre.



Um nicht ganz so nass zu werden, bin ich lieber in sicherer Entfernung stehen geblieben. Aber selbst da stand man wie in einem feinen Nieselregen.



Der Wanderweg führt entlang der Wasserfälle in Serpentinen den Berg hinauf. Man kommt nur langsam vorwärts, da man an jeder erdenklichen Ecke stehen bleibt, um die Wassergewalt, die talwärts rauscht, zu bewundern.



Immer wieder gibt es kleine Aussichtsplattformen, auf denen man näher an die Wasserfälle heran kommt und einen schönen Ausblick hat.



Hier kann man sehr schön die Größe der Wasserfälle sehen. Die kleine Person da auf den Steinen, das bin nämlich ich, im Hintergrund der dritte obere Wasserfall.



Die Wanderung entlang der Wasserfälle war ein echtes Erlebnis. Ich war am Ende ganz begeistert und froh, sie endlich einmal aus der Nähe erlaufen, statt nur über den Gerlos mit dem Motorrad erfahren zu haben. Wer einmal in der Nähe ist, dem kann ich diese Wanderung nur empfehlen.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 13.09.2014, 16.10 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Unterwegs

St. Pankraz

Am zweiten Urlaubstag haben wir uns vom Regen nicht abhalten lassen und sind doch gewandert, wenn auch nur eine kleine Runde. Unser Ziel war eine kleine alte Wallfahrtkirche namens St. Pankraz. Sie war schon lange in der Entfernung auf einem kleinen Berg liegend zu erkennen.



Auf dem Weg zur Kirche entdeckten wir in einer kleinen Scheune ein großes geschnitztes Holzherz. Herr Nähstube wollte mich dann unbedingt mit dem Herz fotografieren. Was man nicht alles für seinen Herzensmann macht
J



Und dann ging es hinauf zur Kirche. Auch wenn wir sie immer vor uns sahen, zog sich der Weg dann doch länger hin. Immer wieder ging es um eine Kurve, Stufen hinauf, wieder den Weg hinunter, um dann wieder anzusteigen. Aber endlich waren wir an der Kirche.

Sie ist ein richtiges Kleinod. Nicht zu überladen, aber dennoch festlich. Klein aber fein.



Vor einigen Jahren mit Fördermitteln des Landes Innsbruck und Spendern restauriert, sieht sie richtig schmuck aus.

Die Orgel ist von bemalten Holzbildern umrahmt.



Ich mag solche Kirchen sehr gerne und wir hatten Glück, dass wir dort ganz alleine waren. So konnten wir die Ruhe der Kirche wirklich genießen.



In der Kirche steht noch eine aus dem 17. Jahrhundert stammende Krippe. Eine ganz tolle Holzarbeit mit handgenähten Kleidern und Echthaarperücken. Leider steht sie in einer so dunklen Ecke und hinter Glas, dass man keine guten Fotos machen konnte.

Wieder draußen haben wir noch den Blick übers Zillertal genossen und uns dann auf den Heimweg gemacht.



Und wir hatten Glück. Es regnete während der ganzen Wanderung nur die ersten fünf Minuten. Kaum waren wir wieder im Hotel, fing ein richtiger Starkregen an. Aber da waren wir schon im Wellnessbereich.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 11.09.2014, 21.07 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Unterwegs

Zillertalbahn

Was macht man, wenn man zum Wanderurlaub in den Bergen ist und es regnet?
Genau, man sucht nach einem Alternativprogramm für Nicht-Wanderwetter.

So war es auch Ende August, als wir mit Freunden zu einer Woche Wanderurlaub im Zillertal waren. Irgendwie hatten wir dieses Jahr wirklich Pech mit dem Wetter, kein schönes Wanderwetter sondern in den Bergen hängende Regenwolken.

So haben wir den ersten Urlaubstag für einen Ausflug mit der historischen Zillertalbahn genutzt. Schon die Einfahrt in den Bahnhof war ein Schauspiel.



Eine alte Dampflok kündigte mit einem lauten Pfeifen ihre Ankunft an. Und dann stand sie imopsant vor uns. Schnell sind wir in die Waggons gestiegen, da musste man richtig hochsteigen, barrierefrei ist da nicht. Den Hund, den wir dabei hatten, mussten wir hinein heben. Obwohl der Labrador nicht wirklich klein ist, war der Einstieg doch selbst für ihn zu hoch.

Und dann ging das Erlebnis auch schon los. Mit lautem Dampfen rumpelte die alte Bahn durchs Tal. Am Straßenrad blieben die Menschen stehen und schauten bewundernd zu, viele machten Fotos. Das war schon lustig.



Nach rund einer Stunde Fahrt hatten wir die Endstation in Mayerhofen erriecht. Dort hatte die Lok dann eine Verschnaufpause, bevor sie nachmittags wieder zurück fuhr. Die Lokführer mussten in dieser Zeit fleißig nach der alten Dame schauen und schraubten hier und da, wischten Öl weg und machten sie für die Rückfahrt wieder flott.



Wir sind nach einen Bummel durch das kleine Städtchen Mayerhofen wieder mit der normalen Bahn zurück gefahren. Da merkte man dann erst, wie bequem heute doch Bahnfahren geworden ist.
Aber es war ein tolles Erlebnis.

 
Liebe Grüße
Gabi

Gabi 09.09.2014, 21.00 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Unterwegs

Weinfest

Gestern waren wir in Ahrweiler, einem kleinen Städtchen im Arhtal. Dort war Weinfest.
Ich war noch nie auf einem Weinfest und da unsere Freunde ganz begeistert vom letzten Jahr waren, sind wir dieses Jahr gerne mitgefahren.

Schon als wir ankamen, spielten überall im Städtchen Musikkapellen und es herrschte eine richtig gute Stimmung. Und es war schon recht voll in den Gassen, man konnte gleich merken, dass etwas Besonderes bevorstand.

Unsere Freundin kaufte für uns alle am Marktplatz ein leeres Weinglas. Was es damit auf sich hatte, sollte ich ganz schnell merken. Unsere Freundin meinte nur, ich solle ihr alles einfach nachmachen.

Kurz nach 15 Uhr sahen wir dann in der Ferne ein kleines Feuerwehrauto mit Blaulicht, das den Festumzug ankündigte. Mich erinnerte da sogleich an Karneval im Sommer.

Schön geschmückte kleine Wagen und Fußgruppen in Trachten wechselten sich mit Musikkapellen ab. Das war eine richtig herrliche Stimmung.



Und auch die Weingläser sollten in Einsatz kommen. Wenn das Glas leer war, musste man es einfach in Richtung der Fußgruppen halten und schon wurde mit leckerem Ahr-Rotwein gefüllt.



Ich weiß gar nicht, wie viele Gläschen Wein ich getrunken habe. Immer wenn das Glas leer war, war es auch schon wieder voll. So habe ich viele verschiedene Rotweine von der Ahr probiert. Als die Weihkönigin ein zweites Mal an uns vorbei fuhr (ja, der Zug fährt gleich zweimal durch die Gassen) hatte ich einen kleinen Schwips.



Gut, dass wir anschließend in dem Restaurant Eifelstube einen Tisch reserviert hatten. Denn alle Restaurants im Ort waren ausgebucht. So haben wir noch genüsslich gegessen und danach war mein Kopf auch wieder klar.

Dieses Weinfest ist wirklich ein Erlebnis. Ich freue mich schon jetzt auf nächstes Jahr, da fahren wir sicher wieder hin.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 07.09.2014, 20.57 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Unterwegs

schöner Zufall

Manchmal gibt es schöne Zufälle, die einen schmunzeln und den Kopf schütteln lassen.

Ich schreibe ja schon seit Jahren auf, wieviel Wolle und wieviel Stoff ich im Laufe des Jahres verarbeite. Seit zwei Jahren schreibe ich daneben auch auf, wie sich meine Vorräte entwickeln, aber darum soll es heute nicht gehen.

Also wiege ich immer brav alles Gestrickte, messe alle Stoffe, die ich vernähe, führe Buch, addiere immer alles.

Hierbei gab es dann diese Woche, als ich die Stulpe für meinen Mann gewogen habe, diesen schönen Zufall, der mich schmunzeln ließ.

Mit den Stulpen habe ich in diesem Jahr genau 5 kg Wolle verarbeitet.

Leider habe ich es in diesem Jahr trotz dieser verstrickten 5 kg noch nicht geschafft, meinen Stash auch zu verkleinern. Aber ich befinde mich auf einem guten Weg.

Dazu irgendwann später einmal mehr.

Liebe Grüße und immer ausreichend Wolle auf und Stoff unter den Nadeln
Gabi

Gabi 03.09.2014, 18.09 | (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Strickkorb

Wanderstulpen

Herr Nähstube trägt kaum selbst gestrickte Sachen. Mal ein Schal, mal eine Mütze, mehr aber nicht. Socken sind ihm viel zu warm.

Als er nun einen Wunsch äußerte, dass er gerne etwas gestrickt haben möchte, war natürlich klar, dass ich diesen Wunsch erfülle.



Aber was ist das?
Gewünscht hat sich der Mann Stulpen, die er über seinen Socken in Wanderschuhen anziehen kann und die so den Schuhschaft polstern. Aber bitte in zurückhaltenden Männerfarben, nicht zu bunt.

Zum Glück gab es in meinen Vorräten passende Wolle von Regia.



48 Reihen Bündchen, 56 Reihen glatt rechts und noch einmal 8 Reihen Rippenmuster zum Abschluss werden sie jetzt hoffentlich den gewünschten Zweck erfüllen.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 01.09.2014, 18.04 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb