Gabis Nähstube

Blogregeln:

Über Kommentare freue ich mich. Auch Kritik ist erlaubt. Aber bitte bleibt sachlich und nie verletzend.

Letzte Kommentare:
Edi:
ohlala - sooo schön! Liebe Gabi, einige Zeit
...mehr

Sonja Bartholomäus:
Wäre es Möglich die Anleitung zu bekommen,suc
...mehr

Christiane:
das war eine wunderschöne Idee und bestimmt e
...mehr

Heidi:
Hallo Gabi,hast Du wieder eine Fleecedecke ge
...mehr

Christiane:
wunderschön und eine tolle Farbzusammenstellu
...mehr

Statistik
Einträge ges.: 1978
ø pro Tag: 0,6
Kommentare: 7714
ø pro Eintrag: 3,9
Online seit dem: 05.01.2007
in Tagen: 3552
Quiltfriends-Blogring:

dem Ring beitreten
Follow on Bloglovin
2016
<<< September >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
   01020304
05060708091011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

meine Statistik 2016

Stoffverbrauch 14,31 m

Wollverbrauch 4.773 g

Perlenverbrauch 253 g

 

Suche
Es wird in allen
Einträgen gesucht.
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3
Ab sofort könnt Ihr Einzelstücke auch kaufen. Meine Verkaufsstube findet Ihr oben links unter Themen. Schaut doch einfach in den einzelnen Rubriken vorbei.

...mehr

gemeldet am: 16.12.2013 20:04

Wintermantel-Sew-Along -Inspiration

Wintermantel-Sew-Along und Inspiration. Eigentlich müsste ich mich ja jetzt umschauen, welche Modelle sind denn diesen Winter in, welche Schnitte reizen mich und was haben die Stoffdealer so an Stoffen im Angebot.


Als ich also angefangen habe, genauer darüber nachzudenken, war mir gleich klar, dass ich kaum eine Entscheidungsfindung brauche. Wirklich nicht?

Als im September 2014 die Oktober-Ausgabe der burda style in meinem Briefkasten steckte, war ich gleich beim ersten Durchblättern von der Jacke auf Seite 16 begeistert. Eine Jacke ganz nach meinem Geschmack, wenn man sich die Lederklappen und das Leder am Ärmel wegdenkt.



Eigentlich wollte ich die Jacke schon damals nähen, aber irgendwie ist es dann doch nicht dazu gekommen. Aber die Jacke ging mir nie ganz aus dem Kopf. Was kann es da besseres geben, als den Sew-Along für die Realisierung dieser Jacke zu nutzen.

Hier auf der technischen Zeichnung sind noch besser die Details der Jacke zu erkennen.



Das XL Revers und der klare Schnitt gefallen mir sehr gut. Dazu die Klappentaschen, die ich eher aus Stoff machen werden, schön klassisch.

Ich glaube diese Jacke wird es aus einem schönen Wollvelours. Genau das schwebt mir für diesen Sew-Along vor.

Und jetzt bin ich neugierig auf die anderen Inspirationen bei http://memademittwoch.blogspot.de/.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 25.09.2016, 10.44| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Nähstube

Wintermantel-Sew-Along

Ich muss endlich mal wieder nähen. Meine Nähmaschinen stehen schon seit Monaten nahezu still. Irgendwie ist immer etwas anderes und mir fehlt häufig die Zeit. Ich habe mir jetzt vorgenommen, wenigstens zwei Tage in der Woche zu nähen. Und dabei möchte ich auch gerne wieder Bekleidung nähen.

So komme der Wintermantel-Sew-Alon bei http://memademittwoch.blogspot.de/ für mich wie gerufen.



Der Sew-Along soll am Sonntag, den 25.09.2016 im Me Made Mittwoch Blog losgehen. Bis dahin mir noch genug Zeit nach dem ultimativen Schnittmuster zu suchen.

Beim Sew-Along sind fünf Termine geplant, an denen sich die Teilnehmenden im Me Made Mittwoch Blog treffen. Diese Treffen sollen der Inspiration und Hilfe dienen.

Termine des Winter-Mantel Sew Alongs
25.09. Inspiration
09.10. Stoff und Schnitt - Die Entscheidung
23.10. Fortschritt - Brauche ich Schulterpolster?
06.11. Futter und letzte Schritte
13.11. Das große Finale! Der Winter kann kommen.

Mal schauen, ob es mir mit diesem Sew-Along gelingt, meine Näheflaute zu überwinden.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 22.09.2016, 09.54| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Kissendecke SL

Die Freundin, die mit ihrem Mann unsere Wales Urlaubsreise organisiert hat, hatte während des Urlaubs. Da war natürlich gleich klar, dass ich ein besonderes Geburtstagsgeschenk brauche. So habe ich vor dem Urlaub noch eine Kissendecke genäht. Ich mag diese Kissendecken total gerne. Man hat immer eine Decke griffbereit und wenn man die nicht braucht, ist sie in einem schönen Kissen versteckt.

Für die Kissendecke habe ich zwei Stickdateien benutzt, die ich von genau diesen Freunden einmal zum ausprobieren bekommen habe. Konnte es da eine bessere Gelegenheit geben, als diese Dateien genau für die Decke auszuprobieren.

Die eine Stickdatei ist das Logo des Mercedes 190 SL Club. Das Logo finde ich sehr schön.



Die zweite Stickdatei zeigt den 300 SL als Roadster und als Flügeltürer. Beide Autos sind heute ein Vermögen wert.



Für die Kissendecke habe ich frühlingshafte Stoffe genommen. Irgendwie war mir nach Blumen. Die Stoffe hatte ich noch in meinem Stash. Ich habe mir genau aus den Stoffen vor Jahren einmal einen schönen Tischläufer genäht, der Ostern immer auf unserem Esstisch liegt.



Aber nun wieder zur Kissendecke. Hier sieht man die Decke, wenn sie aus dem Kissen heraus geholt ist.



Unsere Freundin hat sich sehr über die Kissendecke gefreut und sie hat uns durch Wales begleitet.

Hier die Daten zur Decke:
Stoff: Patchworkstoffe aus dem Stash
Schnitt:Eigenentwurf
Stoffverbrauch: 0,50 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 20.09.2016, 09.00| (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Herbsjacken-Knit-Along: die Vorstellung

Bei http://frauenoberbekleidung.blogspot.de und bei http://dieluise.blogspot.de gibt es einen Herbstjacken-Knit-Along.



Für diesen Knit-Along gelten folgende „Strickregeln“:
Am 11. September geht es mit der Vorstellung der Strickpläne los, Muster, Form , Farbe und Garne. Was plant ihr und welche Entscheidungen müssen getroffen werden. Dieser Termin ist bei Luise.
Am 02. Oktober dann das erste Zwischenergebnis. Wie weit seid ihr gekommen, welche Schwierigkeiten gibt es?
Am 16. Oktober dann das zweite Zwischenergebnis. Schon fast fertig oder doch noch mal auftrennen? Hat eventuell jemand schon eine zweite Jacke begonnen?
Beide Zwischentreffen sind bei mir.
In der Vorstellung und zu den Zwischentreffen möchten wir auch ein besonderes Strickthema aufgreifen.
Das Finale am 30. Oktober ist bei Luise und bei strahlend schönem Herbstwetter könnt ihr eure Strickjacken präsentieren.
Für alle die sich große Jacken stricken oder mit sehr dünnen Nadeln arbeiten oder auch für alle die einfach mehr Zeit benötigen gibt es am 20. November noch ein Finale der Herzen.

Ich bin zwar etwas spät dran, aber ich möchte trotzdem mit stricken. Und so kommt meine Vorstellung heute etwas verspätet.

Stricken möchte ich die Jacke Diwaja von Waltraud Dick. Die Anleitung dazu gibt es bei ravelry.Diwaja ist eine Jacke , die als Raglan von oben nach unten gestrickt wird. Die hat eine leichte A-From und eine angestrickte Blende bzw. einen Schalkragen. Wenn meine Wolle reicht, soll meine Diwaja einen Schalkragen bekommen.

Stricken will ich die Jacke wie in der Anleitung vorgesehen aus Wollmeise DK. Und da ich die Farben in der Anleitung so genial finde, soll auch meine Jacke aus den Farben Himbeere und Maus jung werden. Nur bei dem dunklen grau habe ich mich für die 82 Pb entschieden, da diese in der Färbung etwas ruhiger als die Maul alt sein soll.



Und da ich mit meiner Vorstellung etwas hinterher hinke, kann ich auch schon ein kleines Zwischenergebnis zeigen. Für mich ist das Stricken einere Jacke von oben noch etwas ungewohnt, aber es sieht schon aus, als solle es etwas werden.



Und jetzt verschwinde ich wieder an die Stricknadeln.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 18.09.2016, 10.00| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Eule Kalla

Mein kleiner Neffe ist letzten Montag schon 4 Jahre als geworden. Das ist wirklich irre, wie schnell der Kleine groß wird. Ich kann mich noch so gut erinnern, wie ich vor vier Jahren zum Geburtstag meines Bruders fuhr und bevor die Feier los ging, mein Bruder mit seiner Frau ins Krankenhaus musste. Zwei Stunden später kam der Anruf, dass der kleine Mann geboren ist. Mein Bruder und seinen Frau hatten es gerade noch rechtzeitig ins Krankenhaus geschafft. Und ich hatte auf dem Geburtstag meines Bruders gerade mal ein halbes Glas Cola bekommen. Darüber haben wir letzten Montag noch einmal lachen müssen.

Als ich meinen kleinen Neffen fragte, was er sich denn zum Geburtstag wünscht kam sofort: ein Eulenkissen.

Seiner kleinen Schwester habe ich zu ihrer Taufe ein Eulenkissen genäht. Dieses Kissen gefällt aber auch meinem Neffen so gut, dass er seiner kleinen Schwester abends immer das Kissen stibitzt. Das findet meine Nichte allerdings nicht so gut und schon ist das Geschrei groß.

So musste ich natürlich den Wunsch meines Neffen erfüllen.



Da die Lieblingsfarbe meines Neffen rot ist, bekam die Eule einen roten Bauch. Und damit es keinen Streit mehr um die Kissen geben kann, bekam auch dieses Kissen den Namen eingestrickt. Den kleinen Faden am letzten Buchstaben habe ich später noch abgeschnitten :-)



Das Gesicht der Eule ist appliziert. Das mache ich nicht so gerne, aber ich finde, es hat gut geklappt. Die Augen habe ich zusätzlich mit Wolle aufgestickt.



Die Eule ist aus einem ganz weichen Kuschelplüsch von Kullaloo genäht. Dieser Plüsch ist herrlich weich und lässt sich sehr gut vernähen. Falls jemand etwas für kleine Kinder nähen möchte und dafür Plüsch sucht, kann ich den nur empfehlen. Entdeckt habe ich den Plüsch vor mehreren Jahren auf der Creativa in Dortmund.

Wir waren kaum zur Haustüre rein, hat sich mein Neffe das Geschenk gepackt und sofort ausgepackt. Und sofort hat er die Eule geherzt und umarmt. Das war richtig süß. Es war richtig zu sehen, wie sehr er sich über seine eigenen Eule freut. Und sie wurde überall mit hingeschleppt. Jetzt weiß ich auch, warum Eulen Ohren haben. Das ist nur, damit kleine Kinder sie an den Eulen tragen können.

Hier kann man noch gut sehen, wie sehr sich der kleine Mann über seine Eule gefreut hat.



Solche Moment machen die Patentante einfach nur glücklich.

Hier die Daten zur Tasche:
Stoff: Kuschelplüsch von Kullaloo
Schnitt:Kalla von Kullaloo
Stoffverbrauch: 0,50 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 17.09.2016, 20.56| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Nordwales - Teil 6

Für alle, die bis heute durchgehalten haben, kommt heute der letzte Teil unserer Walesreise.

Aber heute sind wir schon nicht mehr in Wales. Das letzte Hotel lag bereits in England in der Nähe von Sheffield. Als hätte das Wetter es gewusst, dass das unser letzter Tag war, war es auch der erste und einzige Regentag des Urlaubs. DA sage noch einmal einer, in Großbritannien würde es nur regnen.

Unser Weg am letzten Tag führte uns ja wieder zur Fähre nach Hull. Da die Fähre erst abends ablegte, hatten wir noch Zeit für einen Zwischenstopp. Den haben wir in York gemacht.

York hat einen schönen mittelalterlichen Stadtkern. Beeindruckend sind die schmalen kleinen Gassen.



Die Häuschen beherbergen fast alle im Erdgeschoss ein Geschäft, so dass wir noch gemütlich durch die Gassen bummeln konnten.



Besonders interessant fand ich die vielen Geschäfte mit Süßigkeiten. Die erinnerten fast an einen Tante Emma Laden.



Aber auch ein Stand mit Süßigkeiten auf dem Marktplatz fand ich hübsch anzuschauen. Da hätte ich gerne einmal genascht.



Die Kathedrale von York ist sehr imposant. Da scheint selbst der Kölner Dom klein. Leider kostet er 10 Pfund Eintritt. Das war uns für unsere knappe Zeit an diesem Tag dann doch zu teuer.

Als Abschluss des Urlaubs, da waren wir uns alle einig, musste noch eine Teatime sein. In einem schönen kleinen Cafe wurde eine Teatime für zwei Personen angeboten. Da konnten wir einfach nicht nein sagen.

Als die Teatime kam, haben wir nicht schlecht gestaunt. Diese Etagiere ist für zwei Personen.



Unten Sandwich, darüber Scones und dann noch feine Törtchen. Dazu eine Kanne englischen Tee, lecker sage ich.

Das war wirklich ein schöner Ausklang dieser wunderbaren Urlaubstage. Viel zu schnell verging die Zeit und kaum hatten wir uns umgeschaut, standen unsere Autos auch schon wieder auf der Fähre.



Die Rückfahrt mit der Fähre war recht unruhig. Man merkte sehr deutlich das Tiefdruckgebiet und es gab deutlichen Seegang. Nur gut, dass unsere Freundin Reisetabletten dabei hatten. Auch Rotterdam begrüßte und am nächsten Morgen mit Regen. Erst als wir über die deutsche Grenze kamen, ließ der regen langsam nach und wir kamen doch noch trocken zu Hause an.

Insgesamt war es ein toller Urlaub. Ich kann Wales als Reiseziel nur empfehlen und hoffe sehr, Euch in den letzten Tage nicht gelangweilt zu haben.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 12.09.2016, 10.00| (6/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Unterwegs

Nordwales - Teil 5

Unser letzter Tag in Nordwales hat uns zum Pontcysyllte Aquädukt geführt.



Man mag erst denken, was ist denn das besondere an diesem Aquädukt. So etwas gibt es doch überall zu sehen. Dieses Aquädukt ist doch ein ganz besonderes, denn darüber führt kein normaler Fahrweg. Das Aquädukt ist für einen Kanal gebaut, der hier über das Tal geführt wird.



Diese Kanäle waren im 19. Jahrhundert die Handelswege. Hierüber wurden fast alle Güter transportiert. Heute fahren viele Hausboote über die Kanäle, in denen Menschen Urlaub machen. Man kann die Boote für einen Tag aber auch gleich für eine längere Zeit mieten.



Wir haben eine zweistündige Fahrt mit einem dieser Schiffe gemacht. Das war richtig interessant, wie sich die Boote durch den schmalen Kanal schlängeln und an den wenigen Ausweichstellen auch aneinander vorbei fahren.



Danach ging es durch den Nationalpark Peak District wieder Richtung England. Dieser Nationalpark führte uns noch einmal über Höhenzüge. Diese Landschaft hat und immer wieder aufs neuen begeistert.



Besonders schön war der Sonnenuntergang dem wir entgegen fuhren.





Die letzten Nacht haben wir dann in einem richtigen Herrenhaus verbracht.



Wie schön das war, haben wir aber erst am nächsten Morgen gesehen, da wir abends im Dunkeln angekommen sind.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 11.09.2016, 10.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Unterwegs

Nordwales - Teil 4

Beeindruckens in Wales waren auch die kleinen Straßen. Hier gab es keine Schilder, die die Fahrt nur für Anlieger erlaubt, sie sind einfach frei befahrbar. Single Track Roads heißen diese Straßen und machen ihrem Namen alle Ehre. Teilweise passt wirklich nur ein Auto auf die Straße, bei Gegenverkehr heißt es zurücksetzen, bis eine kleine Ausweichmöglichkeit kommt. Glücklicherweise sind diese Straßen nur wenig befahren.



Was Wales auch ausmacht sind jede Menge Schafe. Überall in den Wiesen stehen Schafherden. Teilweise stehen sie auch auf der Straße. Da hieß es immer ein wenig Vorsicht in den Kurven falls nicht doch ein Schaf hinter der Ecke steht.



Unser Weg führte uns über traumhafte Höhenzüge. Die Landschaft ist wirklich atemberaubend schön.



Die kleinen Straßen führten uns zu Powis Castle.

Das Schloss haben wir von innen besichtigen können. Leider durften innen keine Fotos gemacht werden. Viele Räume waren noch original eingerichtet. Ballsaal, Esszimmer, Bibliothek, Schlafzimmer, Badezimmer und vieles mehr gab es zu bewundern.



Sehr schön war aber auch die Gartenanlage, sie zum Schloss gehört.

Unter dem Eindruck dieses Schlosses fiel dann die Vorfahrt vor unser Hotel dieses Tages fast herrschaftlich aus. Wir mussten echt lachen, als wir uns so aufgestellt haben.



Übrigens sollen in diesem Hotel auch schon Prinz Charles und Carmilla überbachtet haben. Davon haben wir aber nichts gemerkt.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 10.09.2016, 10.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Unterwegs

Nordwales - Teil 3

Bevor wir nach Wales gefahren sind, haben uns die Freunde, die diese wunderbare Reise geplant und organisiert haben, uns ein Schild eines Ortsnamen geschickt und gemeint, wenn wir den können, dürften wir mitfahren. Konnten wir natürlich nicht, aber wir durften zum Glück trotzdem mitfahren.

Natürlich stand der Ort mit dem längsten Ortsnamen in Wales auf unserer Reiseroute.
Am Vorabend im Pub hatte uns der Kellner mehrfach vorgesagt, wie der Ort gesprochen wird. Leider kann ich hier unsere klaglosen Versuche und unser Gelächter dabei nicht wiedergeben. Das war echt zu lustig.

Magnet im Ort ist der Bahnhof. Am Bahnhofsgebäude steht der Ortsname und braucht schon fast die gesamte Gebäudelänge. Klar mussten wir dort ein Foto machen.



Und damit man den Namen nachsprechen kann, hat das Schild auf dem Bahnsteig auch eine Übersetzung. Uns ist es trotzdem nicht gelungen, den Namen ordentlich auszusprechen. Wir haben so viel gelacht bei den Versuchen.



Ganze Busse besuchen diesen Bahnhof. Aber irgendwie verschwanden die Leute alle im Souvenirladen, der die Größe eines Supermarktes hat.

Den nächsten Tag sind wir nach Portmeiron gefahren. Dieser Ort wurde zwischen 1925 und 1975 nach italienischem Stil an die Küste gebaut und beherbergt ausschließlich Gäste. Hier ein paar Eindrücke aus Portmeiron.





Ich brauche wohl nicht zu sagen , dass wir traumhaft schönes Wetter hatten.







Man taucht hier wirklich in eine ganz andere Welt ein. Dazu bietet sich immer wieder der Blick auf das Meer und die Hügel von Wales.



Auf der Terrasse am Meer sitzen, konnte man echt das Gefühl haben, man säße irgendwo an der Rivera. Einfach herrlich.



Als wir wegfuhren, war auch das Meer verschwunden.



Den Abend im Pub gab es diesmal Livemusik. Das war richtig toll. Die Musiker haben sich einfach im Pub getroffen und zusammen walisische Lieder gespielt. Wir haben zwar nichts verstanden, aber es hat irre Spaß gemacht.



So haben wir bis zur Sperrstunde im Pub gesessen und die last Order nicht an uns vorbeigehen lassen.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 09.09.2016, 10.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Unterwegs

Nordwales - Teil 2

Am dritten Tag unserer Walesreise ging es nach Snowdonia. Ort ist einer der größten Nationalparks Wales, der vor allem durch seine Bergketten imponiert. Höchster Berg ist der Snowdon mit 1.085 m und der sollte unser Ziel sein.

Auf den Snowdon kann man mit einer Dampflok fahren. Zum Glück hatte unser Freund, der diese wunderbare Reise organisiert hat, die Karten für diese Fahrt schon zu Hause über Internet gebucht. Denn als wir am Parkplatz ankamen, fragte uns der Parkwart sofort, ob wir schon Karten hätten, denn alles wäre ausgebucht. Puh, waren wir da erleichtert.

Die Fahrt mit der Dampflok war wirklich ein Erlebnis. Man bekommt wirklich ein Gefühl, wie das Reisen um 1900 gewesen sein muss.



Die Fahrt gab tolle Blicke in die Berglandschaft frei. Und dann erzählte eine Freundin, dass eine Folge von Inspektor Barneby in Snowdonia gedreht worden ist. Ich konnte mich sofort an die Folge erinnern, weiß aber leider nicht mehr, wie sie heißt. Das muss ich noch einmal nachschauen.



Als wir auf dem Snowdon angekommen sind, war es zuerst noch stark bewölkt und wir hatten keine Sicht. Langsam kam aber die Sonne durch, so dass wir am Ende einen herrlichen Ausblick hatten. Auf dem Berg waren auch viele Wanderer unterwegs. Teilweise fühlten wir uns fast wir in den Alpen.

Auf dem Rückweg zum Hotel sind wir dann noch ein wenig durch den Snowdonia Nationalpark gefahren und haben einen Stop in Bodnant Garden gemacht.

Dieses Herrenhaus und der Garten sind noch im Privatbesitz.



Aber den Garten darf man gegen ein Eintrittgeld besuchen. Das Eintrittsgeld brauchen die Besitzer ganz sicher auch, um diesen wunderschönen großen Garten in Ordnung zu halten.



Der Tag endete dann in einem gemütlichen Pub bei Fish and Chips.



Das hätte ich echt jeden Abend essen können. Da sage noch einmal einer, die Britten könnten nicht kochen.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 08.09.2016, 10.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Nähstube

Nordwales - Teil 1

Still war es hier in den letzten Wochen. Zum einen war ich in den letzten Wochen recht eingespannt und bin so kaum dazu gekommen, hier zu schreiben. Und dann waren wir in Urlaub. Wir waren für einige Tage in Nordwales. Es war das erste Mal, dass wir in Großbritannien waren und ich muss sagen, ich bin echt begeistert. Am meisten hat uns der Linksverkehr angehalten. Der war auch recht ungewohnt und wir mussten uns immer wieder konzentrieren, aber es hat wirklich gut geklappt. Aber wir sind mit lieben Freunden unterwegs gewesen, die schon häufig auf der Insel waren. Die haben gut auf uns aufgepasst.

Wenn Ihr Lust habt, nehme ich Euch die nächsten Tage mit auf die Reise nach Wales.

Gestartet sind wir in Rotterdam. Dort ging es auf die Fähre nach Hull. Die Fahrt ging über Nacht. Der Seegang auf der Hinfahrt war sehr ruhig, nur die enge Kabine für die Übernachtung und das fehlende Fenster fand ich ein wenig beklemmend.



Die Fähre legte gegen 20.30 Uhr ab und so konnten wir den Hafen von Rotterdam in der Abenddämmerung und bei Sonnenuntergang erleben.



In Wales war unser erstes Ziel der Ort Conwy. Dort ist eine schöne Burganlage mit einem schönen mittelalterlichen Städtchen drumherum.



In diesem schmalen Haus hat bin Mitte des letzten Jahrhunderts tatsächlich ein Fischer gelegbt. Mich erinnerte es eher an eine Puppenstube denn an ein Haus.



Die Hängebrücke kann man leider nur von der Seite auf bewundern. Für Menschen und Fahrzeuge ist sie gesperrt. Warum war leider nirgends zu sehen.



Nach unserem Besuch in Conwy führte uns der Weg nach Llandudno, das größte Seebad in Wales. Dort fährt tatsächlich eine Cable Car wie in San Fransisco. Sie wurde 1902 extra für den Tourismus gebaut. Natürlich sind wir mit dieser Cable Car gefahren.


Auf halber Strecke hat man einen schönen Blick zurück auf das Seebad. Wirklich herrlich.



Nachdem wir noch ein wenig durch Llandudno gebummelt sind, sind wir noch eine Küstenstraße entlang gefahren. Diese hat uns bei strahlendem Sonnenschein einen wundervollen Blick aufs Meer geboten.



Die Küsten in Nordwales ist sehr beeindruckend. Auf der einen Seite grüne Wiesen und Hügel und dann kommt man um die Ecke und schon bietet sich ein toller Blick über das Meer.



Wir hätten ewig diese Küstenstraße weiter fahren können. Aber irgendwann ist auch der schönste Tag zu Ende.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 06.09.2016, 21.04| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Unterwegs

Apfel-Herztasche

Für einen Geburtstag brauchte ich ein kleines Geschenk. Ich habe länger überlegt, was ich machen könnte, die ein oder andere Idee gehabt und wieder verworfen. Dann kam mir eine Anleitung in den Sinn, die ich schon vor langer Zeit mehrfach genäht habe und die dann auch wieder in Vergessenheit geraten ist.

Jetzt, wo es in den Geschäften keine Plastiktüten mehr gibt und wir überall und immer Stoffbeutel in den Taschen brauchen, kommt mir diese Anleitung wieder richtig passend vor.

Und so habe ich nach einen halben Ewigkeit wieder einmal eine Herztasche genäht. Der Name ist sofort klar, wenn die Tasche zusammengepackt ist. Denn dann sieht sie aus wie ein Herz.



Ausgepackt ist die Tasche ein ganz normaler Stoffbeutel.



Ich finde diese Beutel total praktisch. Zusammengepackt passen sie gut in jede nicht ganz so kleine Handtasche und ausgepackt hat man den Stoffbeutel gleich zur Hand.

Hier die Daten zur Tasche:
Stoff: Patchworkstoff aus meinem Stash
Schnitt:Herztasche von Sulky
Stoffverbrauch: 0,60 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 02.08.2016, 11.00| (7/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Ausstellung: Ab in den Urlaub

In den Römerthermen Zülpich, dem Museum für Badekultur, wird noch bis zum 25.09.2016 eine kleine aber feine Ausstellung zum Thema Bademode im Wandel der Zeit gezeigt mit dem verlockenden Titel „Ab in den Urlaub“.

Am Freitag habe ich mir mit drei Freundinnen diese Ausstellung angeschaut. Wir hatten eine Führung durch die Ausstellung gebucht, die uns kurzweilig durch die Jahrzehnte der Bademode begleitet hat.

Die Ausstellung beginnt mit der Bademode um 1900. Da konnten sich nur die Adeligen einen Urlaub an den Kurbädern leisten. Und die Bademode sah alles andere als bequem aus.



Mit so viel Kleidung war schwimmen ganz sicher kein leichtes. Aber zu dieser Zeit gingen die Menschen auch eher nur kurz ins Wasser.

In den 1920 Jahren war die Schwimmkleidung immer noch sehr züchtig, aber sie sieht schon etwas leichter aus.



Die Materialien der Badekleidung in den 1930 er Jahren bestand immer noch aus Wolle oder Baumwolle, nass bestimmt immer noch nicht wirklich bequem. Aber es sieht doch schon eher nach Schwimmkleidung aus.



Sehr interessant ist auch der Zwickelerlass aus 1932. Der gibt einen guten Einblick, wie züchtig doch das Leben damals noch war.



Der große Durchbruch kam dann mit den Kunstfasern. Die Bademode der 1950er und 1960 er Jahre wurde etwas leichter. Nur der Bauchnabel musste immer noch bedeckt sein.



Lächeln musste ich bei dem Umkleideumhang, auf dem Bild ganz rechts. An den kann ich mich tatsächlich noch aus Kindheitstagen erinnern.

Hach, und dann die 1970er Jahre. Puh, waren die Farben mutig und auch mit den Materialien wurde mutig experimentiert. Frottee und Samt waren mit dabei, bei Bademode heute kaum vorstellbar.



Mein Favorit ist ja der gehäkelte Bikini. So etwas war damals wirklich top modern.



Heute ist die Beemode fast langweilig, wenn man in die Jahre zurückschaut. Wobei mich der bunte Badeanzug fast an die 1970er Jahre erinnert.



Die Reise durch die Jahrzehnte der Bademode war wirklich interessant. Wer in der Nähe ist und Zeit hat, dem kann ich diese Ausstellung wirklich empfehlen.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 31.07.2016, 20.30| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

Traktor-Turnbeutel

Damit mein kleiner Neffe nicht traurig ist und auch etwas auszupacken hat, habe ich für ihn natürlich auch etwas genäht.

Mein kleiner Neffe liebt Traktoren in jeder Form. In meinen Stoffkisten hatte ich einen Stoff mit genau solchen Traktoren drauf. Ich weiß gar nicht, wofür ich diesen Stoff einmal gekauft habe. Aber das war jetzt völlig egal. Der Stoff kam genau richtig für einen Turnbeutel. Mit aufgesticktem Namen, mehr braucht dieser Stoff wirklich nicht.



Als der kleine Mann den Beutel auspackte, hat er richtig gejubelt. Die Traktoren wurden sofort freudig bewundert. Und sofort hat er seiner Mama erklärt, dass er diesen Beutel mit zum Turnen nimmt und darin seine Sachen packt. Zu süß, der Kleine. Ich glaube, ich brauche nicht zu sagen, wie sehr ich mich über diese Reaktion gefreut habe.

Daten zu dem Beutel:
Stoff: Patchworkstoff aus dem Stash
Schnitt Beutel: Eigenkreation
Stoffverbrauch: 0,30 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 29.07.2016, 09.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Kindergartentasche

Meine kleine Nichte geht ab dem nächsten Monat in den Kindergarten. Meine Schwägerin bat mich daher, auch für die kleine Maus eine Kindergartentasche zu nähen. Das habe ich natürlich super gerne gemacht und so habe ich letzte Woche endlich einmal wieder an der Nähmaschine gesessen. Das kommt im Moment wirklich zu kurz.

Genäht habe ich eine Tasche nach dem Schnitt Sho-Ki-Bag von Klawitter. Passende Stoffe habe ich in meinem Boxen gefunden und endlich habe ich mir auch die Stickdatei Zwergenpaar von Huups gegönnt. Die gefällt mir schon lange richtig gut und ich habe immer nach dem richtigen Einsatz für diese Stickdatei gesucht. Für eine Kindergartentasche finde ich sie einfach wie gemacht.

Und so habe ich der kleinen Maus gestern diese Tasche geschenkt.



Damit die Tasche auch unverwechselbar ist, habe ich auf die Taschenoberkante den Namen der Kleinen gestickt. So findet die Tasche immer wieder zu der Kleinen zurück.



Für Wechselkleidung, Turnsachen, Hausschuhe oder ähnliches habe ich noch zwei Beutel genäht. Dafür habe ich die Stoffe der Tasche verwendet und natürlich durfte auch das Zwergenpaar und der aufgestickte Namen nicht fehlen.



Die kleine Maus hat die Tasche sofort freudestrahlend durch das Haus getragen und auch meine Schwägerin hat sich sehr darüber gefreut. Da macht mir das Nähen immer wieder aufs Neue viel Freude.

Daten zu der Tasche und den Beuteln:
Stoff: Patchworkstoffe aus dem Stash
Schnitt Tasche: Sho-Ki-Bag von Klawitter
Schnitt Beutel: Eigenkreation
Stoffverbrauch: 0,90 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 26.07.2016, 22.46| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Loralie-Täschchen

Für die Geburtstage zweier Freundinnen brauchte ich noch ein kleines selbstgemachtes Geschenk. Da beide auch stricken und nähen habe ich lange überlegt, was ich wohl mache. Irgendwann kam mir die Idee, etwas mit diesen wunderschönen Loralie-Damen zu machen. Ein Paneel mit diesen Damen hatte ich hier noch liegen.

Und so entstanden in der letzten Woche diese zwei Täschchen.



Von dem Paneel habe ich eine Dame ausgeschnitten und dann mit einer selbstgemachten Stoffpaspel umrahmt.



Dazu noch ein Begleitstoff von Loralie mit Nähuntensilien, mehr brauchte es nicht für die Täschchen.
Die Täschchen sind ungefähr 25 cm hoch und 30 cm breit. So passen kleinere Strick- oder Nähsachen gut hinein.



Etwas Stoff habe ich und im Moment überlege ich, ob ich nicht dringend auch dieses Täschchen brauche.

Daten zu den Täschchen:
Stoff: Patchworkstoffe von Kunst & Markt
Schnitt: Eigenkreation
Stoffverbrauch: 0,30 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 18.07.2016, 12.00| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

ein Kissen zur Hochzeit

Heute heiratet meine Sekretärin. Sie hat ein großes Fest geplant und ich wünsche ihr und ihrem Mann für heute schönes Wetter und einen unvergesslichen Tag sowie eine tolle Feier mit lieben Menschen.

Zur Hochzeit hat sich das Brautpaar eine finanzielle Spende zur Finanzierung der Hochzeitsreise gewünscht. Da ich sehr ungern nur Geld verschenke, musste noch eine passende Beigabe her.

So habe ich in der letzten Woche ein Kissen genäht.



Die Stoffe habe ich teilweise aus meinen Vorräten, teilweise dazu gekauft. Ein Herz mit den beiden Vornamen musste natürlich auf das Kissen. Diese Stickdatei finde ich so wunderbar für dieses Ereignis.



Dazu gehört dann noch das Hochzeitsdatum. Eine kleine Gedankenstütze für künftige Hochzeitstage (grins).



Und wie sollte es anders sein, auch die Ringe gehören irgendwie dazu.



In dem Herzchenstoff verlieren sich die Stickereien zwar ein wenig, aber weglassen wollte ich sie dann auch nicht. Altenativ auf den Herzchenstoff verzichten wollte ich dann auch nicht. Den finde ich einfach herrlich und genau richtig für ein Hochzeitskissen.

Daten zum Kissen:
Stoff: Patchworkstoffe aus dem Stash
Schnitt: Eigenkreation
Stickereien: von embroidery library
Stoffverbrauch: 0,50 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 16.07.2016, 10.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Modenschau Future

Vor drei Wochen meinte meine liebe Freundin Karin, dass sich ihre Tochter Sarah sehr freuen würde, wenn ich zur diesjährigen Modenschau der MoFa Sigmaringen kommen würde. An dieser Modefachschule hat Sarah in den letzten drei Jahren ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Modedesignerin und gleichzeitig auch zur Maßschneiderin gemacht.
Kaum gefragt, habe ich darüber gegrübelt, ob das wohl möglich ist. Urlaub nehmen geht im Moment nicht wirklich gut, war ich doch die Woche davor schon in Segeberg. Aber der Gedanke, bei der Modenschau dabei zu sein, war einfach zu herrlich. So habe ich die Zugverbindungen studiert, mit Herrn Nähstube gesprochen und dann war klar, ich fahre. Ich bin Freitagmittag in den Zug und Sonntag wieder zurück. Dazwischen habe ich ein wunderschönes Wochenende bei Karin und ihrem Mann verbracht und ich durfte bei der Modenschau dabei sein.

Samstagabend ging es nach Sigmaringen, in der dortigen Stadthalle zeigten 29 fertige Modedesigner ihre Kollektionen. Pro Designer durften 6 bis 8 Modelle gezeigt werden. Das Motto der Modenschau lautete Future.

Was wir von den Jungdesignern zu diesem Thema gezeigt bekamen war echt super. Einige Impressionen der Modenschau möchte ich hier zeigen. Die Bilder hat mir Karin zur Verfügung gestellt.

Abat-Jour heißt die Kollektion, die Oriana Baur gezeigt hat.



Toll fand ich auch die Kollektion von Kimberly Kirchner mit dem Namen Sahra.



Für die Kollektion Puro hat Magdalena Koch Kork verwandt. Das fand ich sehr spannend.



Die Kollektion Korita von Teuta Ziberi begeisterte mit bestickten Roben, ein absoluter Augenschmaus.



Ganz begeistert war ich dann von Sarahs Kollektion, die sie Immortality genannt hat. Für ihre Kollektion hat sie einen holografischen Stoff verwandt. Das war ein echter Hingucker. Dazu weiße Jeans und aufwändig gearbeitete graue Pullover. Und es war die einzige reine Männer-Kollektion. Aber sehr selbst:



Hier sieht man schon den tollen Effekt des Stoffes.





In der Pause haben wir dann mit Sarah auf ihren Erfolg angestoßen.



Sie selbst hatte sich passend zur ihrer Kollektion ein Bustier aus dem holografischen genäht und auch ihr Papa hatte eine Weste aus dem Stoff, die er stolz getragen hat. In der Pause wurde er darauf immer wieder angesprochen. Das war richtig lustig.

Ich habe mich total gefreut, dass ich bei diesem besonderen Ereignis dabei sein durfte. Hierfür nochmals an Sarah ganz lieben Dank. Das Wochenende im Schwarzwald war zwar sehr kurz, aber einfach wunderschön.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 15.07.2016, 22.34| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Unterwegs

Dirndljacke

Eigentlich sollte mein Juni-Projekt noch vor unserem Urlaub fertig werden. Ich hatte mir nämlich überlegt, dass ich mir zu meinem Urlaub eine passende Strickjacke mache. Die Anleitung war schnell gefunden und auch die passende Wolle gekauft. Und dann habe ich fleißig gestrickt. Innerhalb von 8 Tagen war die Jacke bis auf den Ärmel und die Blenden fertig gestrickt. Und alles hätte rechtzeitig für unseren Urlaub gepasst, wenn denn die Materialangabe in der Anleitung gepasst hätte. Denn nachdem ich die Blende um die Vorderkante gestrickt hatte, war die pinke Wolle verbraucht. Aber ich musste noch die Seitenblenden und die Kante des zweiten Ärmels. Rechtzeitig vor dem Urlaub ließ sich die Wolle nicht mehr besorgen. So kam es, dass die Jacke erst jetzt fertig wurde. Für den Urlaub war es nicht schlimm, denn eine Jacke habe ich zum Heimatabend nicht gebraucht. Trotzdem hätte es mich gefreut, ich hätte alles zusammen dabei gehabt.



Die Jacke habe ich nach dem Modell 19 aus der Filati Trachten Ausgabe 5 gestrickt. Die Wolle ist das Garn Linarte. Mir gefällt die leicht glänzende Wolle für eine Jacke zu einem etwas festlicheren Dirndl.



Als Knöpfe habe ich mich für Metallknöpfe mit einem Edelweiß entschieden. Das gefällt mir zu Trachten einfach gut.

Schön finde ich die Idee der Blende in der Seitennaht. Hier werden Vorder- und Rückenteil durch die Blende zusammengestrickt. Ein witziges Detail.



Die gesamte Jacke wird an den Außenkanten und auch den Taschen mit einem Krebsstick umhäkelt. Ich häkele ja nicht wirklich gerne, aber es hat sich gelohnt. Der Effekt ist einfach schön.



Auch wenn ich die Jacke nicht rechtzeitig zum Urlaub fertig bekommen habe, werde ich sie sicher häufig tragen. Ich finde nämlich, sie passt auch gut zur Jeans.

Hier noch die Daten zur Jacke
Wolle: Linarte von Lana Grossa (40% Viskose, 30% Baumwolle, 20% Leinen, 10% Polyamid)
Anleitung: Modell 19 aus Trachten Filati Ausgabe 5
Stricknadeln: 4,0 mm
Wollverbrauch: 770 g


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 03.07.2016, 18.15| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb