Gabis Nähstube

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Thema: Nähstube

Weihnachtskleid Sew Along 2017 - Erste Ideen

Es geht wieder los, ich habe schon darauf gewartet, auf den Weihnachtskleid Sew Along 2017.



Das sind die Termine für dieses Jahr:

  • 19.11.2017 Wir haben so viele Ideen!

  • 26.11.2017 Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff

  • 10.12.2017 Wir sind neugierig und uns interessiert euer Zwischenstand

  • 23.12.2017 Das große Finale!

Und ja, ich habe Ideen, ganz viele sogar. Da stellt sich wirklich die Frage, ob es nur ein Kleid geben soll oder für jeden Weihnachtstag ein anderes. Aber erst einmal der Reihe nach.

Das erste Kleid, das ich in jedem Fall nähen werde und das ich ganz ehrlich schon angefangen habe, ist ein Schnitt auf der Burda Style 10/2017. Das Kleid werde ich aus einem Wolljersey mit feinem Lurexfaden im Karo nähen. Eine Änderung zum Schnittmuster habe ich schon beim Zuschneiden vorgenommen. Mein Kleid bekommt einen Rundhalsausschnitt.



Dann gibt es noch dieses Kleid aus der Ottobre Woman 5/2016, für das ich sogar den Originalstoff hier liegen habe. Ich habe mich bisher nicht getraut, den schönen Stoff anzuschneiden, aber wäre Weihnachten nicht genau der richtige Anlass für dieses Kleid?



Daneben spuken noch zwei Burda Fertigschnitte in meinem Kopf herum. Einmal der Schnitt 6691.



Ein nach diesem Schnitt genähtes Kleid habe ich am letzten Wochenende bewundern dürfen und war gleich begeistert. Dafür hätte ich einen schönen Jacquard in einem hellen pink hier liegen.

Den Schnitt 7731 finde ich wegen der Abnäher noch spannend. Auch hierfür hätte ich einen passenden Romanitjersey in meinen Vorräten.



Jetzt muss ich einmal in mich gehen, ob es wirklich diese Schnitte sein sollen, oder ob ich meine Planungen noch einmal ändere. Und die Frage ist wirklich, schaffe ich bis Weihnachten tatsächlich mehrere Kleider?

Jetzt schaue ich mir aber erst einmal die Ideen der anderen Mitstreiterinnen bei http://memademittwoch.blogspot.de/ an.


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 19.11.2017, 08.00 | (16/0) Kommentare (RSS) | PL

Herztaschen

Manchmal gibt es Schnittmuster, die man ganz lange nicht mehr beachtet haben und die dann ganz plötzlich wieder in den Blick kommen. So ging es mir jetzt auch mit der Herztasche. Dieses Schnittmuster war vor 10 Jahren einmal das Monatsmuster bei sulky. Damals habe ich die Tasche in Mengen genäht, waren sie sehr willkommene Geschenke. Als Froschkarin die Tasche nun mit ihren Schülern im Unterricht genäht hat und von mehreren in unserer Runde die Frage kam, was das denn für ein Schnitt sei, kam er mir wieder in den Sinn. Da ich für zwei Wichtelrunden noch Kleinigkeiten brauchte,habe ich zwei dieser Herztaschen genäht.

Einmal in einer rosa Variante aus einem wirklich lange gehüteten Patchworkstoff, den ich vor Jahren bei Karstadt in Bonn gekauft habe,



Wenn der Taschenbeutel zusammengepackt wird, wird auch schnell deutlich, warum die Tasche ihren Namen hat. Und jetzt, wo Plastikbeutel überall Geld kosten, sind solche Beutel einfach praktisch und immer schnell zur Hand.



Für den zweiten Beutel habe ich einen geblümten Stoff aus meinen Vorräten genommen



und dieser wird dann zu einem roten Herz.



Beide Taschen sind bzw. werden verschenkt und finden hoffentlich oft Verwenung.

Hier die Daten zu den Herztaschen:
Stoff: Patchworkstoffe aus den Vorräten
Anleitung: Monatstasche aus drei Quadraten von sulky
Stoffverbrauch: 1,20 m


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 17.11.2017, 10.00 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL

Winterkleid mit "Bonbontaschen"

Der Schnitt des „Bonbontaschenkleid“ hatte es mir ja sofort angetan und schon als das erste Kleid fertig war, stand fest, das bleibt nicht das einzige. In meinen Vorräten hatte ich noch einen dickeren Strickjersey. Ein Stoff genau richtig für ein kuschelig warmes Winterkleid. Und was lag da näher als ein zweites Bonbontaschenkleid.

Das letzte Wochenende mit seinem Dauerregen und einem Näh-Werkstattwochenende mit einer lieben Freundin kam da genau richtig, um dieses Kleid zu nähen. Sonntagabend war dann mein zweites Bonbontaschenkleid fertig.



Da dieser Jersey wesentlich elastischer ist, musste ich bei diesem Kleid an den Seitennähten ein wenig Weite zugeben. Da ich dort vorsichtshalber immer etwas mehr Nahtzugabe zuschneide, war das zum Glück überhaupt kein Problem.

Für die Taschenbeutel habe ich wieder Futterstoff genommen. Der Schnitt sieht vor, dass dafür auch der Jerseystoff genommen wird. Ich finde aber, dass das an einer Stelle, wo frau das überhaupt nicht mag, auftragen würde. Da ist Futterstoff doch wesentlich dankbarer.



Auch beim Reißverschluss habe ich statt der angegebenen Länge von 15 cm Reißverschlüsse von 20 cm genommen. So konnte ich sie über die Nahtzugabe annähen und habe die überstehende Länge einfach beim Nähen mit der Overlock abgeschnitten. Das war mir aber lieber,als wenn das Ende des Reißverschlusses nachher am Tascheneingriff sichtbar ist. 15 cm sind dafür doch etwas knapp bemessen.



Entgegen der Schnittvorlage habe ich den Ausschnitt wieder mit einem Beleg verstürzt und den Beleg knapp nehmen der Ansatznaht auf den Nahtzugaben festgesteppt. So legt sich der Beleg schön nach innen. Ich finde diesen Ausschnitt hübscher als der vorgesehene T-Shirt-Ausschnitt.



Hier noch die Rückansicht. Durch die Teilungsnähte kommt das Kleid sehr schön auf Figur. Ich mag es so und fühle mich damit sehr wohl.



Und jetzt gehe ich mit dem Kleid zum http://memademittwoch.blogspot.de/ und schaue, was die anderen Mädels heute zeigen.


Hier die Daten zum Kleid:
Stoff: Strickjersey gekauft bei Stoffmüller in Köln
Schnittmuster: Kleid 654175 K 176 von Zwischenmass
Stoffverbrauch: 2,30 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 15.11.2017, 07.00 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

"Schwarzwald"kleid

Im Winter mit Stiefeln und schöner Strumpfhose trage ich total gerne Kleider und Röcke. Ich finde, die sind sogar wärmer als eine Hose. Gleich als ich die Burda Style 10/217 aus dem Briefkasten gefischt hatte und beim Durchblättern auf Seite 32 ankam, war mir klar, dass ich dieses Kleid haben muss. Als ich dann am gleichen Abend mit meiner Freundin Karin mailte und wir feststellten, dass wir beide auf Anhieb dieses Kleid ins Auge gefasst hatten, reifte sehr schnell der Plan, dass wir dieses Kleid gemeinsam nähen würden.

Mitte Oktober war ich zu einem Wochenende wieder einmal bei Karin im Schwarzwald. Den Freitag habe wir uns dann in Karins Nähzimmer verkrümelt und gemeinsam genäht.

Für mein Kleid habe ich einen Romanitjersey genommen, den ich im Jahr zuvor bei einem Besuch bei Karin im Schwarzwälder Stoffhaus gekauft habe. Als hätte ich es damals schon gewusst.



Beim Nähen des Kleides waren wir erst sehr skeptisch, ob diese unförmigen Abnäher das Kleid wirklich auf Figur bringen. Und die Schnittteile sahen so unsagbar klein aus. Vorsichtshalber hatten wir gleich drei cm Nahtzugabe zugegeben.



Die erste Anprobe zeigte dann, das Kleid passt. Die zusätzliche Nahtzugabe völlig umsonst zugegeben. Aber lieber so, als wenn das Kleid nachher zu eng gewesen wäre.



Was mir an dem Kleid nicht ganz so gut gefällt, ist der V-Ausschnitt, der hier ganz einfach mit einem Beleg verstürzt wird. Es sieht zwar schön aus, aber ich mag lieber einen Rundausschnitt. Der Ausschnitt ist nicht ganz so tief, so dass er nicht gleich tiefe Einblicke gewährt. So ist das Kleid gut zu tragen.



Stoff für ein weiteres nach diesem Schnitt habe ich mir bei meinem Besuch im Schwarzwald auch gekauft. Das wird dann aber ein Kleid mit Rundhalsausschnitt. Den Schnitt habe ich schon entsprechend geändert.

Und jetzt geselle ich mich mit meinem Kleid zum http://memademittwoch.blogspot.de/.



Hier die Daten zu dem Kleid:
Stoff: Romanitjersey gekauft Schwarzwälder Stoffhaus in Schramberg
Schnittmuster: Modell 103 aus der Burda Style 10/2017
Stoffverbrauch: 2,00 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 08.11.2017, 07.00 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

Stoffdiät oder YoYo-Effekt?

Frau Küstensocke ruft heute wieder zum Zwischenstand der Stoffdiät auf und sie schreibt, dass sich einige scheinbar aus der Diät verabschiedet haben.

Verabschiedet habe ich mich nicht, nein ganz und gar nicht. Nur habe ich die beiden letzten Zwischenmeldungen ausgelassen und das hatte auch so seinen Grund.
Was ist passiert. Wenn man es in der Sprache der Diäten sagt: ich habe den absoltuten Yoyo-Effekt erlebt.

Alle zwei Monate habe ich fasziniert bewundert, wie diszipliniert Frau Küstensocke ihre Diät einhält. Meter um Meter purzeln. Und bei mir? Nach anfänglichen kleinen Abnahmeerfolgen, bin ich ein paar Mal zu viel im Stoffgeschäft gelandet.

So habe ich in den letzten Monaten zwar fleißig genäht und so auch 20,5 m abgebaut. Zwei weitere Kleider, ein Mantel und eine Collegejacke sind fast fertig, so dass ich sicherlich über 30 Meter vermelden kann. Aber gleichzeitig verzeichnen meine Vorräte einen Zuwachs von über 30 Metern.

Meine Bilanz also bisher, Versagen auf ganzer Linie. Die letzten beiden Monate des Jahres setze ich mir nun wenigstens das Ziel, am Jahresende bei +/- 0 m zu landen. Ein ehrgeiziges Ziel, aber irgendwann muss ich ja ernsthaft einmal anfangen.

Und eine Fortsetzung im nächsten Jahr muss dann wohl auch sein bzw. ist dringend nötig.

Jetzt schaue ich bei http://kuestensocke.blogspot.de/ wie erfolgreich alle anderen waren und stelle mich in die Ecke zum schämen.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 06.11.2017, 21.55 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL

Kleid mit "Bonbontaschen"

Es gab wieder ein Probenähen bei Zwischenmass und ich durfte wieder dabei sein. Genäht wurde diesmal ein Kleid für Strickstoffe bzw. elastische Stoffe. Für das Kleid hatte ich einen passenden Strickjersey hier liegen. Der wie gerufen für diesen Schnitt war. Beste Voraussetzungen also für dieses Probenähen.

Aber es sollte ein Kleid mit Hindernissen werden. Kurz nachdem ich den Schnitt bekommen habe, war ich zur Grippeschutzimpfung. Zwei Tage später lag ich mit einer Erkältung und Fieber im Bett und war erst einmal fast zwei Wochen außer Gefecht gesetzt. So lag das Kleid länger zugeschnitten und halb fertig genäht in meiner Nähstube. Und zu meinem großen Bedauern habe ich so die Deadline für dieses Probenähen nicht eingehalten. Das war mir echt das Ärgste.

Mittlerweile bin ich einigermaßen wieder auf dem Damm und so ist auch das Kleid fertig geworden.



Das Kleid ist eine Art Etuikleid. Besonders gut gefallen mir die beiden Reißverschlusstaschen in den seitlichen Vorderteilen. Die sind recht fix genäht. Ich habe die Taschenbeutel aus Futterstoff genäht, weil mir die Taschen aus dem Strickstoff zu dick geworden wären. Das hätte dann zu sehr aufgetragen.



Herr Nähstube meinte beim Anblick der Taschen gleich, da hätte ich ja schöne Bonbontaschen im Kleid. Wie er nur auf diese Idee kommt.



Im Schnitt ist am Halsauschnitt eine Halsblende wie wie bei einem T-Shirt vorgesehen. Dafür schien mir mein Stoff aber zu kräftig. So habe ich mich für eine Ausschnittblende entschieden. Die Blende habe ich knapp neben der Ansatznaht auf den Nahtzugaben festgesteppt und mit kleinen Stichen auf der Schulternaht festgenäht. So legt sich die Blende schön nach innen.



Wie immer sitzt der Schnitt wie angegossen. Nur im Rücken musste ich oben in den Teilungsnähten etwas Weite wegnehmen. Da warf der Rücken sonst starke Falten.



Genäht habe ich wieder die Größe K 176. Ein schöner Langgrößenschnitt, wo ich nichts anpassen muss.
Ein Schnitt für ein absolutes Lieblingskleid. Stoff für ein zweites Kleid nach diesem Schnitt liegt bereits bereit. Den Schnitt gibt es seit dieser Woche unter der Bezeichnung Kleid 654175 bei www.zwischenmass.de.

Hier die Daten zu dem Kleid:
Stoff: Strickjersey gekauft bei Stoffmüller in Köln
Schnittmuster: Kleid 654175 K 176 von Zwischenmass
Stoffverbrauch: 1,80 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 05.11.2017, 16.58 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL

Geschenkverpackung

Für ein Geschenk brauchte ich eine passende Verpackung. Und es sollte in diesem Mal nicht einfach nur Geschenkpapier sein.

Da die Empfängerin des Geschenkes England und insbesondere London sehr gerne mag, ich den passenden Stoff in meinem Stash hatte, habe ich kurzerhand einen Stoffbeutel genäht.



Die Verpackung und das Geschenk sind super gut angekommen.

Hier die Daten zum Beutel:
Stoff: Patchworkstoff aus meinen Vorräten
Anleitung: Eigenentwurf
Stoffverbrauch: 0,80 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 04.11.2017, 11.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Cardigan Carina

Da ich jemand bin, dem recht schnell kalt ist, mag ich leichte Jacken, die man schnell überziehen kann sehr gerne. Vor einiger Zeit entdeckte ich im Netz den Cardigan Carina von Pattydoo. Ein Schnitt, der mir sofort gefiel, aber ich mag diese ebooks, bei denen frau den Schnitt mühsam zusammen kleben muss, so gar nicht. Wenn das ebook mit einer A0 Datei angeboten wird, lasse ich ihn plottern. Sonst nehme ich aber Abstand von solchen Schnitten.

Umso mehr habe ich mich gefreut, als es den Schnitt für den Cardigan jetzt auch als Papierschnittmuster bei Snaply gab. Sofort habe ich ihn und einige andere von Pattydoo bestellt.

Für den Cardigan habe ich den grauen Knit Knit, der schon länger in meinen Vorräten lag und auf seine Bestimmung wartete, geopfert. Die Schnittteile habe ich einzeln zuschneiden müssen, weil sich der Jersey nach dem Waschen verzogen hatte. Er ließ sich einfach nicht mehr ordentlich legen.



Genäht war der Cardigan dann schnell. Die Anleitung von Pattydoo wieder klar und gut verständlich. Selbst für Anfänger wäre dieser Schnitt dank der Videoanleitung von Pattydoo gut nachzuarbeiten.

Ich finde besonders die Taschen im Vorderteil sehr praktisch. Und die sind wirklich schnell und einfach genäht.



Auch die Rückenpasse ist ein schönes Detail. Hier kann man auch schön mit den Mustern des Stoffes spielen, wie hier gut zu sehen ist.



Von der Weite ist die Jacke schön leger, genau richtig um sie schnell einmal drüber zu ziehen. Mit einer Bluse und einen schönen Tuch ist sie aber auch absolut bürotauglich.



Das ist sicher nicht meine letzte Jacke nach diesem Schnitt. Ich finde, er schreit förmlich nach einen schönen Jaquard. Da muss ich mal auf die Suche gehen.

Hier die Daten zur Jacke:
Stoff: Knit Knit von albstoffe
Anleitung: Cardigan Carina von Pattydoo
Stoffverbrauch: 2,50 m (bei 1,20 m Stoffbreite)


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 04.10.2017, 06.00 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL

Wichtel-Stricksack

Zum ersten Mal gab es in der Wollmeise Gruppe bei ravelry ein Geburtstagswichteln. Mein Wichtelkind hat im September Geburtstag. Und in seinem Steckbrief schrieb mein Wichtelkind, dass es zwar nähen kann, aber seine Fertigkeiten nicht für so schöne Projektbeutel reichen. Diesen Wink habe ich aufgegriffen und so war in meinem Wichtelpäckchen dieser Stricksack.



Vorne wieder mit dem strickenden Schaf und hinten mit dem Namen meines Wichtelkindes.



Zusammen mit einem Strang Wollmeise Pure durfte dieser Stricksack seine Reise antreten und wird meinem Wichtelkind hoffentlich treue Dienste leisten.


Hier die Daten zum Stricksack:
Stoff: Patchworkstoffe aus dem Stash
Anleitung: Eigenentwurf
Stoffverbrauch: 0,80 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 06.09.2017, 09.00 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Parka

Wieder durfte ich bei Zwischenmass einen neuen Schnitt Probenähen, diesmal einen Parka. Der Parka kann aus Softshell oder einem Steppstoff genäht werden. Ich hatte mich recht schnell entschieden, dass mir ein Steppstoff lieber ist. Und damit fing das Dilemma an. Man versuche einmal, im Juli einen Steppstoff zu bekommen. Nach einigem Suchen wurde ich im www bei Frau Tulpe fündig. Der Stoff war innerhalb weniger Tage bei mir. Was sich dann als viel schwieriger herausstellen sollte, war ein Zwei-Wege-Zipper in der Länge 95 cm. Alle Stoffgeschäfte verneinten sofort, als ich danach fragte. So musste auch hier das www helfen.

Genäht war der Parka dann recht schnell. Ich war wieder ganz begeistert von der Passform des Schnittes. Ich habe wieder die Größe K 176 und die Brustweite 96 genommen und alles passte wie angegossen. Selbst die Ärmellänge war richtig. Hier muss ich sonst immer mindestens 5 cm zugeben.



Bei dem Schnitt habe ich mich für die Variante mit dem Kragen entschieden. Im Schnitt enthalten ist auch die Möglichkeit, den Parka mit einer Kapuze zu nähen. Der Kragen ist schön hoch, so dass er umgeschlagen gut aussieht, aber wenn es draußen kalt ist, hochgeschlagen auch gut wärmt. Durch eine eingezogen Kordel kann man den Kragen dann auch enger machen.



Die aufgenähten Taschen haben an der Oberkante Bündchenstoff. Das finde ich einen schönen Hingucker und so beulen die Tascheneingriffe auch nicht aus. Das Bündchen an den Ärmeln liebe ich. So schließen die Ärmel schön ab und es zieht keine Kälte dort hinauf.



Im Rücken hat der Parka eine Mittelnaht, die unten einen kleinen Schlitz hat. Auch das ist ein schönes Detail.



Im August genäht, war der Parka bei der Anprobe und beim Fotoshooting bei über 20°C eine kleine Herausforderung. Der Steppstoff wärmt wirklich gut. An kühlen Herbsttagen wird mir der Parka ganz bestimmt ein guter Begleiter sein.

Insgesamt kann ich diesen Schnitt sehr empfehlen. Die Passform des Parkas ist sehr gut und der Schnitt auch gut zu nähen. Mit ein wenig Übung ist er wirklich gut zu schaffen. Den Schnitt gibt es unter der Nummer 625 171 Parka bei www.zwischenmass.de .

Das Probenähen hat mir wieder richtig Spaß gemacht und ich habe eine schöne Jacke für die kühleren Tage.


Hier die Daten zum Parka:
Stoff: Steppstoff von Frau Tulpe
Bündchenstoff von Stoff & Stil
Schnittmuster: 625 171 Parka von Zwischenmass
Stoffverbrauch inkl. Bündchen: 3,50 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 03.09.2017, 09.00 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL