Gabis Nähstube

Blogregeln:

Über Kommentare freue ich mich. Auch Kritik ist erlaubt. Aber bitte bleibt sachlich und nie verletzend.

Letzte Kommentare:
Kerstin:
Oh, ein tolles Geschenk und so praktisch!LGKe
...mehr

Cornelia Piloth:
Liebe Gabi, wo kann ich die Anleitung für die
...mehr

Mirella:
Liebe Gabi, ein tolles Geschenk. Ich mag solc
...mehr

Marion:
Oh wie wunderbar! Irgendwo auf meiner ToSewLi
...mehr

Elfriede Fritsch:
Hallo Gabi,schön ist dein Herztäschchen gewor
...mehr

Statistik
Einträge ges.: 1966
ø pro Tag: 0,6
Kommentare: 7697
ø pro Eintrag: 3,9
Online seit dem: 05.01.2007
in Tagen: 3522
Quiltfriends-Blogring:

dem Ring beitreten
Follow on Bloglovin
2016
<<< August >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01020304050607
08091011121314
15161718192021
22232425262728
293031    

meine Statistik 2016

Stoffverbrauch 12,51 m

Wollverbrauch 4.773 g

Perlenverbrauch 253 g

 

Suche
Es wird in allen
Einträgen gesucht.
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Unterwegs

Modenschau Future

Vor drei Wochen meinte meine liebe Freundin Karin, dass sich ihre Tochter Sarah sehr freuen würde, wenn ich zur diesjährigen Modenschau der MoFa Sigmaringen kommen würde. An dieser Modefachschule hat Sarah in den letzten drei Jahren ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Modedesignerin und gleichzeitig auch zur Maßschneiderin gemacht.
Kaum gefragt, habe ich darüber gegrübelt, ob das wohl möglich ist. Urlaub nehmen geht im Moment nicht wirklich gut, war ich doch die Woche davor schon in Segeberg. Aber der Gedanke, bei der Modenschau dabei zu sein, war einfach zu herrlich. So habe ich die Zugverbindungen studiert, mit Herrn Nähstube gesprochen und dann war klar, ich fahre. Ich bin Freitagmittag in den Zug und Sonntag wieder zurück. Dazwischen habe ich ein wunderschönes Wochenende bei Karin und ihrem Mann verbracht und ich durfte bei der Modenschau dabei sein.

Samstagabend ging es nach Sigmaringen, in der dortigen Stadthalle zeigten 29 fertige Modedesigner ihre Kollektionen. Pro Designer durften 6 bis 8 Modelle gezeigt werden. Das Motto der Modenschau lautete Future.

Was wir von den Jungdesignern zu diesem Thema gezeigt bekamen war echt super. Einige Impressionen der Modenschau möchte ich hier zeigen. Die Bilder hat mir Karin zur Verfügung gestellt.

Abat-Jour heißt die Kollektion, die Oriana Baur gezeigt hat.



Toll fand ich auch die Kollektion von Kimberly Kirchner mit dem Namen Sahra.



Für die Kollektion Puro hat Magdalena Koch Kork verwandt. Das fand ich sehr spannend.



Die Kollektion Korita von Teuta Ziberi begeisterte mit bestickten Roben, ein absoluter Augenschmaus.



Ganz begeistert war ich dann von Sarahs Kollektion, die sie Immortality genannt hat. Für ihre Kollektion hat sie einen holografischen Stoff verwandt. Das war ein echter Hingucker. Dazu weiße Jeans und aufwändig gearbeitete graue Pullover. Und es war die einzige reine Männer-Kollektion. Aber sehr selbst:



Hier sieht man schon den tollen Effekt des Stoffes.





In der Pause haben wir dann mit Sarah auf ihren Erfolg angestoßen.



Sie selbst hatte sich passend zur ihrer Kollektion ein Bustier aus dem holografischen genäht und auch ihr Papa hatte eine Weste aus dem Stoff, die er stolz getragen hat. In der Pause wurde er darauf immer wieder angesprochen. Das war richtig lustig.

Ich habe mich total gefreut, dass ich bei diesem besonderen Ereignis dabei sein durfte. Hierfür nochmals an Sarah ganz lieben Dank. Das Wochenende im Schwarzwald war zwar sehr kurz, aber einfach wunderschön.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 15.07.2016, 22.34 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Erholung pur

Nachdem unser letzter Urlaub schon ein Dreivierteljahr zurück liegt, tat Erholung vom Alltag Not.

So haben wir die letzten 14 Tage in den Bergen verbracht. Erst waren wir einige Tage im Trentino und dann haben wir uns mit einer größeren Gruppe des R 129 SL-Clubs in Kals am Großglockner getroffen. Unser Quartier war das Lucknerhaus in Kals auf 1.920 m.ü.M.



Ein einfaches Gasthaus, aber die Zimmer sind ausreichend groß und sehr sauber. Und vor allem das Essen war sehr lecker, was auch meine Waage bestätigen kann.

Das Lucknerhaus liegt unmittelbar am Fuß des Großglockners. Auch wenn das Wetter in den letzten Wochen nicht wirklich sommerlich war, wechselten sich auch hier Sonne, Wolken und Regen immer wieder ab. So hatten wir gleich mehrfach diesen herrlichen Ausblick von unserem Zimmer. Daran konnte ich mich gar nicht sattsehen.



Insgesamt waren wir mit 24 Autos unterwegs.



Trotz der Größe der Gruppe haben die Ausfahrten vor Ort super funktioniert. Die Großglocknerhochalpenstraße, aber auch ein Ausflug zu den Drei Zinnen nach Italien, über die Pustertaler Höhenstraße und zum Staller Sattel standen auf unserem Programm. Jeden Tag konnten wir offen fahren, aber es hat auch jeden Tag geregnet.

Gewandert sind wir auch ein wenig. Immer nur Auto fahren geht dann doch nicht. Mein persönliches Highlight war dabei die Raggaschlucht.



Viel zu schnell gingen die Tage in den Bergen vorbei. Die Heimfahrt gestern war dann noch richtig anstrengend. Ab München sind wir immer wieder in Starkregen geraten. Teilweise konnten wir kaum die Autos vor uns erkennen. Selbst Nebenschlussleuchten verschwanden in den Wassermassen und die Wasserfontainen waren oftmals höher als unser Auto. Da ging es dann mit max. 30 km/h auf der Autobahn vorwärts. Aber wir waren es pünktlich zum Spiel unserer Jungs zu Hause und haben den 2:0-Sieg live miterlebt. Also alles gut.

Liebe Grüße
Gabi



Gabi 13.06.2016, 18.23 | (0/0) Kommentare | PL

kreative Woche

Diese Woche war eine arbeitsreiche aber auch sehr kreative Woche. Montag bis Mittwoch standen im Büro viele Termine an, aber den Donnerstag hatte ich dann frei. Trotz des freien Tages bin ich aber früh aufgestanden, denn um 7.30 Uhr war ich schon im Kölner Hauptbahnhof mit drei anderen Mädels verabredet. Von dort ging es dann mit der RE 1 nach Dortmund. Unser Ziel war – wie in jedem Jahr um diese Zeit – die Creativa. Die Eintrittskarten hatte ich bereits im Vorfeld besorgt und so tauchten wir um 10 Uhr ein in das kreative Gewimmel.



Dieses Jahr war es richtig voll in den Hallen. Ich hatte das Gefühl, es war viel mehr los als in den Vorjahren. An allen Ständen herrschte ein geschäftiges Gewimmel und es wurde auch viel gekauft.

In meinen Rucksack wanderten nur recht wenige Sachen. Meine Vorräte sind noch gut gefüllt und ich brauchte nicht wirklich etwas. Aber viele Anregungen habe ich bekommen und auch vieles gesehen.

Witzig finde ich zum Beispiel diesen Loop, den ich an einem Stand entdeckt haben. Einfach zu machen aber toll in der Wirkung.



Bei Babylock habe ich mir dann noch einen langen Wunsch erfüllt und mein Geburtstags-/Weihnachtsgeschenk bestellt. Davon berichte ich aber genauer, wenn ich es abholen konnte.

Insgesamt sind wir 7 Stunden durch die Hallen geschlendert, haben geschaut, Ideen aufgegriffen, gefachsimpelt und die Zeit einfach genossen. Es hat richtig Spaß gemacht, aber am Ende war ich aber dann stehend k.o.

Gestern bin ich dann mit meiner Freundin Antje, die auch schon mit auf der Creativa war, auf die h+h+, einer Fachhändlermesse für Handarbeiten.



Es ist immer wieder beeindruckend das große Angebot rund um das Thema Handarbeiten zu sehen. Viele gute Kontakte zu Händlern konnte ich knüpfen, aber auch viele schöne neue Ideen habe ich auch von dort mitgenommen. Am Ende war meine Tasche voll mit Prospekten von Dingen, die in meinem Kopf jetzt erst einmal reifen müssen.

Sehr gefreut habe ich mich, dass ich Fräulein Sonnenschein auf der h+h getroffen habe. Für sie habe ich vor langer Zeit einmal eine Stricktasche genäht und ich lese regelmäßig in ihrem Blog. Am Stand von Knit Pro hat sie mich angesprochen und so haben wir uns persönlich kennen gelernt und ein wenig erzählt. Das war richtig schön.

Jetzt muss ich erst einmal die ganzen gewonnenen Eindrücke verarbeiten. Im Moment habe ich so viele Ideen im Kopf, die ich zu gerne umsetzen möchte. Mal schauen, was ich in der nächsten Zeit schaffe.

Heute muss ich mich aber erst einmal um meinen Haushalt kümmern. Da hat die Kreativität ein wenig Pause.

Liebe Grüße und habt einen schönen Sonntag
Gabi

Gabi 20.03.2016, 09.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Schwarzwald und der Schnee

In der letzten Woche habe ich meine vielen Plusstunden auf der Arbeit für ein paar freie Tage genutzt.Und was kann man besser mit freien Tagen machen, als liebe Freunde zu besuchen.
So bin ich letzten Mittwoch Richtung Süden gestartet. Der Start wollte erst nicht so richtig gelingen, weil mein Zug gleich Verspätung hatte. Am Ende ging es 30 Minuten später in Köln los.



Ich dachte schon, alle Anschlüsse wären damit dahin, doch Whats App und meine liebe Freundin Karin machten es möglich, dass ich trotz dieser erheblichen Verspätung doch noch rechtzeitig an meinem Ziel ankam.

Karin reagierte nämlich sofort und meinte, statt meines Umstiegs in Mannheim sollte ich dann lieber bis Karlsruhe fahren und von dort den RE Richtung Freiburg nehmen. Und durch diesen Tipp war ich dann am Ende ohne Verspätung am Ziel.

Immer wenn ich bisher Karin im Schwarzwald besucht habe, schneite es. Egal ob ich im Dezember, im März oder im Januar dorthin gefahren bin, eines war sicher: der Schnee. So dann auch in diesem Jahr. Als ich ankam regnete es noch, aber unter den Regen mischten sich erste Schneeflocken. Und am ersten Morgen nach meiner Ankunft war dann schon alles weiß.


Foto von Karin

Ich glaube, selbst wenn ich im Sommer zu Karin fahre, schneit es dort.

Drei schöne Tage habe ich bei Karin und ihrer Familie verbracht, war mit im Unterricht, haben das Schwarzwälder Stoffhaus in Schramberg unsicher gemacht, haben viel Gestrickt und noch mehr erzählt.  Am Freitag waren wir in Freundenstadt im Nähzentrum Kurz bei der offenen Nähwerkstatt. Einen Morgen haben wir dort ganz entspannt mit Anja Walther genäht. Das hat richtig gut getan. Danach waren wir noch gemütlich essen und ein wenig shopen.

Leider gingen viel zu schnell die freien Tage um und schon saß ich wieder im Zug zurück nach Köln.
Aber diese Tage schreien nach Wiederholung und das machen wir ganz sicher wieder.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 07.03.2016, 20.59 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Wine & dine

Wir haben zwei wunderbare Tage unter dem Motto Schlösser und Wein verbracht. Los ging es gestern im Schloss Oberhausen, wo wir uns mit 7 weiteren Paaren zu Kaffee und Kuchen verabredet hatten. Wir waren zum Glück etwas früher dort, denn kurze Zeit später herrschte auf den Autobahnen in NRW fast überall Stillstand und so kamen einige Paare leider verspätet.

Nachdem wir uns mit leckeren Marzipanwaffeln gestärkt hatten, ging es über die Landstraßen Richtung Westfalen. Unser Ziel war das schöne Wasserschloss Lembeck.



Dort sollten wir dann auch die Nacht verbringen. Das Schloss beherbergt u.a. ein Hotel mit insgesamt 19 Zimmer, alle liebevoll dem Ambiente eines Schlosses entsprechend eingerichtet. Die Zimmer haben alle den notwendigen Luxus, den ein Vier-Sterne-Haus braucht, aber alles passte. Die Holztreppe knackte bei jedem Schritt und die Holzböden waren wunderbar schief. Durch die dicken Wände waren die Zimmer absolut ruhig. Hier ein kleiner Blick in unser Zimmer.



Um 18 Uhr haben wir uns zuerst zu einem Sektempfang am offenen Kamin getroffen, um dann in den roten Saloon zu gehen. Dort erwarte uns ein festlich gedeckter runder Tisch.



An diesem Tisch sind wir mit dem Sommelier George aus Frankreich durch das Burgund gereist. Zu einem feinen, französischen 5-Gänge-Menue gab es fünf verschiedene Weine aus dem Burgund. Dazu hat uns Georg alles über diese Weinregion, über die Herstellung der Weine, aber auch zum Genus eben dieser Weine erzählt. So haben wir nicht nur fürstlich gegessen, sondern auch hervorragende Weine getrunken.
Ich muss gestehen, am Ende war ich weinig beseelt, denn über den Abend verteilt habe ich dann doch eine Flasche Wein getrunken.



Bevor wir dann nach diesem gemütlichen Abend ins Bett gegangen sind, haben wir noch das abendlich angestrahlte Schloss bewundert. Eigentlich war das Licht schon aus, aber auf unser nettes Bitten hat der Schlossherr das Licht noch einmal für kurze Zeit angemacht.



Nach einem ausgedehnten Frühstück ging es dann am nächsten Tag weiter. Wir sind eine schöne Tour durch das südliche Westfalen gemacht, um dann am späten Mittag einen Zwischenstopp im Schloss Raesfeld zu machen. Hier durften wir sogar vor dem Schloss parken.



Wir sind dann noch ein wenig durch den kleinen Ortskern um das Schloss gebummelt und dann war es leider auch schon wieder an der Zeit, nach Hause zu fahren.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 24.10.2015, 21.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Köln bei Sonne

Nachdem wir eine Woche richtiges Herbstwetter im Rheinland hatten, hat sich heute der Sommer von seiner schönsten Seite gezeigt. Blauer Himmel, Sonnenschein und Temperaturen um die 26°C.



Wir haben dieses Wetter für einen Bummel am Kölner Rheinufer genutzt. Mir geht ja immer wieder das Herz auf, wenn ich den Dom sehe. Und heute zeigte er sich wirklich herrlich.

Wir sind dann Richtung Rheinauhafen gebummelt. Dort war Antikmarkt – meine Güte, was verkaufen die Menschen alles auf so einem Markt. Eine ältere Dame vor mir überlegte schon, welchen Reichtum sie so in ihrer Wohnung stehen hat. Da musste ich echt lächeln.

Entlang des Rheins gab es dann eine Oldtimershow. Viele schön hergerichtete Oldtimer zeigten sich bei diesem schönen Wetter.



Und wenn man so am Rheinauhafen steht, die ganzen Motorboote im Hafenbecken liegen sieht, dann könnte man fast meinen, man wäre an der Cote d´Azur. Wäre da nicht der Dom im Hintergrund.



Wir haben dann noch gemütlich im Außenbereich einen Brauhauses gesessen, das Treiben in der Stadt genossen und es uns gut gehen lassen. Solche Tage in Köln mag ich.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 02.08.2015, 18.52 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

25. Rheinischer Wollmarkt

Vor dem LVR-Industriemuseum in Euskirchen-Kuchenheim war heute wieder der jährliche Rheinische Wollmarkt. Dieses Jahr schon der 25.

Wir haben uns schon früh in Richtung Kuchenheim aufgemacht, dort angekommen mussten wir trotzdem ganz schön nach einem Parkplatz suchen. Nach einigen Runden durch den Ort haben wir endlich ein Plätzchen fürs Auto gefunden und dann ging es hinein ins Getümmel.

Wie schon der Titel sagt, gibt es auf diesem Markt alles rund ums Thema Wolle und vor allem selbst gemachtes. Viele schöne hochwertige Sachen werden dort angeboten.

An mehreren Ständen gab es schöne handgefärbte Wolle. Wäre mein Stash nicht noch so gut gefüllt, hätte ich hier den ein oder anderen schönen Strang gefunden. Aber gestreichelt habe ich die Wolle.



Ein Stand hatte ganz tolle Filztaschen. Die habe ich schon vor zwei Jahren auf dem Handwerkerinnenmarkt in Jülich bewundert. Auch heute bin ich wieder um die Taschen herum geschlichen. Irgendwann gönne ich mir eine.



Viele gefilzte Sachen gab es. Einen dieser schönen Schals besitze ich bereits und finde sie immer wieder aufs Neue schön.



Die Farbenpracht an den Ständen machte im wunderschönen Sonnenschein machte einfach Spaß.



Ich habe diesmal nichts gekauft, aber ganz viel geschaut, viele schöne Dinge bewundert und die ein oder andere neue Inspiration bekommen.



Dieser Wollmarkt ist wirklich in jedem Jahr einen Besuch wert.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 07.06.2015, 20.12 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

Raststätte Geismühle

Wenn man von Krefeld in Richtung Köln auf der A 57 fährt, kommt man an der Raststätte Geismühle vorbei. Nie hatte ich mir Gedanken gemacht, wie es zu dem Namen der Raststätte gekommen ist. Seit einem Ausflug weiß ich es jetzt ganz genau.

Die Raststätte hat ihren Namen von einer Mühle, die unmittelbar neben der Autobahn auch heute noch zu sehen ist. Wenn man von der Autobahn ganz genau durch die Bäume schaut, kann man sie sogar sehen.



Wir hatten jetzt die Gelegenheit, uns diese Mühle einmal aus der Nähe und vor allem auch von innen anzuschauen. Die Mühle war bis zum Krieg noch in Betrieb. Nur stand sie damals ganz alleine auf weiter Flur, nichts von dem kleinen Wäldchen zu sehen, das heute die Mühle umgibt.



In der Mühle geht es recht eng zu. Über drei wirklich steile Stiegen kann man die Mühle ersteigen. Dabei musste ich ganz schön auspassen. Alles war so niedrig, nicht ausgelegt für die unsere heute Größe.



Liebevoll hat ein Förderverein die Mühle restauriert und so bekommt man einen schönen Einblick, wie früher Mehl gemahlen wurde.
Diese Zahnräder werden bei Wind durch die Mühlenflügel angetrieben. Es knirschte beeindruckend, als sich die Flügel im Wind bewegten. Leider hatten wir nur wenig Wind, so dass sich die Mühle nicht richtig drehen wollte.



In den unteren Etagen findet man die Mahlsteine und die Mehlbottiche. Gemahlen wir hier allerdings nicht mehr, aber man bekommt dennoch einen schönen Eindruck, wie es dort früher geschäftig zuging.





Ab sofort fahre ich mit einem anderen Blick an der Raststätte vorbei. Ein Stopp an der Ratstätte lohnt sich wirklich. Unmittelbar neben dem Rasthaus hinter den Bäumen steht die Mühle.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 23.05.2015, 11.00 | (0/0) Kommentare | PL

Drehorgelfestival

Das schöne Wetter am Vatertag haben wir für einen Ausflug nach Linz am Rhein genutzt.
Linz ist ein schönes kleines Städtchen, das nicht nur mit seinem malerischen Rheinufer sondern auch mit einem schönen mittelalterlichen Stadtkern aufwarten kann.

Kleine Gassen mit Fachwerkhäusern begrüßen den Besucher.



Aber erst einmal muss man vom Rhein durch das Stadttor, um in das Städtchen zu gelangen.



Unser Besuch in Linz hatte einen ganz besonderen Grund. An diesem Wochenende ist dort nämlich das 15. Drehorgelfestival. Ein Bekannter von uns spielt Drehorgel und so hatten wir gleich mit mehreren verabredet, ihn dort zu besuchen.

Um 10 Uhr wurde das Festival mit allen Drehorgeln auf dem Marktplatz eröffnet. Ich muss gestehen, so viele Drehorgeln habe ich noch nie auf einem Platz gesehen.



Nach der Eröffnung verteilten sich die Drehorgeln über das ganze Städtchen. Überall wo man hinging, erklang eine neue Drehorgel mit unterschiedlichen Liedern. Wir haben erst einmal ein Café auf dem Marktplatz besetzt und gemütlich gefrühstückt. Den Tag soll man schließlich in Ruhe beginnen.

Danach sind wir durch die Gassen gewandert, haben die unterschiedlichen Drehorgeln bewundert. Da gab es richtig ausgefallene Stücke.



Und natürlich haben wir unseren Freund Siggi aufgesucht. Und wie es für einen Kölner üblich ist, haben wir auch gleich für Stimmung gesorgt, Jeder von uns durfte die Kurbel der Drehorgel schwingen. Siggi legte Kölsche Lieder auf und wir haben lautstark zu den Klängen gesungen. Hey, da war gleich was los auf dem Platz.



Langsam wurde es aber richtig voll im Städtchen, die Gassen wurden immer enger und wir haben darauf das Weite gesucht. Eine schöne Tour entlang dem Rhein mit einem Zwischenstopp in der Brombeerschänke brachte uns dann noch zur Brauerei Steffens, wo wir bei einem leckeren Essen den Tag ausklingen ließen.



Die Brauerei Steffens ist wirklich sehenswert. Es ist mehr ein Dorf, denn ein Brauhaus. Draußen gibt es einen schönen großen Biergarten und drinnen ein gemütlicher Schankraum. Alle Gebäude sind liebevoll hergerichtet. Beim Blick auf die Bäckerei musste ich allerdings lachen, als ich die ganzen Nudelhölzer entdeckte.



Das war wirklich ein schöner Vatertag, der spaß gemacht hat.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 16.05.2015, 16.13 | (0/0) Kommentare | PL

Bummel durch Köln

Kaum aus Berlin zurück, ging es Freitag gleich weiter. Ich war nämlich verabredet. Diesmal nicht ganz so weit weg sondern in Köln. Um kurz vor 13 Uhr traf ich mich mit Brigitte, Sarah, Karin und Antje am Deutzer Bahnhof. Da zwei der vier noch nicht in Köln waren, ging es erst einmal rauf auf den LVR Turm.



Der Blick auf Köln und vor allem auf den Kölner Dom ist von hier einfach toll. Den darf man sich bei einem Besuch in unserer schönen Stadt einfach nicht entgehen lassen.



Wieder unten sind wir ganz gemütlich über die Hohenzollernbrücke (das ist die Brücke, die oben auf dem Bild zu sehen ist) Richtung Innenstadt gegangen. Beeindruckens sind immer wieder die ganzen Schlösser am Brückengeländer. Mein Mann meint immer wieder, wenn wir über die Brücke laufen, dass der Rhein unter der Brücke irgendwann für die Schiffe nicht mehr genug Durchfahrthöhe hat, weil so viele Schlüssel von den Schlössern auf dem Flussboden liegen. Jedenfalls machen die Geschäfte in der Umgebung mit den Schlössern mittlerweile richtig gutes Geld und bieten auch die nötigen Kravuren an. Die Statik der Brücke soll übrigens nicht gefährdet sein.



Danach ging es hinein ins Getümmel. Da es der erste richtig schöne Sonnentag in Köln in diesem Jahr war, war die Stadt entsprechend voll. Aber wir haben un davon nicht abhalten lassen. Im Lush haben wir erst einmal im Lush den Altersdurchschnitt erheblich nach unten getrieben. An den Geruch in dem Laden muss man sich aber wirklich erst einmal gewöhnen. Danach haben wir einen Abstecher in den British Shop hinter dem Kaufhof gemacht, wo Sarah voller Begeisterung feststellte, dass es dort ihre Lieblingscornflex gibt. Karin und Antje hatten danach im letzten Jahr halb London abgesucht.

Und damit Sarah voll auf ihre Kosten kommt, haben wir sie dann noch zum Primark gebracht. Nein, wir haben dort nicht auch den Altersdurchschnitt erheblich in die Höhe getrieben, sondern sind gemütlich weiter gezogen zu gleich zwei Teeläden, in denen wir uns alle gut eingedeckt und unsere Vorräte aufgefüllt haben.
Da Sarah noch im Primark war, wir langsam müde wurden, haben wir eine Pause in einem schönen, kleinen Kaffe eingelegt und uns zur Feier des Tages auch ein Gläschen Sekt gegönnt. Das tat richtig gut.



Als wir wieder vor dem Primark auftauchten, trafen wir dort eine vollauf glückliche Sarah. Seit es den Primark in Köln gibt, sind die Papiertüten aus der Kölner Innenstadt nicht mehr wegzudenken. Irre, wie sehr dieses Geschäft junge Menschen scheinbar magisch anzieht.

Wir haben noch einen Abstecher in mein Lieblingswollgeschäft, das Casa Lana, und zum Stoffmüller gemacht. Und schon war der Tag fast schon wieder vorbei. ZumAusklang sind wir dann ganz typisch für Köln noch ins Sion Braushaus gegangen, wo wir Kölsch getrunken und gut gegessen haben.



Dann hieß es auch schon Abschied nehmen. Aber nur für kurze Zeit. Denn schon am nächsten Tag sollten wir uns wiedersehen. Aber davon berichte ich morgen.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 14.04.2015, 19.00 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL