Gabis Nähstube

Blogregeln:

Über Kommentare freue ich mich. Auch Kritik ist erlaubt. Aber bitte bleibt sachlich und nie verletzend.

Letzte Kommentare:
kuestensocke:
Schön, dass Du auch dabei bist (ich steige er
...mehr

Susan:
Mir gefällt da erste Kleid am besten, vor all
...mehr

annimo:
Wie schön da haben wir ein gemeinsames Projek
...mehr

Chris' Nadel-Spiele:
Das Ottobre KLeid ist wirklich toll. Und wenn
...mehr

Molas:
Lauter schöne Kleiderideen sind das.Bin gespa
...mehr

Statistik
Einträge ges.: 2084
ø pro Tag: 0,5
Kommentare: 8093
ø pro Eintrag: 3,9
Online seit dem: 05.01.2007
in Tagen: 3973
Quiltfriends-Blogring:

dem Ring beitreten
Follow on Bloglovin
2017
<<< November >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  0102030405
06070809101112
13141516171819
20212223242526
27282930   

meine Statistik 2017

Stoffverbrauch 36,05 m

Wollverbrauch 5.480 g

Perlenverbrauch 0 g

 

RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Unterwegs

Wolllustiger Mädelsausflug nach Berlin

Vor zwei Jahren bin ich einen Tag mit meiner Freundin Moni nach Berlin geflogen, um mit ihr zur Wolllust zu gehen. Ich war auf meinen Dienstreisen öfter dort gewesen und Moni wollte auch unbedingt einmal dorthin. Wir haben damals einen schönen Tag in Berlin gehabt und so fragte mich Moni Anfang des Jahres, ob wir das nicht noch einmal wiederholen sollen.Als sie das fragte, sassen wir mit unseren Männern zusammen beim Frühstück und gleich fragte Herr Nähstube, ob wir wirklich nur für einen Tag nach Berlin wollen und warum wir nicht wenigstens einen Tag übernachten. Braver Mann. So etwas lassen sich Frauen doch nicht lange fragen.

Vorletzten Freitag ging es dann früh morgens los. Um kurz vor acht saßen vier gut gelaunte Mädels im Flieger nach Berlin. Ja, zwischenzeitlich waren wir schon zu viert.



Erst einmal mussten wir allerdings eine halbe Stunde in Köln im Flieger warten, weil es in Berlin Nebel gab und der Flieger nicht starten konnte. Von dieser Verzögerung haben wir uns unsere gute Laune aber nicht verderben lassen. Um kurz vor 11 Uhr saßen wir dann bereits im Cafe Einstein unter den Linden beim Frühstück.

Nach dem Frühstück haben wir schnell in unserem Hotel gleich am Kurfürstendamm eingecheckt, einen kurzen Blick auf die Gedächtniskirche geworfen



und schon ging es weiter nach Kreuzberg. Schließlich wollten wir als erstes zur Wolllust. Das war ja auch der ursprüngliche Grund für unseren Ausflug in die Hauptstadt. Der Laden ist immer wieder ein Besuch wert. Gestrickte Muster in Natura bewundern, die passende Wolle dafür aussuchen und einfach bei netten Gesprächen um den Tisch in der Mitte des Geschäftes sitzen. So haben wir zwei Stunden dort verbracht und die Zeit auch richtig genossen. Hier sieht man zwei richtig zufriedene Mädels inmitten der Wolle.



Dann hatte ich gelesen, dass freitags der türkische Markt am Maybachufer ist. Davon hatte ich schon viel gehört und da er gleich um die Ecke ist, sind wir anschließend noch dorthin gefahren. Mit der U-Bahn und einer Kleingruppen-Tageskarte war das wirklich kein Problem. Mich fasziniert dort eh immer die Taktung der Bahnen. Lange Wartezeiten kennt man dort nicht.

Der türkische Markt am Maybachufer ist ein echtes Erlebnis. Man fühlt sich sofort auf einen Markt in den Süden versetzt. Ein buntes Treiben, überall feine Gerüchte nach Leckereien und Gewürzen, ein frisches Angebot von Obst und Gemüse und dazwischen überall Stoff. Herrlich. Wir haben uns treiben lassen, an dem ein oder anderen Stand ein Stöffchen zu sensationell kleinen Preisen gekauft und den sonnigen Tag einfach genossen.

Den Tag haben wir dann bei einer Pizza und einer Berliner Weiße ausklingen lassen. Und ein Abstecher in das Lokal der Klo musste auch noch sein. Das war echt sehenswert aber leider zu dunkel, um dort ordentliche Fotos zu machen.



Den nächsten Morgen haben wir Sightseeing gemacht. Erst waren wir im Bikinihaus. Das Konzept mit kleinen Geschäften mit hochwertigem Angebot hat mir sehr gut gefallen. Den Besuch dort kann ich nur empfehlen.

Anschließend haben wir unsere Koffer in ein Schließfach am Bahnhof eingeschlossen, um ungestört durch die Stadt zu schlendern. Vorbei am Bundeskanzleramt und dem Reichstag



ging es dann durchs Brandenburger Tor und weiter unter den Linden.



Bei schönstem Wetter sind wir an den Sehenswürdigkeiten vorbei geschlendert und haben es uns gut gehen lassen. Selbst das Eis für 2 € die Kugel hat gut geschmeckt.Mein Wunsch war noch ein Besuch bei den Hackeschen Höfen. Dort war ich bisher noch nie und die wollte ich auf jeden Fall einmal sehen. Und was soll ich sagen, es war einfach genial.



Wir sind hier noch einmal eingetauscht in die vielen schönen kleinen Geschäften mit einem vielfältigen Angebot, haben gestaunt und auch ein wenig gekauft. Hier mussten wir uns aber wegen der Beschränkung des Handgepäcks deutlich begrenzen.

Am späten Nachmittag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen von der Hauptstadt. Und wir waren uns sofort einig. Das müssen wir dringend wiederholen, dann aber bleiben wir in jedem Fall einen Tag länger.

Am Ende hatte ich echt Bedenken, dass mein Koffer zu schwer für das Handgepäck ist. Zum Glück ist er nicht gewogen worden.

Hier noch meine Schätze neben Tee und ein paar Kleinigkeiten durfte diese Wolle mit nach Hause.



Aus der gewickelten Wolle wird eine Jacke und die andere Wolle wird irgendwann zu Tüchern. Irgendwie war mir an dem Tag wohl so nach blau (lach).

Und auf dem Maybachufer wollten diese Stoffe mit. Der rosa mit dem blaugestreiften wird ein Schlafsack für den Nachwuchs eines Kollegen und aus dem geblümten möchte ich mir ein Kleid nähen.




Liebe Grüße
Gabi

Gabi 16.05.2017, 11.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Mädchenurlaub London

Karin hat mir immer von ihrer Lieblingsstadt London vorgeschwärmt. Da ich noch nie dort war und Karin mich immer neugieriger machte, haben wir im letzten Herbst gemeinsame Tage in London geplant. Da Karin als Lehrerin nicht immer so einfach frei bekommt, ging es am K arnevalsdienstag und damit in den Karnevalsferien, die es in Baden-Württemberg noch gibt. Richtung London. Die Anreise war noch getrennt, da ich an Köln und Karin am Stuttgart geflogen ist. So kam es auch, dass ich 90 Minuten eher in London angekommen bin. So bin ich dann schon einmal mit der Underground von Heathrow bis zu Haltestelle London Bridge gefahren. Das ging richtig gut und recht schnell habe ich mich in der Underground zurecht gefunden. Auch das Umsteigen hat gut geklappt. Ich war mächtig stolz.

Unser Hotel lag sehr zentral in der Nähe der Tower Bridge. Als ich in London ankam, begrüßte mich blauer Himmel. Es war zwar recht kühl, aber ansonsten schön und vor allem trocken. So bin ich auf dem Weg zum Hotel erst einmal an der Themse lang gelaufen. Der Blick von dort auf die Tower Bridge ist einfach atemberaubend schön.



Schnell habe ich im Hotel eingecheckt und dann bin ich eine Runde über die Tower Bridge und um den Tower gelaufen. Dann waren auch schon meine 90 Minuten Vorsprung verbraucht und ich habe Karin im Hotel getroffen.

Nach einer kurzen Verweildauer ging es sofort los und wir haben den Nachmittag in Covent Garden und den umliegenden Straßen verbracht. Dieses kleine Einkaufscenter gefällt mir wirklich sehr gut.

Am nächsten Morgen haben wir uns dann nach dem Frühstück aufgemacht, um London zu Fuß zu erkunden. Ich wollte bei meinem ersten Besuch möglichst viel sehen und nicht nur in Schlagen an irgendwelchen Eintrittskassen stehen. So sind wir dann fast 20 km durch London gelaufen und ich habe mir alle Sehenswürdigkeiten von außen angeschaut.

Begonnen haben wir erst einmal am London Eye.



Erste Schulklassen standen schon Schlange. Da Karin immer mit ihren Klassen dort mitfährt, haben wir auf eine Fahrt mit dem Riesenrad verzichtet. Ich war ganz begeistert von dem Blick, der sich mir von dieser Seite der Themse bot. Daran denkt man gleich, wenn man an London denkt.



Kaum zu glauben, dass dort einige Wochen später dieser schreckliche Anschlag war.



Unsere Runde führte uns über Westminster Abbey, den Hourse Guards vorbei zum Trafalgar Square. Dort haben wir in einem schönen kleinen Cafe unter einer Kirche einen Tee getrunken und ein wenig verschnauft. Danach ging es zu einem Besuch bei der Queen, die tatsächlich im Buckingham Palace war, wie uns die Flagge verraten hat. Gesehen haben wir sie aber nicht. Wir sind dann über den Hyde Park zur Oxford Street geschlendert, wo wir ein wenig geshopt haben.

Abends hatten wir dann ein besonderes Highlight geplant. Ich hatte uns einen Tisch in Sky Garden reserviert, einem Restaurant im 37. Stockwerk eines Hochhauses.



Von dort hatten wir eine tolle Aussicht über London. Alleine das war der Besuch dieses Restaurants schon wert.

Hier mit Blick  Richtung Tower Brige,



und hier Richtung London Eye und Westminster.



Aber auch das Essen war köstlich. So haben wir einen wirklich einmaligen Abend mit einem herrlichen Blick über London erlebt.



Am nächsten Tag sind wir raus in den Norden Londons zum Primrose Hill gefahren. Von doert hat man eine schöne Sicht über London. Leider war es an dem Tag sehr windig und daher auch eisig kalt. Im Sommer ist das bestimmt ein schöner Tag zum Verweilen. Anschließend ging es zu dem Camden Markets. Die fand ich richtig toll. Man taucht dort wirklich in eine komplett andere Welt ein. Die Menschen dort wirken schrill, es werden die buntesten Sachen angeboten. Das ist wirklich spannend. Auf dem Rückweg haben wir noch am Piccadilly Circus angehalten und sind noch ein wenig durch die Stadt geschlendert.

Und schon waren unsere vier Tage London vorbei. Auf dem Heimweg am nächsten Tag haben wir auf der Fahrt zum Flughafen noch Halt bei Harrods gemacht. Dieses Kaufhaus muss man wirklich einmal gesehen haben. Was ein Luxus und eine Vielfalt. Im Cafe dort haben wir noch Tee getrunken und Scones gegessen und schon war die Zeit vorbei und wird sind wieder getrennt nach Hause geflogen.

Eines weiß ich aber ganz sicher: es war ganz bestimmt nicht mein letzter Besuch dieser tollen Stadt, Und es gibt noch so viel zu sehen. London, ich komme wieder.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 03.05.2017, 11.00 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Besuch auf der h+h

Auf vielen Blogs waren schon Berichte von der h+h in Köln zu lesen. Auch ich war dabei :-)

Am Freitag habe ich einen Tag frei genommen und bin mit einer Freundin dorthin. Da ist es recht praktisch, dass unser Bürogebäude gleich am Deutzer Bahnhof liegt. Die h+h ist damit für uns ein Heimspiel.



Begonnen haben wir mit der Modenschau und den Trends für die kommende Saison. Es ist schon wirklich beeindruckend, dass ich Deutschland insgesamt 1,3 Mrd. Euro für Handarbeiten ausgegeben werden, wobei der Löwenanteil auf Stoffe und Nähzubehör entfällt. Wir fühlten uns also gleich in guter Gesellschaft.

Schon auf der Modenschau hat es mir diese Kombination von Lana Grossa angetan. Klar, nicht in den gezeigten Farben, aber besonders das Strickkleid finde ich genial. Ich fürchte, das kommt im kommenden Herbst auf meine Nadeln.



Ich mag es total gerne, von Stand zu Stand zu schlendern und sich die ganzen Neuigkeiten auf dem Handarbeitsmarkt anzuschauen. Das ist Inspiration pur. Einiges habe ich gesehen, was mein Interesse geweckt hat und was ich auch gerne einmal ausprobieren möchte. Jede Menge Infomaterial ist mit nach Hause gewandert und muss in Ruhe noch gesichtet werden.



Lange haben wir uns am Stand von Lillestoff aufgehalten. Ich fand es toll, einmal die ganzen Stoffe anfassen zu können. Begeistert hat mich auch, dass das gesamte Standpersonal Kleider aus Stoffen und Schnitten von Lillestoff anhatten. Das war schon toll, die Stoffe gleich verarbeitet zu sehen. Ergebnis ist, dass der Bestellzettel nicht klein war. Leider habe ich in der ganzen Begeisterung vergessen, Bilder von diesem Stand zu machen.

Bei Bernina habe ich mich dann noch einmal ausführlich beraten lassen und nun ist die Entscheidung gefallen, welche Nähmaschine ich mir kaufen möchte. Ja, richtig gelesen, ich plane den Kauf einer neuen Nähmaschine zum Ende des Jahres. Auf dem Stand von Bernina konnte ich dann gleich auch das Innenleben meines neuen Schätzchens bewundern. Man beachte, es besteht tatsächlich noch aus Metall. Jetzt heißt es noch ein wenig sparen, um mir diesen Traum zu erfüllen.



Insgesamt war es wieder ein sehr schöner, inspirierender Tag. Liebe Menschen habe ich auch wieder getroffen, gefachsimpelt und einfach die vielen Anregungen genossen. Im nächsten Jahr gehe ich auf alle Fälle wieder hin.



Liebe Grüße
Gabi

Gabi 12.04.2017, 10.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Abtei Marienstatt

Das schöne Wetter gestern musste einfach genutzt werden. Hier im Rheinland herrschten fast sommerliche Temperaturen. Nix mit nähen oder stricken. Nein, wir mussten einfach raus an die Luft. So haben wir uns mit Freunden zur ersten Cabriotour des Jahres verabredet.

Unsere Tour führte uns durch den Westerwald zu einem alten Zisterzienserkloster, zur Abtei Marienstatt.Die Abtei wurde bereits 1212 gegründet, was ihr heute so gar nicht anzusehen ist.



Noch heute beherbergt das Kloster ein privates Gymnasium. Eine schöne Kulisse, um in die Schule zu gehen. Ich fürchte nur, dass lernen fällt dort auch nicht leichter.



Und wie ganz häufig gehört zu dem Kloster auch ein Brauhaus mit herrlich schmeckendem Bier aus der Klosterbrauerei. Wir haben uns einen gemütlichen Platz im Brauhaus gesucht und es uns bei einem dunklen Klosterbier und leckerem Essen gut gehen lassen.



Das Bier schmeckt wirklich köstlich. Da war es keine Frage, dass wir auf dem Rückweg einen Abstecher über den Klostershop gemacht und einen 6er Pack von dem Bier mitgenommen haben. Nach einem Spaziergang durch den Klostergarten haben wir uns dann wieder auf den Heimweg gemacht. Es war wirklich ein wunderschöner Sonnentag, der Lust auf mehr macht.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 10.04.2017, 20.57 | (0/0) Kommentare | PL

ums Dorf

Ich mag ja diese schönen, sonnigen Herbsttage. Die Sonne hat zwar nicht mehr die Kraft, die Luft wirklich aufzuwärmen. Aber passend angezogen, tut es einfach gut. Und diese Farbenpracht mit dem bunt gefärbten Laub mag ich ganz besonders.

So haben wir das schöne Herbstwetter genutzt und sind eine Runde ums Dorf gelaufen. Das führt uns vorbei an Wiesen und Wald. Wir brauchen nur wenige Schritte, um durch den Wald oder die Wiesen zu streifen. Das mag ich so sehr an unserem Dorf. Die Großstadt ist nahe, aber dennoch wohnen wir auf dem Land und im Grünen.



Kleine Sträßchen schlängeln sich an den Wiesen vorbei. Ab und an begegnet man einem Auto, aber in der Regel ist man hier alleine.



Hier noch ein Blick auf unsere Kirche und die für unsere Gegend typischen Fachwerkhäuser. Viele stehen unter Denkmalschutz und sind oft wunderschön hergerichtet. Das gegenüber der Kirche beherbergt eine urige Gaststätte und  man kann dort auch in liebevoll hergerichteten Zimmern übernachten.



Etwas über 4 km ist diese kleine Runde.



Wir gehen sie sehr gerne, eine feine Feierabendrunde bei schönem Herbstwetter.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 28.10.2016, 10.00 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Nordwales - Teil 6

Für alle, die bis heute durchgehalten haben, kommt heute der letzte Teil unserer Walesreise.

Aber heute sind wir schon nicht mehr in Wales. Das letzte Hotel lag bereits in England in der Nähe von Sheffield. Als hätte das Wetter es gewusst, dass das unser letzter Tag war, war es auch der erste und einzige Regentag des Urlaubs. DA sage noch einmal einer, in Großbritannien würde es nur regnen.

Unser Weg am letzten Tag führte uns ja wieder zur Fähre nach Hull. Da die Fähre erst abends ablegte, hatten wir noch Zeit für einen Zwischenstopp. Den haben wir in York gemacht.

York hat einen schönen mittelalterlichen Stadtkern. Beeindruckend sind die schmalen kleinen Gassen.



Die Häuschen beherbergen fast alle im Erdgeschoss ein Geschäft, so dass wir noch gemütlich durch die Gassen bummeln konnten.



Besonders interessant fand ich die vielen Geschäfte mit Süßigkeiten. Die erinnerten fast an einen Tante Emma Laden.



Aber auch ein Stand mit Süßigkeiten auf dem Marktplatz fand ich hübsch anzuschauen. Da hätte ich gerne einmal genascht.



Die Kathedrale von York ist sehr imposant. Da scheint selbst der Kölner Dom klein. Leider kostet er 10 Pfund Eintritt. Das war uns für unsere knappe Zeit an diesem Tag dann doch zu teuer.

Als Abschluss des Urlaubs, da waren wir uns alle einig, musste noch eine Teatime sein. In einem schönen kleinen Cafe wurde eine Teatime für zwei Personen angeboten. Da konnten wir einfach nicht nein sagen.

Als die Teatime kam, haben wir nicht schlecht gestaunt. Diese Etagiere ist für zwei Personen.



Unten Sandwich, darüber Scones und dann noch feine Törtchen. Dazu eine Kanne englischen Tee, lecker sage ich.

Das war wirklich ein schöner Ausklang dieser wunderbaren Urlaubstage. Viel zu schnell verging die Zeit und kaum hatten wir uns umgeschaut, standen unsere Autos auch schon wieder auf der Fähre.



Die Rückfahrt mit der Fähre war recht unruhig. Man merkte sehr deutlich das Tiefdruckgebiet und es gab deutlichen Seegang. Nur gut, dass unsere Freundin Reisetabletten dabei hatten. Auch Rotterdam begrüßte und am nächsten Morgen mit Regen. Erst als wir über die deutsche Grenze kamen, ließ der regen langsam nach und wir kamen doch noch trocken zu Hause an.

Insgesamt war es ein toller Urlaub. Ich kann Wales als Reiseziel nur empfehlen und hoffe sehr, Euch in den letzten Tage nicht gelangweilt zu haben.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 12.09.2016, 10.00 | (6/0) Kommentare (RSS) | PL

Nordwales - Teil 5

Unser letzter Tag in Nordwales hat uns zum Pontcysyllte Aquädukt geführt.



Man mag erst denken, was ist denn das besondere an diesem Aquädukt. So etwas gibt es doch überall zu sehen. Dieses Aquädukt ist doch ein ganz besonderes, denn darüber führt kein normaler Fahrweg. Das Aquädukt ist für einen Kanal gebaut, der hier über das Tal geführt wird.



Diese Kanäle waren im 19. Jahrhundert die Handelswege. Hierüber wurden fast alle Güter transportiert. Heute fahren viele Hausboote über die Kanäle, in denen Menschen Urlaub machen. Man kann die Boote für einen Tag aber auch gleich für eine längere Zeit mieten.



Wir haben eine zweistündige Fahrt mit einem dieser Schiffe gemacht. Das war richtig interessant, wie sich die Boote durch den schmalen Kanal schlängeln und an den wenigen Ausweichstellen auch aneinander vorbei fahren.



Danach ging es durch den Nationalpark Peak District wieder Richtung England. Dieser Nationalpark führte uns noch einmal über Höhenzüge. Diese Landschaft hat und immer wieder aufs neuen begeistert.



Besonders schön war der Sonnenuntergang dem wir entgegen fuhren.





Die letzten Nacht haben wir dann in einem richtigen Herrenhaus verbracht.



Wie schön das war, haben wir aber erst am nächsten Morgen gesehen, da wir abends im Dunkeln angekommen sind.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 11.09.2016, 10.00 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Nordwales - Teil 4

Beeindruckens in Wales waren auch die kleinen Straßen. Hier gab es keine Schilder, die die Fahrt nur für Anlieger erlaubt, sie sind einfach frei befahrbar. Single Track Roads heißen diese Straßen und machen ihrem Namen alle Ehre. Teilweise passt wirklich nur ein Auto auf die Straße, bei Gegenverkehr heißt es zurücksetzen, bis eine kleine Ausweichmöglichkeit kommt. Glücklicherweise sind diese Straßen nur wenig befahren.



Was Wales auch ausmacht sind jede Menge Schafe. Überall in den Wiesen stehen Schafherden. Teilweise stehen sie auch auf der Straße. Da hieß es immer ein wenig Vorsicht in den Kurven falls nicht doch ein Schaf hinter der Ecke steht.



Unser Weg führte uns über traumhafte Höhenzüge. Die Landschaft ist wirklich atemberaubend schön.



Die kleinen Straßen führten uns zu Powis Castle.

Das Schloss haben wir von innen besichtigen können. Leider durften innen keine Fotos gemacht werden. Viele Räume waren noch original eingerichtet. Ballsaal, Esszimmer, Bibliothek, Schlafzimmer, Badezimmer und vieles mehr gab es zu bewundern.



Sehr schön war aber auch die Gartenanlage, sie zum Schloss gehört.

Unter dem Eindruck dieses Schlosses fiel dann die Vorfahrt vor unser Hotel dieses Tages fast herrschaftlich aus. Wir mussten echt lachen, als wir uns so aufgestellt haben.



Übrigens sollen in diesem Hotel auch schon Prinz Charles und Carmilla überbachtet haben. Davon haben wir aber nichts gemerkt.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 10.09.2016, 10.00 | (0/0) Kommentare | PL

Nordwales - Teil 3

Bevor wir nach Wales gefahren sind, haben uns die Freunde, die diese wunderbare Reise geplant und organisiert haben, uns ein Schild eines Ortsnamen geschickt und gemeint, wenn wir den können, dürften wir mitfahren. Konnten wir natürlich nicht, aber wir durften zum Glück trotzdem mitfahren.

Natürlich stand der Ort mit dem längsten Ortsnamen in Wales auf unserer Reiseroute.
Am Vorabend im Pub hatte uns der Kellner mehrfach vorgesagt, wie der Ort gesprochen wird. Leider kann ich hier unsere klaglosen Versuche und unser Gelächter dabei nicht wiedergeben. Das war echt zu lustig.

Magnet im Ort ist der Bahnhof. Am Bahnhofsgebäude steht der Ortsname und braucht schon fast die gesamte Gebäudelänge. Klar mussten wir dort ein Foto machen.



Und damit man den Namen nachsprechen kann, hat das Schild auf dem Bahnsteig auch eine Übersetzung. Uns ist es trotzdem nicht gelungen, den Namen ordentlich auszusprechen. Wir haben so viel gelacht bei den Versuchen.



Ganze Busse besuchen diesen Bahnhof. Aber irgendwie verschwanden die Leute alle im Souvenirladen, der die Größe eines Supermarktes hat.

Den nächsten Tag sind wir nach Portmeiron gefahren. Dieser Ort wurde zwischen 1925 und 1975 nach italienischem Stil an die Küste gebaut und beherbergt ausschließlich Gäste. Hier ein paar Eindrücke aus Portmeiron.





Ich brauche wohl nicht zu sagen , dass wir traumhaft schönes Wetter hatten.







Man taucht hier wirklich in eine ganz andere Welt ein. Dazu bietet sich immer wieder der Blick auf das Meer und die Hügel von Wales.



Auf der Terrasse am Meer sitzen, konnte man echt das Gefühl haben, man säße irgendwo an der Rivera. Einfach herrlich.



Als wir wegfuhren, war auch das Meer verschwunden.



Den Abend im Pub gab es diesmal Livemusik. Das war richtig toll. Die Musiker haben sich einfach im Pub getroffen und zusammen walisische Lieder gespielt. Wir haben zwar nichts verstanden, aber es hat irre Spaß gemacht.



So haben wir bis zur Sperrstunde im Pub gesessen und die last Order nicht an uns vorbeigehen lassen.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 09.09.2016, 10.00 | (0/0) Kommentare | PL

Nordwales - Teil 1

Still war es hier in den letzten Wochen. Zum einen war ich in den letzten Wochen recht eingespannt und bin so kaum dazu gekommen, hier zu schreiben. Und dann waren wir in Urlaub. Wir waren für einige Tage in Nordwales. Es war das erste Mal, dass wir in Großbritannien waren und ich muss sagen, ich bin echt begeistert. Am meisten hat uns der Linksverkehr angehalten. Der war auch recht ungewohnt und wir mussten uns immer wieder konzentrieren, aber es hat wirklich gut geklappt. Aber wir sind mit lieben Freunden unterwegs gewesen, die schon häufig auf der Insel waren. Die haben gut auf uns aufgepasst.

Wenn Ihr Lust habt, nehme ich Euch die nächsten Tage mit auf die Reise nach Wales.

Gestartet sind wir in Rotterdam. Dort ging es auf die Fähre nach Hull. Die Fahrt ging über Nacht. Der Seegang auf der Hinfahrt war sehr ruhig, nur die enge Kabine für die Übernachtung und das fehlende Fenster fand ich ein wenig beklemmend.



Die Fähre legte gegen 20.30 Uhr ab und so konnten wir den Hafen von Rotterdam in der Abenddämmerung und bei Sonnenuntergang erleben.



In Wales war unser erstes Ziel der Ort Conwy. Dort ist eine schöne Burganlage mit einem schönen mittelalterlichen Städtchen drumherum.



In diesem schmalen Haus hat bin Mitte des letzten Jahrhunderts tatsächlich ein Fischer gelegbt. Mich erinnerte es eher an eine Puppenstube denn an ein Haus.



Die Hängebrücke kann man leider nur von der Seite auf bewundern. Für Menschen und Fahrzeuge ist sie gesperrt. Warum war leider nirgends zu sehen.



Nach unserem Besuch in Conwy führte uns der Weg nach Llandudno, das größte Seebad in Wales. Dort fährt tatsächlich eine Cable Car wie in San Fransisco. Sie wurde 1902 extra für den Tourismus gebaut. Natürlich sind wir mit dieser Cable Car gefahren.


Auf halber Strecke hat man einen schönen Blick zurück auf das Seebad. Wirklich herrlich.



Nachdem wir noch ein wenig durch Llandudno gebummelt sind, sind wir noch eine Küstenstraße entlang gefahren. Diese hat uns bei strahlendem Sonnenschein einen wundervollen Blick aufs Meer geboten.



Die Küsten in Nordwales ist sehr beeindruckend. Auf der einen Seite grüne Wiesen und Hügel und dann kommt man um die Ecke und schon bietet sich ein toller Blick über das Meer.



Wir hätten ewig diese Küstenstraße weiter fahren können. Aber irgendwann ist auch der schönste Tag zu Ende.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 06.09.2016, 21.04 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL