Gabis Nähstube

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Kann nur schreiben "wunderschön"der Schäfchen
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Der ist aber auch zu niedlich der Stoff!Gruß
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Gabis Nähstube
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Thema: Unterwegs

Ampelmännchen

Letzte Woche im diese Zeit war ich in Berlin.

Nein, nicht zum bummeln und shoppen, sondern dienstlich. So bin ich morgens früh mit dem Flieger  nach Tegel geflogen. Der Anflug auf Berlin-Tegel fasziniert mich immer wieder. Es ist Wahnsinn, wie nach man dort über Wohngebiete beim Anflug hinweg fliegt. Da kann ich gut verstehen, dass die Menschen dort den Großflughafen herbeisehnen.

In Berlin begrüßte mich blauer Himmel, aber es war wie fast immer lausig kalt. Es wehte einfach ein eisiger Wind. Trotzdem konnte ich nicht anders und musste einfach den blauen Himmel über dem Brandenburger Tor fotografieren.



Nachmittags blieb nur ein kurzer Moment, um über die Friedrichstraße bis Unter den Linden zu bummeln. Dort, wo diese beiden Straßen sich kreuzen, gibt es einen Ampelmannshop. Den hatte ich schon häufiger gesehen, ohne einmal hinein gegangen zu sein.

Meinen kurzen Aufenthalt habe ich diesmal für einen Blick in diesen Landen genutzt. Viele schöne Dinge mit den Ampelmännern werden dort angeboten. Und da ich die Ampelmänner schon immer sehr hübsch finde, sind beide mit zu mir nach Hause gereist und zwar als Filzuntersetzer.



Ab sofort stehen meine Teetassen damit auf einem roten oder grünen Ampelmann.



Die Tasse habe ich übrigens von Froschkarin bei meinem letzten Besuch im Schwarzwald geschenkt bekommen.

Für mehr blieb leider keine Zeit bei meinem kurzen Aufenthalt in der Hauptstadt. Aber ich plane mit einer Freundin einen Tagestrip nach Berlin und dann wollen wir in jedem Fall auch mal wieder zur Wolllust. Da möchte meine Freundin nämlich unbedingt einmal hin.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 03.03.2015, 11.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

ein viel zu kurzes Wochenende

Bei unserem Besuch im Schwarzwald hat uns Karin am Montag nach Freiburg entführt. Das war ein Wunsch von mir, denn bisher war ich nur durch Freiburg gefahren, hatte mir die Stadt aber noch nie in Ruhe angeschaut. Das wollten wir jetzt nachholen.

Die Anfahrt auf Freiburg war ein wenig abenteuerlich, weil es ab Samstag geschneit hatte und wir über eine kleine Passhöhe mussten. Aber Karin als erprobte Schneefahrerin ließ sich davon nicht abschrecken.

In Freiburg sind wir erst einmal Richtung Rathaus gelaufen.



Kurz vor dem Rathaus entdeckten wir ein Teegeschäft, an dem wir natürlich nicht vorbei konnten. Kaum waren wir aus dem Teegeschäft raus, rochen Karin und ich fast gleichzeitig das nächste Geschäft. Da mussten wir doch lachen, als wir vor einem Lush standen. Dieses Geschäft hatte uns Karins Tochter erst im letzten Jahr in Köln gezeigt. Und es riecht wirklich meterweit.

Nach einem Streifzug durch die Altstadt von Freiburg zog es uns dann zu einem ganz besonderen Geschäft. Bereits das Modell vor dem Geschäft gefiel uns super gut. Kein Wunder also, dass wir nachher alle den Schnitt dieses Modells bestellt haben. Es war leider ausverkauft, sonst hätten wir es sofort mitgenommen.



Das Geschäft ist innen klein, aber wirklich fein. Der kleine Geschäftsraum ist effektiv genutzt und die Stoffe, die man dort findet, sind von einer tollen Qualität. Wir hatten dann auch noch Glück, dass die Winterstoffe reduziert waren. So haben wir alle etwas gefunden und sind glücklich und zufrieden mit drei gefüllten Tüten weitergezogen.



Nachdem wir uns mittags in einem kleinen Café gestärkt hatten, hat Karin uns die Sehenswürdigkeiten von Freiburg gezeigt. Ein wirklich schönes Städtchen mit vielen kleinen sehenswerten Gässchen.



In einer dieser kleinen Gässchen haben wir dann eher per Zufall noch ein weiteres Stoffgeschäft gefunden. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass wir auch dort rein sind und natürlich wieder fündig wurden.



Zwei Perlengeschäfte haben wir auch noch entdeckt und nachmittags sind wir dann durch eine wunderschöne Winterlandschaft wieder zurück nach Schiltach. Auch das war winterlich eingehüllt.
Hier ein Blick auf das Rathaus in Schiltach. Die Lappengirlanden zeugen bereits vom nahenden Fasching. Die hängen zurzeit überall im Schwarzwald in den Ortschaften.



Viel zu schnell war die Zeit im Schwarzwald vorbei. Wir haben viel erzählt, gestrickt, ich habe Antje gezeigt, wie Ketten gefädelt werden, und schon Dienstagabend hieß es wieder Abschied nehmen. Ein letzter Blick auf die verschneite Schiltacher Altstadt und dann sind wir schon in den Zug nach Hause gestiegen.



Das Wochenende bei Karin war wunderschön, viel zu kurz und schreit einfach nach Wiederholung.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 06.02.2015, 22.53 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

etwas verspätet

Mit einem Tag Verspätung fing es gestern an zu schneien, sonst hätten wir tatsächlich weiße Weihnacht gehabt. Gestern hat es dann den ganzen Tag durchgeschneit, es wollte gar nicht hell werden und der Himmel blieb grau. Über Nacht ist es dann richtig kalt geworden und heute morgen lachte dann vom blauen Himmel die Sonne. Mit -3 °C war es dann auch knackig kalt.



So ein Winterwetter lockte dann einfach für einen winterlichen Spaziergang. Gegen Mittag haben wir uns dann warm eingepackt und sind eine große Runde durch den Wald gelaufen.



Die Sonne schaute dabei immer wieder durch die Bäume und alles sah einfach märchenhaft aus. Im Wald war dann auch richtig betrieb. Ich hatte das Gefühl, dass einfach jeder raus an die frische Luft wollte. Und die hat auch richtig gut getan.



Hier noch durch die Bäume ein Blick auf das Schloss Bensberg. Auch dieses lag heute ganz friedlich im Schnee.



Und jetzt werde ich Teil 2 des Satta KALS stricken. Aber davon berichte ich dann irgendwann später.
Ich wünsche allen einen schönen Restsonntag.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 28.12.2014, 16.18 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Adventswochenende

Jedes Jahr im Advent nehmen wir an einem Wochenende eine Auszeit. So auch in diesem Jahr. Am Freitagmorgen sind wir erst Richtung Aachen gestartet. In Köln war es noch trocken, leider fing es dann auf halber Strecke an zu regnen. In Aachen hat uns der Regen, nachdem wir einen Parkplatz in nahen Parkhaus am Dom gefunden hatten, nicht davon abgehalten, über den Aachener Weihnachtsmarkt zu bummeln.



Schnell füllten sich unsere Rucksäcke mit Aachener Printen und Lebkuchen, aber erst nachdem wir diese zuvor am Stand probiert hatten.

Natürlich haben wir auch einen Zwischenstopp am Glühweinstand gemacht. Bei dem Regen musste ein wenig Wärme von innen her.



Im Anschluss ging es dann in ein schönes Wellnesshotel in der Nähe von Monschau. In der Sauna haben wir die Kälte schnell vertrieben. Abends gab es ein super leckeres 4-Gänge-Menü und wir sind irgendwann hundemüde ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen sind wir bei leichtem Schneefall Richtung Monschau gefahren. Auf den Höhen der Eifel wurde der Schneefall immer mehr, wir trauten unseren Augen kaum. So sind wir bei Schneefall durch das schöne Städtchen Monschau geschlendert und haben auch dort den Weihnachtsmarkt unsicher gemacht.



Besonders die Kugeln bei einer Glasbläserei hatten es mir angetan.



Nach einem abschließenden Besuch in der Monschauer Senfmühle sind wir zurück ins Hotel. Dort haben wir uns dann erst einmal mit einer Waffel gestärkt.



Anschließend stand wieder Entspannung im Wellnessbereich auf dem Plan, bevor es abends wieder zum Schlemmen ging.

Morgens begrüßte uns dann blauer Himmel und eine wunderschöne Winterlandschaft. Es war zwar knackig kalt, aber einfach herrlich.






Leider geht so ein Wochenende immer viel zu schnell vorbei, aber die Auszeit vom Alltag hat einfach gut getan.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 14.12.2014, 20.09 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Kreativwelt in Frankfurt

In diesem Jahr ist die Kreativwelt von Wiesbaden nach Frankfurt umgezogen.Wie in jedem Jahr habe ich mich mit meiner Freundin Antje(1) für einen Besuch der Kreativwelt verabredet. Gestern um kurz vor 8 Uhr ging es im Kölner Hauptbahnhof los.

Die Messehallen in Frankfurt liegen für die Anreise mit dem Zug sehr verkehrsgünstig. Wir sind mit dem ICE bis zum Frankfurter Hauptbahnhof und dann eine Station mit der Straßenbahn schon waren wir da.



Bevor wir in die Messe hinein gingen, hörte ich meinen Namen rufen. Als ich mich umdrehte, stand meine andere Freundin Antje (2) vor mir. Sie hatte sich spontan für einen Besuch der Messe entschieden. Das war vielleicht ein freudiges Hallo, habe ich Antje (2) doch über ein Jahr nicht mehr persönlich gesehen.



So bin ich mit gleich zwei Antjes über die Messe. Das war recht lustig. Immer wenn ich Antje sagte, schauten mich gleich zwei an.

Die Messe war in zwei Messehallen. In der unteren Messehalle gab es alles rund ums Basteln, Perlen und ein wenig Wolle.
Die Stände mit den Bastelsachen haben wir nur kurz überflogen, denn alle drei basteln wir nicht oder nur ganz wenig.

Bei den Perlenständen haben wir natürlich mehr Zeit verbracht und auch einiges gekauft. Und ich glaube, ich habe auch einen kleinen Virus bei der zweiten Antje gepflanzt. Jedenfalls haben wir überlegt, dass wir uns einmal zum Perlenfädeln treffen. Noch habe ich die von Antje (2) gekauften Perlen mit nach Hause genommen und werde ihr davon eine Kette fädeln. Aber ganz sicher kann sie das bald auch selber.



Wolle gab es auch einige, aber da meine Vorräte noch umfangreich sind, habe ich da auch nur geschaut und nicht gekauft.

Die obere Halle war dann so eher unsere. Dort gab es alles rund ums Thema nähen und Patchwork. Schön fand ich auch, wie toll die Verkaufsstände teilweise dekoriert waren. Da konnte man den ein oder anderen wunderschönen Quilt bewundern.



Unsere Einkaufsliste war recht schnell abgearbeitet, langsam füllten sich unsere Rücksäcke. An einem Stand haben wir eine neue Technik bewundert, die mit einem Chenille-Schneider von Clover gemacht wurde. Das hat mir gut gefallen. Heute frage ich mich, warum ich den Schneider nicht mitgenommen habe.



Insgesamt hatten wir wieder einen schönen Tag auf der Messe, haben neue Eindrücke bekommen, viele Ideen haben sich in unserem Kopf festgesetzt.
Aber ich muss sagen, dass ich die zwei Messehallen in Frankfurt recht kühl fand. Die Gemütlichkeit von Wiesbaden ist verschwunden. Zwar waren in Frankfurt die Gänge breiter und man hatte so mehr Platz, trotzdem hat mir die Atmosphäre in Wiesbaden besser gefallen. Und mir erschien die Kreativwelt in diesem Jahr kleiner.

Trotzdem war es schön und wir werden nächstes Jahr sicher wieder fahren.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 02.11.2014, 21.35 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

ich fahre nach Berlin

Manchmal bin ich dienstlich fast jede Woche unterwegs. So war es dieses Jahr im September. Mitte September ging es für zwei Tage in Berlin.



Am zweiten Tag habe ich die Rückreise so gewählt, dass ich noch ein wenig Zeit in Berlin hatte. Nicht dass Ihr glaubt, die Zeit gilt dann natürlich nicht als Arbeitszeit. Aber ich wollte so gerne noch einmal nach Kreuzberg, mir einen kleinen aber feinen Laden anschauen, bei dem ich seit seinem Umzug vor zwei (?) Jahren noch nicht wieder war. Schnell mit der U-Bahn aus der Innnenstadt nach Kreuzberg, am Edeka vorbei in die Straße und schon steht man nach wenigen Metern vor dem Geschäft der Wolllust.



Von außen sieht er eher unscheinbar aus. Fast läuft man an dem kleinen Schild über den Eingang vorbei, aber wenn man dann in dem Laden steht, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Eine echte Farbenpracht erwartet einen.





Ich kann mich an diesen Farben gar nicht satt genug sehen. Toll finde ich auch immer wieder, dass man alle Modelle von Birgit Freyer in dem Geschäft gestrickt bewundern kann und dann gleich auch die dazu passende Wolle streicheln kann. Das ist einfach nur schön.



So habe ich fast zwei Stunden Wolle gestreichelt, Modelle bestaunt, mit der lieben Angelika erzählt und einfach nur die ganzen Eindrücke in mich aufgenommen. Natürlich habe ich auch für zwei Tücher Wolle und Anleitungen mitgenommen. Mehr passte einfach nicht in meine Handgepäck.

Danach bin ich dann noch in die Innenstadt zurück gefahren und habe unter den Linden in einem Straßencafé in der Sonne gesessen und dem Treiben Berlins zugeschaut. Das ist irre, wie diese Stadt pulsiert.
Und dann ging auch schon mein Flieger wieder nach Hause.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 08.10.2014, 22.14 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

einmal Lübeck hin und zurück

Letzte Woche war ich auf Dienstreise in Lübeck. Dort war ich als Jungendliche einmal auf Klassenfahrt und vor Jahren einmal für einen Tag mit einer Freundin. So hatte ich nur noch blasse Erinnerungen an die Stadt. Umso mehr freute ich mich, einmal wieder dorthin zu kommen.

Leider meinte es das Schicksal nicht ganz so gut mit mir. Zum einen hatte mein Zug auf der Hinfahrt über eine Stunde Verspätung, so dass sich die eingeplante freie Zeit in Lübeck gleich reduzierte. Und dann plagte mich ein grippaler Infekt, der so heftig wurde, dass ich, im Hotel angekommen mich erst einmal ins Bett gelegt habe. So wurde dann leider nichts aus dem geplanten Bummel durch die Stadt.

Aber am Abend habe ich mich dann aufgerafft und habe am angebotenen Rahmenprogramm der Tagung, auf der ich war, teilgenommen und einen Stadtführung mitgemacht. So habe ich wenigstens ein wenig von der Stadt gesehen. Die Stadtführung begann am Holsten Tor. Daran konnte ich mich sogar noch gut erinnern.



Wenn man das Tor aus der Nähe betrachtet, bekommt man eine Ahnung, wie groß und beeindruckend die Stadtmauer mit dem Tor für die Menschen damals gewesen sein muss.

Dann ging es an den Speicherhäusern vorbei. Die sehen heute richtig putzig aus, haben aber früher zum Wohlstand der Stadt beigetragen.



Interessant fand ich, dass die Menschen lediglich in der unteren Etage gelebt haben, vorne war das Kontor und die oberen Etagen Lagerräume waren. Die Stadtführerin erzählte uns, dass diese Speicherhäuser in der gesamten Stadt nur schwer zu verkaufen sind, da sie unter Denkmalschutz stehen und sie auch innen nicht verändert werden dürfen. Das bedeutet, dass die Speicherräume bis heute nicht zu Wohnräumen umgebaut werden dürfen. Teilweise sahen die Häuser damit recht herunter gekommen aus. Das fand ich sehr schade, denn da bewirkt der Denkmalschutz m.E. genau das Gegenteil von dem, was er eigentlich soll.

In Lübeck gibt es noch sehr viele kleine enge Gassen. Das erinnert dann schon an alte Zeiten, da in diesen engen Gassen auch der Autoverkehr nur mäßig ist.



Natürlich waren wir auch am Buddenbrock-Haus und haben Thomas Mann geehrt. In dem Haus ist ein Museum über die Familie Mann, aber wir waren für einen Besuch leider zu spät. Schade, denn da wäre ich gerne noch rein gegangen.



Rathaus, Dom und auch das Haus, in dem Willi Brandt gelebt hat, haben wir uns angeschaut, und schon war die Stadtführung wieder vorbei.

Abends waren wir dann noch in einem typisch Lübecker Brauhaus essen, aber ich bin recht schnell zurück ins Hotel Schüttelfrost und Fieber meinten es anders mit mir.
Am nächsten Tag hatte ich zum Glück genug Stimme, um meinen Vortrag zu halten. Danach habe ich es noch gerade geschafft, bei Niederegger Marzipan und Nougat für Herrn Nähstube zu kaufen, bevor mich der Zug wieder nach Hause brachte.

Irgendwann möchte ich noch einmal dorthin, dann aber ohne diesen blöden Infekt.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 04.10.2014, 21.58 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Rattenberg

Das Hinweisschild auf das Örtchen Rattenberg war mir bei früheren Motorradtouren immer wieder aufgefallen. Es wies auf einen historischen Stadtkern hin und machte mich immer neugierig.

Diese Neugierde haben wir nun endlich befriedigt.
Rattenberg ist ein wunderschönes kleines Städtchen mit mittelalterlichen Gassen.



Man geht durch die Gassen und taucht gleich ein in eine andere Welt.



Was die Schilder am Ortsrand aber nicht verraten haben, ist, dass Rattenberg auch die Stadt der Glasbläserkunst ist. In den alten Häuschen verstecken sich ganz viele kleine Geschäfte mit allem, was man sich aus Glas vorstellen kann.



Schöne Sachen, wenig Kitsch, egal wohin man schaute. In einigen Geschäften konnte man den Glasbläsern auch über die Schulter schauen. Entsprechend groß waren auch die Menschentrauben der Interessierten.
 


Sogar Weihnachtsräume mit Glasschmuck habe ich entdeckt.



Nach dem Bummeln durch die vielen Geschäfte, haben wir uns erst einmal in einem Café gestärkt.



Ich hätte nie gedacht, dass sich ein solches Kleinod hinter dem Namen Rattenberg versteckt.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 15.09.2014, 21.13 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Krimmler Wasserfälle

In früheren Motorradurlauben sind wir oft über den Gerlospass gefahren und haben uns aus der Ferne die Krimmler Wasserfälle angeschaut. Immer wieder habe ich zu Herrn Nähstube gesagt, dass wir uns diese Wasserfälle einmal aus der Nähe anschauen müssen. Dieses Jahr war es endlich so weit. Da es vom Zillertal nicht weit bis zum Gerlos ist, stand fest, dass wir zu den Wasserfällen fahren.

Den ersten sonnigen Tag haben wir dann genutzt. Viele andere Urlauber hatten die gleiche Idee und so mussten wir an den Wasserfällen als erstes einen Parkplatz suchen. Ich hatte schon fast Sorge, dass wir wieder fahren müssen, weil wir das Auto nicht los wurden. Aber nach einer gefühlten Unendlichkeit haben wir dann einen Parkplatz bekommen.



Für das lange Suchen sollten wir aber entschädigt werden. Die Wanderung entlang der Krimmler Wasserfälle ist wirklich atemberaubend. Wasser kann so kraftvoll sein.

Die Krimmler Wasserfälle sind drei Wasserfälle die über 400 Höhenmeter in die Tiefe rauschen. Schon am unteren Wasserfall konnten wir merken, mit welcher Wucht das Wasser ins Tal rauscht. Die Gicht war irre.



Um nicht ganz so nass zu werden, bin ich lieber in sicherer Entfernung stehen geblieben. Aber selbst da stand man wie in einem feinen Nieselregen.



Der Wanderweg führt entlang der Wasserfälle in Serpentinen den Berg hinauf. Man kommt nur langsam vorwärts, da man an jeder erdenklichen Ecke stehen bleibt, um die Wassergewalt, die talwärts rauscht, zu bewundern.



Immer wieder gibt es kleine Aussichtsplattformen, auf denen man näher an die Wasserfälle heran kommt und einen schönen Ausblick hat.



Hier kann man sehr schön die Größe der Wasserfälle sehen. Die kleine Person da auf den Steinen, das bin nämlich ich, im Hintergrund der dritte obere Wasserfall.



Die Wanderung entlang der Wasserfälle war ein echtes Erlebnis. Ich war am Ende ganz begeistert und froh, sie endlich einmal aus der Nähe erlaufen, statt nur über den Gerlos mit dem Motorrad erfahren zu haben. Wer einmal in der Nähe ist, dem kann ich diese Wanderung nur empfehlen.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 13.09.2014, 16.10 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL

St. Pankraz

Am zweiten Urlaubstag haben wir uns vom Regen nicht abhalten lassen und sind doch gewandert, wenn auch nur eine kleine Runde. Unser Ziel war eine kleine alte Wallfahrtkirche namens St. Pankraz. Sie war schon lange in der Entfernung auf einem kleinen Berg liegend zu erkennen.



Auf dem Weg zur Kirche entdeckten wir in einer kleinen Scheune ein großes geschnitztes Holzherz. Herr Nähstube wollte mich dann unbedingt mit dem Herz fotografieren. Was man nicht alles für seinen Herzensmann macht
J



Und dann ging es hinauf zur Kirche. Auch wenn wir sie immer vor uns sahen, zog sich der Weg dann doch länger hin. Immer wieder ging es um eine Kurve, Stufen hinauf, wieder den Weg hinunter, um dann wieder anzusteigen. Aber endlich waren wir an der Kirche.

Sie ist ein richtiges Kleinod. Nicht zu überladen, aber dennoch festlich. Klein aber fein.



Vor einigen Jahren mit Fördermitteln des Landes Innsbruck und Spendern restauriert, sieht sie richtig schmuck aus.

Die Orgel ist von bemalten Holzbildern umrahmt.



Ich mag solche Kirchen sehr gerne und wir hatten Glück, dass wir dort ganz alleine waren. So konnten wir die Ruhe der Kirche wirklich genießen.



In der Kirche steht noch eine aus dem 17. Jahrhundert stammende Krippe. Eine ganz tolle Holzarbeit mit handgenähten Kleidern und Echthaarperücken. Leider steht sie in einer so dunklen Ecke und hinter Glas, dass man keine guten Fotos machen konnte.

Wieder draußen haben wir noch den Blick übers Zillertal genossen und uns dann auf den Heimweg gemacht.



Und wir hatten Glück. Es regnete während der ganzen Wanderung nur die ersten fünf Minuten. Kaum waren wir wieder im Hotel, fing ein richtiger Starkregen an. Aber da waren wir schon im Wellnessbereich.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 11.09.2014, 21.07 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL