Gabis Nähstube

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Sehr süß! Woher hast du die Stickdatei von de
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Bestimmt macht der schöne Stricksack derneuen
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auch wieder so eine tolle IdeeLG Silvi
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super schöne Idee mit den Lavendel-Herzen,ja
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Hallo Gabi ,mir fallen gerade die Augen aus d
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Gabis Nähstube
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Thema: Unterwegs

Kreativwelt in Frankfurt

In diesem Jahr ist die Kreativwelt von Wiesbaden nach Frankfurt umgezogen.Wie in jedem Jahr habe ich mich mit meiner Freundin Antje(1) für einen Besuch der Kreativwelt verabredet. Gestern um kurz vor 8 Uhr ging es im Kölner Hauptbahnhof los.

Die Messehallen in Frankfurt liegen für die Anreise mit dem Zug sehr verkehrsgünstig. Wir sind mit dem ICE bis zum Frankfurter Hauptbahnhof und dann eine Station mit der Straßenbahn schon waren wir da.



Bevor wir in die Messe hinein gingen, hörte ich meinen Namen rufen. Als ich mich umdrehte, stand meine andere Freundin Antje (2) vor mir. Sie hatte sich spontan für einen Besuch der Messe entschieden. Das war vielleicht ein freudiges Hallo, habe ich Antje (2) doch über ein Jahr nicht mehr persönlich gesehen.



So bin ich mit gleich zwei Antjes über die Messe. Das war recht lustig. Immer wenn ich Antje sagte, schauten mich gleich zwei an.

Die Messe war in zwei Messehallen. In der unteren Messehalle gab es alles rund ums Basteln, Perlen und ein wenig Wolle.
Die Stände mit den Bastelsachen haben wir nur kurz überflogen, denn alle drei basteln wir nicht oder nur ganz wenig.

Bei den Perlenständen haben wir natürlich mehr Zeit verbracht und auch einiges gekauft. Und ich glaube, ich habe auch einen kleinen Virus bei der zweiten Antje gepflanzt. Jedenfalls haben wir überlegt, dass wir uns einmal zum Perlenfädeln treffen. Noch habe ich die von Antje (2) gekauften Perlen mit nach Hause genommen und werde ihr davon eine Kette fädeln. Aber ganz sicher kann sie das bald auch selber.



Wolle gab es auch einige, aber da meine Vorräte noch umfangreich sind, habe ich da auch nur geschaut und nicht gekauft.

Die obere Halle war dann so eher unsere. Dort gab es alles rund ums Thema nähen und Patchwork. Schön fand ich auch, wie toll die Verkaufsstände teilweise dekoriert waren. Da konnte man den ein oder anderen wunderschönen Quilt bewundern.



Unsere Einkaufsliste war recht schnell abgearbeitet, langsam füllten sich unsere Rücksäcke. An einem Stand haben wir eine neue Technik bewundert, die mit einem Chenille-Schneider von Clover gemacht wurde. Das hat mir gut gefallen. Heute frage ich mich, warum ich den Schneider nicht mitgenommen habe.



Insgesamt hatten wir wieder einen schönen Tag auf der Messe, haben neue Eindrücke bekommen, viele Ideen haben sich in unserem Kopf festgesetzt.
Aber ich muss sagen, dass ich die zwei Messehallen in Frankfurt recht kühl fand. Die Gemütlichkeit von Wiesbaden ist verschwunden. Zwar waren in Frankfurt die Gänge breiter und man hatte so mehr Platz, trotzdem hat mir die Atmosphäre in Wiesbaden besser gefallen. Und mir erschien die Kreativwelt in diesem Jahr kleiner.

Trotzdem war es schön und wir werden nächstes Jahr sicher wieder fahren.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 02.11.2014, 21.35 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

ich fahre nach Berlin

Manchmal bin ich dienstlich fast jede Woche unterwegs. So war es dieses Jahr im September. Mitte September ging es für zwei Tage in Berlin.



Am zweiten Tag habe ich die Rückreise so gewählt, dass ich noch ein wenig Zeit in Berlin hatte. Nicht dass Ihr glaubt, die Zeit gilt dann natürlich nicht als Arbeitszeit. Aber ich wollte so gerne noch einmal nach Kreuzberg, mir einen kleinen aber feinen Laden anschauen, bei dem ich seit seinem Umzug vor zwei (?) Jahren noch nicht wieder war. Schnell mit der U-Bahn aus der Innnenstadt nach Kreuzberg, am Edeka vorbei in die Straße und schon steht man nach wenigen Metern vor dem Geschäft der Wolllust.



Von außen sieht er eher unscheinbar aus. Fast läuft man an dem kleinen Schild über den Eingang vorbei, aber wenn man dann in dem Laden steht, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. Eine echte Farbenpracht erwartet einen.





Ich kann mich an diesen Farben gar nicht satt genug sehen. Toll finde ich auch immer wieder, dass man alle Modelle von Birgit Freyer in dem Geschäft gestrickt bewundern kann und dann gleich auch die dazu passende Wolle streicheln kann. Das ist einfach nur schön.



So habe ich fast zwei Stunden Wolle gestreichelt, Modelle bestaunt, mit der lieben Angelika erzählt und einfach nur die ganzen Eindrücke in mich aufgenommen. Natürlich habe ich auch für zwei Tücher Wolle und Anleitungen mitgenommen. Mehr passte einfach nicht in meine Handgepäck.

Danach bin ich dann noch in die Innenstadt zurück gefahren und habe unter den Linden in einem Straßencafé in der Sonne gesessen und dem Treiben Berlins zugeschaut. Das ist irre, wie diese Stadt pulsiert.
Und dann ging auch schon mein Flieger wieder nach Hause.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 08.10.2014, 22.14 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

einmal Lübeck hin und zurück

Letzte Woche war ich auf Dienstreise in Lübeck. Dort war ich als Jungendliche einmal auf Klassenfahrt und vor Jahren einmal für einen Tag mit einer Freundin. So hatte ich nur noch blasse Erinnerungen an die Stadt. Umso mehr freute ich mich, einmal wieder dorthin zu kommen.

Leider meinte es das Schicksal nicht ganz so gut mit mir. Zum einen hatte mein Zug auf der Hinfahrt über eine Stunde Verspätung, so dass sich die eingeplante freie Zeit in Lübeck gleich reduzierte. Und dann plagte mich ein grippaler Infekt, der so heftig wurde, dass ich, im Hotel angekommen mich erst einmal ins Bett gelegt habe. So wurde dann leider nichts aus dem geplanten Bummel durch die Stadt.

Aber am Abend habe ich mich dann aufgerafft und habe am angebotenen Rahmenprogramm der Tagung, auf der ich war, teilgenommen und einen Stadtführung mitgemacht. So habe ich wenigstens ein wenig von der Stadt gesehen. Die Stadtführung begann am Holsten Tor. Daran konnte ich mich sogar noch gut erinnern.



Wenn man das Tor aus der Nähe betrachtet, bekommt man eine Ahnung, wie groß und beeindruckend die Stadtmauer mit dem Tor für die Menschen damals gewesen sein muss.

Dann ging es an den Speicherhäusern vorbei. Die sehen heute richtig putzig aus, haben aber früher zum Wohlstand der Stadt beigetragen.



Interessant fand ich, dass die Menschen lediglich in der unteren Etage gelebt haben, vorne war das Kontor und die oberen Etagen Lagerräume waren. Die Stadtführerin erzählte uns, dass diese Speicherhäuser in der gesamten Stadt nur schwer zu verkaufen sind, da sie unter Denkmalschutz stehen und sie auch innen nicht verändert werden dürfen. Das bedeutet, dass die Speicherräume bis heute nicht zu Wohnräumen umgebaut werden dürfen. Teilweise sahen die Häuser damit recht herunter gekommen aus. Das fand ich sehr schade, denn da bewirkt der Denkmalschutz m.E. genau das Gegenteil von dem, was er eigentlich soll.

In Lübeck gibt es noch sehr viele kleine enge Gassen. Das erinnert dann schon an alte Zeiten, da in diesen engen Gassen auch der Autoverkehr nur mäßig ist.



Natürlich waren wir auch am Buddenbrock-Haus und haben Thomas Mann geehrt. In dem Haus ist ein Museum über die Familie Mann, aber wir waren für einen Besuch leider zu spät. Schade, denn da wäre ich gerne noch rein gegangen.



Rathaus, Dom und auch das Haus, in dem Willi Brandt gelebt hat, haben wir uns angeschaut, und schon war die Stadtführung wieder vorbei.

Abends waren wir dann noch in einem typisch Lübecker Brauhaus essen, aber ich bin recht schnell zurück ins Hotel Schüttelfrost und Fieber meinten es anders mit mir.
Am nächsten Tag hatte ich zum Glück genug Stimme, um meinen Vortrag zu halten. Danach habe ich es noch gerade geschafft, bei Niederegger Marzipan und Nougat für Herrn Nähstube zu kaufen, bevor mich der Zug wieder nach Hause brachte.

Irgendwann möchte ich noch einmal dorthin, dann aber ohne diesen blöden Infekt.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 04.10.2014, 21.58 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Rattenberg

Das Hinweisschild auf das Örtchen Rattenberg war mir bei früheren Motorradtouren immer wieder aufgefallen. Es wies auf einen historischen Stadtkern hin und machte mich immer neugierig.

Diese Neugierde haben wir nun endlich befriedigt.
Rattenberg ist ein wunderschönes kleines Städtchen mit mittelalterlichen Gassen.



Man geht durch die Gassen und taucht gleich ein in eine andere Welt.



Was die Schilder am Ortsrand aber nicht verraten haben, ist, dass Rattenberg auch die Stadt der Glasbläserkunst ist. In den alten Häuschen verstecken sich ganz viele kleine Geschäfte mit allem, was man sich aus Glas vorstellen kann.



Schöne Sachen, wenig Kitsch, egal wohin man schaute. In einigen Geschäften konnte man den Glasbläsern auch über die Schulter schauen. Entsprechend groß waren auch die Menschentrauben der Interessierten.
 


Sogar Weihnachtsräume mit Glasschmuck habe ich entdeckt.



Nach dem Bummeln durch die vielen Geschäfte, haben wir uns erst einmal in einem Café gestärkt.



Ich hätte nie gedacht, dass sich ein solches Kleinod hinter dem Namen Rattenberg versteckt.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 15.09.2014, 21.13 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Krimmler Wasserfälle

In früheren Motorradurlauben sind wir oft über den Gerlospass gefahren und haben uns aus der Ferne die Krimmler Wasserfälle angeschaut. Immer wieder habe ich zu Herrn Nähstube gesagt, dass wir uns diese Wasserfälle einmal aus der Nähe anschauen müssen. Dieses Jahr war es endlich so weit. Da es vom Zillertal nicht weit bis zum Gerlos ist, stand fest, dass wir zu den Wasserfällen fahren.

Den ersten sonnigen Tag haben wir dann genutzt. Viele andere Urlauber hatten die gleiche Idee und so mussten wir an den Wasserfällen als erstes einen Parkplatz suchen. Ich hatte schon fast Sorge, dass wir wieder fahren müssen, weil wir das Auto nicht los wurden. Aber nach einer gefühlten Unendlichkeit haben wir dann einen Parkplatz bekommen.



Für das lange Suchen sollten wir aber entschädigt werden. Die Wanderung entlang der Krimmler Wasserfälle ist wirklich atemberaubend. Wasser kann so kraftvoll sein.

Die Krimmler Wasserfälle sind drei Wasserfälle die über 400 Höhenmeter in die Tiefe rauschen. Schon am unteren Wasserfall konnten wir merken, mit welcher Wucht das Wasser ins Tal rauscht. Die Gicht war irre.



Um nicht ganz so nass zu werden, bin ich lieber in sicherer Entfernung stehen geblieben. Aber selbst da stand man wie in einem feinen Nieselregen.



Der Wanderweg führt entlang der Wasserfälle in Serpentinen den Berg hinauf. Man kommt nur langsam vorwärts, da man an jeder erdenklichen Ecke stehen bleibt, um die Wassergewalt, die talwärts rauscht, zu bewundern.



Immer wieder gibt es kleine Aussichtsplattformen, auf denen man näher an die Wasserfälle heran kommt und einen schönen Ausblick hat.



Hier kann man sehr schön die Größe der Wasserfälle sehen. Die kleine Person da auf den Steinen, das bin nämlich ich, im Hintergrund der dritte obere Wasserfall.



Die Wanderung entlang der Wasserfälle war ein echtes Erlebnis. Ich war am Ende ganz begeistert und froh, sie endlich einmal aus der Nähe erlaufen, statt nur über den Gerlos mit dem Motorrad erfahren zu haben. Wer einmal in der Nähe ist, dem kann ich diese Wanderung nur empfehlen.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 13.09.2014, 16.10 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL

St. Pankraz

Am zweiten Urlaubstag haben wir uns vom Regen nicht abhalten lassen und sind doch gewandert, wenn auch nur eine kleine Runde. Unser Ziel war eine kleine alte Wallfahrtkirche namens St. Pankraz. Sie war schon lange in der Entfernung auf einem kleinen Berg liegend zu erkennen.



Auf dem Weg zur Kirche entdeckten wir in einer kleinen Scheune ein großes geschnitztes Holzherz. Herr Nähstube wollte mich dann unbedingt mit dem Herz fotografieren. Was man nicht alles für seinen Herzensmann macht
J



Und dann ging es hinauf zur Kirche. Auch wenn wir sie immer vor uns sahen, zog sich der Weg dann doch länger hin. Immer wieder ging es um eine Kurve, Stufen hinauf, wieder den Weg hinunter, um dann wieder anzusteigen. Aber endlich waren wir an der Kirche.

Sie ist ein richtiges Kleinod. Nicht zu überladen, aber dennoch festlich. Klein aber fein.



Vor einigen Jahren mit Fördermitteln des Landes Innsbruck und Spendern restauriert, sieht sie richtig schmuck aus.

Die Orgel ist von bemalten Holzbildern umrahmt.



Ich mag solche Kirchen sehr gerne und wir hatten Glück, dass wir dort ganz alleine waren. So konnten wir die Ruhe der Kirche wirklich genießen.



In der Kirche steht noch eine aus dem 17. Jahrhundert stammende Krippe. Eine ganz tolle Holzarbeit mit handgenähten Kleidern und Echthaarperücken. Leider steht sie in einer so dunklen Ecke und hinter Glas, dass man keine guten Fotos machen konnte.

Wieder draußen haben wir noch den Blick übers Zillertal genossen und uns dann auf den Heimweg gemacht.



Und wir hatten Glück. Es regnete während der ganzen Wanderung nur die ersten fünf Minuten. Kaum waren wir wieder im Hotel, fing ein richtiger Starkregen an. Aber da waren wir schon im Wellnessbereich.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 11.09.2014, 21.07 | (1/0) Kommentare (RSS) | PL

Zillertalbahn

Was macht man, wenn man zum Wanderurlaub in den Bergen ist und es regnet?
Genau, man sucht nach einem Alternativprogramm für Nicht-Wanderwetter.

So war es auch Ende August, als wir mit Freunden zu einer Woche Wanderurlaub im Zillertal waren. Irgendwie hatten wir dieses Jahr wirklich Pech mit dem Wetter, kein schönes Wanderwetter sondern in den Bergen hängende Regenwolken.

So haben wir den ersten Urlaubstag für einen Ausflug mit der historischen Zillertalbahn genutzt. Schon die Einfahrt in den Bahnhof war ein Schauspiel.



Eine alte Dampflok kündigte mit einem lauten Pfeifen ihre Ankunft an. Und dann stand sie imopsant vor uns. Schnell sind wir in die Waggons gestiegen, da musste man richtig hochsteigen, barrierefrei ist da nicht. Den Hund, den wir dabei hatten, mussten wir hinein heben. Obwohl der Labrador nicht wirklich klein ist, war der Einstieg doch selbst für ihn zu hoch.

Und dann ging das Erlebnis auch schon los. Mit lautem Dampfen rumpelte die alte Bahn durchs Tal. Am Straßenrad blieben die Menschen stehen und schauten bewundernd zu, viele machten Fotos. Das war schon lustig.



Nach rund einer Stunde Fahrt hatten wir die Endstation in Mayerhofen erriecht. Dort hatte die Lok dann eine Verschnaufpause, bevor sie nachmittags wieder zurück fuhr. Die Lokführer mussten in dieser Zeit fleißig nach der alten Dame schauen und schraubten hier und da, wischten Öl weg und machten sie für die Rückfahrt wieder flott.



Wir sind nach einen Bummel durch das kleine Städtchen Mayerhofen wieder mit der normalen Bahn zurück gefahren. Da merkte man dann erst, wie bequem heute doch Bahnfahren geworden ist.
Aber es war ein tolles Erlebnis.

 
Liebe Grüße
Gabi

Gabi 09.09.2014, 21.00 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL

Weinfest

Gestern waren wir in Ahrweiler, einem kleinen Städtchen im Arhtal. Dort war Weinfest.
Ich war noch nie auf einem Weinfest und da unsere Freunde ganz begeistert vom letzten Jahr waren, sind wir dieses Jahr gerne mitgefahren.

Schon als wir ankamen, spielten überall im Städtchen Musikkapellen und es herrschte eine richtig gute Stimmung. Und es war schon recht voll in den Gassen, man konnte gleich merken, dass etwas Besonderes bevorstand.

Unsere Freundin kaufte für uns alle am Marktplatz ein leeres Weinglas. Was es damit auf sich hatte, sollte ich ganz schnell merken. Unsere Freundin meinte nur, ich solle ihr alles einfach nachmachen.

Kurz nach 15 Uhr sahen wir dann in der Ferne ein kleines Feuerwehrauto mit Blaulicht, das den Festumzug ankündigte. Mich erinnerte da sogleich an Karneval im Sommer.

Schön geschmückte kleine Wagen und Fußgruppen in Trachten wechselten sich mit Musikkapellen ab. Das war eine richtig herrliche Stimmung.



Und auch die Weingläser sollten in Einsatz kommen. Wenn das Glas leer war, musste man es einfach in Richtung der Fußgruppen halten und schon wurde mit leckerem Ahr-Rotwein gefüllt.



Ich weiß gar nicht, wie viele Gläschen Wein ich getrunken habe. Immer wenn das Glas leer war, war es auch schon wieder voll. So habe ich viele verschiedene Rotweine von der Ahr probiert. Als die Weihkönigin ein zweites Mal an uns vorbei fuhr (ja, der Zug fährt gleich zweimal durch die Gassen) hatte ich einen kleinen Schwips.



Gut, dass wir anschließend in dem Restaurant Eifelstube einen Tisch reserviert hatten. Denn alle Restaurants im Ort waren ausgebucht. So haben wir noch genüsslich gegessen und danach war mein Kopf auch wieder klar.

Dieses Weinfest ist wirklich ein Erlebnis. Ich freue mich schon jetzt auf nächstes Jahr, da fahren wir sicher wieder hin.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 07.09.2014, 20.57 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

freie Sommertage

Schöne, sonnige Sommertage müssen einfach genutzt werden, besonders wenn man an diesen Tagen nicht arbeiten muss, sondern frei hat.

Und wir hatten heute frei, die Sonne strahlte schon am frühen Morgen vom blauen Himmel, was lag da näher, als einen Ausflug zu machen. Unser Weg führte uns heute nach Bad Münstereifel, einem kleinen Städtchen mit wunderschönem Stadtkern am Rand der Eifel.



Kleine Gassen mit Fachwerkhäusern prägen das Stadtbild. In manchen Gassen hat man das Gefühl, die Zeit wäre stehen geblieben.



In einer dieser Gassen haben wir auch diesen Notstall entdeckt. Er wurde vor Jahrhunderten errichtet, damit der Hufschmied dort eilig Pferde und Ochsen neu beschlagen konnte. Aus welchem Grund mich wohl Herr Nähstube gebeten hat, mich kurz in den Stall zu stellen?



In der Stadt wurde richtig viel gearbeitet. Viele Geschäfte waren geschlossen und werden zurzeit umgebaut. Denn am 14. August soll dort ein Outlett-Center eröffnen, verteilt auf ganz viele kleine Geschäfte in dem Stadtkern. Das werden wir uns ganz sicher nach der Eröffnung anschauen sehen. Ich hoffe nur, dass mit dem Outlett-Center der schöne Charakter des Städtchens nicht verloren geht.



Heute haben wir das schöne Wetter für ein leckeres Eis im Eiscafé genutzt, haben dort gemütlich gesessen und dem Treiben in der Stadt zugeschaut.



Freie Sommertage können so schön sein.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 03.07.2014, 19.54 | (4/4) Kommentare (RSS) | PL

Fünf Tage

… war ich in Regensburg
… erinnerte der Blick auf die Stadt ein wenig an Köln
… fehlte nicht der Blick auf den Dom



… entschleunigten ungemein
… habe ich festgestellt, dass unsere Kanzlerin Humor und Charme hat



… war ich von ihren Visionen zu Europa ganz angetan
… habe ich viele neuen Impulse bekommen
… gab es viele schöne Begegnungen mit Menschen
… habe ich die Gassen und Gässchen der Stadt durchlaufen



… und immer wieder neue Perspektiven gewonnen



… war es einfach wunderschön

auf dem 99. Katholikentag in Regensburg.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 01.06.2014, 21.57 | (2/0) Kommentare (RSS) | PL