Schweizer Tour

Nachdem wir zwei Tage im Salzburger Land verbracht hatten, sind wir ins Kaunertal gefahren und haben dort dieses Hotel ausprobiert. Es hat uns dort sehr gut gefallen, wir waren bestimmt nicht das letzte Mal dort.

Gut gefallen hat uns auch die Vielfalt der möglichen Motorradtouren, die wir von dort fahren konnte. Eine Tour hat uns in die Schweiz geführt. Über Reschen- und Ofenpass ging es zum Albulapass.

Das ist ein Pass, den ich immer wieder gerne fahre. Abseits der Touristenstraßen schlängelt er sich über eine Vielzahl von Spitzkehren auf über 2.300 Höhenmeter. Oben ein Hospiz mit guter Außengastronomie, die zum Verweilen einlädt.

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Gut gestärkt bei Käse-Wurst-Salat und Bergkäse ging es über die Schluchten von Bergrün – nur schade, dass wie da zum fotografieren nicht anhalten konnten – Richtung Davos. In diesem eher als Winterort bekannten Städtchen war es bei 30°C viel zu warm für einen Zwischenstop und so haben wir schnell den Weg in die Höhe auf den Flüelapass gesucht. Ein Pass, der sehr schön und gut zu fahren in die Berglandschaft gebaut wurde. Auf der Passhöhe war es kühl, der See noch zugefroren. Eine richtige Erholung von der Hitze im Tal.

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Und so nutzen ganz viele Motorradfahrer die Passhöhe für eine Pause.

Von dort ging es dann 50 km über schön geschwungene Landstraßen im Engadin wieder zurück ins Hotel. Die Schweiz ist wirklich immer wieder ein Genuss fürs Motorradfahren.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 05.07.2010, 17.02| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Mopedtouren

Großglockner

Die letzten 12 Tage haben wir das beständige Hochdruckwetter genutzt und haben eine Motorradtour durch die Alpen gemacht. Begonnen haben wir im Salzburger Land. Hier stand nach einigen Jahren wieder einmal eine Fahrt über die Großglockner-Hochalpenstraße auf unserem Programm.

Auf der Auffahrt von Zell am See lag der Großglockner noch in Wolken und es war auch recht kühl. Da mussten meine Heizgriffe für warme Hände sorgen. Neben der Straße lag noch recht viel Schnee, es hatte ja noch eine Woche zuvor in den Alpen bis auf 1.500 m hinunter geschneit. Das war dann auch deutlich zu sehen.

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Kaum hatten wir das Hochtor, die höchste Stelle der Hochalpenstraße, überquert, riss die Wolkendecke auf und blauer Himmel kam zum Vorschein. Gleich wurde es merklich wärmer, auch wenn der Schnee am Wegesrand noch meterhoch lag.

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Ein Abstecher zur Franz-Josef-Höhe musste natürlich sein. Dort begrüßte uns der Großglockner von seiner schönsten Seite. Blauer Himmel und Sonnenschein. Es war fast so, als wolle er uns dafür belohnen, dass wir seit über vier Jahren wieder einmal dort waren.

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Nach so langer Zeit war es für uns fast erschreckend, wie stark die Pasterze, der Gletscher am Großglockner, in den letzten Jahren zurück gegangen ist. Ich finde, an den Gletschern sieht man die Klimaerwärmung wirklich sehr deutlich.
Der Anblick des Großglockners ist dennoch immer wieder ein besonderes Erlebnis, so erhaben er in der Bergwelt aussieht.

Auch der Blick zurück, hier von der Appriacher Höhenstraße, ist immer wieder einen Stop wert.

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Für uns bleibt so der Großglockner immer wieder ein besonderes Erlebnis. Wir sind sicherlich nicht zum letzten Mal die dortige Hochalpenstraße gefahren.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 04.07.2010, 16.58| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Mopedtouren

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