Unter Geiern im Norden

Wie in jedem Sommer sind auch in diesem Jahr meine Freundin Hildegard und ich für ein Wochenende zu den Karl May Spielen nach Segeberg gefahren. Dieses Jahr hatten wir mit dem Wetter richtig Glück. Wir haben ein warmes, sonniges Wochenende erwischt. Kein einziger Regentropfen und hohe Temperaturen bis in den späten Abend, herrlich. So tolle Voraussetzungen hatten wir schon Jahre nicht mehr. 

Aber auch mit der diesjährigen Inszenierung sollten wir verwöhnt werden. Wir haben uns das Stück an dem Wochenende fünf Mal angeschaut und waren immer wieder aufs Neue begeistert. Ein sehr harmonisches Ensemble zeigt ein stimmiges Karl May Stück ohne zu viel Klamauk. Das ist wirklich sehenswert.

Gezeigt wird in diesem Jahr das Stück „Unter Geiern“. Als Verfilmung mag ich Unter Geiern nicht, da spielt ja Lex Barker nicht mit und Stewart Granger kann ich nicht leiden. Aber das Buch habe ich gerne gelesen.

Schon der Geist zeigt sich, wie man ihn sich aus dem Buch vorstellt.



Das Blutsbrüderpaar wird auch in diesem Jahr wieder von Wayne Carpendale als Old Shatterhand



Und Jan Sonsiok als Winnetou gespielt.



Ich finde, die beiden sind ein wunderbares Blutsbrüderpaar. Sie passen gut zusammen und spielen auch toll. Da macht das Zuschauen Spaß.

Der Böse wird in diesem Jahr von Christian Kohlund gespielt. Auf ihn war ich sehr gespannt, im Fernsehen habe ich ihn immer sehr gerne gesehen und ich muss sagen, er hat mir auch auf der Bühne sehr gut gefallen. Er spielt so überzeugend den bösen Vater Tobias Preisegott Burton, den Chef der Llano-Geier. Herrlich.



Am Samstagabend nach der Spätvorstellung haben wir uns dann unter die Groopies gemischt und am Ausgang der Bühne auf die Darsteller gewartet. Das war richtig lustig. Am Ende sind wir sogar mit ein paar Fotos belohnt worden, einmal mit Wayne Carpendale



und einmal mit Jan Sosniok.



Es war ein wunderschönes kurzweiliges Wochenende im Zeichen Karl Mays. Ich freue mich schon auf die nächste Saison. Dann fahren wir nämlich wieder dorthin.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 16.08.2014, 20.30| (3/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Karl May

Kissendecke

Letzte Woche war ich auf einer Einweihungsfeier eingeladen. Nur was schenkt man jemanden, der schon komplett eingerichtet hat und eigentlich alles hat. Nach einigem Überlegen kam mir die Idee, dass man eigentlich nie genug Decken haben kann. An kühlen Tagen liegen die doch immer griffbereit auf dem Sofa.

So habe ich mich für eine Kissendecke entschieden. Erst habe ich zwei Kissenplatten genäht, diese miteinander verstürzt und dann mittig auf der Schmalseite auf eine Vliesdecke genäht. Dabei habe ich die Kissenplatte nur oben und an den Seiten auf der Decke festgenäht, unten habe ich die Naht offen gelassen. Das sieht dann so aus.



Wenn man jetzt die Decke auf die Größe des Kissen wendet und die Kissenplatte um die gefaltete Decke dreht, verschwindet die Decke und man hat ein Kissen.



Ich finde diese Kissendecken total praktisch. Braucht man die Decke nicht, liegt auf dem Sofa nur ein hübsches Kissen, aber ganz schnell hat man bei Bedarf ein Kissen zur Hand.



Das Geschenk ist super gut angekommen, was mich natürlich sehr gefreut hat.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 09.08.2014, 22.41| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Windeltasche

Meine Schwägerin erzählte mir, dass sie die Windeltaschen, in denen man Windeln für unterwegs gut mitnehmen kann, so schön findet. So etwas erzählt man mir natürlich nur einmal.

Also habe ich mich aufgemacht, habe bei Dawanda einen passendes e-book von Kubischneck gefunden und bei Kunterbunt die dazu passende Stickdatei. Dann bin ich in meine Stoffvorräte abgetaucht, natürlich gab es auch da passendes. Und dann habe ich gestickt und genäht.



Die Tasche ist 25 cm hoch und 18 cm breit und wird mit einem Riegel verschlossen. Ich habe zum Schließen einen Kamp Snap genommen. Die sind immer wieder praktisch und schließen gut.



Innen hat die Windeltasche zwei Fächer. Darin passen wunderbar zwei Windeln und auch anders Notwendige.



Und damit man die Feuchttücher immer griffbereit hat, hat die Tasche hinten eine Außentasche, in die genau eine Packung Feuchttücher für unterwegs hinein passt.

Ich glaube, ich brauche nicht zu sagen, wie sehr sich meine Schwägerin gefreut hat, dass ich ihr diesen Wunsch erfüllt habe. Manchmal muss man einfach nur gut zuhören
J

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 07.08.2014, 22.40| (3/3) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

lila Jäckchen, ganz klein

Es versteht sich bestimmt von selbst, dass ich für die kleine Maus zur Geburt auch etwas gestrickt habe. Da ich schon für meinen Neffen den Wickelpulli gestrickt habe, viel dieser natürlich aus. So habe ich meine Strickzeitungen durchgeblättert und mich für eine Strickjacke entschieden.



Gefunden habe ich das Jäckchen in der Filati infanti Ausgabe 8. Das Jäckchen ist aus der Cool Wool, einem schönen Schurwollgarn, das ich schon häufig für meinen Neffen verstrickt habe.

Das Ajourmuster strickt sich richtig gut und ich finde, es passt so schön zu einer Mädchenjacke.



Hier noch einmal das Muster aus der Nähe.



Da mein Bruder schon befürchtete, nach der Geburt nur noch rosa und pink zu sehen, habe ich mich für lila entschieden. Die Jacke habe ich in Größe 50/56 gestrickt, so dass die kleine Maus sie jetzt schon tragen kann, wenn es draußen etwas kühler ist.

 


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 05.08.2014, 22.36| (6/6) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Tunika mit Schlupfhose

 

Vor einer Woche bin ich noch einmal Tante einer süßen kleinen Maus geworden. So kann ich jetzt endlich auch Kleidchen nähen. Ich nähe wirklich gerne für meinen kleinen Neffen, aber ganz oft habe ich an den süßen Mädchenstoffen gestanden und überlegt, was man daraus schönes nähen kann. Und jetzt kann ich das.

Zur Geburt habe ich eine Tunika genäht, die mitwächst. Erst ist sie so lang wie ein Kleidchen und nach und nach wird sie zum Pullover. So hat die kleine Maus hoffentlich lange etwas von der Tunika.



Der Schnitt ist aus einer Zwergenverpackung von Farbenmix.

Passend dazu habe ich aus einem gepunkteten Jeansstoff eine Schlupfhose genäht. Meine Schwägerin mag diese Hosen total gerne, findet sie total praktisch. Den Schnitt habe ich aus einer Ottobre Kids und für meinen Neffen schon vielfach genäht.



Beides habe ich in Größe 62 genäht. So dauert es zwar noch ein wenig, bis die kleine Maus es tragen kann. Aber für Größe 56 hat meine Schwägerin ganz viele Sachen von einer Bekannten bekommen und ich finde immer, aus der kleinen Größe sind die Kleinen so schnell raus gewachsen.

Und da noch ein wenig von dem Elefantenejersey übrig war, gab es für die kleine Maus noch ein Knistertuch.



Das Tuch ist ganz schnell genäht. Zwei Quadrate miteinander verstürzen. Ich habe hier 20 cm große Quadrate genommen. Dazwischen beide Stoffe einen Bratschlauch zwischenfassen, nicht gegessen in den Bratschlauch kleine Löcher zu schneiden. Und am Rand noch einige Schmuckbänder einfassen. Fertig.

Mein Neffe hat sein Knistertuch geliebt, mal schauen, ob de kleine Maus ihres genauso mag.

Liebe Grüße
Gabi

 

Gabi 03.08.2014, 22.31| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

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Gabi Schleier:
Die Socke ist der Knaller. Könnte ich die ko
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Gabi Schleier:
Die Socke ist der Knaller. Könnte ich die ko
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Gabi Schleier:
Die Socke ist der Knaller. Könnte ich die ko
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Sarah:
Ein super Kleid, dass auch schon so für Weihn
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Nadine:
Schöne Jacke. Die Rundpasse sieht einfach tol
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