Nordwales - Teil 5

Unser letzter Tag in Nordwales hat uns zum Pontcysyllte Aquädukt geführt.



Man mag erst denken, was ist denn das besondere an diesem Aquädukt. So etwas gibt es doch überall zu sehen. Dieses Aquädukt ist doch ein ganz besonderes, denn darüber führt kein normaler Fahrweg. Das Aquädukt ist für einen Kanal gebaut, der hier über das Tal geführt wird.



Diese Kanäle waren im 19. Jahrhundert die Handelswege. Hierüber wurden fast alle Güter transportiert. Heute fahren viele Hausboote über die Kanäle, in denen Menschen Urlaub machen. Man kann die Boote für einen Tag aber auch gleich für eine längere Zeit mieten.



Wir haben eine zweistündige Fahrt mit einem dieser Schiffe gemacht. Das war richtig interessant, wie sich die Boote durch den schmalen Kanal schlängeln und an den wenigen Ausweichstellen auch aneinander vorbei fahren.



Danach ging es durch den Nationalpark Peak District wieder Richtung England. Dieser Nationalpark führte uns noch einmal über Höhenzüge. Diese Landschaft hat und immer wieder aufs neuen begeistert.



Besonders schön war der Sonnenuntergang dem wir entgegen fuhren.





Die letzten Nacht haben wir dann in einem richtigen Herrenhaus verbracht.



Wie schön das war, haben wir aber erst am nächsten Morgen gesehen, da wir abends im Dunkeln angekommen sind.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 11.09.2016, 10.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Unterwegs

Nordwales - Teil 4

Beeindruckens in Wales waren auch die kleinen Straßen. Hier gab es keine Schilder, die die Fahrt nur für Anlieger erlaubt, sie sind einfach frei befahrbar. Single Track Roads heißen diese Straßen und machen ihrem Namen alle Ehre. Teilweise passt wirklich nur ein Auto auf die Straße, bei Gegenverkehr heißt es zurücksetzen, bis eine kleine Ausweichmöglichkeit kommt. Glücklicherweise sind diese Straßen nur wenig befahren.



Was Wales auch ausmacht sind jede Menge Schafe. Überall in den Wiesen stehen Schafherden. Teilweise stehen sie auch auf der Straße. Da hieß es immer ein wenig Vorsicht in den Kurven falls nicht doch ein Schaf hinter der Ecke steht.



Unser Weg führte uns über traumhafte Höhenzüge. Die Landschaft ist wirklich atemberaubend schön.



Die kleinen Straßen führten uns zu Powis Castle.

Das Schloss haben wir von innen besichtigen können. Leider durften innen keine Fotos gemacht werden. Viele Räume waren noch original eingerichtet. Ballsaal, Esszimmer, Bibliothek, Schlafzimmer, Badezimmer und vieles mehr gab es zu bewundern.



Sehr schön war aber auch die Gartenanlage, sie zum Schloss gehört.

Unter dem Eindruck dieses Schlosses fiel dann die Vorfahrt vor unser Hotel dieses Tages fast herrschaftlich aus. Wir mussten echt lachen, als wir uns so aufgestellt haben.



Übrigens sollen in diesem Hotel auch schon Prinz Charles und Carmilla überbachtet haben. Davon haben wir aber nichts gemerkt.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 10.09.2016, 10.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Unterwegs

Nordwales - Teil 3

Bevor wir nach Wales gefahren sind, haben uns die Freunde, die diese wunderbare Reise geplant und organisiert haben, uns ein Schild eines Ortsnamen geschickt und gemeint, wenn wir den können, dürften wir mitfahren. Konnten wir natürlich nicht, aber wir durften zum Glück trotzdem mitfahren.

Natürlich stand der Ort mit dem längsten Ortsnamen in Wales auf unserer Reiseroute.
Am Vorabend im Pub hatte uns der Kellner mehrfach vorgesagt, wie der Ort gesprochen wird. Leider kann ich hier unsere klaglosen Versuche und unser Gelächter dabei nicht wiedergeben. Das war echt zu lustig.

Magnet im Ort ist der Bahnhof. Am Bahnhofsgebäude steht der Ortsname und braucht schon fast die gesamte Gebäudelänge. Klar mussten wir dort ein Foto machen.



Und damit man den Namen nachsprechen kann, hat das Schild auf dem Bahnsteig auch eine Übersetzung. Uns ist es trotzdem nicht gelungen, den Namen ordentlich auszusprechen. Wir haben so viel gelacht bei den Versuchen.



Ganze Busse besuchen diesen Bahnhof. Aber irgendwie verschwanden die Leute alle im Souvenirladen, der die Größe eines Supermarktes hat.

Den nächsten Tag sind wir nach Portmeiron gefahren. Dieser Ort wurde zwischen 1925 und 1975 nach italienischem Stil an die Küste gebaut und beherbergt ausschließlich Gäste. Hier ein paar Eindrücke aus Portmeiron.





Ich brauche wohl nicht zu sagen , dass wir traumhaft schönes Wetter hatten.







Man taucht hier wirklich in eine ganz andere Welt ein. Dazu bietet sich immer wieder der Blick auf das Meer und die Hügel von Wales.



Auf der Terrasse am Meer sitzen, konnte man echt das Gefühl haben, man säße irgendwo an der Rivera. Einfach herrlich.



Als wir wegfuhren, war auch das Meer verschwunden.



Den Abend im Pub gab es diesmal Livemusik. Das war richtig toll. Die Musiker haben sich einfach im Pub getroffen und zusammen walisische Lieder gespielt. Wir haben zwar nichts verstanden, aber es hat irre Spaß gemacht.



So haben wir bis zur Sperrstunde im Pub gesessen und die last Order nicht an uns vorbeigehen lassen.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 09.09.2016, 10.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Unterwegs

Nordwales - Teil 2

Am dritten Tag unserer Walesreise ging es nach Snowdonia. Ort ist einer der größten Nationalparks Wales, der vor allem durch seine Bergketten imponiert. Höchster Berg ist der Snowdon mit 1.085 m und der sollte unser Ziel sein.

Auf den Snowdon kann man mit einer Dampflok fahren. Zum Glück hatte unser Freund, der diese wunderbare Reise organisiert hat, die Karten für diese Fahrt schon zu Hause über Internet gebucht. Denn als wir am Parkplatz ankamen, fragte uns der Parkwart sofort, ob wir schon Karten hätten, denn alles wäre ausgebucht. Puh, waren wir da erleichtert.

Die Fahrt mit der Dampflok war wirklich ein Erlebnis. Man bekommt wirklich ein Gefühl, wie das Reisen um 1900 gewesen sein muss.



Die Fahrt gab tolle Blicke in die Berglandschaft frei. Und dann erzählte eine Freundin, dass eine Folge von Inspektor Barneby in Snowdonia gedreht worden ist. Ich konnte mich sofort an die Folge erinnern, weiß aber leider nicht mehr, wie sie heißt. Das muss ich noch einmal nachschauen.



Als wir auf dem Snowdon angekommen sind, war es zuerst noch stark bewölkt und wir hatten keine Sicht. Langsam kam aber die Sonne durch, so dass wir am Ende einen herrlichen Ausblick hatten. Auf dem Berg waren auch viele Wanderer unterwegs. Teilweise fühlten wir uns fast wir in den Alpen.

Auf dem Rückweg zum Hotel sind wir dann noch ein wenig durch den Snowdonia Nationalpark gefahren und haben einen Stop in Bodnant Garden gemacht.

Dieses Herrenhaus und der Garten sind noch im Privatbesitz.



Aber den Garten darf man gegen ein Eintrittgeld besuchen. Das Eintrittsgeld brauchen die Besitzer ganz sicher auch, um diesen wunderschönen großen Garten in Ordnung zu halten.



Der Tag endete dann in einem gemütlichen Pub bei Fish and Chips.



Das hätte ich echt jeden Abend essen können. Da sage noch einmal einer, die Britten könnten nicht kochen.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 08.09.2016, 10.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Nähstube

Nordwales - Teil 1

Still war es hier in den letzten Wochen. Zum einen war ich in den letzten Wochen recht eingespannt und bin so kaum dazu gekommen, hier zu schreiben. Und dann waren wir in Urlaub. Wir waren für einige Tage in Nordwales. Es war das erste Mal, dass wir in Großbritannien waren und ich muss sagen, ich bin echt begeistert. Am meisten hat uns der Linksverkehr angehalten. Der war auch recht ungewohnt und wir mussten uns immer wieder konzentrieren, aber es hat wirklich gut geklappt. Aber wir sind mit lieben Freunden unterwegs gewesen, die schon häufig auf der Insel waren. Die haben gut auf uns aufgepasst.

Wenn Ihr Lust habt, nehme ich Euch die nächsten Tage mit auf die Reise nach Wales.

Gestartet sind wir in Rotterdam. Dort ging es auf die Fähre nach Hull. Die Fahrt ging über Nacht. Der Seegang auf der Hinfahrt war sehr ruhig, nur die enge Kabine für die Übernachtung und das fehlende Fenster fand ich ein wenig beklemmend.



Die Fähre legte gegen 20.30 Uhr ab und so konnten wir den Hafen von Rotterdam in der Abenddämmerung und bei Sonnenuntergang erleben.



In Wales war unser erstes Ziel der Ort Conwy. Dort ist eine schöne Burganlage mit einem schönen mittelalterlichen Städtchen drumherum.



In diesem schmalen Haus hat bin Mitte des letzten Jahrhunderts tatsächlich ein Fischer gelegbt. Mich erinnerte es eher an eine Puppenstube denn an ein Haus.



Die Hängebrücke kann man leider nur von der Seite auf bewundern. Für Menschen und Fahrzeuge ist sie gesperrt. Warum war leider nirgends zu sehen.



Nach unserem Besuch in Conwy führte uns der Weg nach Llandudno, das größte Seebad in Wales. Dort fährt tatsächlich eine Cable Car wie in San Fransisco. Sie wurde 1902 extra für den Tourismus gebaut. Natürlich sind wir mit dieser Cable Car gefahren.


Auf halber Strecke hat man einen schönen Blick zurück auf das Seebad. Wirklich herrlich.



Nachdem wir noch ein wenig durch Llandudno gebummelt sind, sind wir noch eine Küstenstraße entlang gefahren. Diese hat uns bei strahlendem Sonnenschein einen wundervollen Blick aufs Meer geboten.



Die Küsten in Nordwales ist sehr beeindruckend. Auf der einen Seite grüne Wiesen und Hügel und dann kommt man um die Ecke und schon bietet sich ein toller Blick über das Meer.



Wir hätten ewig diese Küstenstraße weiter fahren können. Aber irgendwann ist auch der schönste Tag zu Ende.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 06.09.2016, 21.04| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Unterwegs

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Über Kommentare freue ich mich. Auch Kritik ist erlaubt. Aber bitte bleibt sachlich und nie verletzend.

Kunzfrau:
Toll das du das machst. Ich habe mich auch sc
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Kunzfrau:
Aks ich deine ersten Bilder gesehen habe dach
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Kunzfrau:
Stimmt. das ist auch eine schöne Form. Eine i
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kuestensocke:
Eine schöne Tasche ist das, toller SToff! LG
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Joanna:
Beautiful socks!! You've perfectly joine
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