WKSA - die Entscheidung

Beim Weihnachtskleid Sew Along steht heute alles unter dem Motto „Ich habe mich entscheiden und habe bereits Stoff“.

Meine Ideen und Planungen waren ja bereits letzte Woche beim Auftakt sehr konkret.
Ich nähe in jedem Fall das Modell 103 aus der Burda Style 10/2017 aus dem Karo-Wolljersey. Bei diesem Kleid kann ich sogar schon einen Zwischenzeit zeigen. Das Außenkleid hängt bereits fertig genäht am Schrank in meiner Nähstube.



Da der Stoff recht edel ist, habe ich mich für ein gefüttertes Kleid entschieden. Das Futter ist bereits genäht. Ich muss nun alles noch zusammen fügen. Das Kleid wird also in jedem Fall zu Weihnachten fertig werden.

Die vielen lieben Kommentare zum Kleid aus der Ottobre vom letzten Jahr aus dem Originalstoff (ganz lieben Dank dafür) haben mich so motiviert, dass ich in jedem Fall auch dieses Kleid noch zu Weihnachten nähen möchte. Das sollte eigentlich zu schaffen sein, auch wenn ich es nur am Wochenende an die Nähmaschine schaffe und bis Weihnachten noch einige Termine an den Wochenenden anstehen.

Wenn dann tatsächlich noch Zeit und Lust für ein drittes Kleid ist, werde ich kurzfristig entscheiden, welches ich noch nähe. Stoff für die beiden vorgestellten Schnitte wären in jedem Fall vorhanden.

Und jetzt bin ich gespannt, wofür sich die anderen Teilnehmerinnen entschieden haben. Zu sehen bei http://memademittwoch.blogspot.de/ .

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 26.11.2017, 15.24| (7/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Herbst Jacken Knit Along - Finale mit Flying Feathers



Heute ist das Finale vom Herbstjacken-Knit-Along. Da meine Henni, die ich ja bereits gezeigt habe, recht schnell fertig war, hatte ich eine zweite Jacke angefangen.

Entschieden habe ich mich für das Muster Flying Feathers von Hinterm Stein. Das ist wieder eine Jacke, die in einem von oben nach unten gestrickt wird. Die Wolle meiner Wahl ist eine Wollmeise Pure. Hier habe ich mich für die Sonderfärbung Joan aus dem letzten Wollmeise Club Päckchen entschieden. Ich habe von dieser Färbung noch zwei weitere Stränge eingetauscht, so dass ich am Ende die nötigen drei Stränge hatte.

Von vorne kommt die Jacke recht schlicht daher. Sie ist bei den Vorderteilen ganz schlicht glatt rechts gestrickt. Die einzige Besonderheit ist hier die Blende aus einem rechts links Muster.



Warum die Jacke fliegende Federn heißt erschließt sich erst, wenn man sie in der Rückansicht sieht. Hier wird ein Lochmuster eingestrickt, das tatsächlich an fliegende Federn erinnert.



Durch das Lochmuster strickt sich die Jacke auch recht kurzweilig. Man möchte eigentlich immer noch eine weitere Feder fertig stricken und so fallen die langen Reihen des Bodys gar nicht so auf.

Ich habe mich für die längere Version der Jacke entschieden, da ich das für das Muster schöner finde. Dafür habe ich die zusätzlichen Zunahmen für die A-Linie nicht gestrickt. Die Jacke hat auch so eine schöne Weite und noch glockiger wollte ich dann doch nicht.

Hier noch einmal ein Eindruck von der gesamten Jacke.



Mit 453 g ist sie zwar nicht federleicht, aber sie trägt sich wirklich sehr angenehm.

Damit ist der Herbstjacken-Knit-Along für mich erfolgreich beendet und ich freue mich über zwei schöne Strickjacken. Ich sage Moni.ka.te danke für die Organisation des gemeinsamen Strickens und gehe nun die anderen fertigen Jacken bei https://wollixundstoffix.blogspot.de/ bewundern.

Hier die Daten zur Jacke:
Wolle: Wollmeise Pure (100% Schurwolle), Färbung Joan
Anleitung; Flying Feathers von Hinterm Stein
Stricknadeln: 4,00 mm
Wollverbrauch: 453 g


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 26.11.2017, 08.00| (10/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Milliblu's Cardigan

Gleich als ich das Titelbild der zweiten Ausgabe der Zeitung Milliblu's sah, war ich von dem verwendeten Stoff des Titelmodells begeistert. Und auch die Jacke gefiel mir sehr gut nur nicht in dieser Länge. Im Heft gab es dann den Schnitt für das Titelmodell auch für eine kurze Version. Da war mir sofort klar, dies Jacke muss ich haben aus dem Stoff des Titelmodells.

Im www wurde ich dann auch ganz schnell bei Stoff Hemmers fündig und fand den Stoff meiner Begierde. Ein wenig musste ich warten bis er geliefert werden konnte, aber als er dann da war, war ich von der Qualität sofort begeistert. Der Jersey fühlt sich sehr gut an, ist nicht zu dünn, fällt aber trotzdem schön.



Der Schnitt ist recht schlicht. Eine weit überschnittene Jacke mit Fledermausärmeln. Insgesamt vier Schnittteile, das sollte doch schnell zu nähen sein. Ganz so schnell ging es dann doch nicht. Die für meine Maße angegebene Größe entpuppte sich als viel zu groß. In der Jacke wäre ich dann versunken. Also den Schnitt noch einmal kleiner rauskopiert und die bereits zugeschnittenen Teile auf die neue Größe angepasst. Genäht habe ich jetzt die Größe M.



In der Anleitung ist angegeben, dass man für die Blende die Außenkante ausmessen soll und dann die Blende 10 cm kürzer zuschneiden soll. Das habe ich auch gemacht, das Resultat war grausig. Besonders in den Rundungen warf die Jacke dann unschöne Beulen. Also habe ich die Blende noch einmal genau in der Länge der Außenkanten zugeschnitten. Das Ergebnis war dann sehr zufriedenstellend. Nun liegt die Blende schön und die hässlichen Beulen sind weg.



Bei der Rückansicht kann man noch einmal die Schnittführung erkennen. Die Jacke ist leicht zu nähen und auch schnell fertig, wenn man die Änderungen bei der Blende beachtet. Mit einem Rolli passt sie sowohl zur Jeans als auch wie hier zum kurzen Rock.



Auch wenn es schon spät ist, schaue ich jetzt schnell mit meiner Jacke noch beim http://memademittwoch.blogspot.de/ vorbei.

Hier die Daten zur Jacke:
Stoff: Jaquard-Jersey von Stoff Hemmers
Schnitt: Modell 29 aus der Milliblu's Nr.2
Stoffverbrauch: 1,70 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 22.11.2017, 22.32| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Weihnachtskleid Sew Along 2017 - Erste Ideen

Es geht wieder los, ich habe schon darauf gewartet, auf den Weihnachtskleid Sew Along 2017.



Das sind die Termine für dieses Jahr:

  • 19.11.2017 Wir haben so viele Ideen!

  • 26.11.2017 Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff

  • 10.12.2017 Wir sind neugierig und uns interessiert euer Zwischenstand

  • 23.12.2017 Das große Finale!

Und ja, ich habe Ideen, ganz viele sogar. Da stellt sich wirklich die Frage, ob es nur ein Kleid geben soll oder für jeden Weihnachtstag ein anderes. Aber erst einmal der Reihe nach.

Das erste Kleid, das ich in jedem Fall nähen werde und das ich ganz ehrlich schon angefangen habe, ist ein Schnitt auf der Burda Style 10/2017. Das Kleid werde ich aus einem Wolljersey mit feinem Lurexfaden im Karo nähen. Eine Änderung zum Schnittmuster habe ich schon beim Zuschneiden vorgenommen. Mein Kleid bekommt einen Rundhalsausschnitt.



Dann gibt es noch dieses Kleid aus der Ottobre Woman 5/2016, für das ich sogar den Originalstoff hier liegen habe. Ich habe mich bisher nicht getraut, den schönen Stoff anzuschneiden, aber wäre Weihnachten nicht genau der richtige Anlass für dieses Kleid?



Daneben spuken noch zwei Burda Fertigschnitte in meinem Kopf herum. Einmal der Schnitt 6691.



Ein nach diesem Schnitt genähtes Kleid habe ich am letzten Wochenende bewundern dürfen und war gleich begeistert. Dafür hätte ich einen schönen Jacquard in einem hellen pink hier liegen.

Den Schnitt 7731 finde ich wegen der Abnäher noch spannend. Auch hierfür hätte ich einen passenden Romanitjersey in meinen Vorräten.



Jetzt muss ich einmal in mich gehen, ob es wirklich diese Schnitte sein sollen, oder ob ich meine Planungen noch einmal ändere. Und die Frage ist wirklich, schaffe ich bis Weihnachten tatsächlich mehrere Kleider?

Jetzt schaue ich mir aber erst einmal die Ideen der anderen Mitstreiterinnen bei http://memademittwoch.blogspot.de/ an.


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 19.11.2017, 08.00| (17/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Herztaschen

Manchmal gibt es Schnittmuster, die man ganz lange nicht mehr beachtet haben und die dann ganz plötzlich wieder in den Blick kommen. So ging es mir jetzt auch mit der Herztasche. Dieses Schnittmuster war vor 10 Jahren einmal das Monatsmuster bei sulky. Damals habe ich die Tasche in Mengen genäht, waren sie sehr willkommene Geschenke. Als Froschkarin die Tasche nun mit ihren Schülern im Unterricht genäht hat und von mehreren in unserer Runde die Frage kam, was das denn für ein Schnitt sei, kam er mir wieder in den Sinn. Da ich für zwei Wichtelrunden noch Kleinigkeiten brauchte,habe ich zwei dieser Herztaschen genäht.

Einmal in einer rosa Variante aus einem wirklich lange gehüteten Patchworkstoff, den ich vor Jahren bei Karstadt in Bonn gekauft habe,



Wenn der Taschenbeutel zusammengepackt wird, wird auch schnell deutlich, warum die Tasche ihren Namen hat. Und jetzt, wo Plastikbeutel überall Geld kosten, sind solche Beutel einfach praktisch und immer schnell zur Hand.



Für den zweiten Beutel habe ich einen geblümten Stoff aus meinen Vorräten genommen



und dieser wird dann zu einem roten Herz.



Beide Taschen sind bzw. werden verschenkt und finden hoffentlich oft Verwenung.

Hier die Daten zu den Herztaschen:
Stoff: Patchworkstoffe aus den Vorräten
Anleitung: Monatstasche aus drei Quadraten von sulky
Stoffverbrauch: 1,20 m


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 17.11.2017, 10.00| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Winterkleid mit "Bonbontaschen"

Der Schnitt des „Bonbontaschenkleid“ hatte es mir ja sofort angetan und schon als das erste Kleid fertig war, stand fest, das bleibt nicht das einzige. In meinen Vorräten hatte ich noch einen dickeren Strickjersey. Ein Stoff genau richtig für ein kuschelig warmes Winterkleid. Und was lag da näher als ein zweites Bonbontaschenkleid.

Das letzte Wochenende mit seinem Dauerregen und einem Näh-Werkstattwochenende mit einer lieben Freundin kam da genau richtig, um dieses Kleid zu nähen. Sonntagabend war dann mein zweites Bonbontaschenkleid fertig.



Da dieser Jersey wesentlich elastischer ist, musste ich bei diesem Kleid an den Seitennähten ein wenig Weite zugeben. Da ich dort vorsichtshalber immer etwas mehr Nahtzugabe zuschneide, war das zum Glück überhaupt kein Problem.

Für die Taschenbeutel habe ich wieder Futterstoff genommen. Der Schnitt sieht vor, dass dafür auch der Jerseystoff genommen wird. Ich finde aber, dass das an einer Stelle, wo frau das überhaupt nicht mag, auftragen würde. Da ist Futterstoff doch wesentlich dankbarer.



Auch beim Reißverschluss habe ich statt der angegebenen Länge von 15 cm Reißverschlüsse von 20 cm genommen. So konnte ich sie über die Nahtzugabe annähen und habe die überstehende Länge einfach beim Nähen mit der Overlock abgeschnitten. Das war mir aber lieber,als wenn das Ende des Reißverschlusses nachher am Tascheneingriff sichtbar ist. 15 cm sind dafür doch etwas knapp bemessen.



Entgegen der Schnittvorlage habe ich den Ausschnitt wieder mit einem Beleg verstürzt und den Beleg knapp nehmen der Ansatznaht auf den Nahtzugaben festgesteppt. So legt sich der Beleg schön nach innen. Ich finde diesen Ausschnitt hübscher als der vorgesehene T-Shirt-Ausschnitt.



Hier noch die Rückansicht. Durch die Teilungsnähte kommt das Kleid sehr schön auf Figur. Ich mag es so und fühle mich damit sehr wohl.



Und jetzt gehe ich mit dem Kleid zum http://memademittwoch.blogspot.de/ und schaue, was die anderen Mädels heute zeigen.


Hier die Daten zum Kleid:
Stoff: Strickjersey gekauft bei Stoffmüller in Köln
Schnittmuster: Kleid 654175 K 176 von Zwischenmass
Stoffverbrauch: 2,30 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 15.11.2017, 07.00| (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Herbst Jacken Knit Along - eine fertige Henni

Wie ich schon berichtet habe, hatte mich die letzten Wochen ein fiebriger Infekt richtig in Schach gehalten. Und was macht man, wenn einem die Knochen so richtig weh tun, der Kopf schwer ist und die Konstitution auch nicht wirklich will. Man setzt sich mit einem heißen Tee in den Sessel und strickt.

So kann ich vermelden, die erste Jacke ist fertig.
Gestrickt habe ich eine Henni aus einer Wollmeise Pure Admiral.



Die Färbung Admiral ist mit dunkelblau auf der Seite der Wollmeise angegeben, aber ich finde, es ist auch eine kleine Spur petrol darin. Gefällt mir jedenfalls gut.



Die Henni war schon ewig auf meiner Projektliste, da war es jetzt mal wirklich Zeit, sie endlich zu stricken. Sie wird in einem von oben nach unten gestrickt. Die Anleitung ist von Strickauszeit, von der ich in letzter Zeit einige Jacken gestrickt habe.



Erst mutet die Jacke recht langweilig an, da der Body nur glatt rechts gestrickt wird. Mit der dünnen Pure und Nadeln der Stärke 3,50 mm eine ganz schöne und teilweise auch eintönige Arbeit. Aber dann kommt unten das Bündchen und eine breite Blende. Das Muster für Bündchen und Blende entschädigt dann für alles. Das macht richtig Spaß beim stricken.



Am Ärmelbündchen kommt dann noch ein weiteres Muster. So kommt eine recht schlichte Jacke flott daher.

Und da ich mit der ersten Jacke so schnell fertig war, habe ich die zweite auch schon angefangen. Hier habe ich mich ja für das Muster Flying Feathers von Hinterm Stein entschieden. Auch diese stricke ich wieder aus einer Wollmeise Pure und wie man hier sehen kann, die ersten Federn fliegen schon. Ich bin recht zuversichtlich, dass auch diese Jacke noch rechtzeitig zum Finale fertig wird.

Und jetzt gehe ich mir die Zwischenstände der anderen bei https://wollixundstoffix.blogspot.de anschauen.

Hier die Daten zur Jacke:
Wolle: Wollmeise Pure in der Farbe Admiral (100% Schurwolle)
Anleitung: Henni von Strickauszeit
Stricknadeln: 3,50 mm
Wollverbrauch: 412 g


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 12.11.2017, 09.00| (9/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

"Schwarzwald"kleid

Im Winter mit Stiefeln und schöner Strumpfhose trage ich total gerne Kleider und Röcke. Ich finde, die sind sogar wärmer als eine Hose. Gleich als ich die Burda Style 10/217 aus dem Briefkasten gefischt hatte und beim Durchblättern auf Seite 32 ankam, war mir klar, dass ich dieses Kleid haben muss. Als ich dann am gleichen Abend mit meiner Freundin Karin mailte und wir feststellten, dass wir beide auf Anhieb dieses Kleid ins Auge gefasst hatten, reifte sehr schnell der Plan, dass wir dieses Kleid gemeinsam nähen würden.

Mitte Oktober war ich zu einem Wochenende wieder einmal bei Karin im Schwarzwald. Den Freitag habe wir uns dann in Karins Nähzimmer verkrümelt und gemeinsam genäht.

Für mein Kleid habe ich einen Romanitjersey genommen, den ich im Jahr zuvor bei einem Besuch bei Karin im Schwarzwälder Stoffhaus gekauft habe. Als hätte ich es damals schon gewusst.



Beim Nähen des Kleides waren wir erst sehr skeptisch, ob diese unförmigen Abnäher das Kleid wirklich auf Figur bringen. Und die Schnittteile sahen so unsagbar klein aus. Vorsichtshalber hatten wir gleich drei cm Nahtzugabe zugegeben.



Die erste Anprobe zeigte dann, das Kleid passt. Die zusätzliche Nahtzugabe völlig umsonst zugegeben. Aber lieber so, als wenn das Kleid nachher zu eng gewesen wäre.



Was mir an dem Kleid nicht ganz so gut gefällt, ist der V-Ausschnitt, der hier ganz einfach mit einem Beleg verstürzt wird. Es sieht zwar schön aus, aber ich mag lieber einen Rundausschnitt. Der Ausschnitt ist nicht ganz so tief, so dass er nicht gleich tiefe Einblicke gewährt. So ist das Kleid gut zu tragen.



Stoff für ein weiteres nach diesem Schnitt habe ich mir bei meinem Besuch im Schwarzwald auch gekauft. Das wird dann aber ein Kleid mit Rundhalsausschnitt. Den Schnitt habe ich schon entsprechend geändert.

Und jetzt geselle ich mich mit meinem Kleid zum http://memademittwoch.blogspot.de/.



Hier die Daten zu dem Kleid:
Stoff: Romanitjersey gekauft Schwarzwälder Stoffhaus in Schramberg
Schnittmuster: Modell 103 aus der Burda Style 10/2017
Stoffverbrauch: 2,00 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 08.11.2017, 07.00| (8/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Stricktreffen Zoras

Wie in jedem Jahr traf sich die Ravelry-Gruppe von Atelier Zauberelfe zu einem Wochenendstricktreffen. Anreise war Freitag und Abreise Sonntag nach dem Frühstück. Endlich passte der Termin einmal in meinen Kalender und so war ich nach vier Jahren wieder dabei. Ich habe mich richtig gefreut, alle aus der Gruppe nach so langer Zeit wieder zu treffen und auch andere endlich persönlich kennen zu lernen.

Das Wochenende stand dann ganz im Zeichen des Strickens. Ort des Stricktreffens war der Schulbauernhof in Liebenau-Zwergen. Das ist ganz in der Nähe von Kassel. Der Schulbauernhof ähnelt einer einfachen Jugendherberge, was für das Stricktreffen völlig ausreichend war.

Bei dem Stricktreffen gab es dann auch ein Wickelwichteln. Hierfür wurden in ein Knäuel Zettel mit Nummern eingepackt. Dazu gab es Geschenkpäckchen mit den gleichen Nummern. Immer wenn man in dem Knäuel den Zettel mit der Nummer frei gestrickt hatte, durfte man das Päckchen mit der gleichen Nummer auspacken.

Als wir beim Bauernhof angekommen sind, hat jede Teilnehmerin ihr Wichtelpäckchen in den Essenraum gestellt. So wusste niemand, vom wen welches Päckchen war. Und dann haben wir gleich Freitag die Päckchen verteilt und sofort angestrickt. War das ein Spaß. Jede wollte so schnell wie möglich den ersten Zettel frei stricken und alle bewunderten die frei gestrickten Geschenke. Ich glaube, so viel Ansporn hatte ich noch nie beim stricken.

So hatte ich Samstagsnacht alle Geschenke frei gestrickt und an meiner Socke fehlte nur noch die Spitze. Die habe ich dann Sonntag schnell noch zu Hause gestrickt. Socken in nicht mal zwei Tagen, das ist für mich wirklich ein Rekord.

Und hier ist das gesamte Wichtelpäckchen mit den frei gestrickten Geschenken und den Socken, das mir Ina gepackt hat. Ich bin immer noch begeistert von diesem schönen Päckchen.



Als ich die Kräuter gegen Motten ausgepackt habe, habe ich für den Lacher des Abends gesorgt. Ich habe das Päckchen erst für Tee gehalten und es hin und her gedreht. Als dann jemand fragte, wie der Tee den heißt und ich Kräuter gegen Motten gesagt habe, sind alle anderen vor Lachen fast vom Stuhl gefallen. Mein Gesicht hätte man sehen müssen, als ich endlich begriffen habe, dass ich keinen Tee in den Händen habe.

Da meine Wolle recht unruhig war, habe ich mich für das Muster Zora von Regina Satte entschieden. Das geht eigentlich immer.



Ich mag Zöpfe ja sowieso.




Hier die Daten zu den Socken:
Wolle: Sockenwolle von Atelier Zauberelfe (75% Schurwolle, 25% Polyamid), Färbung Happy Birthsday 2011
Anleitung: Zora von Regina Satta
Stricknadeln: 2,75 mm
Wollverbrauch: 66 g


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 07.11.2017, 08.00| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Stoffdiät oder YoYo-Effekt?

Frau Küstensocke ruft heute wieder zum Zwischenstand der Stoffdiät auf und sie schreibt, dass sich einige scheinbar aus der Diät verabschiedet haben.

Verabschiedet habe ich mich nicht, nein ganz und gar nicht. Nur habe ich die beiden letzten Zwischenmeldungen ausgelassen und das hatte auch so seinen Grund.
Was ist passiert. Wenn man es in der Sprache der Diäten sagt: ich habe den absoltuten Yoyo-Effekt erlebt.

Alle zwei Monate habe ich fasziniert bewundert, wie diszipliniert Frau Küstensocke ihre Diät einhält. Meter um Meter purzeln. Und bei mir? Nach anfänglichen kleinen Abnahmeerfolgen, bin ich ein paar Mal zu viel im Stoffgeschäft gelandet.

So habe ich in den letzten Monaten zwar fleißig genäht und so auch 20,5 m abgebaut. Zwei weitere Kleider, ein Mantel und eine Collegejacke sind fast fertig, so dass ich sicherlich über 30 Meter vermelden kann. Aber gleichzeitig verzeichnen meine Vorräte einen Zuwachs von über 30 Metern.

Meine Bilanz also bisher, Versagen auf ganzer Linie. Die letzten beiden Monate des Jahres setze ich mir nun wenigstens das Ziel, am Jahresende bei +/- 0 m zu landen. Ein ehrgeiziges Ziel, aber irgendwann muss ich ja ernsthaft einmal anfangen.

Und eine Fortsetzung im nächsten Jahr muss dann wohl auch sein bzw. ist dringend nötig.

Jetzt schaue ich bei http://kuestensocke.blogspot.de/ wie erfolgreich alle anderen waren und stelle mich in die Ecke zum schämen.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 06.11.2017, 21.55| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Kleid mit "Bonbontaschen"

Es gab wieder ein Probenähen bei Zwischenmass und ich durfte wieder dabei sein. Genäht wurde diesmal ein Kleid für Strickstoffe bzw. elastische Stoffe. Für das Kleid hatte ich einen passenden Strickjersey hier liegen. Der wie gerufen für diesen Schnitt war. Beste Voraussetzungen also für dieses Probenähen.

Aber es sollte ein Kleid mit Hindernissen werden. Kurz nachdem ich den Schnitt bekommen habe, war ich zur Grippeschutzimpfung. Zwei Tage später lag ich mit einer Erkältung und Fieber im Bett und war erst einmal fast zwei Wochen außer Gefecht gesetzt. So lag das Kleid länger zugeschnitten und halb fertig genäht in meiner Nähstube. Und zu meinem großen Bedauern habe ich so die Deadline für dieses Probenähen nicht eingehalten. Das war mir echt das Ärgste.

Mittlerweile bin ich einigermaßen wieder auf dem Damm und so ist auch das Kleid fertig geworden.



Das Kleid ist eine Art Etuikleid. Besonders gut gefallen mir die beiden Reißverschlusstaschen in den seitlichen Vorderteilen. Die sind recht fix genäht. Ich habe die Taschenbeutel aus Futterstoff genäht, weil mir die Taschen aus dem Strickstoff zu dick geworden wären. Das hätte dann zu sehr aufgetragen.



Herr Nähstube meinte beim Anblick der Taschen gleich, da hätte ich ja schöne Bonbontaschen im Kleid. Wie er nur auf diese Idee kommt.



Im Schnitt ist am Halsauschnitt eine Halsblende wie wie bei einem T-Shirt vorgesehen. Dafür schien mir mein Stoff aber zu kräftig. So habe ich mich für eine Ausschnittblende entschieden. Die Blende habe ich knapp neben der Ansatznaht auf den Nahtzugaben festgesteppt und mit kleinen Stichen auf der Schulternaht festgenäht. So legt sich die Blende schön nach innen.



Wie immer sitzt der Schnitt wie angegossen. Nur im Rücken musste ich oben in den Teilungsnähten etwas Weite wegnehmen. Da warf der Rücken sonst starke Falten.



Genäht habe ich wieder die Größe K 176. Ein schöner Langgrößenschnitt, wo ich nichts anpassen muss.
Ein Schnitt für ein absolutes Lieblingskleid. Stoff für ein zweites Kleid nach diesem Schnitt liegt bereits bereit. Den Schnitt gibt es seit dieser Woche unter der Bezeichnung Kleid 654175 bei www.zwischenmass.de.

Hier die Daten zu dem Kleid:
Stoff: Strickjersey gekauft bei Stoffmüller in Köln
Schnittmuster: Kleid 654175 K 176 von Zwischenmass
Stoffverbrauch: 1,80 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 05.11.2017, 16.58| (6/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Geschenkverpackung

Für ein Geschenk brauchte ich eine passende Verpackung. Und es sollte in diesem Mal nicht einfach nur Geschenkpapier sein.

Da die Empfängerin des Geschenkes England und insbesondere London sehr gerne mag, ich den passenden Stoff in meinem Stash hatte, habe ich kurzerhand einen Stoffbeutel genäht.



Die Verpackung und das Geschenk sind super gut angekommen.

Hier die Daten zum Beutel:
Stoff: Patchworkstoff aus meinen Vorräten
Anleitung: Eigenentwurf
Stoffverbrauch: 0,80 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 04.11.2017, 11.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Blutsbrüder Zoras

Als ich im Mai mit Freundinnen bei der Wolllust in Berlin war, hat sich eine Freundin ein Knäuel Sockenwolle gekauft, das ihr so gut gefiel. Da sie selber nicht strickt, habe ich ihr versprochen, daraus Socken zu stricken. Also habe ich das Knäuel mit nach Hause genommen und dann gut zur Seite gelegt. Irgendwie wollen mir in diesem Jahr Socken nicht wirklich von den Nadeln hüpfen.

Jetzt fiel mir der Bobbel wieder in die Hände und da wollte ich ihn nicht schon wieder beiseite legen. Viel zu schön war doch der Opal Bobbel mit dem schönen Beinamen Blutsbrüder.



Also habe ich mein Nadelspiel hervorgeholt und Socken angeschlagen. Da die Wolle so nett gemustert hat, wollte ich nicht zu viel Muster stricken. So habe ich mich für schlichte Zoras entschieden.



Ich finde, dieses Zopfmuster geht bei eigentlich jeder Wolle und hier kommen die Zöpfe auch richtig gut zur Geltung.



Mal schauen, ob sich unsere Freundin noch an den Bobbel erinnert und hoffentlich gefallen ihr die daraus entstandenen Socken.


Hier die Daten zu den Socken:
Wolle: Sockenwolle von Opal, Serie Blutbrüder (75% Schurwolle, 25% Polyamid), Farbe 8862
Anleitung: Zora von Regina Satta
Stricknadeln: 2,75 mm
Wollverbrauch: 60 g


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 02.11.2017, 19.20| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Blogregeln:

Über Kommentare freue ich mich. Auch Kritik ist erlaubt. Aber bitte bleibt sachlich und nie verletzend.

Kunzfrau:
Toll das du das machst. Ich habe mich auch sc
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Kunzfrau:
Aks ich deine ersten Bilder gesehen habe dach
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Kunzfrau:
Stimmt. das ist auch eine schöne Form. Eine i
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kuestensocke:
Eine schöne Tasche ist das, toller SToff! LG
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Joanna:
Beautiful socks!! You've perfectly joine
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