Nähcamp Nottuln

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Am letzten Wochenende war ich mit meiner Freundin Froschkarin auf einem Nähcamp in der Jugendherberge Nottuln bei Münster. Von dem Nähcamp habe ich im Netz Anfang des Jahres gelesen und wir haben damals spontan gebucht.

Freitag kam Karin dann mit dem Zug und zwei Nähmaschinen auf einem Sackkarren nach Köln. Dort habe ich sie am Bahnhof abgeholt und wir sind weiter Richtung Nottuln gefahren. In der Jugendherberge waren wir dann die ersten, wurden aber gleich ganz lieb von unserer Eventmanagerin Wiebke empfangen. Schnell war das Auto ausgepackt und unser Nähplatz hergerichtet. Die Jugendherberge hatte extra einen Nähraum für das Nähcamp hergerichtet, in dem die Teilnehmerinnen nach Lust und Laune, wenn gewollt rund um die Uhr nähen konnten.

Die Jugendherberge selbst ist im letzten Jahr komplett saniert worden und erinnert gar nicht mehr an die Jugendherbergen meiner Schulzeit. Die Zimmer sind alle mit Dusche und WC ausgestattet. Selbst der Hagebuttentee, den es früher in einer Jugendherberge immer gab, gibt es dort nicht mehr. Zum Frühstück gibt es Frühstücksbuffet mit Rührei und mittags und abends ein schönes Salatbuffet und wirklich leckeres Essen. Das hatte ich irgendwie noch ganz anders in Erinnerung, wobei ich gerne an meine Klassenfahrten in Jugendherbergen zurückdenke. Aber wieder zurück zum Nähcamp.



Um 15 Uhr ging es offiziell mit dem Nähcamp los. 26 nähbegeisterte Frauen hatten sich bis dahin in dem Raum häuslich eingerichtet und schon ratterten die Maschinen. Kurz darauf hingen auch schon erste fertige Kleidungsstücke auf der Kleiderstange. Das fand ich eine schöne Idee. Alle Teilnehmerinnen haben ihre fertigen Nähstücke auf eine Kleiderstange gehangen mit einem Zettel, auf dem Schnittmuster, Stoffquelle und Größe angegeben war. So konnte jede von uns die schönen Werke bewundern und auch der ein oder andere Virus wurde gesäht. Bereits am Ende des zweiten Tages musste die Kleiderstange erweitert werden, weil schon so viele Sachen fertig geworden waren. Das war irre, wie schnell da genäht wurde.



Am Freitag haben dann um 18 Uhr der Herbergsvater, Herr Zumbülte, und Wiebke offiziell alle Teilnehmerinnen mit einem Sekt begrüßt. Dazu gab es dann noch als Geschenk ein Goodiebag. Dieses Goodiebag ist ist echt klasse. Ein schöner Jacquard und Cuff me Bündchen von Alpstoffe, ein Handmass, Garn, eine Rucksack und ein Gutschein von Nähpark, ein Patch von Kunterbunt sowie eine Deocreme. Alles in einem schönen Beutel von alles-zum-selbermachen, da freut sich jedes Nähherz.



Karin und ich haben die Rundumverpflegung der Jugendherberge genossen und wirklich fast rund um die Uhr genäht. Freitag saßen wir bis 3 Uhr (nachts wohlgemerkt) und Samstag bis 1 Uhr vor der Nähmaschine. Dabei haben wir es uns mit Rotwein oder Sekt gemütlich gemacht und einfach das gemeinsame Wochenende genossen.



So habe ich an diesem Wochenende einen Pulli, zwei Jacken und drei Kleider genäht. Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel an einem Wochenende schaffen kann. Und es hat super viel Spaß gemacht.

Die Stimmung auf dem Nähcamp war sehr gut. Über die drei Tage kam man mit jeder einmal ins Gespräch. Es gab einen schönen Austausch untereinander. Das f
hat mir richtig gut gefallen und ich habe den Austausch mit anderen Näherinnen sehr genossen.

Gut erholt und zufrieden habe ich Karin Sonntagnachmittag wieder zum Zug nach Köln gebracht.
Das Konzept des Nähcamp hat mir so gut gefallen, dass ich mich für das Nähcamp in der Jugendherberge Nottuln Ende nächsten Jahres wieder angemeldet habe. Darauf freue ich mich jetzt schon.

Liebe Grüße
Gabi


Gabi 23.10.2018, 22.18| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Böhnchen Socken, die zweiten

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Nachdem ich die ersten Böhnchen Socken wegen des Protestes von Herrn Nähstube hier behalten habe, mussten für meine Freundin neue her. So habe ich gleich ein zweites Paar hinterher gestrickt.



Da meine Freundin keine Schurwolle in hoher Konzentration verträgt, habe ich die Socken aus einem gut abgelagerten Knäuel Regia Cotton aus der Reihe Catello Color gestrickt. Es ist immer wieder schön, wie gleichmäßig Industriewolle ringelt.



Die Böhnchen habe ich wie beim ersten Paar gestrickt. Da steht auch die genaue Anleitung.

Verschenkt habe ich das Paar noch im September. Meine Freundin mag diese Socken abends auf dem Sofa, wenn es jetzt draußen langsam kühler wird. Und da sie selber keine Socken strickt, kann ich ihr hiermit immer eine Freude machen.




Daten zu den Socken:
Wolle: Regia Cotton, Catello Color, Farbe 4428 (37% Schurwolle, 34% Baumwolle, 5% Polester)
Anleitung: Eigenentwurf
Stricknadeln: 2,75 mm
Wollverbrauch: 86 g

Liebe Grüße
Gabi


Gabi 07.10.2018, 08.44| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Strickjacke Light Wednesday

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So langsam schleicht sich jetzt doch der Herbst an. Morgens ist es schon empflindlich kalt, über Tag kommt dann meist die Sonne raus und es wird wieder angenehm warm. Aber so langsam ist wieder Strickjacken-Zeit. Ich mag Strickjacken sehr gerne zu einem Kleid, dazu Strumpfhose und Stiefeletten. Das ist für mich das ultimative Herbstoutfit.



Das Kleid hatte ich zuletzt schon gezeigt. Genäht habe ich das Kleid Nr. 1 von Rosa P. aus einem Strickjacquard von Apfleschick. Das Kleid habe ich an jeder Seite um 4 cm stärker tailliert. Es ist mir sonst zu „sackig“.

Bei der Strickjacke habe ich zu einem Strang Lace von Wollmeise in der Färbung Petite Poison gegriffen. Kaum zu glauben, dass ein Strang von gerade einmal 300 g für eine Strickjacke reicht.



Das Lacegarn strickt sich zwar nicht so schnell, aber daraus entsteht dann ein herrlich leichtes, dünnes Jäckchen. Zusammen mit dem Kleid aus dem Strickjacquard genau richtig für den Spätsommer.



Gestrickt habe ich die Anleitung Light Wednesday von Strickauszeit. Ich mag die Anleitungen von Christina Körber-Reith aka Strickauszeit sehr gerne. Sie sind gut nachzustricken und die Jacken passen immer wie angegossen. Nur die Ärmel muss ich immer wieder deutlich verlängern, hier um ganze 30 Reihen.



An den Ärmeln und am unteren Body wird ein Hebenmaschenmuster gestrickt. Das gefällt mir sehr gut. Die Blende wird gleich mitgestrickt, auch hier ein Hebenmaschenmuster. Dieses führt dazu, dass die Jacke vorne eine leicht zipfelige Form bekommt.



Hinten eine schöne Länge, die gut zum Kleid passt.



Und hier im Gegenlicht kann man gut sehen, wie hauchzart das Jäckchen ist. Da das Wollmeise Lace aus 100 % Schurwolle ist, wärmt es trotzdem gut.



Die Fotos haben wir letzten Sonntag bei einem Spaziergang an einem gut besuchten Wanderweg gemacht. Ich glaube, so viele Zuschauer hatte ich beim Fotoshooting selten.



Dies ist heute mein Herbstoutfit für den http://memademittwoch.blogspot.com/ 


Daten zur Strickjacke:
Wolle: Wollmeise Lace (100% Schurwolle), Färbung: Petite Poison
Anleitung: Light Wednesday von Strickauszeit
Stricknadeln: 3,50 mm
Wollverbrauch: 271 g

Daten zum Kleid:
Stoff: Strickjacquard von Apfelstrick
Schnittmuster: Kleid Nr. 1 von Rosa P
Stoffverbrauch: 1,80 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 03.10.2018, 08.00| (8/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Tuch Quiet Journey

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In der Ravelry-Gruppe Atelier Zauberelfe gibt es seit Jahren ein Geburtstagswichteln, an dem ich immer teilnehme. Bei diesem Wichteln bekommt man zu Anfang des Jahres ein Wichtelkind zugelost, dem man zum Geburtstag ein Päckchen schicken darf. In dieses Päckchen soll dann auch ein selbstgesticktes Geschenk.

Mein Wichtelkind ist dieses Jahr die liebe Nadine, die heute Geburtstag hat. Dazu sage ich auch hier herzlichen Glückwunsch.

Schon ganz früh im Jahr habe ich bei Wollmeise diesen Strang Pure in einer Lieblingsfarbe von Nadine besorgt.



Für mich ist die Pure ein wunderbares Garn, um daraus Tücher zu stricken. Für das Geburtstagspäckchen habe ich mich schon früh für das Tuch Quiet Journey von Lisa Hannes entschieden.



So habe ich die freien Sommertage genutzt und das Geburtstagstuch gestrtickt. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut. Bei dem Tuch wechselt ein Lochmuster und ein rechts-links Muster miteinander ab. Dadurch bekommt das Tuch einen leichten Charakter, obwohl es auch gut wärmt.



Das Tuch hat mit knapp zwei Metern eine schöne Länge, ohne gleich wuchtig zu wirken.



Das Muster strickt sich sehr gut und ist auch abwechslungsreich. So war das Tuch in wenigen Tagen gestrickt. Der 150 g Strang hat für 9 Mustersätze und die Bordüre gereicht.



Daten zu dem Tuch:
Wolle: Wollmeise Pure, Färbung Patina (100% Schurwolle)
Anleitung: Quiet Journey von Lisa Hannes
Stricknadeln: 3,50 mm
Wollverbrauch: 142 g


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 30.09.2018, 10.00| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

ein weiteres Kleid Nr. 1

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Bei Apfelschick gab es vor einger Zeit einen schönen Jaquard von Alpstoffe als Eigenproduktion, den ich gerne einmal ausprobieren wollte. Ein schlichtes Kleid für den Herbst sollte daraus werden.



Genäht habe ich wieder das Kleid Nr. 1 von Rosa P. Dabei habe ich das Kleid in der Taille an jeder Seite um 4 cm enger genäht. Mit der Taillierung gefällt mir dieser Schnitt einfach besser.
Den Ausschnitt habe ich zudem wieder mit einem Beleg verstürzt.



Durch den weichen Jacquardjersey wirkt das Kleid dieses Mal ganz anders. Es fällt etwas glockiger. Zuerst war ich darüber etwas irritiert und habe überlegt, ob ich es noch mehr weiter rausnehmen soll. Ich habe mich dann aber dagegen entschieden und eben beim Anschauen der Fotos meine Entscheidung bestätigt gesehen.



Im Herbst oder Winter werde ich dazu eine Strickjacke in einem Beerenton tragen. Die ist auch schon gestrickt, ich muss „nur noch“ die Knöpfe annähen.



So langsam stimme ich mich auf den Herbst ein.


Daten zum Kleid:
Stoff: Jacquardjersey von Apfelschick
Schnittmuster: Kleid Nr. 1 von Rosa P
Stoffverbrauch: 1,80 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 15.09.2018, 07.29| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

"Esprit"- Kleid

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Im Rahmen der Stoffdiät habe ich mir eigentlich vorgenommen, keine Stoffe mehr zu kaufen. An dem Wort eigentlich kann man sicher schon merken, was passiert ist. Als meine Freundin Karin zuletzt zu Besuch in Köln war, haben wir einen Streifzug durch die Stadt gemacht und in der Stoffabteilung von Karstadt habe ich einen karierten Strickstoff mit einem feinen blauen Streifen entdeckt, den ich einfach nicht liegenlassen konnte.



Damit der Stoff nicht mein unendliches Stofflager weiter auffüllt, habe ich ihn gleich vernäht. Bei unserem Stadtbummel hatten wir gleichzeitig in einem Geschäft ein Kleid gesehen, dass genau aus so einem Stoff genäht war. So sollte dann auch mein Kleid sein.



Genäht habe ich wieder das Kleid Nr. 1 von Rosa P. Dabei habe ich das Kleid in der Taille an jeder Seite um 4 cm enger genäht. Mit der Taillierung gefällt mir dieser Schnitt einfach besser.



Den Ausschnitt habe ich nicht eingefasst, sondern mit einem Beleg verstürzt. Das ist für mich einfach stimmiger.



Gerade als ich den Stoff gekauft hatte, entdeckte ich im Schuhgeschäft vor Ort diese Stiefelletten, die genau das Karomuster des Kleides im Leder wieder aufnehmen. Sofort hatte ich mich in diese Schuhe verguckt. Nach mehreren Tagen Überlegens mussten sie dann bei mir einziehen und passen einfach perfekt zum Kleid.



Mein erstes Herbstoutfit ist damit fertig. Ich überlege jetzt noch, ob dieses Outfit nicht dringend noch eine passende Strickjacke in dem Blau der Streifen braucht :-)


Daten zum Kleid:
Stoff: Strickstoff gefunden bei Karstadt
Schnittmuster: Kleid Nr. 1 von Rosa P
Stoffverbrauch: 2,00 m


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 09.09.2018, 09.00| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

verspätetes Weihnachtskleid

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Endlich schaffe ich es einmal, am MeMadeMittwoch  ( http://memademittwoch.blogspot.com/ ) meinen Beitrag zu schreiben. Das hat in den letzten Monaten irgendwie nie geklappt. Und dann schaffe ich es gleichzeitig, ein ewig lange begonnenes Projekt, das ich endlich fertig gestellt habe, zu zeigen.

Eigentlich wollte ich das Kleid schon zu Weihnachten anziehen und dann ist es irgendwie im Vorweihnachtsstreß liegen geblieben. Und wie es dann oft so ist, wird ein Projekt unbeabsichtigt zum UFO. Dabei mag ich diesen Schnitt und auch der Stoff gefiel mir von Anfang an richtig gut.



Den Stoff habe ich im letzten Jahr im Oktober bei Nähzentrum kurz in Freudenstadt gefunden. Es ist ein schöner Wollstoff mit einem Elasthananteil. Das schöne Karomuster durchzieht ein feiner silberner Lurexstreifen. Damit passt das Kleid zu etwas festlicheren Anlässen.



Wir waren letzte Woche auf einem Sommerkonzert. Ein schöner Anlass, das Kleid endlich fertig zu nähen und auszuführen. Das Kleid habe ich von innen mit einem elastischen Futter gefüttert. Bei dem etwas edleren Stoff war mir diese hochwertigere Verabreitung einfach wichtig und mit Futter trägt es sich auch gut. Die Säume habe ich mit einem Blindstich angenäht, um eine unsichtbare Naht zu erhalten.



Im Vorderteil erhält das Kleid eine schöne Formgebung durch einen großen Abnäher, der von der Schulter aus ins Vorderteil verläuft. Daneben haben sowohl Vorder- als auch Rückenteile Abnäher und bringen das Kleid so auf Figur. Der Rock ist dann leicht ausgestellt, was mir gut gefällt.
Entgegen der Anleitung habe ich das Kleid mit langen Ärmeln genäht. Das finde ich für den Herbst und Winter einfach schöner, wo ich immer schnell friere. Zudem sieht die Anleitung einen V-Ausschnitt vor. Das mag ich nicht so gerne und habe diesen in einen Rundhalsausschnitt verändert, den ich mit einem Besatz verstürzt habe.

Im Rücken ist ein nahtverdeckter Reißverschluss.



Zum Sommerkonzert habe ich das Kleid mit einem schwarzen Kurzblazer getragen und habe mich darin sehr wohl gefühlt. Den Schnitt habe ich sicher nicht zum letzten Mal genäht.


Daten zum Kleid:
Stoff: Wollstoff vom Nähzentrum Kurz in Freudenstadt
Schnittmuster: Modell 103 aus der Burda Style 10/2017
Stoffverbrauch: 2,00 m
Futterstoff: 1,50 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 05.09.2018, 07.00| (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Sommerkleid

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Bevor der Sommer vorbei ist, muss ich doch wenigstens noch das Kleid zeigen, dass ich mir schon am Anfang des Sommers genäht habe. Es ist schon vielfach getragen, hat schon unzählige Wäschen hinter sich und war ein treuer Begleiter an heißen Sommertagen im nichtklimatisierten Büro.



Den Stoff habe ich vor bestimmt schon zwei Jahren in der Stoffzentrale in Euskirchen gekauft. Er sollte immer schon ein Kleid werden, nur war ich immer unschlüssig, welchen Schnitt ich dafür nehmen sollte. Letztendlich habe ich mich für den Burda fertigschnitt 7031 entschieden und habe dem Kleid einfach kurze Ärmel „verpasst“.



An dem Kleid gefällt mir immer wieder sehr gut die langen Abnäher im Vorderteil, die das Kleid auf Figur bringen. Trotz dieser Abnäher hat das Kleid eine bequeme Weite, was gerade jetzt im Sommer sehr angenehm war.



Eigentlich gehört in die rückwärtige Mittelnaht ein nahtverdeckte Reißverschluss. Den habe ich mir hier gepart. Durch den elastischen Stoff lässt sich das Kleid auch ohne Reißverschluss bequem an- und ausziehen.



Das einzige, was ich beim nächsten Mal noch ändern würde, ich würde den Ausschnitt im Vorderteil etwas tiefer ausschneiden. In der Wintervariante hat mich der hohe Ausschnitt nicht gestört, hier wäre er etwas tiefer schöner. Aber das ist mir erst aufgefallen, als das Kleid schon fertig und getragen war. Da wollte ich es nicht mehr ändern.



Auf meinem Zuschneidetisch liegen bereits die ersten Herbststoffe, aber dieses Kleid war im Sommer wirklich ein gern getragenes.




Daten zum Kleid:
Stoff: Jacquardjersey von der Stoffzentrale in Euskirchen
Scnittmuster: Fertigschnitt 7031 von Burda
Stoffverbrauch: 2,30 m ( bei 1,30 m Stoffbreite)


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 01.09.2018, 09.00| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Wickelpulli von Zwischenmass

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Es war wieder so weit. Ich durfte für Zwischenmass wieder einmal testnähen. Das hatte mir im letzten Jahr schon sehr viel Freude gemacht. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich wieder gefragt wurde. Dieses Mal sollte ich eine Pulli ausprobieren.

Als Stoffempfehlung ist ein Strick oder lockere Webware angegeben. Ich wurde bei meinem Bummel durch die Kölner Stoffgeschäfte fündig und habe mich für einen etwas schwereren Strickstoff entschieden.



Der Schnitt ist recht einfach zu nähen, in seiner Wirkung aber sehr schön, Die Vorderteile bestehen aus zwei überlappenden Vorderteilen, die in der Schulter zusammengefasst und am vorderen Ausschnitt verstürzt werden. Durch die gerundeten Kanten entsteht die Wirkung des Pullis.



Der Schnitt sieht vor, dass die vorderen Kanten mit einem Schrägband verstürzt werden. Das habe ich bei meinem Pulli nicht gemacht, sondern ihn mit meiner Cover gesäumt. Zuerst hatte ich Sorge, dass dann der Strickstoff vielleicht zu dick an den Kanten wird, aber meine Bedenken waren da unbegründet.



Das Rückenteil ist am Saum ebenfalls abgerundet und shat so eine Rückenlänge von 95 cm.



Der Strickstoff für den ich mich entschieden habe, hat zwei schöne Seiten. Das hat hier den schönen Effekt, dass gerade am Rückenteil die schöne Innenseite gut sichtbar ist. Auch hochgeschlagene Ärmel wirken damit sehr schön, auch wenn der Anker dort dann auf dem Kopf steht.



Insgesamt wieder ein sehr schöner Schnitt von Zwischenmass, den ich sicher nochmals nähen werde.
Ich habe hier überigens wieder die Größe K 176 Bu 96 genäht. Dieser Schnitt ist auf eine Körpergröße von 1,76 m ausgerichtet. Für mich heißt das, dass ich mal nicht alle Schnittteile verlängern muss, sondern selbst die Ärmel lang genug sind. Das finde ich immer wieder toll.



Daten zum Pulli:
Stoff: Strickstoff gefunden bei Stoffmüller, Köln
Schnittmuster: K 601 051 von Zwischenmass
Stoffverbrauch: 2,0 m


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 25.08.2018, 09.00| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Blogregeln:

Über Kommentare freue ich mich. Auch Kritik ist erlaubt. Aber bitte bleibt sachlich und nie verletzend.

Kunzfrau:
Die Wolle hat tatsächlich auf diesen Pulli ge
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Kunzfrau:
Du macht mich narrisch mit deinen Strickjacke
...mehr
Bo:
Schöne Farbe und wunderschönes Garn.Mit den M
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Mema:
Ich plädiere dafür zunächst den Stoff aus dem
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Carina Steinert:
Hi Gabi eine Frage wie groß ist der Abstand
...mehr

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