Glitzer-Tropfen-Cardigan

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Und hier kommt jetzt gleich eines der entstandenen Sachen aus dem Nähcamp. Als ich im Frühjahr auf der h+h war, habe ich Julia Korff an ihrem Stand von Lillesol & Pelle in einem Cardigan gesehen, der mich auf Anhieb begeistert hat. Das Schnittmuster für diesen Cardigan hatte ich schon länger zu Hause liegen und wollte ich immer schon einmal nähen. Den Stoff hatte ich kurz zuvor in der Stoffzentrale in Euskirchen gesehen und eine liebe Freundin hat ihn mir dann besorgt. Und dann passierte, was so häufig passiert: Stoff und Schnitt lagen friedlich vereint in meiner Nähstube, es fehlte einfach die Zeit, beides zu vereinen. Da kam das Nähcamp genau richtig.



Bei dem Cardigan nach dem Schnitt Lillesol & Pelle habe ich die Variante mit dem schmalen Schalkragen genommen. Diese schmale Variante gefällt mir einfach besser.



Der Jacquard ist von Albstoffe. Die Tropfen glitzern ganz leicht. Ich mag ja immer ein wenig pling, pling.



Besonders angetan haben es mir hierzu die Cuff me Bündchen von Albstoffe, die die glitzernden Tropfen in eine feinen silbernen Abschlussborte aufnehmen. Das war das Detail, warum ich gleich so begeistert von dem Cardigan war.



Jetzt in den ersten kühleren Herbsttagen ist diese Jacke ei schöner Begleiter zur Jeans und auch absolut bürotauglich. Es war sicher nicht der letzte Cardigan nach diesem Schnitt, den ich genäht habe. Eine weitere Variante habe ich schon im Kopf.



Daten zum Cardigan:
Stoff: Jacquard und Cuf me Bündchen von Albstoffe
Schnittmuster: Cardigan No. 29 von Lillesol & Pelle
Stoffverbrauch: 2,30 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 26.10.2018, 09.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Nähcamp Nottuln

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Am letzten Wochenende war ich mit meiner Freundin Froschkarin auf einem Nähcamp in der Jugendherberge Nottuln bei Münster. Von dem Nähcamp habe ich im Netz Anfang des Jahres gelesen und wir haben damals spontan gebucht.

Freitag kam Karin dann mit dem Zug und zwei Nähmaschinen auf einem Sackkarren nach Köln. Dort habe ich sie am Bahnhof abgeholt und wir sind weiter Richtung Nottuln gefahren. In der Jugendherberge waren wir dann die ersten, wurden aber gleich ganz lieb von unserer Eventmanagerin Wiebke empfangen. Schnell war das Auto ausgepackt und unser Nähplatz hergerichtet. Die Jugendherberge hatte extra einen Nähraum für das Nähcamp hergerichtet, in dem die Teilnehmerinnen nach Lust und Laune, wenn gewollt rund um die Uhr nähen konnten.

Die Jugendherberge selbst ist im letzten Jahr komplett saniert worden und erinnert gar nicht mehr an die Jugendherbergen meiner Schulzeit. Die Zimmer sind alle mit Dusche und WC ausgestattet. Selbst der Hagebuttentee, den es früher in einer Jugendherberge immer gab, gibt es dort nicht mehr. Zum Frühstück gibt es Frühstücksbuffet mit Rührei und mittags und abends ein schönes Salatbuffet und wirklich leckeres Essen. Das hatte ich irgendwie noch ganz anders in Erinnerung, wobei ich gerne an meine Klassenfahrten in Jugendherbergen zurückdenke. Aber wieder zurück zum Nähcamp.



Um 15 Uhr ging es offiziell mit dem Nähcamp los. 26 nähbegeisterte Frauen hatten sich bis dahin in dem Raum häuslich eingerichtet und schon ratterten die Maschinen. Kurz darauf hingen auch schon erste fertige Kleidungsstücke auf der Kleiderstange. Das fand ich eine schöne Idee. Alle Teilnehmerinnen haben ihre fertigen Nähstücke auf eine Kleiderstange gehangen mit einem Zettel, auf dem Schnittmuster, Stoffquelle und Größe angegeben war. So konnte jede von uns die schönen Werke bewundern und auch der ein oder andere Virus wurde gesäht. Bereits am Ende des zweiten Tages musste die Kleiderstange erweitert werden, weil schon so viele Sachen fertig geworden waren. Das war irre, wie schnell da genäht wurde.



Am Freitag haben dann um 18 Uhr der Herbergsvater, Herr Zumbülte, und Wiebke offiziell alle Teilnehmerinnen mit einem Sekt begrüßt. Dazu gab es dann noch als Geschenk ein Goodiebag. Dieses Goodiebag ist ist echt klasse. Ein schöner Jacquard und Cuff me Bündchen von Alpstoffe, ein Handmass, Garn, eine Rucksack und ein Gutschein von Nähpark, ein Patch von Kunterbunt sowie eine Deocreme. Alles in einem schönen Beutel von alles-zum-selbermachen, da freut sich jedes Nähherz.



Karin und ich haben die Rundumverpflegung der Jugendherberge genossen und wirklich fast rund um die Uhr genäht. Freitag saßen wir bis 3 Uhr (nachts wohlgemerkt) und Samstag bis 1 Uhr vor der Nähmaschine. Dabei haben wir es uns mit Rotwein oder Sekt gemütlich gemacht und einfach das gemeinsame Wochenende genossen.



So habe ich an diesem Wochenende einen Pulli, zwei Jacken und drei Kleider genäht. Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel an einem Wochenende schaffen kann. Und es hat super viel Spaß gemacht.

Die Stimmung auf dem Nähcamp war sehr gut. Über die drei Tage kam man mit jeder einmal ins Gespräch. Es gab einen schönen Austausch untereinander. Das f
hat mir richtig gut gefallen und ich habe den Austausch mit anderen Näherinnen sehr genossen.

Gut erholt und zufrieden habe ich Karin Sonntagnachmittag wieder zum Zug nach Köln gebracht.
Das Konzept des Nähcamp hat mir so gut gefallen, dass ich mich für das Nähcamp in der Jugendherberge Nottuln Ende nächsten Jahres wieder angemeldet habe. Darauf freue ich mich jetzt schon.

Liebe Grüße
Gabi


Gabi 23.10.2018, 22.18| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Böhnchen Socken, die zweiten

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Nachdem ich die ersten Böhnchen Socken wegen des Protestes von Herrn Nähstube hier behalten habe, mussten für meine Freundin neue her. So habe ich gleich ein zweites Paar hinterher gestrickt.



Da meine Freundin keine Schurwolle in hoher Konzentration verträgt, habe ich die Socken aus einem gut abgelagerten Knäuel Regia Cotton aus der Reihe Catello Color gestrickt. Es ist immer wieder schön, wie gleichmäßig Industriewolle ringelt.



Die Böhnchen habe ich wie beim ersten Paar gestrickt. Da steht auch die genaue Anleitung.

Verschenkt habe ich das Paar noch im September. Meine Freundin mag diese Socken abends auf dem Sofa, wenn es jetzt draußen langsam kühler wird. Und da sie selber keine Socken strickt, kann ich ihr hiermit immer eine Freude machen.




Daten zu den Socken:
Wolle: Regia Cotton, Catello Color, Farbe 4428 (37% Schurwolle, 34% Baumwolle, 5% Polester)
Anleitung: Eigenentwurf
Stricknadeln: 2,75 mm
Wollverbrauch: 86 g

Liebe Grüße
Gabi


Gabi 07.10.2018, 08.44| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Strickjacke Light Wednesday

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So langsam schleicht sich jetzt doch der Herbst an. Morgens ist es schon empflindlich kalt, über Tag kommt dann meist die Sonne raus und es wird wieder angenehm warm. Aber so langsam ist wieder Strickjacken-Zeit. Ich mag Strickjacken sehr gerne zu einem Kleid, dazu Strumpfhose und Stiefeletten. Das ist für mich das ultimative Herbstoutfit.



Das Kleid hatte ich zuletzt schon gezeigt. Genäht habe ich das Kleid Nr. 1 von Rosa P. aus einem Strickjacquard von Apfleschick. Das Kleid habe ich an jeder Seite um 4 cm stärker tailliert. Es ist mir sonst zu „sackig“.

Bei der Strickjacke habe ich zu einem Strang Lace von Wollmeise in der Färbung Petite Poison gegriffen. Kaum zu glauben, dass ein Strang von gerade einmal 300 g für eine Strickjacke reicht.



Das Lacegarn strickt sich zwar nicht so schnell, aber daraus entsteht dann ein herrlich leichtes, dünnes Jäckchen. Zusammen mit dem Kleid aus dem Strickjacquard genau richtig für den Spätsommer.



Gestrickt habe ich die Anleitung Light Wednesday von Strickauszeit. Ich mag die Anleitungen von Christina Körber-Reith aka Strickauszeit sehr gerne. Sie sind gut nachzustricken und die Jacken passen immer wie angegossen. Nur die Ärmel muss ich immer wieder deutlich verlängern, hier um ganze 30 Reihen.



An den Ärmeln und am unteren Body wird ein Hebenmaschenmuster gestrickt. Das gefällt mir sehr gut. Die Blende wird gleich mitgestrickt, auch hier ein Hebenmaschenmuster. Dieses führt dazu, dass die Jacke vorne eine leicht zipfelige Form bekommt.



Hinten eine schöne Länge, die gut zum Kleid passt.



Und hier im Gegenlicht kann man gut sehen, wie hauchzart das Jäckchen ist. Da das Wollmeise Lace aus 100 % Schurwolle ist, wärmt es trotzdem gut.



Die Fotos haben wir letzten Sonntag bei einem Spaziergang an einem gut besuchten Wanderweg gemacht. Ich glaube, so viele Zuschauer hatte ich beim Fotoshooting selten.



Dies ist heute mein Herbstoutfit für den http://memademittwoch.blogspot.com/ 


Daten zur Strickjacke:
Wolle: Wollmeise Lace (100% Schurwolle), Färbung: Petite Poison
Anleitung: Light Wednesday von Strickauszeit
Stricknadeln: 3,50 mm
Wollverbrauch: 271 g

Daten zum Kleid:
Stoff: Strickjacquard von Apfelstrick
Schnittmuster: Kleid Nr. 1 von Rosa P
Stoffverbrauch: 1,80 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 03.10.2018, 08.00| (8/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

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sarah:
Gute Nachrichten!!! Hallo zusammen. Ich heiße
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Elfriede Fritsch:
Oh was für eine tolle Jacke hast du da wieder
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Simone:
Hallo Gabi.Möchte mich gerne an den Socken ve
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Kunzfrau:
Ganz wunderbar! Und das Muster ist in der Tat
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Mirella:
Die Jacke ist einfach nur schön und das blau
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