Schaf-Strickbeutel

Zwei Wichtelrunden standen im Februar an, für die ich ein Päckchen packen durfte. Beide Wichtelrunden waren in Strickgruppen. Es wurde jeweils ein Strang Wolle verechenkt und dazu sollten noch Kleingkeiten gepackt werden.

Für beide Runden habe ich dann noch einen Strickbeutel genäht. Als Stoff habe ich einen Patchworkstoff mit Schafen drauf genommen. Die passen irgendwie immer zum Thema stricken.

Den ersten Beutel habe ich 35 x 35 cm groß genäht und mit Style Vil verstärkt. Dadurch bekommt der Beutel eine schöne Standfestigkeit, lässt sich aber nicht ganz so leicht oben zusammenziehen.



Innen habe ich den Beutel mit einen orangen Patchworkstoff ausgefüttert und an der Seite eine Trageschlafe angebracht.



Bei dem zweiten Beutel habe ich die kleinere Variante von 25 x 25 cm gewählt. Da diese Größe nicht so viel Standfestigkeit benötigt, habe ich ihn mit H 630 verstärkt.



Dazu einen Tragehenkel hat man einen schönen Beutel für Sockenstricksachen.



Daten zu den Beuteln:
Anleitung: Eigenentwurf
Stoff: Patchworkstoffe aus dem Stash
Stoffverbrauch: 0,80 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 14.02.2019, 09.00| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Spuren im Sand

Als ich mit Froschkarin im letzten Jahr bei der Wollmeise war, hat sie sich sofort in die Färbung Golden Pear verliebt. Eine Färbung, die wirklich an Gold erinnert. Kurz nach unserem Besuch habe ich zwei Stränge Pure in dieser Färbung bestellt und daraus ein Tuch gestrickt.
Bei der Suche nach dem richtigen Muster kamen mir die vielen Adventskalenderaktionen im Dezember zur Hilfe. Hier bin ich auf das Muster Traces in the Sand von Lisa Hanes gestoßen. Das gefiel mir gut und ich konnte mich daran erinnern, dass Karin mir mal erzählt hat, dass sie rechts verschränkte Maschen nicht so gerne strickt. Und rechts verschränkte Maschen hat dieses Tuch in hoher Anzahl.



Bei dem Tuch wechseln sich Streifen in kraus rechts mit dem Muster aus rechts verschränkten und gekreutzen Maschen ab. Das Muster ist etwas aufwändig zu stricken, aber es ist auch eingängig, so dass es gut von der Hand geht.



Mit der Wolle kommt das Muster auch richtig schön zur Geltung. Für ein ausreichend großes Tuch braucht es wirklich einen zweiten Strang Wolle.
Ende Januar durfte das Tuch zu Karin zum Geburtstag und da es mir so gut gefällt, werde ich mir auch noch eines stricken, nur in einer anderen Farbe.

Daten zum Tuch:
Muster: Traces in the Sand von Lisa Hannes
Wolle: Pure von Wollmeise (100% Schurwolle), Färbung Golden Pear
Stricknadeln: 3,50 mm
Wollverbrauch: 193 g

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 11.02.2019, 09.00| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

Bingo: Toe Up

In der Tausendschön Gruppe bei ravelry gibt es in diesem Jahr ein Jahresbingo. Die Teilnehmerinnen haben zu Beginn des Jahres eine Bingo-Karte mit 25 Felden erhalten. In den Feldern stehen Begriffe, die zum Stricken passen, wie z.B. Toe Up, Junge Wilde oder Sockenwolle. Zu Beginn eines jeden Monats werden vier Themen gezogen. Man darf dann eines dieser Themen des Monats stricken und wenn man es geschafft hat, das entsprechende Bingokästchen durchstreichen. Es kann also nur ein Kästchen im Monat gekreuzt werden. Ziel ist es natürlich, als erstes ein Bingo zu erreichen, also fünf Themen in einer Reihe.

Meine Bingokarte hatte als mittleres Kästchen das Thema Toe Up. Als ich die Karte bekommen habe, habe ich mir gesagt, dass ich das Kästchen nicht stricken werde. Noch nie hatte ich Toe Up, also Socken von der Spitze zum Bündchen hin gestrickt.

Als dann im Januar als eines der Monatsthemen das Thema Toe Up gezogen wurde und sich die meisten Teilnehmerinnen für dieses Thema entschieden haben, da es auch bei ihnen in der Mitte der Karte stand, kam ich ein wenig in Zugzwang. Ich habe dann noch ein wenig überlegt, mich dann aber aus taktischen Gründen auch für Toe Up entschieden. Ich wollte doch nicht gleich am Anfang ins Hintertreffen geraten.

Also habe ich mögliche Muster durchgeschaut und nach der passenden Wolle geschaut. Bei der Wolle habe ich mich für den Strang Amor entschieden. Wenn ich mich schon an ein solches Projekt wage, dann sollte zumindest die Wolle es mir einfach machen.



Beim Muster habe ich mich für das Muster Rainy Weekends Socks entschieden, weil die Anleitung auf Deutsch ist und gleichzeitig recht verständlich zu lesen war. Und dann habe ich angestrickt. Bei der ersten Socke habe ich mir am Anfang fast die Finger gebrochen. Ich habe fast schon aufgegeben, so ätzend fand ich die ersten Reihen. Beim zweiten ging es dann schon richtig gut von der Hand. Da wusste ich dann schon, worauf ich achten muss.



Das Muster gefällt mir zu der Wolle sehr gut. Es strickt sich auch ausgesprochen gut. Ich mag ja Zöpfe sehr gerne und so strickte es sich sehr flüssig.



Nach sechs Tagen waren meine ersten Toe Ups fertig. Und das beste ist, sie passen richtig gut. Das hätte ich so gar nicht gedacht. Insgesamt gefallen mir die Socken sehr gut und ich freue mich sehr, dass ich mich durch das Bingo an diese neue Technik getraut habe. Aber meine Socken werden ich wohl weiterhin wie gewohnt von oben nach unten stricken. Das geht doch noch besser.



Die Bingo Themen für Februar sind bereits online. Da habe ich mich aber noch nicht entschieden, was es werden ist. Aber ab jetzt sind alle weiteren Themen kein Problem mehr.



Daten zu den Socken:
Muster: Rainy Weekend Socks von Ingrid Hiddessen
Wolle: Sockenwolle von Tausendschön (75% Schurwolle, 25% Polyamid), Färbung Amor
Stricknadeln: 2,75 mm
Wollverbrauch: 71 g


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 08.02.2019, 09.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

MMM: Kleid 6609

Es ist wieder der erste Mittwoch des Monats und damit Zeit für ein Treffen beim MeMadeMittwoch auf https://memademittwoch.blogspot.com/ .

Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr ist der Abbau meiner Stoffvorräte. Damit ich auch neue Stoffe dazu kaufen kann, habe ich beschlossen, zwei Stoffe aus den Beständen zu vernähen, bevor ein neuer gekauft werden darf. Damit diese 2:1 Regel auch greift, habe ich erst einmal in meine Stoffbox gefgriffen. Herausgenommen habe ich einen Jersey, von dem ich gar nicht mehr genau weiß, wo ich ihn im letzten Jahr gekauft habe. Dazu habe ich den Fertigschnitt 6609 von Burda rausgesucht, den ich gerne einmal ausprobieren wollte.



Bei dem Schnitt habe ich mich für die Variante C nur ohne Taschen entschieden. Irgendwie gefielen mir die Taschen nicht zu ausgesuchten Stoff.



Der Schnitt sieht eigentlich vor, dass das Kleid vorne mit einer Mittelnaht genäht wird. Die vordere Mitte ist dabei auch gleich der Fadenlauf. Da mir so der Sinn der vorderen Naht nicht erschloss, habe ich das Vorderteil im Stoffbruch zugeschnitten.



Den Rücken bringen zwei Anäher auf Figur. Mit einem nahtverdeckten Reißverschluss lässt sich das Kleid gut an- und ausziehen. Ich wollte es nicht riskieren, ob ich das Kleid auch ohne Reißverschluss über den Kopf bekommen. Auch ist so ein nahtverdeckter Reißverschluss mit dem richtigen Fuß schnell eingenäht.



Die Ärmel haben eine zusätzliche Naht auf dem oberen Ärmel als Verlängerung der Schulternaht. Das ist ein schönes Detail und gibt dem Ärmel auch eine schöne Passform.



Insgesamt bin ich mit dem Schnitt wieder sehr zufrieden. Außer meinen üblichen Anpassungen brauchte ich bei dem Schnitt nichts ändern. Ich glaube, ich habe wirklich die Prototyp-Burda-Figur. Das Kleid habe ich schon häufig mit einer schwarzen Strickjacke ins Büro getragen und bin sehr zufrieden damit. Es trägt sich gut und ist absolut alltagstauglich.



Daten zum Kleid:
Schnittmuster: Burda Fertigschnitt 6609
Stoff: Jersey aus den Vorräten
Stoffverbrauch: 2,00 m

Liebe Grüße
Gabi


Gabi 06.02.2019, 07.00| (7/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Temeraturdecke 2019 - Januar

Zum Jahreswechsel habe ich in den Weiten des www bei einer Strickerin ein Jahresprojekt gesehen, dass mich sofort in seinen Bann gezogen wurde. Die Strickerin zeigte eine Temperaturdecke. Als ich die Bilder der Decke Herrn Nähstube gezeigt habe, war er auch sofort begeistert und meinte nur, so eine solle ich mir doch auch stricken.

Bei der Temperaturdecke wird jeden Tag eine Hin- und eine Rückreihe in der Farbe der jeweiligen Jahreshöchsttemperatur des Wohnortes gestrickt. So hat man am Ende des Jahres eine Decke, die einen Überblick über die Tempertur und damit indirekt des Wetters am eigenen Wohnort gibt.

Nach einigem Suchen habe ich mich bei der Wolle für die Pure von Wollmeise entschieden. Bei der Farbwahl habe ich mich an den Farben der Wetterkarte orientiert. Und dies ist meine Farbauswahl.



Für die Temperaturdecke habe ich folgende Einteilung vorgenommen:
bis -2° Ballerina
-1° - 2° Blue Bell
3° - 5° Poem
6° - 8° Sabrina
9° - 11° Frühling
12°-14° Sternschnuppe
15°-18° Good Morning
19°-22° Rotkäppchen
23°-26° Ruby Thursday
ab 27° Petite Poison

Den Januar habe ich gestrickt und wie man sieht war es bis auf einen einzelnen Tag recht kühl in meinem Ort.



Für die Decke habe ich übrigens 250 Maschen angeschlagen. Sie bekommt so einen schöne Breite von ca 1,10 m.


Daten zur Decke:
Muster: kraus rechts
Wolle: Pure von Wollmeise (100% Schurwolle)
Stricknadeln: 3,50 mm

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 02.02.2019, 21.19| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Samstagsplausch 5/2019

Irgendwie fliegen die Wochen und es ist schon wieder Samstag und Zeit für den Samstagsplausch. Damit ist es wieder Zeit für den Blick zurück auf die Woche.



Es gibt sie wieder, die Jahrestasse von der Wollmeise. Seit diesem Jahr kann man sie auch online bestellen. So durfte die Tasse mit der Wolle für ein Großprojekt bei mir einziehen.

Die letzte Woche war eine recht kurzweilige und arbeitsintensive Woche.
Montag war bei meinem Arbeitgeber die jährliche Veranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. In diesem Jahr haben drei Forscher die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zum Schicksak der Kinder aus dem jüdischen Waisenhaus in Dinslaken vorgestellt. Das war eine sehr beeindruckende und auch sehr nachdenklich machende Veranstaltung.
Mittwoch war ich dann auf einem ganztätigen Workshop zum Thema Personalgewinnung und -bindung mit einem sehr interessanten Vortrag zur Generation Z.
Den Wochenabschluss bildete dann ein zweitägiger externer Workshop.

Und dann ist am Mittwoch der Winter ins Rheinland eingezogen. Mittwoch erst mit ganz wenig Schnee. Ab Mittwochabend wurden die Flocken dann dicker und am Donnerstag hatten wir 5 cm Neuschnee.



Ich mag ja den Winter und ganz besonders diese Schneelandschaften. Freitagnachmittag habe ich von der Woche erst einmal durchgeschnauft und bin mit Herrn Nähstube zwei Stunden durch den Schnee gelaufen. Das tat so gut. Leider wird es im Moment wieder wärmer, so dass der Schnee bald wieder weg sein dürfte.



Jetzt wünsche ich Euch noch ein schönes Wochenende und schaue bei Andrea (https://karminrot-blog.de/) beim Samstagsplausch vorbei.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 02.02.2019, 20.08| (7/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Dies & Das

Samstagsplausch 4/2019

Ich bin wieder etwas spät dran mit meinem Samstagsplausch bei Andrea (https://karminrot-blog.de/). . Irgendwie schaffe ich das nie gleich am Samstagmorgen.

Meine Woche war diesmal etwas ereignisreicher als gewöhnlich.

Ich war Dienstag und Mittwoch dienstlich in Berlin. Das bedeutet Übernachtung im Hotel und ein nettes Frühstücksbüffet am Morgen.



Auf der Dienstreise hatte ich gleich mehrere Begegnungen mit der Deutschen Bahn. Ich hatte mich für die Bahn und gegen das Flugzeug entschieden. Der ICE startete Dienstagmorgen auch ganz pünktlich in Köln. In Hamm wird dann ein zweiter ICE, der aus Düsseldorf (ein Schelm, wer jetzt gleich böses denkt) angekoppelt. Der ICE aus Köln war pünktlich in Hamm, was fehlte war der ICE aus Düsseldorf. Der hatte 30 Minuten Verspätung. Die haben wir dann wartend im Bahnhof von Hamm gestanden. Als der ICE dann angekoppelt war, ging es nur noch im Schneckentempo weiter. Maximale Höchstgeschwindigkeit war 130 km/h. Im Berliner Hauptbahnhof hatten wir ganze 59 (!!!) Minuten Verspätung. Ein Schelm, wer böses dabei denkt, denn bei 60 Minuten hätte die Bahn eine Entschädigung zahlen müssen.
Mittwoch auf der Heimfahrt ähnliches Erlebnis. Der ICE startet pünktlich in Berliner Hauptbahnhof. Pünktlich geht es weiter bis Hamm. Dort wird der vordere Teil des ICEs abgekoppelt, der weiter nach Düsseldorf fahren soll. Und dann passiert nichts mehr. Der vordere ICE wird abgekoppelt und hat einen technischen Defekt, kann also nicht weiter fahren. Und wir stehen dahinter und können somit auch nicht fahren. Es vergeht eine halbe Stunde und der Schaffner bittet uns, in einen IC umzusteigen, der ebenfalls von Hamm nach Köln fährt. Wir also alles schnell zusammengepackt und raus aus dem ICE. Als ich gerade am ICE entlang laufe, höre ich, wie die Leute vorne rufen, dass der ICE endlich fährt. Da bin ich schnell wieder in meinen ICE eingestiegen und war am Ende mit 40 Minuten Verspätung in Köln.
Ein gutes hatte es, meine Toe Up Socken für ein Bingo habe ich fertig gestrickt, aber davon berichte ich später.
Das erinnerte mich an die Geschichte über den Verspätungsschal (https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/deutsche-bahn-muenchener-pendlerin-strickt-verspaetungsschal-15997454.html ), mit dem eine Frau die Pünktlichkeit ihrer täglichen Bahnfahrt dokumentiert hat. Eine coole Idee finde ich.

In Berlin habe ich mich Dienstag mit Marion (https://kunzfrau-kreativ.de/) getroffen. Endlich hat es wieder einmal gepasst, dass sie zu Hause war, wenn ich in Berlin bin. Ich bin raus zu ihr gefahren und wir waren in ihrem Lieblingsrestaurant essen. Ich sage nur die Nr. 73 und die Nummer 301, einfach köstlich. Und dann haben wir erzählt, erzählt und erzählt. Viel zu schnell ging der Abend vorbei. Aber schön war es.

Freitag hatte ich dann meine jährliche Mammographie. Wegen einer famliären Vorbelastung habe ich da immer ein wenig ein flaues Gefühl. Alles war in Ordnung und ich erleichtert.

Und jetzt werde ich noch ein wenig das Wochenende genießen. Morgen soll es regnen, vielleicht schaffe ich es dann ja an die Nähmaschine.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 26.01.2019, 21.13| (7/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Dies & Das

Samstagsplausch 3/2019

Heute bin ich etwas spät dran mit dem Samstagsplausch bei Andrea (https://karminrot-blog.de/).
Das hat einen guten Grund. Heute war Stricktreffen der Tausendschön Gruppe in Köln und da musste ich schon recht früh aus dem Haus. Da blieb einfach keine Zeit für einen Blogpost am frühen Morgen.



Das Treffen war richtig schön. Liebe Mädels wiedergesehen, viel erzählt (bin heute Abend etwas heiser), Viren flogen durch die Luft, so dass ich schon wieder neue Ideen im Kopf habe. Es war einfach ein toller, kurzweiliger Tag.

Und ich bin mein erstes Kästchen für das Jahres Bingo in der Tausendschön Gruppe angegangen und habe Toe Up Socken angestrickt. Bisher überzeugt mich diese Technik nicht und ich bin wirklich gespannt, wie diese Socken passen. Die nächsten stricke ich ganz sicher wieder auf die altbewährte Weise.

Und wie war meine Woche sonst. Eigentlich ganz unspektakulär. Im Büro ist der Alltag wieder da, viele Termine und Besprechungen standen an. Dann bin ich bewusst an jedem Tag mindestens 10.000 Schritte gegangen. Das ist für einen Büromenschen für mich schon eine kleine Herausforderung. Aber ich merke, es tut mir gut und so möchte ich das gerne auch nach Ablauf der Schrittekampange beibehalten.

Ein wenig genäht habe ich auch. Ein Kleid ist fertig geworden. Ich habe einen neuen Schnitt ausprobiert und der gefällt mir richtig gut. Das Kleid ist auch schon ausgeführt. Nur aufs Foto hat es das Kleid noch nicht geschafft. Stoff und Schnitt für ein weiteres Kleid liegt schon bereit. Dieses Jahr soll es mit der Stoffdiät klappen.

Dann hat es Donnerstag auch bei uns geschneit. Und da es danach kalt geworden ist, liegt hier eine ganz feine Schneeschicht. Das sieht richtig schön aus. Und es soll jetzt kalt bleiben. Blauer Himmel und kalte klare Luft, so mag ich den Winter.

Ich wünsche Euch noch ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 19.01.2019, 19.33| (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Dies & Das

Wichtelsocken Eisgang

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Hach, ich mag sie ja, diese Wickelwichtelknäuel. Das sind Wollknäuel, in die kleine Geschenke eingewickelt sind und die man dann auspacken darf, wenn sie freigestrickt sind. In der Gruppen der 12 Socken gab es zu Neujahr ein Wickelwichteln. Am Morgen des Neujahrstag habe ich nach dem Frühstück ganz in Ruhe dieses Knäuel ausgepackt.



Nach einigem Überlegen und betrachten der Wolle habe ich mich für das Muster Eisgang von Edda Foken entschieden. Und dann habe ich gestrickt. Meine Wichtelmama hatte es dieses Mal besonders gut gemeint, erst nach der ersten Ferse kam eine Tafel Schokolade zum Vorschein. Das zweite Päckchen durfte ich dann erst am Ende der ersten Socke auspacken.

Trotzdem machte das Stricken Spaß und die erste Socke war dann ganz nach meinem Geschmack. Die Farbe der Wolle ist meine und ein Muster mit Zöpfen geht bei mir immer.



Leider waren auch bei der zweiten Socke die Päckchen recht unregelmßig eingewickelt. Das hat mich aber nicht abgehalten, meine Socken fertig zu stricken. Das Muster der Socken strickt sich sehr eingängig. Eigentlich sind es Rippensocken, bei denen alle 5 Reihen verschiedenen Rippen gezopft werden.



Als die Socken fertig waren, waren dann auch alle Päckchen ausgepackt. Schöne Geschenke sind dabei zum Vorschein gekommen. Und sogar die Schoki hat das Abschlussfoto erreicht. Das liegt nicht daran, dass ich diese Schoki nicht mag sondern daran, dass ich nach den oppulenten Feiertagen etwas weniger Süßigkeiten essen möchte.

Hier also noch das Abschlussfoto:




Daten zu den Socken:
Wolle: unbekannt
Anleitung: Eisgang von Edda Foken
Stricknadeln: 2,75 mm
Wollverbrauch: 63 g


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 15.01.2019, 21.35| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Samstagsplausch 2/2019

Andrea spricht heute beim Samstagsplausch von dem alten Wort gemächlich. Ein schönes Wort, versprüht es doch Ruhe und Gemütlichkeit.



Gemächlich begann meine Woche. Ich habe mir den Montagmorgen frei genommen und mich mit einer Freundin in der Stadt getroffen. Wir haben in einem hübschen Cafe am Kölner Dom gefrühstückt und sind anschließend durch die Geschäfte gebummelt. Das machen wir immer zu Beginn des Jahres.
Dabei waren wir in zwei Stoffgeschäften und ich war ganz brav. Ich habe nur zwei Reißverschlüsse und keinen Zipfel Stoff gekauft. Es lebe die Stoffdiät.

Sonst gibt es aus der Woche nicht viel zu berichten. Im Büro war deutlich zu merken, dass die Urlaubszeit vorbei ist und alle wieder an Bord sind. Viele Termine und lange Arbeitstage waren die Konsequenz.
Die Schrittekampagne läuft weiter, mein Team ist nach wie vor gut dabei und ich innerhalb meines Vorhabens. Insgesamt haben wir Santiago de Compostella erreicht und sind schon wieder auf dem Rückweg. Es besteht also Hoffnung, dass wir am Ende der Kamapgne auch wieder in Köln angekommen sind.

Das Wetter und seine Auswirkungen hat mich diese Woche beeindruckt und auch nachdenklich gemacht. Normalerweise liebe ich ja den Winter und den Schnee. Aber so viel muss es dann doch nicht sein. Solche Schneemengen sind für einen Rheinländer unvorstellbar. Ich hoffe und wünsche den Menschen in den Alpen, dass es beherrschbar bleibt und der Schaden nicht so groß ausfällt.

Und was steht für das Wochenende an? Nichts festes ist geplant. Ich möchte ein wenig stricken und nähen. Ein Kleid habe ich angefangen zu nähen, das soll am Wochenende in jedem Fall fertig werden.

Und nun reihe ich mich ein in die Plauschrunde bei Andrea (https://karminrot-blog.de/) und wünsche ein schönes Wochenende.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 12.01.2019, 16.40| (7/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Dies & Das

Cowl The Trouble with Ribbles

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Als ich im November bei der Wollmeise war, hatte ich einen Strang in den Händen, der mich sofort an eine Freundin denken ließ. Als ich jetzt überlegte, was ich dieser Freundin zu ihrem heutigen Geburtstag schenken soll, fiel mir wieder dieser Strang ein. So habe ich noch vor Weihnachten einen Strang DK in der Färbung Golden Pear bestellt, der schon zwei Tage später bei mir war. Eigentlich sollte das Geschenk mein Strickprojekt über die Feiertage werden, aber durch die Urlaubstage vor Weihnachten war ich schon vor den Feiertagen fertig.

Für den Strang hatte ich mir das Muster für den Cowl The Trouble with Ribbles von SusanGrandfield ausgesucht. Ich stricke ja total gerne Zopfmuster und so war das Muster ganz nach meinem Geschmack.



Nach dem Cowl hatte ich noch über 80 g von meinem DK Strang übrig. Das fand ich dann viel zu schade, um den ungenutzt zu lassen. So habe ich dann überlegt, aus der Restwolle noch passende Stulpen zum Cowl zu stricken. Dabei habe ich dann das Muster des Cowl aufgegriffen.


Zwischenzeitlich ist es verschenkt und wird nun meine Freundin bei dem garstigen Wetter im Moment wärmen.



Daten zu Cowl und Stulpen:
Wolle: Wollmeise DK (100% Schurwolle), Färbung Golden Pear
Anleitung Cowl: The Trouble with Ribbels von Susan Grandfield
Anleitung Stulpen: Eigenentwurf
Stricknadeln: 4,0 mm für den Cowl und 3,5 mm für die Stulpen
Wollverbrauch: 114 g für den Cowl und 63 g für die Stulpen



Liebe Grüße
Gabi

Gabi 10.01.2019, 11.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Stoffdiät - Abrechnung 2018 und Fortsetzung 2019

Bei Frau Küstensocke ist Abrechnung der Stoffdiät 2018. Einige Zwischentreffen hatte ich ausgelassen, brav Buch geführt habe ich aber weiterhin. Nur Diät gehalten habe ich nicht. Ich habe zwar für meine Verhältnisse einiges genäht in 2018. Insgeesamt 74,15 m habe ich vernäht. Das für sich hört sich ja erst eimal nicht so schlecht an. Wenn ich das so schreibe, ist wohl klar, war jetzt kommt. Leider konnte ich den Versuchungen nicht widerstehen und habe übers Jahr verteilt immer wieder Stoffe gekauft.
Meine Stoffdiät hatte daher wohl eher einen Jo-Jo-Effekt. Mein Stofflager ist um – ich traue es mich fast gar nicht zu schreiben – 36 m gewachsen.

Da der Platz in meiner Nähstube begrenzt ist, möchte ich in diesem Jahr noch einmal versuchen, eine Stoffdiät in Angriff zu nehmen. Da kommt es wie gerufen, dass Frau Küstensocke die Stoffdiät auch in 2019 weiterführt. Ich möchte wieder dabei sein. Und da 2018 gezeigt hat, dass es mir nicht gelingt, keine neuen Stoffe hier einziehen zu lassen, habe ich folgenden Grundsatz für 2019 in meine Vorhabenliste aufgenommen:

Auf zwei vernähte Stoffe darf ein neuer Stoff hier einziehen.

Zumindest die Hälfte der vernähten Stoffmeter würden so am Ende des Jahres mein Stofflager minimieren.

Voller Tatendrang habe ich am letzten Wochenende schon einmal die ersten Stoffe, die ich vernähen möchte, den entsprechenden Schnitten zusortiert. Die werde ich jetzt als erstes in Angriff nehmen.



Ein erstes Kleid ist bereits fertig und ein zweites habe ich angefangen zu nähen. Wenn das fertig ist dürfte ich sogar nach meinen Grundsatz ein erstes Stöffchen kaufen. Das fühlt sich schon einmal gut an.

Und nun bin ich gespannt, was die anderen Teilnehmerinnen berichten. Sie waren sicher efolgreicher. Nachzulesen sind die Ergebnisse wie immer bei https://kuestensocke.blogspot.com/.


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 08.01.2019, 21.22| (9/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

ein Tuch als Geschenk

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Vor längerer Zeit hatte ich einmal im Netz selbstgemachte Tücher gesehen. Den Link hatte ich mir als Idee für Geschenke wohlweißlich gespeichert. Zu Weihnachten habe ich jetzt merhrer dieser Tücher verschenkt.



Eigentlich sind sie ganz fix genäht. Ich habe für meine ein 1 m x 1,25 m großes Stück stoff mit einem zweiten dazu passenden Stoff in einer Größe von 0,25 m x 1,25 m aneinander genäht. Dann alles zu einem Dreieck zusammen gelegt, die Außsnekante bis auf eine kleine Wedeöffnung zusammennähen, wenden und die kleine Öffnung verschließen. Fertig.



So entsteht ein schönes großes Tuch. Hier kann man wunderbar mit Stoffen und Mustern spielen. Als Idee für eine Resteverwertung ist das sicher auch geeignet.



Daten zu den Tüchern:
Stoffe: leichte Jersey- und Strickstoffe von Stoff & Stil
Anleitung: Eigenentwurf
Stoffverbrauch: 3,75 m (für 3 Tücher)


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 07.01.2019, 09.00| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Samstagsplausch 1/2019

Heute ist der erste Samstagsplausch des Jahres bei Andrea (https://karminrot-blog.de/). Ich feue mich sehr, dass Andrea dieses schöne Treffen auch in diesem Jahr weiterführt und möchte 2019 wieder regelmäßiger dabei sein.



Diese Tasse musste einfach den Beginn des Plauschs in diesem Jahr bilden. Eine Freundin hat sie mir zu Weihnachten geschenkt. Was ein cooler Spruch.

Andrea fragt heute, ob der Trott im neuen Jahr gleich wieder losging. Ich würde es mit ein wenig beantworten. Ich musste zwar gleich zum 02.01. wieder arbeiten, aber da es im Büro noch recht ruhig war, habe ich das genutzt und bin recht pünktlich nachmittags nach Hause gegangen. Ich denke, ab nächster Woche wird diese Ruhe wieder vorbei sein.

Und sonst? Im Büro machen wir gerade zusammen mit der Sporthochschule Köln eine Schrittekampagne. Begonnen hat diese bereits Anfang Dezember. In 70 Tagen sollen wir bis Santiago de Compostela laufen und wieder zurück. Dafür sind alle Teilnehmenden mit Schrittezählern ausgestattet worden. Und nun erfassen wir täglich unsere Schritte. Die Strecke Köln – Santiago de Compostela haben wir schon fast zurückgelegt, so dass ich ganz hoffnungsvoll bin, dass wir wirklich auch wieder rechtzeitig zurück nach Köln kommen. Das Beste an dieser Aktion ist aber tatsächlich, dass wir uns Gedanken darüber machen, wie viel oder besser wie wenig wir uns in einem Büroalltag bewegen. 10.000 Schritte, die man normalerweise täglich laufen soll, sind da schnell eine Herausforderung. Für mich hat die Kampagne zu einer schönen Änderung geführt. Ich mache jetzt immer, wenn es irgendwie geht, in der Mittagspausse einen kurzen Spaziergang. Das tut der Schrittekampagne gut, aber vor allem merke ich, dass es mir gut tut. Das will ich auch nach dem Ende der Schrittkampagne beibehalten.
Heute werden es hier aber nicht so viele Schritte. Es regnet schon der ganzen Tag und ist ungemütlich kalt. Da mag ich nicht wirklich vor die Tür. Da bleibe ich lieber mit meinen Stricksachen gemütlich im Warmen.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 05.01.2019, 16.24| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Dies & Das

Adventurer Cowl

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Zum 01. Dezember 2018 gab es in der Tausendschön Gruppe bei ravelry ein Wickelwichteln. Ich mag diese Wickelwichteln. Man bekommt ein meist unhandliches Knäuel, das man in Windeseile verstrickt, nur um an die eingewickelten Geschenke zu kommen.



Die Wolle in meinem Wickelknäuel war ein reines Merinogarn, viel zu schade für Socken. So habe ich mich dafür entscheiden, daraus einen Cowl zu stricken. Meine Wahl fiel auf das gerade erschienene Muster Adventurer Cowl von Ambah O'Brien.

Das Muster strickt sich sehr gut und flüssig und schnell waren die ganzen Geschenke freigestrickt. Hier ein Bild von den vielen wunderschönen Geschenken, die in meinem Knäuel versteckt waren. Ich war wirklich sprachlos, wie viele Geschenke mir meine Wichtelmama eingepackt hatte. Und dann so viele schöne nützliche Dinge. Das mag ich total gerne.



Mein absoluter Favorit bei den Geschenken ist diese Wichteline, deren Geschwister ich schon über eine längere Zeit immer wieder bei Dagmar – Nachteule4 auf Instragram bewundert hatte. Was habe ich mich gefreut, dass ich nun eine eigene Wichteline habe.



Dazu entstand noch dieser schöne Cowl. Die Wolle fühlt sich wunderbar weich an und er passt farblich wunderbar zu vielen meiner Sachen.



Daten zum Cowl:
Wolle: Tausendschön Mexx (100% Merino), Farbe: Herzensmärchen
Anleitung: Adventurer Cowl von Ambah O'Brien
Wollverbrauch: 85 g


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 04.01.2019, 09.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Strickkorb

Me Made Mittwoch. Liebling 2018

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Heute ist das Thema des Me Made Mittwoch (https://memademittwoch.blogspot.com/) Lieblinge 2018. Ich musste nicht lange überlegen, was mein Liebling 2018 war, denn ich habe es sage uns schreibe fünfmal (!) genäht. Es ist das Kleid Nr. 1 von Rosa P.

Mein erstes entstand im März 2018 und ist seither oft und gerne getrage. Den Stoff hatte ich im Dezember 2017 auf dem Markt am Maybachufer gekauft. Ein Schnäppchen, das aber vom Griff und den Trageeigenschaften einfach toll ist.



Den Schnitt habe ich für mich ein wenig angepasst. Mein Kleid hat eine Taillierung bekommen, der gerade Schnitt war nicht ganz meines und dann habe ich die Taschen weggelassen. Die gefielen mir zu dem Kleid nicht wirklich.

Das rosafarbene folgte im April und ist nicht ganz so tragefreundlich. Der Stoff zieht schnell Fäden und er schmiegt sich auch unschön am Körper an. Nicht wirklich vorteilhaft für das ein oder andere Pölsterchen. So hängt es mehr im Schrank und wird nur wenig getragen



Gerne mit passendem Tuch und Strickjacke trage ich diese petrolfarbene Variante.



Über den Sommer war dann erst einmal Pause mit dem Kleid Nr. 1. Als ich dann im September bei Karstadt diesen Karostoff fand, musste noch einmal eine weitere Variante her. Auch dieses wird gerne mit einem kobalblauen Tuch und dunklen Strupfhosen, jetzt im Winter zu Stiefeln getragen.



Aus einem Jacquard folgte dann im November noch Nr. 5. Alle Kleider trage ich eigentlich immer mit einer Strickjacke, bei diesem Kleid mein absoluter Favorit die Light Wendesday in einem tollen Magenta.


Ich glaube, ich habe noch nie einen Schnitt so oft genäht. Dieser ist wirklich mein absoluter Liebling in 2018 geworden.



Daten zu den Kleiden:
Stoffe: unterschiedliche elastische Stoffe
Schnittmuster: Kleid Nr. 1 von Rosa P
Stoffverbrauch pro Kleid: ca 2 m


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 02.01.2019, 20.24| (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Statistik 2018

Wie in jedem Jarh gibt es heute meine Statistik für das abgelaufene Jahr. Mein Jahr war geprägt von langen Arbeitstagen im Büro, so dass ich es nicht wirklich oft an die Nähmaschine geschafft habe. So viele Projekte und Ideen schwirrten mir im Jahr im Kopf rum, so viele Anregungen fand ich im Netz, nur einen Bruchteil habe ich umgesetzt bekommen. Ob sich das im nächsten Jahr ändert, vermag ich nicht zu sagen. Es ist eher wenig wahrscheinlich, aber ich hoffe doch, dass ich die ein oder andere ruhige Minute an meinen Maschinchen finde.

Was einfacher ist und auch schneller gelingt, ist das Klappern der Stricknadeln. Das geht immer irgendwie zwischendurch. Hier hoffe ich einfach, dass ich ähnlich produktiv auch im nächsten Jahr sein kann.

Eines ist jedenfalls sicher, Nähen und Stricken ist für mich Erholung pur und hilft mir, einen Ausgleich zum Arbeitsalltag zu finden. Umso froher bin ich, dass ich krativ sein darf.

Und hier nun meine Statistik 2018:

aus der Nähstube

Decke: 1
Jacke: 5
Jungenshirt: 1
Karnevalskostüm: 1
Kissen: 2
Kleid: 12
Loop: 2
Mädchenkleid: 1
Osterkörbchen: 2
Pulli: 2
Strickutensilos: 4
Tasche: 8
Tischsets: 4
Tuch: 7
Windeltasche: 1

Stoffverbrauch gesamt: 74,15 m

aus dem Strickkorb

Cowl: 2
Pulli: 3
Schal: 1
Socken: 8
Strickjacken: 9
Stulpen: 1
Top: 1
Tuch: 3

Wollverbrauch gesamt: 7.013 g

vom Perlenbrett

Ketten: 3

Perlenverbrauch gesamt: 100 g


Und nun wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch in ein gutes, friedliches, gesundes und kreatives 2019.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 31.12.2018, 09.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Dies & Das

Sternen-Einkaufsbeutel

[Der Beitrag enthält Werbung, dich die Herkunft des verwendeten Materials und Musters nenne]

Wenn ich von meinem wöchentlichen Termin bei meiner Physiotherapie komme, laufe ich sehr gerne zu Fuß durch die Kölner Innenstadt Richtugn Hauptbahnhof. Dabei führt mein Weg an Stoff & Stil vorbei. Häufig nutze ich das für eine kleine Runde durch den Laden. Nicht immer kaufe ich etwas, machmal schaue ich auch nur, ob es etwas neues gibt.

Als ich zuletzt dort war, war gleich im Eingangsbereich eine Tasche als Muster ausgestellt, die ich auf Anhieb schön fand. Daneben lag gleich der Schnitt und der passende Stoffzuschnitt. Wenn das kein Zeichen sein sollte, suchte ich doch noch nach passenden Ideen für Weihnachtsgeschenke. So habe ich alles mitgenommen.



Der Schnitt ist raffiniert und zugleich einfach zu nähen. Zuerst werden die Henkel angenäht und dann die oberen Taschenteile mit dem Futterstoff verstürzt. Anschließend werden Außen- und Innentaschen zusammen genäht. Damit der Boden etwas Tiefe gewinnt, werden hier die Ekcne aufeinander genäht.



Ein Magnetknopf sorgt dafür, dass die Tasche immer geschlossen bleibt.



Ein schöner Einkaufsbegleiter, der gleich verschenkt wurde.

Daten zur Tasche:
Stoff: Dekostoffe von Stoff & Stil
Schnittmuster: 90301-00 von Stoff & Stil
Stoffverbrauch: 1,20 m


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 30.12.2018, 09.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Nähstube

Rippenschal Snaefall

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Herr Nähstube wünschte sich schon länger einen wärmenden Schal. Aber kratzen darf dieser Schal nicht. Und dabei ist Herr Nähstube sehr empfindlich. Wolle, die ich bereits weich finde, ist für ihn kratzig.

Bei Herrn U in Berlin hatte ich mir im letzten Jahr ein tolles pinkes Knäuel Lang Yarn Puno mit einem zarten Farbverlauf gekauft, einem Garn aus Merino extrafine, Seide und Alpaca. Als ich dann irgendwann im Netz ein Bild von einem Rippenscahl aus diesem Garn sah, kam mir die Idee, dass das genau richtig für Herrn Nähstube sein könnte.Besorgt habe ich das Garn in grau und dann habe ich gestrickt, gestrickt und noch einmal gestrickt.



Rechtzeitg zu Weihnachten war das Knäuel verstrickt und der Schal fertig. Mit einer Läange von 150 cm genau richtig als Herrenschal.



Und zu meiner großen Freude hat er den Weichheitstest von Herrn Nähstube bestanden.



Gestrickt habe ich ein einfaches Rippenmuster aus 2 recht, zwei links, dazu noch kurze Bündchen aus eins rechts, eins links. Für den Schal habe ich bis auf einen klitzkleinen Rest das gesamte 200 g Knäuel verstickt.


Daten zum Schal:
Wolle: Lang Yarn Puno (extrafeine Merino mit Alpaka und Seite), Farbe grau
Anleitung: Rippenschal Snaefall von Gemacht mit Liebe
Wollverbrauch: 191 g


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 28.12.2018, 08.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

WKSA 2018 - das Finale mit Weihnachtskleid

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Ich hoffe, Ihr hattet alle schöne, besinnliche Weihnachtstage und habt die Tage mit Euren Lieben genießen können.

Heute ist schon das Finale des WKSA2018 (https://memademittwoch.blogspot.com/ ). Die beiden Zwischentreffen habe ich ausgelassen. Zum einen fehlte mir in den Dezemberwochen einfach die Zeit zum nähen, zum anderen konnte ich mich lange nicht für Schnitt und Stoff entscheiden. Dann war ich einen Nachmittag in der Stoffetage bei Karstadt und entdeckte zuerst einen schönen schweren Jacquard von Milliblus. Trotz Stoffdiät musste der dann einfach mit. Und dann habe ich das Schnittmusterbuch von Bruda durchgeblättert und bin bei dem Fertigschnitt 6450 hängengeblieben. Da war es dann auf einmal ganz klar, Stoff und Schnitt würden in diesem Jahr mein Weihnachtskleid.



Die Woche vor Weihnachten hatte ich in diesem Jahr Uralub. Nachdem ich alle Vorbereitungen getroffen hatte, alle Geschenke fertig und verpackt waren, habe ich endlich mein Weihnachtskleid zugeschnitten. Am 23.12.2018 und damit absolut rechtzeitig habe ich abends von Hand den Saum angenäht. Mein Weihnachtskleid 2018 war pünkltich fertig und ich damit sehr zufrieden.



Zwischenzeitlich ist das Kleid natürlich getragen. Es hat das opulente Weihnachtsessen gut überstanden. Der Jacquard ist leicht elastisch, so dass er nach dem Essen nicht einengt, genau richtig für die Festtage.



Die Lösung mit den eingesetzten Rechtecken und den darin enthaltenen Abnähern gefällt mir sehr gut. Es bringt das Kleid so sehr schön auf Figur. Hier kann man sicher mit verschiedenen Stoffen eine gute Wirkung erzielen.



Für eine gute Bewegungsfreiheit sorgt ein Schlitz in der Rückennaht. Ein nahtverdeckter Reißverschuss garantiert, dass sich das Kleid auch anziehen lässt.



Die Fotos haben wir heute auf einem Spaziergang durch die Wiesen ums Dorf gemacht. Dabei haben wir gleich mehrere Blicke auf uns gezogen. Ich hatte das Gefühl, das halbe Dorf war gerade auf diesem Weg auf den Beinen.



Getragen habe ich das Kleid zu Weihnachten zusammen mit meiner Light Wednesday. Ich mag diese Art Strickjacken immer wieder gerne zu Kleidern.



So bin ich beim Weihnachtskleid wieder bei einem Burda Schnitt hängen geblieben. Mit diesem Schnitt bin ich auch super zufrieden. Er passt ohne Änderungen und ich habe mich darin rundum wohl gefühlt. Den Schnitt werde ich sicher nochmals nähen.


Daten zum Keid:
Stoff: Jacquard von Milliblus, gefunden bei Karstadt
Schnittmuster: Burda, Fertigschnitt 6450
Stoffverbrauch: 2,30 m


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 26.12.2018, 20.23| (16/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Not too much

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Ich durfte wieder eine neue Anleitung von Hinterm Stein teststricken, diesmal einen Pulli. Normalerweise trage ich ja lieber Strickjacken und nicht ganz so gerne Pullis, aber bei diesem hatte es mir das schlichte Muster angetan.



Das schlichte Muster findet sich auch im Namen des Pullis wieder, er heißt nämlich Not too much, also nicht zu viel. Ich habe für den Pulli eine Wollmeise DK in der Farbe Merlot gestrickt, die schon etwas länger in meinen Wollkisten lag. Ich hatte sie einmal für etwas ganz anderes gekauft, dann meine Pläne verworfen und so blieb die Wolle in der Kiste. Wahrscheinlich um jetzt genau zu diesem Pulli verstrickt zu werden.



Durch die Schlitze an der Seite gefällt er mir richtig gut zum Rock. Und so ist er für mich ansolut bürotauglich. Die Anleitung enthält beim Kragen entweder das von mir gestrickte Bündchen oder einen Rollkragen. Den Rollkragen finde ich zwar auch schön, aber ich hatte Sorgen, dass er mir mit der DK einfach zu wuchtig wird.



In der Mitte des Rückenteils wird ein schlichtes Muster eingestrickt. Das macht das Stricken abwechlungsreicher, wirkt beim fertigen Pulli zudem gut.



Dieses Muster setzt sich dann auch in den beiden Seiten des Pullis und auch oberhalb der Ärmel fort. Ich mag solche Details immer sehr gerne.



Der Pulli wird in einem Top Down gestrickt. Das mag ich ja sehr gerne. So lässt sich das Strickstück immer wieder anprobieren und man kann recht schnell erkennen, ob es passt. Auch kann ich so die Ärmellänge optimal anpassen. Ärmel muss ich nämlich immer deutlich verlängern. Und das Beste ist, man muss an Ende nicht alle Teile noch mühsam zusammen nähen. Auch stören so keine sichtbaren Nähte.



Für die Fotos haben wir heute eine kurze Regenpause genutzt. Es war zwar kurz trocken, aber immer wieder kamen Sturmböen. Das war teilweise recht spaßig und hat mich fast verweht. Kaum war das letzte Foto gemacht, ich hatte noch nicht wieder meine Jacke an, fing es kräftig an zu regnen. So etwas nenne ich Timing.




Daten zur Jacke:
Wolle: Wollmeise DK (100% Schurwolle), Farbe Merlot
Anleitung: Not too much von Hinterm Stein
Stricknadeln: 4,0 mm
Wollverbrauch: 559 g


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 08.12.2018, 18.17| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

LiCa

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Dieses Jahr habe ich Strickjacken aus Lacegarn für mich entdeckt. Die Jacken sind meist federleicht, trotzdem wärmen sie angenehm.

Von der Wollmeise hatte ich in meinem Stash noch ein Lace in der Färbung 26 Fe, einen blau-grau.



Schon länger spukte eine Anleitung von Strickauszeit für eine Lace-Strickjacke in meinem Kopf. Die wollte ich immer mal stricken. So habe ich dann die Wolle und das Muster zusammen gebracht.



Von vorne ist die Jacke ganz schlicht glatt rechts gestrickt. Die Jacke wird Top-Down in einem gestrickt. Dabei wird die Blende aus rechten und linken Maschen gleich mit angestrickt. Ich stricke meine Jacke gerne nach dieser Top-Down-Methode. Man kann die Jacken zwischendurch immer wieder anporbieren und muss am Ende keine Teile mehr zusammennähen. Einziger Nachteil ist, dass die Reihen zwischendurch unendlich lang erscheinen.



Besonderes Detail bei der Jacke ist ein eingestricktes Dreieck im gleichen Muster wie Blende und Bündchen im Rücken. Man kann es hier ganz leicht erkennen.



Die Jacke hat eigentlich Dreiviertel-Ärmel. Wer mich kennt, weiß, dass ich immer recht schnell friere und Dreiviertel-Ärmel so gar nichts für mich sind. Ich mag einfach lange Ärmel. So habe ich die Ärmel kurzerhand zu langen Ärmeln verlängert. Dabei habe ich ganz schön geschwitzt, ob die Wolle dafür auch recht. Am Ende hatte ich gerade einmal 3 g übrig.



Auch wenn es jetzt draußen langsam kühler wird, ist die Jacke jetzt schon oft und gerne getragen.



Daten zur Jacke:
Wolle: Wollmeise Lace (100% Schurwolle), Farbe 26 Fe
Anleitung: LiCa von Strickauszeit
Stricknadeln: 3,5 mm
Wollverbrauch: 305 g


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 28.11.2018, 09.00| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Weihnachtskleid Sew Along 2018 - Inspiration und Rückblick

[Werbung, da ich die Herkunft der Schnitte nenne]

Es ist wieder soweit. Beim Me Made Mittwoch gibt es auch in diesem Jahr wieder ein Weihnachtskleid Sew Along. Und heute ist der Starttag.



Der Sew Along hat dieses Jahr folgende Meilensteine:

Sonntag, 25.11.2018 -  Inspiration und Rückblick
Sonntag, 2.12.2018 - Konkrete Projektvorstellung
Sonntag, 9.12.2018 - Erster Zwischenstand
Sonntag, 16.12.2018 - Zweiter Zwischenstand
Mittwoch 26.12.2018 - Finale

Und damit startet der Sew Along heute mit der Überschrift Inspiration und Rückblick.

Da fange ich einmal an mit einem Rückblick, denn ich weiß noch nicht, welchen Stoff und welchen Schnitt ich in diesem Jahr für mein Weihnachtskleid nehmen möchte. Da ich aber weiter Stoff abbauen möchte, möchte ich für mein Weihnachtsoutfit gerne Stoffe aus meinem Stash vernähen. Darüber werde ich mir also diese Woche einmal den Kopf zerbrechen.

Das erste Weihnachtskleid bzw. Weihnachtskostüm habe ich 2015 genäht. Damals habe ich mich für einen Rock mit einer Jacke aus einem feinen Glitzerkrepp entschieden. Der Schnitt dazu stammt aus der Burda Style 11/2015.



2016 gab es ein Kleid aus einem Paillettenstoff. Der Schnitt dazu stammt aus der Burda Style 11/2016.



2017 habe ich zwar auch beim Sew Along mitgenäht, aber das Kleid ist nicht rechtzeitig zu Weihnachten fertig geworden. So habe ich es zwar nicht im letzten Jahr zu Weihnachten, aber bereits zu anderen festlicheren Anlässen getragen. Auch hier stammt der Schnitt aus einer Burda Style, nämlich dem Heft 10/2017. Vernäht habe ich einen leicht elastischen Glencheck mit einem feinen Lurexfaden.



Da alle Kleider bis nach Schnitten aus der Burda Style entstanden sind, sollte ich vielleicht einmal meine letzten Hefte durchblättern. Nun ja, ich habe ja noch eine Woche Zeit, mich zu entscheiden.

Alle Beträge zum Sew Along gibt es wie immer bei https://memademittwoch.blogspot.com/. Ich bin gespannt, wer alles wieder dabei ist.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 25.11.2018, 09.00| (6/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Frieda

[Der Beitrag enthält Werbung, da mir die Anleitung kostenlos zur Verfügung gestellt wurde und ich die Herkunft des verwendeten Materials und Musters nenne]

Irgendwie ist ravelry immer ein Quell von Ideen und Verlockungen. Seit ich dort unterwegs bin, wächst meine To-Do-Liste immer weiter ins Unermessliche.
Als ich zuletzt auf der Fahrt nach Stralsund im IC so om Netz unterwgs war, entdeckte ich einen Teststrick von Ankestrick. Schnell gemeldet und zu meiner Freude durfte ich mitstricken.

Die Jacke ist einer Collegejacke nachempfunden. Dafür werden die Bündchen zweifädig verstrickt. Die Anleitung sieht hier als zweites Garm ein Mohairgarn vor. Da ich dies nicht vertrage, habe ich mich für ein Alpaka Lace entschieden. Die Wirkung ist die Gleiche.



Auf der Vorderseite ist ein Lacemuster eingestrickt, das schräg verlauft. Dieses Muster finde ich richtig pfiffig. Da mir sonst die Jacke zu kurz geworden wäre, habe ich den glatt rechts gestrickten Teil um 10 Reihen verlängert.



Die Rückseite ist schlicht glatt rechts gestrickt. Durch die abgesetzten Bündchen wirkt das aber, so finde ich, nicht langweilig.



Die Jacke wird aus einer Wolle mit Aran-Stärke, das heißt mit einer Wolle von 80 - 100 m auf 50 g gestrickt. Die Jacke ist also etwas für kühle Wintertage oder zum Überzeihen in der Übergangszeit.

Die Anleitung ist in Englisch, aber wenn man englische Strickbegriffe kennt, ist sie leicht nachzustricken. Die Bündchen sind in einer besonderen Technik gestrickt. Die war für mich neu, aber mit einem kleinen Film im Netz gut nachzustricken.




Daten zur Jacke:
Wolle: Lana Grossa Bingo Melange, Farbe 203 und Lana Grossa Alpaka 400, Farbe 16
Anleitung: Frieda von Ankestrick
Stricknadeln: 5,0 mm
Wollverbrauch: 688 g


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 21.11.2018, 09.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Square Neckline Kleid

[Der Beitrag enthält Werbung, da ich die Herkunft des verwendeten Materials und Musters nenne]

Wenn man mit einer lieben Freundin, die auch gerne näht, durch die Stadt bummelt und dabei auch noch an einem Stoffgeschäft vorbeikommt, dann ist das Einhalten der Stoffdiät eigentlich unmöglich. So ist hier zuletzt ein Jacquard eingezogen, den ich einfach nicht liegenlassen konnte. Damit er aber nicht im weiter anwachsenden Lager verschwindet, habe ich ihn ganz schnell vernäht.

Schon länger stand auf meiner Nähliste das Kleid Sqare Neckline aus der Ottobre Woman 5/2015.



Das Kleid hatte es mir wegen der besonderen Ausschnittvariante angetan. Dieser Ausschnitt sollte mich aber ein wenig ärgern. Obwohl ich die Besätze mit leichter Vlieseline verstärkt hatte, standen sie unschön ab. Nach einigem Hin und Her habe ich auf der Besatzseite gleich neben der Naht leicht gedehnte Framilastic angenäht. Schon liegt der Ausschnitt schön an.



Die Ärmel habe ich für mich typsch extra verlängert. Zudem habe ich das Kleid an jeder Seiteum ca 2 cm tailliert. Es wäre mir sonst zu sackig geworden.



So gefällt es mir gut. Mit einem Strickjäckchen und Stiefeln ist es auch im Winter gut zu tragen.



Daten zum Kleid:
Stoff: Strickjacquard von der Stoffzentrale Euskirchen
Schnitttmuster: Square Neckline aus Ottobre 5/2015
Stoffverbrauch: 1,80 m


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 18.11.2018, 09.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Nähstube

Wintersquare

[Der Beitrag enthält Werbung, da mir die Anleitung kostenlos zur Verfügung gestellt wurde und ich die Herkunft des verwendeten Materials und Musters nenne]

Schon im Sommer habe ich von Hinterm Stein das Muster Summer Square gestrickt. Ein schöner leichter Pulli aus einem Leinengarn. Jutta hat mit dem Muster zwischenzeitlich einen langarmigen Pulli für den Hernst und nun auch eine kuschelige Jacke für den Winter entworfen.



Die Winterjacke durfte ich jetzt für Jutta probestricken.
Gestrickt habe ich die Jacke zweifädig aus Drops Alpaka und Holst Supersoft. Beide Garne vertragen sich sehr gut und zusammen verstrickt ist die Jacke zwar mollig warm aber hat dennoch eine gewisse Leichtigkeit.



Die Jacke nimmt das eingestrickt Karo des Sommer- und Winterpullis und die überschnittenen Arlem wieder auf. Das Karomuster findet sich in den beiden Taschen und auf dem Rücken. Auf dem Rücken wollte es sich auf den Fotos nicht richtig einfangen lassen, aber auf den Taschen ist es gut erkennbar.



Die Taschen machen aus der Jacke eine richtig schöne Kuscheljacke. Genau richtig für kühlere Wintertage.



Schöne Effekte gobt noch die kraus rechts gestrickte Blende und der kraus rechts gestrickte Teil in der oberen Passe und beim breiten Bündchen.



Ich habe die Jacke einmal zum Kleid probiert und ich finde, das ist durchaus tragbar. Damit wird die Jacke sicher ein guter Begleiter an den kühleren Tagen zu einigen meiner Kleider.

Gestrickt ist die Jacke recht fix. Zum einen kommt man bei Nadelstärke 5 mm richtig gut voran, zum anderen macht das Stricken von Juttas Anleitungen wie immer viel Spaß. Wenn man sich an die Anleitung hält, ist die Anleitung auch für etwas geübtere Strickerinnen gut nachzustricken.



Auch die Passform ist optimal. Ich habe Größe M gestrickt und die Jacke lediglich in der Länge um 10 Reihen und an den Ärmeln um 20 Reihen verlängert.



Die Anleitung zu der Jacke gibt es seit heute bei ravelry.


Daten zur Jacke:
Wolle: Drops Alpaka (100% Alpaka) und Holst supersoft (100% Schurwolle)
Anleitung: Wintersquare von Hinterm Stein
Stricknadeln: 5,0 mm
Wollverbrauch: 539 g


Liebe Grüße
Gabi


Gabi 15.11.2018, 21.04| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

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Über Kommentare freue ich mich. Auch Kritik ist erlaubt. Aber bitte bleibt sachlich und nie verletzend.

Kunzfrau:
Ohje, hoffentlich hast du nicht zu sehr an de
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eva:
Hallo Gabi,du hast ja ordentlich gearbeitet,
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Regula:
Am Morgen war es hier deutlich unter Null, ab
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Buchbahnhof:
Wie schön, zu lesen, dass ihr mit deiner Ma e
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Pia:
Das ist ja richtig ärgerlich mit dem Probenäh
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