Froschsocke

Nach dem schon beschriebenen Ärger sind sie endlich fertig, die "Froschsocken".
Froschsocken deshalb, weil sie aus der Wolle Regenwald Frosch von Opal gestrickt sind.
Nachdem ich noch eine dritte Socke gestrickt habe, habe ich zwei gegengleiche Socken mit dem gleichen Musterrapport erhalten.

Froschsocke1.jpg

Die Wolle gefällt mir sehr gut. Sie lässt sich gut stricken und hat ein schönes Muster.

Bei dieser Socke habe ich zum ersten mal ein Muster eingestrickt und nicht einfach rechts. Das gefällt mir sehr gut, da dadurch die Socke etwas lebhafter wirkt. Gestrickt habe ich ein Perlmuster. Dabei wird in der ersten Reihe zwei Maschen rechts, zwei Maschen links im Wechsel gestrickt. In der dritten Reihe werden die beiden Maschen rechts und links versetzt zur ersten Reihe gestrickt. Die zweite und vierte Reihe sind dann glatt rechts.

Bei dieser Socke habe ich auch zum ersten Mal eine Balkanferse nach dieser Anleitung gestrickt. Es hat sehr gut geklappt. Sogar der Maschenstich, mit dem die Socke geschlossen wird, war kein Problem.

Hier ist die Ferse etwas besser zu erkennen:

Froschsocke2.jpg


Diese Fersenvariante gefällt mir richtig gut. Sie sieht sehr schön aus, ist einfach zu stricken und sitzt auch besser als die Käppchenferse. Die Balkanferse werde ich ab sofort immer stricken.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 10.02.2007, 17.41| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

falling in love socks

Durch Julimond habe ich vor einigen Tage diese "falling in love socks" entdeckt. Ich finde das Sockenmuster wunderschön. Nur leider ist die Anleitung in Englisch. Das war mir dann doch zu schwierig.

Julimond hat sich die Mühe gemacht, die Anleitung zu übersetzten. Hier ist der Link dazu.

Ich möchte dies auch dazu nutzen, Julimond ganz herzlich für Ihre Mühe zu danken. So werden sicherlich einige dieses schöne Sockenmuster nachstricken, die wie ich sonst durch die englische Anleitung abgeschreckt worden wären.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 09.02.2007, 22.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Strickkorb

endlich wieder Nähkurs

Gestern war endlich wieder Nähkurs. Jeder der mich besser kennt, weiß schon seit Jahren, dass der Mittwochabend für mich "heilig" ist und ich dann für niemanden erreichbar bin.

Seit über 15 Jahren gehe ich nämlich mittwochs zu meinem Nähkurs. Ja, ja ich weiß, so langsam müsste auch ich das Nähen gelernt haben. Aber zum Lernen gehe ich gar nicht mehr dahin, sondern wegen der tollen Gemeinschaft, die wir dort haben.

Der Nähkurs hat 10 Teilnehmerinnen, wovon diesmal acht Frauen schon seit Jahren zusammen diesen Kurs belegen.  Da wird dann immer viel erzählt, gelacht, aber natürlich auch genäht.

In diesem Kurs haben wir seit langem wieder einmal zwei neue Teilnehmerinnen, da nach dem letzten Kurs zwei Frauen, die schon länger dabei waren, aus persönlichen Gründen, aufgehört haben.

Die beiden neuen taten mir gestern fast leid. Die haben sich bestimmt gefragt, wo sie gelandet sind. Da treffen acht Weiber nach achtwöchiger Weihnachtspause wieder aufeinander. Das war vielleicht ein Spaktakel, bis alles erzählt war und alle wieder auf dem neusten Stand waren.

Und dann hatte auch noch eine Frau in der Weihnachtszeit Geburtstag und da ist es bei uns mittlerweile gute Tradition, dass diese zum nächsten Nähkursabend einen Salat oder sonst etwas leckeres mitbringt.

Also haben wir die erste Stunde des Kurses nur erzählt, gelacht und gegessen. Bis auf unsere beiden neuen, die sich nicht so ganz trauten, und brav ihren Übungslappen genäht haben.

Na ja, die letzte Stunde habe ich dann doch angefangen meine Weste zu nähen. Das Rückenteil sieht schon ganz vielversprechend aus.
Und meine Nähmaschine lief trotz längerer Standzeit noch wie am Schnürchen.

Und nächsten Mittwoch werden wir bestimmt wieder fleißiger nähen, auch wenn es wieder ein Geburtstagskind und damit etwas zu essen gibt zwinkern.gif

Der Nähkurs ist übrigens bei unserer VHS, er ist preislich im Vergleich zu anderen Städten sehr günstig und wir haben eine wundervolle Krusleiterin. Alleine Ihretwegen lohnt es sich immer wieder, den Kurs zu belegen.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 08.02.2007, 20.57| (5/5) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Ärgerlich

Vor einigen Tagen habe ich neue Socken aus der Wolle Opal Regenwald Frosch angefangen. Bei dieser Wolle wecheln sich dunkelblaue, mittelblaue und hellblaue Passagen ab, wie hier zu sehen ist.

Bei der ersten Socke, die ich gestrickt habe, war der gesamte Schaft aus dunkel- und mittelblauen Muster, das erste hellblaue Stück kam erst im Fussteil.
Die zweite Socke habe ich, damit ich die gleiche Musterfolge der Wolle bekomme, dann mit der gleichen Wollfarbe begonnen. Und was passiert zu meinem Entsetzen: das erste hellblaue Stück kommt bereits im Schaft.

So habe ich jetzt zwei Socken mit unterschiedlichen Farbmustern im Schaft. So kann ich sie keinesfalls anziehen. Jeder würde glauben, dass ich zwei verscheidene Socken anhabe.

Also habe ich heute Abend die dritte Socke angeschlagen und die hat jetzt zum Glück die gleiche Musterfolge, wie die zweite Socke.

Ich finde es ärgerlich, dass die Opal-Wolle scheinbar nicht den gleichen Farbrapport hat. Dabei frage ich mich, ob es daran liegen kann, dass ich die Wolle von innen genommen habe.

Jetzt kann ich nur hoffen, dass die Balkanferse gleich auf Anhieb klappt.

Dabei hatte ich mir für heute Abend vorgenommen,  die Vlieseline für die Weste zuzuschneiden und aufzubügeln, damit ich morgen in Nähkurs gleich mit nähen anfangen kann. Das hat jetzt leider nicht geklappt, weil ich die dritte Socke ausprobieren musste. Das ließ mir einfach keine Ruhe.

Es grüßt eine leicht frustrierte
Gabi

Gabi 06.02.2007, 21.47| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Wollmarkt und Lange Nacht der Mode

Angeregt durch Sonnenscheins Nachfrage möchte ich noch ein wenig zum Wollmarkt und zur "Langen Nacht der Mode" im Rheinischen Industriemuseum, Tuchfabrik Ludwig Müller in Euskirchen Kuchenheim erzählen.

Die Lange Nacht der Mode findet seit einigen Jahren meist im Herbst in der Tuchfabrik statt. Dabei ist der Laufsteg zwischen Webstühlen in der Tuchfabrik aufgebaut. Ein wunderbares, ganz beonderes Ambiente für eine Modenschau, zwischen Maschinen in einer original erhaltenen Fabrikhalle.

Gezeigt wird dort einmal aktuelle Mode. Da zeigen i.d.R. die Euskirchener Modegeschäfte ihr aktuelles Angebot. So bekommt man einen schönen Überblick über die gerade in die Geschäfte kommende neue Mode.

Im zweiten Teil der Modeschau zeigen Studierende verschiedener Modehochschulen ihre Arbeiten. Hier wird es meist sehr bunt und außergewöhnlich. Die Studenten, die hier ihre Arbeiten zeigen, stehen noch am Beginn ihres Studiums und da ist wohl so ziemlich vieles erlaubt. Unbedingt alltagstauglich muss die Mode nicht sein. Es wird mit Material und Formen experimentiert. Entsprechend Ungewöhnliches wird hier gezeigt.

Im dritten und letzten Teil zeigen dann Absolventen der Hochschulen ihre Abschlussarbeiten. Das sind immer Kollektionen, mit denen man in Produktion gehen können muss. Hier bekommt man tolle, kreative Sachen gezeigt und kann dadurch viele schöne Ideen und Anregungen sammeln.

Ich war bereits dreimal auf einer "Langen Nacht der Mode" und war jedes Mal begeistert. Ich habe immer einen wunderbaren, kurzweiligen Abend verlebt und viele schöne Mode gezeigt bekommen, aber auch Ideen für das eigenen Hobby sammeln können.

Der Wollmarkt findet immer im Sommer statt. Gezeigt wird dort alles rund um Wolle. Das geht dann über Schafe und Wolle spinnen bis hin zu einem Markt, auf dem so ziemlich alles zum Thema Handarbeiten und Wolle angeboten wird. Auch dies ist immer ein Ausflug zur Tuchfabrik wert. Ähnlich wie bei den Stoffmärkten fährt man von hier immer mit vielen schönen neuen Schätzen beladen nach Hause.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 04.02.2007, 16.15| (2/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

Reiz und Scham

Einige wissen vielleicht schon, dass ich in einem Museum arbeite. Aber davon will ich heute nicht berichten, sondern auf zwei Museen aufmerksam machen, die ebenfalls in der Trägerschaft meines Arbeitgebers, des Landschaftsverbandes Rheinland sind.

Und diese beiden Museen haben sehr viel mit unserem Hobby zu tuen.

Es ist zum einen die Tuchfabrik Ludwig Müller in Euskirchen-Kuchenheim und zum anderen die Textilfabrik Cromford in Ratingen. Beide Museen gehören zum Rheinischen Industriemuseum. Das Rheinische Industriemuseum zeigt an mehreren Standorten die Geschichte der Industrialisierung im Rheinland.

Und die beiden Standorte in Euskirchen und Ratingen beschäftigen sich mit der Herstellung von Stoff.

Hier gibt es mehr Informationen zu den beiden Standorten.

Mein Favorit bei den Standorten des Rheinischen Industriemuseums ist die Tuchfabrik Ludwig Müller in Euskirchen. Ein echtes Juwel. Der letzte Besitzer hat die Fabrik 1961, als der Stoffmarkt in Deutschland am Boden lag, abgeschlossen in der Hoffnung, dass er sie irgendwann, wenn sich die wirtschaftliche Lage wieder gebessert hat, wieder betreiben kann. Also hat er alles so gelassen, wie es war, und hat keine Maschinen oder Einrichtungen verkauft. Er hat einfach nur die Tür hinter sich zugeschlossen. Das bedeutet, dass die Fabrik heute noch genauso dasteht, wie sie Anfang des 20. Jahrhunderts betrieben wurde. Im Rahmen einer Führung kann man sich die einzelnen Produktionswege an laufenden Maschinen anschauen und bekommt damit ein sehr anschauliches Bild von den damaligen Arbeitsbedingungen. Wirklich sehenswert und sehr beeindruckend.

In den beiden Standorten Tuchfabrik Müller und Textilfabrik Cromford findet zzt. die Ausstellung "Reiz und Scham" statt. Im Rahmen dieser Ausstellung wird in Ratingen alles rund um Dessous der letzten 150 Jahre und in Euskirchen alles zu Kleider und Körper seit 1850 gezeigt. Zwei Ausstellungen, die ich allen stoff- und nähbegeisterten Frauen nur empfehlen.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 02.02.2007, 21.46| (3/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in:

fertiges Sockenpaar

Mein zweites Sockenpaar ist fertig.

fertigeSocke5.jpg



Verstrickt habe ich hierfür 4-fädige Regia Splendid Color. Die Wolle ist schön weich und ließ sich sehr gut verstricken. Ich habe davon noch ein weiteres Knäuel in Blautönen.

Bei dem Sockenpaar habe ich noch einmal die altbewährte Ferse mit Käppchen gestrickt.
Eigentlich wollte ich ja die Balkanferse ausprobieren, aber dazu war ich dann doch zu feige. Irgendwie hatte ich beim Lesen der Anleitung den Eindruck, dass beim Anstricken der Ferse zwischen beiden Reihen ein Loch entsteht. Ich weiß auch nicht, warum ich darauf gekommen bin. Jedenfalls habe ich dann doch lieber die Ferse mit Käppchen gestrickt.

Bei meinem nächsten Sockenpaar will ich jetzt aber die Balkanferse probieren. Sonst weiß ich ja nie, welche Fersenvariante mir besser gefällt.
Aber dazu werde ich bald mehr berichten, die nächste Socke entsteht nämlich bereits auf dem Nadelspiel.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 01.02.2007, 19.55| (4/4) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Blogregeln:

Über Kommentare freue ich mich. Auch Kritik ist erlaubt. Aber bitte bleibt sachlich und nie verletzend.

Andrea K. :
Liebe Gabi, die sind ja einfach wunderschön.
...mehr
Ines :
Hallo Gaby. Leider verstehe ich die Anleitung
...mehr
Ines :
Hallo liebe GabiIch Patchwork auch und finde
...mehr
Ines:
Hallo liebe GabiIch Patchwork auch und finde
...mehr
Barbara :
Hallo Gabi,Das sind mega schöne Socken und ic
...mehr

Einträge ges.: 2234
ø pro Tag: 0,5
Kommentare: 8564
ø pro Eintrag: 3,8
Online seit dem: 05.01.2007
in Tagen: 4612