Eezra Shirt

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Anfang März erschien bei Rosa P  der Eezra Sweater, ein Ponchopulli, den ich am 07.03. hier gezeigt habe. Dieser Poncheopulli ist schön lässig leicht und wird zweifädig gestrickt. In den etwas frischeren Frühlingstagen habe ich ihn oft als Jackenersatz auf Spaziergängen getragen.

Heute nun erscheint bei Rosa P die Anleitung für die Sommervariante, das Eezra Shirt und ich hatte das Vergnügen, die Anleitung im Vorfeld teststricken zu dürfen.



Das Shirt wird aus einem schönen Sommergarn , der Linarte von Lana Grossa gestrickt.. Davon hatte ich noch genug in meinen Vorräten, so dass ich sogar Wollabbau betreiben konnte. Die Wolle habe ich laut Kassenbon, der noch dabei war, 2014 einmal gekauft. Heute weiß ich gar nicht mehr für welches Projekt. Aber egal, jetzt fand sie genau ihre Bestimmung.



Der Pulli ist wieder ein wenig oversized geschnitten. Die Weite ist etwas geringer als bei seinem großer Bruder, dem Eezra Sweater, aber noch genau richtig für einen luftigen Sommerpulli.



Wie gewohnt bei Anleitungen von Rosa P wird das Shirt in einem von oben nach unten gestrickt. Ich mag diese Anleitungen mittlerweile am liebsten, da man dann zwischendurch gut anprobieren und den Sitz überprüfen kann.



Die Raglantiefe ist hier etwas tiefer. Auch dadurch kommt das Oversize gut zur Geltung. Ab der Armabtrennung wird jeweils an der Seite ein rechts-links Muster gestrickt. Das ist ein schönes kleines Detail.



Am Saum werden Vorder- und Rückemteil getrennt und durch verkürzte Reihen erhält man einen runden Saumabschluss. Das strickt sich recht schnell und einfach. Wer verkürzte Reihen und Doppelmaschen schon einmal gestrickt hat, dem geht das sicher gut von der Hand.



Die Anleitung sieht noch die Möglichkeit von zwei aufgesetzen Taschen im Vorderteil vor. Ein nettes Detail, aber dafür reichte meine Wolle leider nicht mehr.
Insgesamt ein schöner, leichter Sommerpulli, der durch die Viskose-Baumwolle-Leinenmischung auch herrlich zu tragen ist und selbst beim Fotografieren gute Laune macht.




Daten zum Pulli:
Anleitung: Eezra Shirt von Rosa P
Wolle: Lana Grossa Linarte (40% Viskose, 30% Baumwolle, 20% Leinen, 10% Polyamid)
Stricknadeln: 5,00 mm
Wollverbrauch: 374 g

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 16.05.2020, 09.00| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

meine ersten Scappies

Mein Bingo Thema für den April beim Tausendschön Bingo lautete Scrappies.

Scrappies sind Socken, bei dem immer eine Reihe mit einem anderen Garn als die Vorreihe gestrickt wird. Das ist so eine wunderbare Resteverwertung. Normal halte ich bei einem Sockenpaar etwas mehr als 30 g übrig. Die Reste von 2-3 Sockenpaare reichen so für ein weiteres Paar.

Bisher hatte ich noch nie Scrappies gestrickt und so war ich recht gespannt, wie das wohl sein wird. Entscheiden habe ich mich für zwei blaue Reste, ich wollte erst einmal kein Risiko eingehen.



Da ich nicht wusste, wie die Wolle miteinander wirkt und wie sich diese Scrappies stricken, habe ich ein einfachen Rippenmuster aus 4 rechten und einer linken Masche gewählt.

Ein wenig musste ich auspassen, dass ich beim Wechseln der Fäden den Faden der Vorreihe nicht zu sehr anziehe, denn dann entsteht schnell eine kleine Wulst an der Stelle. Da jede Reihe die Wolle gewechelt wird und man in Runden strickt, braucht man die Fäden beim Wechseln nicht verkreuzen.



Mir gefällt der erzielte Effekt sehr gut. Eine sehr schöne Art der Restverwwertung, die ich ganz sicher jetzt häufiger machen werde.


Daten zu den Socken:
Anleitung: keine
Wolle: Sockenwolle von Tausendschöne (80% Schurwolle, 20% Polyamid)
Stricknadeln: 2,75 mm
Wollverbrauch: 65 g

Liebe Grüße
Gabi


Gabi 13.05.2020, 09.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Jacke Adelheid

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Nach langer Zeit der Abwesenheit bot Christina aka Strickauszeit vor einiger Zeit wieder ein Teststricken bei ravelry an. Da ich ihre Anleitungen sehr mag und mir die Designs auch immer gut gefallen, habe ich mich zu dem Teststrick angemeldet.



Der Teststrick ist ein längerer Cardigan, der zweifädig mit Lacegarn gestrickt wird. Ich habe mich für ein Wollmeise Lace in der Farbe Heavy Metall und einem Wolle-Alpaka-Seide Lace von Marisol Sulka legato entschieden. Das Garn von Marisol habe ich 2018 bei Herrn U in Berlin beim Ausverkauf seines Geschäftes in den Heckmannhöfen gekauft.

Die Jacke wird in einem TopDown gestrickt. Man beginnt mit dem rückwärtigen Kragen, nimmt anschließend die Maschen für Vorder- und Rückenteile auf und dann strickt man alles in einem.



Der Kragen und der vordere Beleg haben ein schönes Knötchenmuster, das sich ganz einfach stricken lässt. Durch das leicht melierte Marisolgarn verschwindet bei mir das Muster ein wenig, was ich ein wenig schade finde.



Die Taschen entstehen durch Stilllegen und Wiederaufschlingen von von Maschen. Die Maschenbeute werden anschließend aus den stillgelegten Maschen gestrickt.



Da die Jacke zweifädig, wenn auch aus Lace gestrickt ist, ist sie für die jetzige Zeit etwas zu warm. Aber im nächsten Herbst wird sie sicher ein schöner Begleiter sein.




Daten zur Jacke:
Anleitung: Jacke Adelheid von Strickauszeit
Wolle: Wollmeise Lace (100% Schurwolle) und MarisolSulka Legato (60% Wolle, 20% Alpaka, 20% Seide
Stricknadeln: 4,50 mm
Wollverbrauch: 525 g

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 10.05.2020, 08.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Strickkorb

blaue Fesdu

Weil mir das Muster Fesdu von Regina Satta so gut gefiel, habe ich es ein weiteres Mal gestrickt. Dieses Mal einfarbig, damit das Muster noch ein wenig mehr zur geltung kommt.



Verstrickt habe ich einen Strang Tausendschön Sockenwolle mit der Färbung Blaue Lagune.

Die Socken habe ich im März zu einem Geburtstag verschenkt.




Daten zu den Socken:
Anleitung: Fesdu von Regina Satte
Wolle: Sockenwolle von Tausendschön, Färbung Blaue Lagune
Stricknadeln: 2,75 mm
Wollverbrauch: 67 g

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 02.05.2020, 09.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Gretelies

Für zwei Geburtstage und für ein Oserpäckchen brauchte ich Projektbeutel. Da ich nicht wieder die „üblichen Projektbeutel“ nähen wolte, habe ich dieses Mal auf den Schnitt Gretelies zurückgegriffen. Ich weiß nicht, wann ich diesen Schnitt zum ersten Mal genäht habe. Das muss schon Jahre her sein. Aber ich verwende ihn immer wieder gerne.

Da es ja ein Projektbeutel sein soll, habe ich aus meinen Vorräten meinen geliebten Schaf-Strick-Stoff mit dem passenden Beistoff hervorgeholt.



Innen habe ich die Tasche mit einem einfachen weißen Baumwollstoff gefüttert.

Was mir an der Tasche immer wieder gut gefällt, ist die bauschige Form. So passen selbst große Strickprojekte in die Tasche.



Eine weitere habe ich aus einem Blümchenstoff genäht. So ist sie auch für einen kleinen Einkauf einsetzbar.



Wer so eine Tasche gerne haben möchte, kann sich über das Kontaktformular oder den Kommentar gerne an mich wenden.

Daten zu den Taschen:
Anleitung: Gretelies
Stoffe:aus meinen Vorräten
Stoffverbrauch: je Tasche 0,50 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 30.04.2020, 09.00| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

verwegener Fesdu

Beim Tausendschön-Bingo lautete mein Februar-Thema „Verwegener“.Dabei ist Verwegerner eine besondere Art der Färbung von Tausendschön.
Zum Glück hatte ich im letzten Jahr auf der Creativa bei Tausendschön einen Verwegenen gekauft, weil ich den einmal gerne verstricken wollte.Der kam jetzt für das Bingo genau richtig.



Entschieden habe ich mich für das Muster Fesdu von Regina Satta. Das ist ein schönes Muster, das nur durch Zu- und Abnahmen entsteht.

Häufig kann man lesen, dass das Muster zu eng wird. Ich habe meine Socken bei 16 Maschen mit Nadelstärke 2,75 mm gestrickt und damit sind sie genau richtig. Sie sitzen gut und sind nicht zu eng.



Die verwegene Färbung gefällt mir auch sehr gut. Davon probiere ich sicher noch einmal weitere.


Daten zu den Socken:
Anleitung: Fesdu von Regina Satte
Wolle: Sockenwolle von Tausendschön, Verwegener
Stricknadeln: 2,75 mm
Wollverbrauch: 69 g

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 27.04.2020, 10.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Strickkorb

Tuch Maarte

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Bei Rosa P erscheint heute die Anleitung für ein schönes, leichtes Sommertuch, das ich im Vorfeld teststricken durfte.

Das Tuch wird im Original aus einem Seidengemisch von Fiberpassion gestrickt. Da ich hier ein ähliches Garn liegen hatte und ich mir für dieses Jahr ja auch vorgenommen habe, meine Vorräte weiter abzubauen, habe ich für mein Tuch die Pinta von Pascuali verstrickt. Die Wolle habe ich vor einiger Zeit auf einer meiner Dienstreisen bei Herrn U am Amalienpark in Berlin-Pankow gekauft. Das ist ein wirklich schöner Wollladen in Berlin, den ich sehr empfehlen kann.



Das Tuch hat eine Bananenform. Es ist dadurch nur ca 50 cm tief, hat aber eine stolze Länge von über 2 m.

Es wird von der Mitte aus gestrickt und durch die Zunahmen an beiden Seiten erhält es seine Form. Zuerst werden glatt rechte Reihen gestrickt, die immer wieder durch eine Reihe linker Maschen durchbrochen wird. Das strickt sich ganz entspannt.



Am Rand kommt dann ein schönes Muster mit verkreuzten Maschen. Das ist schon etwas aufwändiger zu stricken, besonders da nun die Reihen ja auch länger sind. Aber es ist kein kompliziertes Muster und lässt sich auch sehr gut stricken.



Die Wolle hat 425 g pro 100 g, damit Sockenwollstärke. Mit Nadelstärke 4,0 mm gestrickt, ergibt dies ein hauchzartes Tuch. Für das Tuch braucht es 2 Stränge, um diese schöne Größe zu erhalten.



Und durch die Garnzusammensetzung trägt es sich selbst an wärmeren Tagen sehr angenehm. Genau richtig für diese ersten Sonnentage




Daten zum Tuch:
Anleitung: Tuch Maarte von Rosa P
Wolle: Pinta von Pascuali (60% Wolle, 20% Seide, 20% Ramie )
Stricknadeln: 4,00 mm
Wollverbrauch: 197 g

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 25.04.2020, 08.00| (3/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Socken Wanderdünen

Auch in diesem Jahr gibt es in der Tauschendschön-Gruppe bei ravelry wieder ein Bingo. Die Aufgabe besteht darin, monatlich ausgeloste Themen zu stricken und so auf einer zuvor erstellten Bingo-Karte möglchst fünf Themen in einer Reihe erstrickt zu haben. Dabei gilt natürlich, dass Wolle von Tausenschön verstrickt werden muss.

Am Anfang des Jahres habe ich es nicht sofort gescahfft, die Bingo-Themen zu stricken. Durch die Kontaktsperre in der Corona-Krise habe ich, wie sicher alle anderen auch, viel mehr Zeit zu Hause verbracht und da fand sich dann auch die Zeit, die Bingo-Themen anzugehen.

Mein Thema für Januar lautete Lochmuster.
Entschieden habe ich mich für das Muster Wanderdünen von Edda Foken. Dazu habe ich die Sockenwolle von Tausendschön mit der Sonderfärbung 08.06.2019 gewählt.



Das Muster strickt sich sehr entspannt und ist auch sehr eingängig. Nach einem Mustersatz braucht es schon keine Anleitung mehr. Fünf Tage mit Kontaktsperre und schon waren die Socken fertig.

Hier noch einmal das Muster aus der Nähe. Hier ist auch das feine Lochmuster gut zu erkennen.



Der Start ins Bingojahr ist gemacht.


Daten zu den Socken:
Anleitung: Wanderdünen von Edda Foken
Wolle: Sockenwolle von Tausendschön, Färbung 08.06.2019
Stricknadeln: 2,75 mm
Wollverbrauch: 65 g

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 22.04.2020, 08.00| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Big Bag

Eigentlich wollte ich am 21. und 22. März auf die h+h in Köln. Die Tickets lagen schon bereit und die Workshops waren gebucht. Treffen mit lieben Menschen und auch Händlern waren bereits verabredet. Und dann kam die Corona-Pandemie und die Absage.

Also alles auf Null? Nein, so war es nicht, denn im Netz zeigten ganz viele Anbieter ihre neuen Produkte und auch die Mitmachaktionen wurden ins www verlegt.

So auch das neue „mach Dein Ding 2020“ der Initiative Handarbeit. In diesem Jahr gibt es dort wieder eine neue Tasche, die Big Bag von Cherrypicking-anke. Dazu gab es am Wochenende, an dem eigentlich die h+h stattfinden sollte, ein tolles Live-Nähvideo bei Youtube.

In der Woche davor hatte ich bei Mirastock aus Rostock im Onlineshop tolle Nähkits zu der Tasche gesehen. Gleich bestellt und so konnte ich live mitnähen. Das brachte dann wenigstens ein wenig h+h-Feeling zu mir nach Hause.

Die Big Bag ist wirklich eine große Tasche. Optimal für Shoppingtouren, aber auch wenn man einen Ordner oder ein Laptop mitnehmen muss.



Ich habe meine aus einen Kunstleder mit schöner Innenseite genäht. Das Original der Tasche sieht nämlich eine ungefütterte Variante vor. So habe ich es dann auch genäht.



In Nähset enthalten war noch ein schönes zum Kunstleder passendes Band, das ich auf die Henkel und auf die Vorderteile genäht habe. Das ist eine schöne Variante und gefällt mit sehr gut.



Etwas ungewohnt ist das Annähen des Reißverschlusses bei der ungefütterten Variante. Da muss man ein wenig spiegelverkehrt denken. Die Anleitung der Initiative Handarbeit ist hier nicht wirklich hilfreich. Das Video war dafür aber klasse und dann ging es auch schnell und einfach.



Und weil mich die Tasche so begegeisert hat, habe ich noch zwei weitere genäht. Eine ebenfalls aus einem Nähset aus Kunstleder von Mirastock. Diese habe ich zwischenzeitlich zu einem Geburrtstag verschenkt. Leider nur per Post, da durch die Kontaktsperre es zwischenzeitlich nicht anders möglich war. Aber die Begeisterung war durch das Telefon zu hören.



Meine dritte Big Bag habe ich dann aus etwas festeren Stoff und gefüttert genäht. Das ging genauso gut und bei der Reißverschlusstasche konnte ich ihn wie gewohnt einnähen.



Schön ist bei dieser Variante, dass die Henkel zwischengefasst werden können. Das gefällt mir auch sehr gut.



Auch wenn die h+h ausgefallen ist, war dieser Event über das www trotzdem sehr schön und die Big Bag ist einfach klasse. Sie ist in gut zwei Stunden genäht und damit ein wirklich schönes Zwischendurchprojekt. Ich fürchte, es werden noch weitere folgen.


Daten zur Tasche:
Schnittmuster: Big Bag con Cherrypicking-anke
Stoff: Kunstleder, Nähset von Mirastock / Stoff aus den Vorräten
Stoffverbrausch: Kunstleder je 1 m, Stoffvariante mit Innenstoff 1,50 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 20.04.2020, 12.27| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Yooko Cardigan mit Pirkko Pants

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Ich durfte wieder Teil des tollen Rosa P Strickteams sein und die Anleitung für den Yooko Cardigan teststricken. Die Anleitung erscheint heute auf bei Rosa P und auf ravelry.



Die Jacke wird laut Anleitung aus einem Mohairgarn gestrickt. Leider vertrage ich Mohair nicht, also fiel meine Wahl auf ein Alpaca Garn von Lang Yarns. Damit wird die Jacke genauso federleicht (gerade mal 248 g wiegt das Jäckchen), nur wirkt sie etwas dicker als die Originaljacke.



Auch sieht die Anleitung eigentlich ein kurzes Jäckchen vor. Nach Anleitung sollen gerade einmal 19 cm nach der Ärmelabtrennung gestrickt werden. Bei den anderen Teststrickerinnen fand ich diese Länge klasse, für mich gefiel sie mir aber nicht. So habe ich meine Jacke in der für mich üblichen Länge gestrickt.



Am Saum und an den Ärmeln gibt es eine schöne Muschelkante mit doppeltem Saum. Ein sehr schönes Detail. Hierdurch erhält man an der Saumkante zudem einen Tunnel in den ein gestricktes Band eingezogen wird. Einige Teststrickerinnen haben haben statt der Kordel ein Satinband eingezogen. Das hat mir auch sehr gut gefallen.



Zum Yooko Cardigan trage ich übrigens eine Pirkko Pants. Auch der Hosenschnitt stammt von Rosa P. Der Schnitt ist ein richtiger Tausendsassa. Er beinhaltet eine Hose in drei Längen und zwei Weiten. Ich habe mich für die schmalere Variante und eine Coulette entschieden.



Die Hose hat eine schöne Weite und im Bund ist ein Gummizug eingezogen. So trägt sie sich wunderbar und ist super schnell genäht. Ich mag diesen Schnitt sehr gerne und ich finde, mit dieser Hose ist man wirklich gut gekleidet.



Zusammen mit der Jacke sit die Hose auch absolut bürotauglich und hat mich schon in mehrere Besprechungen begleitet.




Daten zur Jacke und zur Hose:
Anleitung: Yooko Cardigan und Pirkko Pants von Rosa P
Wolle: Lang Yarm Malou light (72% Alpaka, 16% Polyamid, 12% Wolle)
Stoff: Romanit Jersey, gefunden in der Stoffetage in Euskirchen
Stricknadeln: 5,50 mm
Wollverbrauch: 248 g
Stoffverbrauch: 2,0 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 04.04.2020, 10.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Strickkorb

ein Kleid für den Frühling

Als ich zuletzt in der Stadt war, habe ich bei Karstadt in der Stoffabteilung einen leichten Jacquard entdeckt, der mich ganz freundlich angelächelt hat. Davon durfte mich dann etwas nach Hause begleiten.

Auf dem Nähcamp Anfang Februar in der Jugendherberge Hagen wurde aus diesem Jacquard dann ein Kleid.



Der Stoff ist ganz leicht gemustert, das lässt sich auf den Fotos nicht wirklich einfagen. Es ist ein kleines Muster in schwarz und petrol auf einen naturweißen Hintergrund. Ein Muster, das schon gut zum Frühling passt. So habe ich mich für einen Schnitt mit ?-Ärmel entschieden, der sich gut auch noch an etwas wärmeren Tagen tragen lässt.



Herausgesucht habe ich den Burda Fertigschnitt 6381, ein schlichter Schnitt mit leichter A-Linie und vorverlegten Schulternähten.

Im Rückenteil wird ein nahtverdeckter Reißverschluss eingenäht. Wahrscheinlich wäre das bei dem elastischen Stoff nicht nötig gewesen, aber ich mag diese Reißverschlüsse.



Mit einer Strickjacke hat mich das Kleid schon häufiger ins Büro begleitet, aber jetzt freue ich mich auf den Frühling. Dann braucht es die Strickjacke hoffentlich nicht mehr.




Daten zum Kleid:
Schnittmuster: Burda Fertigschnitt Nr. 6381
Stoff: Jacquard, gefunden bei Karstadt
Stoffverbrauch: 2,10 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 15.03.2020, 09.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Nähstube

Tuch Leliel

Freunde von uns waren letztes Jahr in Ostfriesland im Urlaub und haben dort einen Tagesausflug nach Jever gemacht. Irgendwann bekomme ich von der Freundin einen Nachricht, dass sie vor einem ganz tollen Wollgeschäft steht. Meine Freundin selbst kann nicht stricken, aber ihr gefiel ein Tuch im Fenster sehr gut. So habe ich ihr geantwortet, sie solle Wolle und Anleitung mitbringen.



Den Bobbel, den meine Freundin mitbrachte, war ein Farbverlaufsgarn von der Schlosspartie in Jever mit dem Namen Hexentanz. Dazu brachte sie eine Anleitung, ebenfalls von der Schlosspartie mit dem Namen Leliel mit. Die Anleitung war recht einfach und ließ sich wirklich gut und flüssig stricken. Nur die Wolle hätte etwas farbenfroher sein können.



Aber ich habe mein Versprechen gehalten und am Ende hatte meine Freundin ihr Wunschtuch, dass sie zu ihrer gelben Jacke im diesem Winter wirklich täglich getragen hat. Darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut.



Insgesamt hat das Tuch eine Länge von 2 m und eine Breite von 50 cm.


Daten zum Tuch:
Anleitung: Leliel von Schlosspartie Jever
Wolle: Farbverlaufsgarn von der Schlosspartie Jever, Färbung Hexentanz (50% Wolle, 50% Baumwolle)
Stricknadeln: 4,0 mm
Wollverbrauch: 286 g


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 11.03.2020, 08.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Strickkorb

Eezra Sweater - der Ponchopulli

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Bei Rosa P erscheint heute die Anleitung für einen Poncho-Pulli und ich hatte das Vergnügen, die Anleitung im Vorfeld teststricken zu können.

Der Pulli wird zweifädig und mit der Nadelstärke 7,0 mm gestrickt. Mit dieser Nadelstärke geht es richtig fix. Ich habe mich für das in der Anleitung vorgesehene Originalgarn entschieden, der Ecopuno von Lana Grossa.



Um einen schönen zweifarbigen Effekt zu erhalten habe ich die Farben 19 und 23 gewählt. Ich habe beide bereits eineln verstrickt, in Kombination finde ich sie aber auch klasse. Eine Farbkombination we für den Wintertyp geschaffen.

Der Pulli wird wieder von oben nach unten in einem gestrickt. Das Halsbündchen wird dabei doppelt gestrickt. Dafür wird es erst mit einem provisorischen Maschenanschlag aufgenommen und nach 9 cm wird dieser wieder aufgelöst und mit der anderen Seite des Halsbündchen zusammengestrickt. Das geht ganz einfach und das doppelte Bündchen passt super zu dem Pulli.



Da der Pulli einem Poncho nachempfunden ist, hat er eine sehr lässige Weite. So passt unter ihm einiges und er ist im Frühjahr ganz sicher ein schöner Jackenersatz.



Das schöne an dem Pulli ist, dass er immer ordentlich sitzt. Ein Poncho ist da doch immer wieder etwas schwieriger und an diesen zuppel ich dann irgendwann immer herum. Als wir die Fotos gemacht haben, war es recht windig. Das hat dem Pulli nichts aufgemacht. Den ersten Test hat er also schon bestanden.



In Höhe des Hosenbundes teilen sich Vorder- und Rückenteil. Die beiden Teile werden dann getrennt mit verkürzten Reihen gestrickt. Dadurch ergibt sich ein schöner runder Saum.



Im Winter ist der Pulli gut mit schmaler Hose und hohen Schuhen auch bürotauglich. Im Frühjahr darf er dann mich an Stelle einer Jacke auf den Spaziergängen begleiten.



Für den Pulli habe ich von jeder Farbe 6 Knäuel gebraucht.




Daten zum Pulli:
Anleitung: Eezra Sweater von Rosa P
Wolle: Lana Grossa Ecopuno (72% Baumwolle, 17% Schurwolle,11% Alpaka)
Stricknadeln: 7,00 mm
Wollverbrauch: 556 g

Liebe Grüße
Gabi


Gabi 07.03.2020, 09.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Strickkorb

Hoodiekleid

Schon im letzten November genäht, aber immer noch nicht gezeigt, will ich den heutigen MeMadeMittwoch bei https://memademittwoch.blogspot.com/nutzen, um endlich mein Hoodiekleid zu zeigen.

Eigentlich bin ich kein Hoodie-Träger. Im Büro passt es nicht wirklich und ich bin auch kein Freund dieser Kragen oder gar Kapuzen. Als im letzten Jahr bei der Lillesol&Pelle Challange der Raglan-Hoodie das Modell der Nähwoche war, habe ich mich für die Variante des Kleides entschieden.



Vernäht habe ich einen Jacquard-Jersey, den ich kurz zuvor bei Stoffmüller in Köln entdeckt hatte. Das Karomuster mit dem leichten pinken Streifen hatte es mir sofort angetan.



Der Raglanhoodie ist richtig schnell genäht. Ich habe mich für den Kragen und gegen die Kapuze entschieden. Für den Kragen und die Bündchen an den Ärmeln habe ich einfach die linke Seite des Jerseys genommen. Die hat die tolle Farbe des pinken Streifens und passt so sehr schön zum Außenstoff.



Seit November habe ich das Kleid schon richtig häufig getragen. Die Kragenvariante gefällt mir richtig gut und es trägt sich auch gut. Zusammen mit einer Strickjacke ist es auch absolut bürotauglich. Sage noch mal jemand, dass ich Hoodies nicht mag.


Daten zum Kleid:
Anleitung: Raglan-Hoodie von Lillesol & Pelle
Stoff: Jacquard Jersey gefunden bei Stoffmüller in Köln
Stoffverbrauch: 2,0 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 04.03.2020, 07.00| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Kukka Sweater

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Ich durfte wieder für Rike P teststricken. Dieses Mal war es ein Pulli mit dem Namen Kukka Sweater.



Der Pulli hat ein doppeltes Halsbündchen und lange Ärmel. Zwei Details, die ich bei Pullis sehr gerne mag. Das Halsbündchen wird dafür zuerst mit einem provisorischen Maschenanschlag gestrickt. Nach 9 cm werden beide Kragenkanten zusammen gestrickt, so dass ein doppeltes Bündchen von 4,50 cm entsteht.



Im Body hat der Sweater ein Reiskornmuster aus rechten und linken Maschen, das auch beim Kukka Cardigan gestrickt wird. Das Muster strickt sich richtig einfach, ist aber auch kurzweilig, so dass sich der Pulli schnell strickt.



Insgesamt wird der Pulli von oben nach unten in einem gestrickt. Diese Art des Strickens mag ich mittlerweile am liebsten. Die Ärmel werden dann mit einem Nadelspiel gestrickt.



Wie schon den Kukka Cardigan habe ich den Pulli wieder aus dem Garn Ecopuno von Lana Grossa gestrickt.



Kaum hatte ich den Pulli fertig, fragte Rike, ob ich nicht noch einen Kurzarm Pulli stricken konnte.

Dieser hat ein einfaches Halsbündchen und im Vorderteil verkürzte Reihen, die den Ausschnitt formen. Alles andere ist wie beim obigen Pulli.



Für diesen Pulli habe ich Wolle aus meinen Vorräten genommen, nämlich die Ariosa von Lana Grossa.



Die Anleitung zum Kukka Sweater enthält beide Pullivarianten und ist bei ravely oder sofort bei Osa P erhältlich.


Daten zu den Pullis:
Anleitung: Kukka Sweater von Rosa P
Wolle Langarm Sweater: Ecopuno von Lana Grossa (77% Baumwolle, 17% Schurwolle, 11% Alpaca), Farbe 23
Wolle Kurzarm Sweater: Ariosa von Lana Grossa (48% Schurwolle, 30% Alpaca, 22% Polyamid), Farbe 21
Stricknadeln: 4,50 mm
Wollverbrauch: 280 g und 192 g


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 01.03.2020, 10.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Traktorkissen

Mein „kleiner“ Bruder hat im letzten Jahr genullt.
Zur Geburtstagsparty hatte er sich Geld gewünscht, um weiter seinen Oldtimertraktor restaurieren zu können.

Wer mich kennt, weiß, dass ich ganz ungern nur Geld verschenke. Irgendeine Kleinigkeit muss immer dazu. Nur einen Kuvert mag ich einfach nicht übergeben.

So habe ich dann passend zum Geburtstagsmotto ein Kissen genäht. Dafür habe ich ein Stickbild ausgesucht, dass ungefähr aussieht wie der alte Traktor meines Bruders.



Und da mein kleiner Neffe am gleichen Tag wie sein Papa Geburtstag hat und auch der kleine Mann Traktoren über alles liebt (wo mag er das nur her haben -grins) gab es auch für ihn ein Traktorkissen.



Beide waren ganz aus dem Häuschen, als sie ihre Kissen gesehen haben. Besonders der Kleine war ganz stolz, dass er das gleiche Kissen wie sein Papa hat.


Daten zu den Kissen:
Anleitung: Eigenentwurf
Stoff: Patchworkstoffe aus den Vorräten
Stickmuster: embroidery library
Stoffverbrauch: 1,00 m

Gabi 28.02.2020, 09.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Rucksack

Für meine liebe Freundin Karin hatte ich mir in den Kopf gesetzt, ihr zum Geburtstag einen Rucksack zu nähen. Dafür hatte ich mir einen Anleitung aus einem alten Patchworkheft rausgesucht und wollte mir Anfang Januar bei Stoff und Stil in Köln (unbezahlte Werbung) die passenden Zutaten kaufen.

Als ich in das Geschäft kam, stand dort als Ausstellungsstück ein genähter Rucksack, der mich sofort begeisterte. Kurz umdisponiert und Zutaten und Stoff für genau diesen Rucksack mitgenommen.



Als Außenstoff habe ich mich für ein Kunstleder entschieden. Wider Erwarten ließ es sich richtig gut nähen. Damit die Nähte auch gut liegen, habe ich sie beidseitig der Naht knappkantig abgesteppt.

Für die Riemen habe ich Gurtband genommen, das im Rücken verstellbar ist.

Etwas mühsam waren die Verschlüsse im Vorderteil. Hier hat Herr Naehstube die Löcher in die Lederriemen gemacht. Das war nicht ganz so einfach.



Innen habe ich den Rucksack mit einem geblümten Baumwollstoff gefüttert. Das Ausstellungsstück war ungefüttert, aber das gefiel mir nicht, guckt man dann doch auf die Nähte. So finde ich es einfach schöner.



Ende Januar habe ich den Rucksack dann verschenkt und Karin hat sich super darüber gefreut. Hier liegt noch einmal Material für einen weiteren Rucksack, denn ich möchte ich einen. Der wird dann aber lila :-)


Daten zum Rucksack:
Anleitung: Schnitt 90259-00 von Stoff & Stil
Stoff: Kunstleder und Baumwollstoff, gefunden bei Stoff & Stil in Köln
Stoffverbrauch: 1,75 m


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 25.02.2020, 09.00| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

FJKA 2020 - es geht los

Auch in diesem Jahr gibt es wieder bei https://memademittwoch.blogspot.com/ wieder ein Frühjahrsjäckchen Knit Along. Das erste Treffen habe ich verpasst, aber ich möchte auch in diesem Jahr wieder mit dabei sein. Und so reihe ich mich heute ein.

Das heutige 2. Treffen steht unter folgenden Überschriften:
Hurra, es geht richtig los!
Ich hab Wolle, ich hab einen Plan.
Ich hab eine nicht passende Maschenprobe, ich hab bereits erfolgreich angefangen, ich verstehe die Anleitung nicht, mir fehlt noch die Wolle, ich habe mein altes UFO wieder ausgegraben.

In meinem Fall trifft die zweite Überschrift zu. Ich habe die passende Wolle und ich habe einen konkreten Plan.

Stricken möchte ich den Cardigan Kathi (unbezahlte Werbung). Die Anleitung ist noch nicht erschienen, sondern ich darf sie passend zu m KAL teststricken.



Mit dem Lochmuster im Vorderteil und dem benötigten Fingering Garn ist das ein passendes Jäckchen zum Frühling. Da darf dann auch eine Frühlingsfarbe nicht fehlten. Ich habe mich für eine Wollmeise Pure in der Färbung Orchidee entscheiden.



Die Maschenprobe passt mit Nadelstärke 3,50 mm haargenau und so steht einem Anstricken heute Abend nichts entgegen.

Das nächste Treffen ist am 08.03., dann wird der erste Zwischenstand gezeigt.


Daten zur Jacke:
Anleitung: Cardigan Kathi von iscula (noch nicht erschienen)
Wolle: Wollmeise Pure (100% Schurwolle), Färbung Orchidee
Stricknadeln: 3,50 mm


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 23.02.2020, 19.02| (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Traktorjacke

Es fehlt ja noch das genähte Weihnachtsgeschenk für unseren kleinen Neffen. Das ist schon etwas schwieriger. Mit 7 Jahren hat der kleine Mann schon ganz genaue Vorstellungen, was er anziehen möchte. Da ist es schon schwieriger, den richtigen Stoff und den richtigen Schnitt zu wählen.

Als ich im letzten Oktober dienstlich in Ansbach war, habe ich in einem örtlichen Stoffladen einen schönen Sweatstoff mit Traktoren drauf entdeckt. Traktoren liebt mein Neffe und so habe ich es gewagt, diesen Stoff mitzunehmen.

Dann die Suche nach einem Schnitte. Etwas mit Kapuze darf es nicht mehr sein, die mag der kleine Mann nämlich nicht. Also fiel ein Hoodie, den ich mir aus Sweatstoff gut hätte vorstellen können, aus.

Entschieden habe ich mich dann für eine Colelgejacke nach einem Schnitt aus einer Ottobre Kids.



Die Jacke war recht schnell genäht. Mehr sorgen haben dann aber die Druckknöpfe gemacht. Da der Sweatstoff sehr weich war, rissen die Löcher trotz Verstärkung mit Vlieseline immer wieder aus. Einen passenden Reißverschluss hatte ich nicht zu Hause und da es knapp vor Weihnachten war, entfiel auch das Kaufen eines solchen.
Am Ende habe ich die Löcher mit den Knöpfen verklebt. Das brachte die nötige Stabilität.



Die Jacke mit den Traktoren hat den kleinen Mann sehr begeistert und er hat sie stolz präsentiert. Und die Tante war super zufrieden und glücklich.


Daten zur Jacke:
Schnittmuster: Modell 36 „Pitcher“ aus Ottobre Kids 1/2013
Stoff: Sweatstoff, gefunden in einem Stoffgeschäft in Ansbach
Stoffverbrauch: 1 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 26.01.2020, 09.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Nähstube

Snowboard-Kleid

Wie in jedem Jahr habe ich zu Weihnachten für meine beiden kleinen Patenkinder etwas genäht.

Bei meiner kleinen Nichte ist es noch recht einfach. Mit 5 Jahren ist sie bei Kleidung noch nicht ganz so wählerisch. Pink, Glitzer oder ein schönes Motiv geht da immer. Als ich im November wie immer mal wieder bei Stoffmüller in Köln reinschaute, sah ich ein süßes Paneel Jersey mit putzigen Tieren drauf. Genau richtig für unsere Kleine. Also Paneel gekauft und dann fing die Suche nach einem passenden Schnitt an. Denn ich wollte das Paneel ja möglichst beibehalten und nicht zu sehr zerschneiden.



Fündig geworden bin ich dann in der Ottobre Kids 1/2015. Dort gibt es einen Schnitt für ein ganz schlichtes Kleid. Genau das hatte ich gesucht. Für die Vorderseite habe ich das schöne Bild des Paneels fast vollständig übernehmen können. Nur die Eule passte nicht mehr drauf. So groß ist unsere Kleine doch noch nicht.



Neben den Tieren auf dem Snowboard zweigt das Paneel Vogelhäuschen mit Meisen. Die durften auf das Rückenteil und die Ärmel.



Mit ein wenig Hin- und Herschieben der Schnittmuster reichte auch der Meter des Paneels. Mehr habe ich von dem Stoff nämlich nicht mehr bekommen.



Unsere Kleine war ganz verliebt in das Kleidchen und hat es den ganzen Weihnachtstag nicht mehr ausgezogen. Kann es ein schöneres Kompliment geben?


Daten zum Kleid:
Schnittmuster: Modell 16 „Free Stars“ aus Ottobre Kids 1/2015
Stoff: Jerseypaneel, gefunden bei Stoffmüller in Köln
Stoffverbrauch: 1 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 24.01.2020, 09.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Tuch Nr. 02

[unbezahlte Werbung, da mir die Anleitung kostenlos zur Verfügung gestellt wurde]

Bei Rosa P ist im Januar Anleitung des Monats das Tuch Nr.02. Die Anleitung gibt es im November abzüglich 10%.

Da mir die Anleitung richtig gut gefällt und ich das Originalgarn bei uns im Ort im Kaufhaus bekomme, musste ich dieses Tuch einfach stricken.



Die Wolle ist die Merino Yak von Schachenmayr. Die Wolle strickt sich sehr angenehm, läuft richtig gut und beim Tragen ist sie herrlich weich. Nach dem Waschen wurde die Wolle sogar noch fluffiger und weicher.



Was mir besonders gut gefällt, ist die Größe des Tuches. Ich mag es, wenn das Tuch nicht ganz so klein ist, sondern sich schön um den Hals legen lässt.



Passend war es heute im Rheinland richtig kühl, selbst tagsüber war alles noch weiß gefroren. Da kam das fertige Tuch genau zur rechten Zeit. Beim nachmittäglichen Spaziergang wärmte es wunderbar. Es hat damit also den ersten Tragetest mehr als nur bestanden.

Ach ja, die Anleitung, wie eigentlich alle Anleitungen von Rosa P strickt sich ganz entspannt. Ich habe an dem Tuch am Wochenende und abends immer so ein wenig gestrickt. Die Reihen wurden dabei zwar länger, aber durch das kurzweilige Muster strickte es sich sehr kurzweilig.



Daten zum Tuch:
Anleitung: Tuch Nr. 2 von Rosa P
Wolle: Schachenmayr Merino Yak (58% Wolle, 28% Polyamid, 14% Yak), Farbe 7517
Stricknadeln: 4,00 mm
Wollverbrauch: 261 g


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 21.01.2020, 21.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Strickkorb

Kates Cardigan

[unbezahlte Werbung]

Da ich es 2019 nicht geschafft habe, alles zu zeigen, was fertig geworden ist, gibt es hier in den nächsten Tagen noch vieles zu sehen, war bereits im letzten Jahr fertig geworden ist.

Ende Oktober/ Anfang November durfte ich die neue Strickanleitung für Rosa P teststricken. Zuerst war ich mir nicht sicher, ob das Modell für meine Figur geeignet ist, aber dann habe ich mich doch für den Teststrick gemeldet und wurde zu meiner großen Freude auch genommen.

Die neue Strickanleitung ist eine Jacke mit dem Namen Kates Cardigan. Besonderer Hingucker der Jacke ist eine Rüsche sowie Ballonärmel.



Gestrickt wird die Jacke im Original aus dem Garn Ecopuno von Lana Grossa. Das ist ein wunderbar weiches und leichtes Garn aus 72% Baumwolle, 17% Schurwolle und 11% Baby Alpaka. Die Wolle strickt sich nicht nur gut, sie trägt sich auch ganz angenehm.

Für meine Kates Cardigan habe ich mich für die Farbe anthrazit entschieden, damit ich die Jacke gut zu meinen Kleidern tragen kann.



Gestrickt wird die Jacke in einem von oben nach unten. Die Ärmel werden dabei irgendwann stillgelegt und nachher mit einem Nadelspiel fertiggestrickt. Ich mag diese Art des Strickens sehr gerne. So kann man die Kleidungsstücke zwischendurch immer anprobieren und sieht gleich, ob sie auch richtig passen oder man etwas ändern muss.



Die Rüsche am Body entsteht durch verdoppeln der Maschen. Das waren am Ende zwar endlos lange Reihen, aber die Mühe hat sich wirklich gelohnt. Nach dem Waschen fällt die Rüsche richtig schön. Ich hatte ja zunächst Sorge, dass die Rüsche zu sehr aufträgt. Aber ich muss gestehen, sie gefällt mir richtig gut. Und sie passt auch toll zu meinen Kleidern.



Und auch die Ballonärmel sind ein schönes Detail.



Ich habe mich sehr gefreut, die Jacke teststricken zu dürfen. Es hat richtig Spaß gemacht. Die Anleitung ist zwischenzeitlich erschienen. Es gibt sie unmittelbar bei Rosa P oder auf ravelry.


Daten zur Jacke:
Anleitung: Kates Cardigan von Rosa P
Wolle: Ecopuno von Lana Grossa (
72% Baumwolle, 17% Schurwolle und 11% Baby Alpaka, Handwänsche)
Stricknadeln: 4,50 mm

Wollverbrauch: 324 g

Liebe Grüße
Gabi


Gabi 05.01.2020, 10.00| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Strickkorb

Me Made Mittwoch 01/2019: Lieblingsteil

Ich hoffe, Ihr seid alle gut ins Neue Jahr gekommen. Ich wünsche allen ein glückliches, erfolgreiches,gesundes, friedliches und kreatives 2020.

Gleich an Neujahr ist dieses Jahr der erste Me Made Mittwoch. Ich möchte es dieses Jahr einmal bei jedem Me Made Mittwoch dabei sein. Mal sehen, ob ich dies wirklich schaffe.

Der erste Me Made Mittwoch steht unter dem Motto „Liebling des vergangenen Jahres“.

Unter dieser Überschrift möchte ich ein Kleid zeigen, dass es noch gar nicht auf meinen Blog geschafft hat, das in den letzten Wochen aber schon oft getragen wurde und dessen Schnitt alles für einen Lieblingsschnitt hat.



Der Stoff ist aus der aktuellen Milliblus Kollektion. Gleich als ich den Stoff im aktuellen Heft sah, wusste ich, dass ich den vernähen möchte. Im Heft ist daraus ein schlichtes Kleid genäht und auch das schwebte mir sofort vor. Den Stoff habe ich dann in der Stoffabteilung des Kölner Karstadt gefunden. Ein gewagtes Muster, fand Herr Naehstube.



Entschieden habe ich mich für einen recht klaren Schnitt. Der doch stark gemusterte Stoff braucht keinen aufwändigen Schnitt. So habe ich den Burda Fertigschnitt 6381 ausprobiert. Der Schnitt hat im Vorderteil nach oben verlaufende Brustbabnäher und eine leichte A-Form.



Da der Stoff unelastisch ist, kam in den Rücken ein nahtverdeckter Reißverschluss.



Gegenüber dem Originalschnitt habe ich das Kleid ein wenig verlängert.
Im Büro trage ich das Kleid gerne mit einem blauen Blazer. Das ist dann ein schönes Businessoutfit.




Und nun schaue ich mir noch die Lieblingsteile der anderen Teilnehmenden an bei https://memademittwoch.blogspot.com/


Daten zum Kleid:
Schnitt: Burda Fertigschnitt 6381
Schnitt: Jacquard von Milliblus, gefunden bei Karstadt Köln
Stoffverbrauch: 1,90 m

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 01.01.2020, 09.00| (6/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Nähstube

Blogregeln:

Über Kommentare freue ich mich. Auch Kritik ist erlaubt. Aber bitte bleibt sachlich und nie verletzend.

Elfriede Fritsch:
Wieder ein tolles gestricktes Shirt, steht di
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Annette:
...na da kann der sommer kommen liebe gabi...
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Christa:
Hallo Gabi das Shirt ist ganz toll geworden.
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Annette:
liebe gabi,ui schööön.....die scrappies fi
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Annette:
liebe gabi, die gretelie ist sooo schön.
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