Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Dies & Das

Es fehlt nur vom Balkon ...

die Aussicht op de Dom.

So lautet eine Zeile des Spanien-Lieds der Bläck Föös. An dieses Lied muss ich bei uns zu Hause sehr häufig denken.

Und so ein Tag ist heute. Es regnet zwar immer wieder, aber während der trockenen Phasen haben wir wegen der relativ klaren Luft diese wunderschöne Aussicht:

Aussicht2.JPG

Von unserem Zuhause schauen wir auf die Kölner Bucht und sehen dabei dieses Panorama Kölns. Leider nicht zu sehen ist der Kölner Dom. Der versteckt sich hinter den Bäumen des Königsforstes. Spaßeshalber sagen wir immer, dass wir diesen Teil des Waldes abholzen müssen, damit wir eben auch den Dom sehen können.

In die andere Richtung schauen wir auf die Bayer Werke in Leverkusen:

Aussicht3.JPG

Und dazwischen gibt es dann immer wieder Wetterkapriolen. Gerade hat es hier ganz fürchterlich gehagelt. Da konnte man , wie hier zu sehen ist, kaum die Hand vor Augen sehen.

Aussicht4.JPG

So ändern sich heute im stetigen Wechsel die Gegebenheiten. Jetzt gerade schaut wieder ein wenig blauer Himmel durch. Aber rausgehen werden wir ganz sicher nicht.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 25.02.2007, 12.59 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Mir all sin Kölle

Das ist das diesjährige Sessionsmotto des Kölner Karnevals

Und heute sind wir eingetaucht in den Kölner Karneval.

Prinzenspange.jpg

Freunde von uns haben eine Zweiradwerkstatt im Kölner Stadtteil Holweide. Und da vor dieser Werkstatt Karnevalssonntag der Veedelszug vorbeigeht, feiern wird dort immer eine Party und schauen uns gleichzeitig den Veedelszug an.

Karnevalszug2.jpg

Dabei gibt es Kölsch, Gulaschsuppe und Salate.
Bei kölschen Karnevalsliedern wird geschunkelt und gesungen bis zum Abwinken.

Da macht Karneval richtig Spaß.

Hierzu passt dann auch sehr schön die Titelstrophe des Liedes "Schön ist das Leben" der Paveier, das in diesem Jahr das erfolgreichste Karnevalslied ist:

"Schön ist das Leben,

Scheißejal wie alt mir sinn

Mir stonn immer middendrin

Schön ist das Leben

Un et is lang noch nit ens us
"

Mit einen dreifach Kölle Allaf verabschiede ich mich
Gabi

Gabi 18.02.2007, 20.22 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Trauer

Dietrich Bonhöffer, 1944 (1906-1945)

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar.
So will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Refrain:
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

Noch will das Alte unsere Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unseren aufgescheuchten Seelen
das Heil, für das du uns bereitet hast.
Refrain:

Und reichst du uns den schweren Kelch,
den bittren des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.
Refrain:

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann woll'n wir des Vergangenen gedenken
und dann gehört dir unser Leben ganz.
Refrain:

Laß warm und still die Kerzen heute flammen,
die du in unsere Dunkelheit gebracht.
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.
Refrain:

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang der Welt,
die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.
Refrain:


Lange habe ich überlegt, ob ich dies überhaupt schreibe.

Heute morgen war die Beerdigung meines Schwiegervaters. Er ist nach kurzer, schwerer Krankheit für uns recht überraschend verstorben.

Das Lied von Diettrich Bonhoeffer wurde auf der Beerdigung auf dem Weg von der Leichenhalle zum Grab gesungen. Ich habe es da als sehr tröstlich empfunden. Deshalb habe ich es hier noch einmal ausgewählt.

Einen stillen Gruß
Gabi

Gabi 13.02.2007, 16.36 | (3/0) Kommentare (RSS) | PL

Wintergrillen

Morgen sind wir bei Freunden zum Wintergrillen eingeladen.

Wir machen dieses Wintergrillen einmal im Jahr, wenn es draußen richtig kalt ist. Und deshalb kam die Einladung zum Wintergrillen auch letzte Woche, als die Temperaturen etwas niedriger und nicht so frühlingshaft waren.

Das Grillen findet im Garten unserer Freunde mitten in Köln statt. Es gibt immer ein Lagerfeuer und natürlich einen Grill für die Würstchen und Kottelets. Auf dem Lagerfeuer wird gegen die Kälte Glühwein erwärmt.

Und wenn es dann trotz dieser Feuerstellen zu kalt wird, gibt es noch ein Gartenhaus mit Holzofen. Der Holzofen wird am späten Nachmittag angemacht, so dass die Hüte abends wohlig warm ist.

Das Grillen ist immer ein schönes Erlebnis, erst draußen grillen und sich am Lagerfeuer wärmen und danach gemütlich in der Hütte sitzen und erzählen.

Damit es auch genügend zu essen gibt, bringt jeder etwas mit. Nur Getränke und Grillgut besorgen die  Gastgeber für alle.

Ich habe eben für morgen diesen Wurst-Lauch-Salat gemacht:

salat1.jpg

Da er auch auf Partys gut ankommt hier noch das Rezept:

Zutaten für 4 Personen:

- 400 g Porree (Lauch)
- 1 rote Paprika
- 1 Dose Mails (a 425 ml)
- 250 g Fleischwurst
- 4 EL Balsamico-Essig
- 1/2 EL mittelscharfer Senf
- 4 EL Öl
- Zucker, Salz, Pfeffer

Porree in feine Streifen, Paprika in kleine Würfel und Fleischwürst in dünne Streifen schneiden. Mais abspülen und abtrofen.
Essig, Senf, Salz und Zucker gut verrühren, Öl darunter schlagen. Mit Pfeffer abschmecken.
Gemüse, Wurst und Senfmarinade mischen und zugedeckt 5-6 Stunden durchziehen lassen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 29.01.2007, 20.05 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Jetzt ist er da, der Schnee

Eigentlich war ich heute abend auf einer Pierre-Lang-Party eingeladen. Aber statt mir schönen Schmuck anzuschauen, habe ich Socken gestrickt.

Der Grund, gerade heute muss auch hier der Winter so richtig einziehen. Seit mittags schneit es. Bei uns liegt bereits eine beachtliche Menge Schnee. Eigentlich ja wunderschön nur nicht, wenn man mit dem Auto fahren muss.

Dies ist bei uns besonders kritisch, da ich ja im bergischen Land wohne. Das hat zwar nicht diesen Namen wegen seiner vielen Hügel, sondern wegen der Grafen von Berg, die früher auf Schloß Burg an der Wupper ansässig waren, aber Berge gibt es hier dennoch viele. Und auf einem dieser Berge wohnen wir.

Dies bedeutet bei Eis und Schnee nicht wirklich eine Freude, jedenfalls dann nicht, wenn man das Auto bewegen muss. Bei solchen Witterungslagen vermeide ich dann das nicht unbedingt notwendige Bewegen des Autos.

Und derzeit sind hier die Straßen schon verdächtig rutschig. Die Streuwagen sind zwar pausenlos unterwegs, aber da es immer weiter schneit, kommen sie nicht richtig nach.

Also habe ich heute mittag bei meiner Freundin abgesagt und es mir heute abend mit Strickzeug vor dem Fernseher gemütlich gemacht und im ZDF den "Fall für zwei" geschaut.

Morgen soll die weiße Pracht ja wieder verschwinden. Bin mal gespannt, danach sieht es hier im Moment überhaupt nicht aus.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 26.01.2007, 22.17 | (2/1) Kommentare (RSS) | PL

Nach gestrigem Glück heute Chaos

Habe ich gestern noch von meinem Glück berichtet, hatte mich heute das Chaos fest im Griff.

Nachdem im Radio heute morgen vermeldet wurde, dass der Zugverkehr um 4 Uhr wieder aufgenommen wurde, habe ich mich für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und gegen mein Auto entschieden.

Das bedeutet dann, dass ich morgens mit meinem Mann mit dem Auto bis Köln fahre, er mich dort am Bahnhof rauslässt und ich bis Bonn mit dem Zug weiterfahre. Normalerweise brauche ich für die gesamte Strecke 50 Minuten.

Heute morgen stehe ich um 6.45 Uhr am Bahnhof Köln-Süd, als durchgesagt wird, dass die Bahnlinie Köln-Bonn wegen Sturmschäden gesperrt ist und keine Züge fahren.
Und mein Auto stand 20 km entfernt in der Garage. Ich hätte heulen können. Zu allem Unglück hatte ich heute morgen auch noch einen wichtigen, dienstlichen Termin.

Ich habe mich also auf den Weg zur nächsten Straßenbahnhaltestelle gemacht und zum Glück fuhren wenigstens die Straßenbahnen. Mit der Straßenbahn habe ich dann alle kleinen Ortschaften zwischen Köln und Bonn kennengelernt. 1 1/2 Stunden später war ich glücklich in Bonn. Meinen Termin habe ich gerade noch pünktlich erreicht.

Auch der Heimweg heute abend verlief nicht reibungslos. Die Zugverbindung nach Köln lief wieder, dafür ist aber die S-Bahnstrecke nach Bergisch Gladbach noch teilweise gesperrt. Also bin ich ab Köln wieder mit der Straßenbahn Richtung Heimat gefahren und habe mich unterwegs von meinem Mann abholen lassen.

Was lernt man daraus, nach solchen Tagen sollte man lieber das Auto an Stelle öffentlicher Verkehrsmittel nutzen.

Wobei es mir noch gut ergangen ist. Einige Kollegen von mir haben gestern bis in den späten Abend gebraucht, bis sie zu Hause waren und ein Kollege hat sogar im Büro übernachtet. Schreckliche Vorstellung.

Zum Glück ist der Spuk ja jetzt vorbei und alles wieder ruhiger.

Liebe Grüße

Gabi

Gabi 19.01.2007, 21.00 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Glück gehabt

Gerade schaue ich im WDR die Berichterstattung über den Sturm. Dort wird berichtet, dass in NRW heute am frühen Abend der Zugverkehr eingestellt wurde.

Da habe ich wohl richtiges Glück gehabt. Da ich heute noch einen Akupunkturtermin hatte, bin ich bereits um 16 Uhr auf der Arbeit aufgebrochen und von Bonn über Köln nach Bergisch Gladbach mit dem Zug gefahren. Dabei war ich ganz fasziniert, dass beide Züge trotz des aufkommenden Sturmes pünktlich waren.

Wäre ich zur normalen Zeit gegen 17 Uhr in Bonn aufgebrochen, hätte ich es wahrscheinlich nicht mehr nach Hause geschafft, sondern wäre von der Einstellung des Zugverkehr betroffen gewesen. Da habe ich wohl echt Glück gehabt.

Zu Hause angekommen klingelte ein Nachbar an unserer Haustür und fragte, ob wir wissen, wem der Ford Ka, der hinter dem Haus parkt gehört. Auf den Wagen sei nämlich ein Baum vom Nachbargründstück gekracht und habe den Kleinen unter sich begraben.

Ich habe erst einmal die Nachbarin, denen der Wagen gehört, angerufen. Als ich ihr das Maleur berichtete, hat sie laut gelacht und gemeint: "Gut, dass das der Wagen meines Mannes ist": Da war ich dann doch erst einmal sprachlos.

Im Moment pustet es hier heftig. Wir wohnen auf einer Anhöhe vor den Toren Kölns und sind das höchste Haus in unserem Ort. Da weht uns der Wind doch gewaltig ums Haus. Ich hoffe, dass es bald wieder ruhiger wird.

Ich wünsche allen einen ruhigen, nicht ganz so stürmigen Abend

Gabi

Gabi 18.01.2007, 20.30 | (3/2) Kommentare (RSS) | PL

Das bin ich

Damit der Blog nicht ganz so anonym bleibt, will ich ihm heute einmal ein Gesicht geben.

Das bin ich:

Portrait6.jpg

Liebe Grüße

Gabi

Gabi 10.01.2007, 20.00 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Fertig

So, jetzt bin ich mit meinem Blog so weit fertig. Ich habe heute den ganzen Tag damit verbracht, ihn mit Leben zu füllen.  Dabei habe ich gar nicht gemerkt, wie schnell die Zeit dabei vergeht.

Insgesamt bin ich zufrieden. Das ein oder andere werde ich bestimmt noch ändern, aber so gefällt es mir schon gut.

Die Voreinstellungen von BlueLion sind sehr gut. Die Handhabung ist wirklich leicht. Ein Danke an Sonnenschein und Foxi, die mir diesen Anbieter empfohlen haben.

Ich werde mich jetzt dem Sockenstricken widmen. Dazu in den nächsten Tagen mehr.

Liebe Grüße

Gabi

Gabi 07.01.2007, 18.51 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Willkommen in meiner Nähstube

Es ist noch etwas leer hier, aber das soll sich in den nächsten Tagen ändern. Ich werde die Seite noch ein wenig gestalten und dann in den nächsten Tagen die Themenbereiche, über die ich immer mal wieder berichten werde, vorstellen. Vielleicht ist das ein oder andere Interessante dabei.

Über Kommentare freue ich mich. Kritik ist willkommen, wenn sie sachlich und nicht verletztend ist.

Ich wünsche allen viel Spaß in meiner Nähstube.

Liebe Grüße

Gabi

Gabi 07.01.2007, 15.35 | (3/3) Kommentare (RSS) | PL

Blogregeln:

Über Kommentare freue ich mich. Auch Kritik ist erlaubt. Aber bitte bleibt sachlich und nie verletzend.

Elfriede Fritsch:
Oh was für eine tolle Jacke hast du da wieder
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Simone:
Hallo Gabi.Möchte mich gerne an den Socken ve
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Kunzfrau:
Ganz wunderbar! Und das Muster ist in der Tat
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Mirella:
Die Jacke ist einfach nur schön und das blau
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Heike:
Einen schönen Pulli hast du dir genäht, gena
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