Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Mopedtouren

Gestohlen

Das ist wirklich nicht unsere Woche.

Mein Mann hat sich heute mit einem Freund zu einer Motorradtour verabredet. Da ich heute morgen bereits einen Termin hatte, sind die beiden alleine losgefahren.

Gerade rief mich mein Mann an und erzählte, sie wären an einem wunderschönen See in Belgien. Nur könnten sie jetzt nicht weiterfahren, weil bei seinem Freund die Gaszüge durchgeschnitten wären. Die hätte jemand durchgeschnitten, als sie an dem See in einem Lokal etwas gegessen hätten.

Als ich dann fragte, wer denn so etwas macht, meinte mein Mann, das hätte jemand gemacht, damit man nicht hinterherfahren kann. Auf meine Frage, wohinter denn her, antwortete mein Mann: „hinter denen die gerade mein Motorrad gestohlen haben“.

So sitzt jetzt mein Mann mit seinem Freund in Belgien an diesem See. Die Polizei war schon da und hat den Diebstahl aufgenommen. Natürlich hat niemand etwas gesehen. Die Maschine war abgeschlossen, ist also trotz Wegfahrsperre geknackt und wahrscheinlich auf einen Transporter geladen worden. Die Versicherung hat mein Mann auch sofort informiert.

Jetzt warten die beiden auf den ADAC, der entweder die Gaszüge repariert oder die beiden nach Hause bringt.

Und ich sitze hier und bin einfach nur sprachlos. Eigentlich wollten wir in vier Wochen mit den Motorrädern in Urlaub fahren. Mal sehen, wie das jetzt weitergeht. Ich befürchte, so schnell ist die Versicherung nicht mit der Schadensregulierung.

Liebe Grüße
Gabi



Nachtrag am 11.05.2008

vielen lieben Dank für Eure tröstenden Kommentare.

Der Schreck steckt immer noch tief und richtig fassen kann ich es noch nicht. Wie es jetzt weitergeht, werden wir in den nächsten Tagen sehen.

Gabi 10.05.2008, 16.35 | (11/1) Kommentare (RSS) | PL

Hohe Bracht und Talsperren

Wie angekündigt sind wir heute Vormittag mit unseren Motorrädern Richtung Sauerland gestartet. Unser Ziel war die Hohe Bracht mit ihrem Aussichtsturm.

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Dort ist ein beliebtes Motorradtreff. Das Lokal liegt mitten im Wald und man kann dort bei schönem Wetter ungestört draußen sitzen. Mit uns hat es heute sehr viele dorthin gezogen und so war es richtig voll, als wir dort ankamen. Viele Motorradfahrer aber auch Wanderer nutzen das schöne Wetter, um dort in der Sonne zu sitzen.

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Zum Glück haben wir noch ein freies Plätzchen gefunden und ich bin zu meinem Lieblingsessen dort gekommen: Erdbeerwaffeln. Das sind Waffeln mit Vanilleeis, Sahne und Erdbeeren. Dazu ein Kännchen Schokolade und der Nachmittag war gerettet. Einfach lecker!

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So gestärkt haben wir erst einmal die Aussicht genossen und uns dann auf Umwegen wieder auf den Heimweg gemacht.
Vorbei ging es dabei an einigen Talsperren. Hier ein Blick über die Oestertalsperre.

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An dieser Talsperre haben wir eine kurze Rat eingelegt und sind ein wenig über die Staumauer gelaufen.

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Insgesamt sind wir heute 200 km gefahren. Es war ein schöner, sonniger Tag und hat richtig Spaß gemacht.
Ähnlich ist es heute wohl vielen gegangen. Ich glaube, heute waren alle Zweiräder Nordrhein-Westfalens unterwegs, so viele wie wir getroffen haben.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 04.05.2008, 20.27 | (0/0) Kommentare | PL

Cochem / Mosel

Da für heute milde Temperaturen und Sonnenschein vorhergesagt war, hatten wir bereits vorgestern überlegt, mit dem Motorrad zur Mosel zu fahren. Und so sind wir heute morgen bei blauem Himmel Richtung Cochem an der Mosel gestartet.

Unterwegs waren die Straßen leer, so dass das Fahren sehr angenehm war. Umso erstaunter war ich, als wir in Cochem ankamen. Der ganze Marktplatz stand voller Motorrädern. Wir hatten richtig Probleme, für unsere beiden noch einen Parkplatz zu finden.

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Aber ein Zwischenstopp in Cochem ist immer Pflicht. Am Marktplatz ist eine Eisdiele und dort bekomme ich immer ein obligatorisches Spaghetti-Eis. Heute sollte es sogar ein Mega Spaghetti-Eis mit Kirschsoße und Amarenakirschen sein. Lecker!
Und so haben wir erst einmal Eis essend im Schatten der Burg gesessen und uns das Treiben auf dem Marktplatz angeschaut.

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Mit einem kalten Bauch vom vielen Eis ging es dann weiter die Mosel entlang bis Zell und dann über die Hunsrück-Höhenstraße nach Koblenz. Von dort sind wir dann am Rheinufer entlang nach Bonn und dann nach Hause gefahren.

Insgesamt sind wir 280 km gefahren und es hat richtig Spaß gemacht. Morgen wollen wir Richtung Sauerland. Das schöne Wetter muss einfach ausgenutzt werden.


Liebe Grüße
Gabi

Gabi 03.05.2008, 19.09 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Erste Ausfahrt

Gegen Mittag lugte heute die Sonne zwischen den Wolken hervor und schnell war auch blauer Himmel zu sehen.

Das haben wir für die erste Motorradtour in diesem Jahr genutzt. Schließlich wollte mein neues Moped auch einmal gefahren werden. Seit Januar steht es jetzt schon in der Garage und war keinen Meter gefahren. Das sollte sich dann heute ändern und nach zwei schönen Stunden hat es nun 100 km auf dem Tacho.

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Eine neue hatte ich bekommen, weil unsere Nachbarin Ende letzten Jahres im Auto Gas mit Bremse verwechselt und dabei mein altes Moped umgefahren hatte. Dies war danach sehr stark beschädigt. Und so bin ich dann unvermutet und ungeplant zu einem neuen Moped gekommen.
Ich habe wieder das gleiche Modell wie zuvor, nur die Farbe ist eine andere. Das blau gefällt mir aber sehr gut.

Die Ausfahrt heute hat richtig Spaß gemacht. Ich hoffe, das ist erst der Auftakt zu einem schönen Mopedsommer.

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Gerade zieht der Himmel wieder zu und es fallen die ersten Tropfen. Glück gehabt, sage ich da nur.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 30.03.2008, 16.41 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL

lila Taschentraum

Jetzt will ich aber endlich zeigen, was mir Anja für die beiden Sockenpaare geschickt hat.
Unsere Verabredung war, dass ich ihr ein Paar Socken stricke und sie mir dafür einen Beutel für meine Stricksachen näht. Als Farbwunsch hatte ich lila geäußert und als zusätzliche Bitte gesagt, dass ich Innentaschen sehr schön fände.

Und gestern habe ich dann diesen Taschentraum ausgepackt. Ich muss sagen, er übersteigt wirklich alle meine Vorstellungen.

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Und hier noch einmal von der anderen Seite.

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Oben läßt sich die Tasche mit einem Tunneldurchzug verschließen. Der Tunnel ist dabei mit dem Stoff des Innenfutters genäht.

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Innen hat die Tasche wie gewünscht an beiden Seiten Innentaschen. An einer Seite sind die Innentaschen mit Klettverschluss festgemacht und lassen sich herausnehmen. Richtig praktisch.

Innen bietet die Tasche ausreichend Platz für meine Stricksachen. Auch die Stricknadeln und die Anleitung haben genug Platz.

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Und hier sind noch einmal die wunderschönen Stickereien aus der Nähe.

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Damit ist sie unverkennbar meine ganz persönliche Stricktasche.

In der Tasche habe ich dann noch dieses Lavendelsäckchen, Lavendelservietten, ein Stoffstück von dem Innenfutter und eine Karte gefunden.

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So viele schöne Sachen für zwei Paar Socken.

Eben habe ich mit Anja telefoniert. Ihr gefallen die Socken und ich bin begeistert von der Tasche. Das nennt man wohl einen richtig gelungenen Tausch. Mir hat er sehr viel Spaß gemacht. Und das nicht nur wegen der wundervollen Tasche.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 05.10.2007, 20.09 | (5/5) Kommentare (RSS) | PL

Motorradtour in den Dolomiten

Nun sind wir schon wieder drei Wochen zu Hause. Trotzdem möchte ich in den nächsten Tagen ein wenig über unseren Urlaub berichten.

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Für mich haben die Dolomiten mit ihren schroffen Bergen immer einen ganz besonderen Reiz. Hier hat die Natur ihren Launen ihren Lauf gelassen.

Losgefahren sind wir in den Urlaub am 13. Juni und ich hatte richtige Bedenken, dass uns in diesem Jahr das Wetter nicht gut gesonnen ist. Auf der Hinfahrt sind wir durch mehrere Gewitterfronten gefahren. Zum Glück haben wir keine davon abbekommen. Das wäre auf dem Moped richtig unangenehm.

In den Dolomiten angekommen hatten wir dann richtig Glück. Nach mehreren Wochen Dauerregen beruhigte sich das Wetter und wir haben häufig den blauen Himmel und Sonne gesehen. So stand ausgedehnten Mopedtouren durch den Bergen nichts mehr im Weg.

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Die Dolomiten sind wirklich ein Eldorado für jeden Mopedfahrer. Kleine, kurvige Straßen wohin das Auge schaut. Man kommt selten in den vierten Gang, so winkelig ist alles. Wer gerne Kurven fährt, ist hier genau richtig.

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Im Hintergrund ist hier der Pass Pordoi zu sehen. Insgesamt über 70 Kehren feinster Fahrspaß. Ein echtes Vergnügen.

Aber auch die kulturelle Bildung sollte nicht zu kurz kommen. Auf dem Valparola-Pass steht dieses Gebäude. Wir sind da in unseren letzten Dolomiten-Touren immer vorbeigefahren. Für dieses Mal haben wir uns aber einen Stop vorgenommen.

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Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Fort aus dem 1. Weltkrieg, das jetzt ein Museum über die damaligen Kämpfe in den Bergen beherbergt.

Ein Besuch dieses Museums ist sehr beeindruckend. Anschaulich wird zum einen gezeigt, wie die Soldaten während des 1. Weltkrieges in den dortigen Stellungen gelebt haben. Für uns ist das heute einfach unvorstellbar.
Und dann gibt es sehr anschauliche Berichte zu den Stellungskämpfen. Die beiden Kriegsparteien haben versucht, die gegnerischen Stellungen zu untergraben und mit Sprengstoff in die Luft zu jagen. Dadurch erklären sich auch die vielen Geröllberghänge. Unvorstellbar ist dabei, wieviele Tonnen Sprengstoff dort eingesetzt wurden.
Wir waren nachher sehr froh, dass wir dort angehalten haben und uns das Museum angeschaut haben, macht es doch sehr nachdenklich. Dieses Museum sollte als ermahnendes Beispiel ein Muss für alle Dolomitenbesucher sein.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 17.07.2007, 20.49 | (0/0) Kommentare | PL

Urlaub in den Dolomiten

Seit gestern sind wir wieder daheim. Die letzten beiden Wochen haben wir in den Dolomiten im Val di Fassa im Hotel Gran Paradis verbracht.

Das Hotel Gran Paradis wird von der Familie Colcuc geführt, die es sehr gut versteht, ihren Gästen den Urlaub so angenehm wie möglich zugestalten.

Durch die Bemühungen des ältesten Sohnes entwickelt sich das Hotel zumindest im Juni und im September eines jeden Jahres immer mehr zu einer Anlaufstelle für Motorradfahrer, die ein wenig Luxus lieben. So haben wir an einem Abend in der Tiefgarage des Hotels 47 Motorräder gezählt. Der Seniorchef erzählte uns daraufhin, dass in der Woche davor an einem Tag sogar 60 Motorräder zu bestaunen gewesen wären.

Bei unserer Ankunft im Hotel fanden wir an unserem Tisch im Speisesaal diese Klade vor.

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Es zeigt das Hotel von außen. Aber das sollte natürlich nicht die Attraktion sein. Interessant ist vielmehr der Inhalt dieser Klade. Darin befinden sich nämlich laminierte Karten mit Motorrad-Tourenvorschlägen aus der Region.

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Wir sind gleich mehrere dieser Touren nachgefahren, die wirklich durch tolle Gegenden und über wunderschöne Pässe geführt haben.

Neben dem Motorradfahren haben wir dieses Mal unsere Zeit in den Bergen auch mit schönen Wanderungen verbracht. Das Val di Fassa bietet da eine Unmenge von Möglichkeiten. Toll war, dass uns die Familie Colcuc immer wieder zu dem Ausgangspunkt unserer Wanderungen mit dem Hotelbus gefahren hat, so dass wir gleich in unsere Wanderungen einsteigen konnten und nicht erst lange schauen mussten, wie wir an den Ausgangspunkt kommen.

Unsere Touren, egal ob mit Motorrad oder zu Fuß, haben wir dann immer im Wellnessbereich des Hotels ausklingen lassen. Hallenbad und Saunabereich lassen hier kaum Wünsche offen.

Nach einem reichhaltigen Vier-Gänge-Menü haben wir dann den Abend in geselliger Rude auf der Terasse bei wirklich noch angenehmen Temperaturen ausklingen lassen. Dies ist wirklich das schöne an Hotels, in denen mehrere Motorradfahrer ihren Urlaub verbringen. Man kommt sehr schnell ins Gespräch und verbringt so die Abende eigentlich nie allein.

So hatten wir wunderschöne Tage in den Dolomiten. Es war sicher nicht unser letztes Mal im Hotel Gran Paradis bei der Familie Colcuc.

Mehr Fotos zu unserem Urlaub zeige ich in den nächsten Tagen, wenn wir sie bearbeitet haben. Das wird aber noch etwas dauern, da wir in den nächsten Tagen die Handwerker im Haus haben.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 25.06.2007, 20.22 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

an der Mosel

Jetzt ist mein Motorrad schon über ein Jahr alt und es war noch nie an der Mosel. Eigentlich fahren wir mehrmals im Jahr an die Mosel. Aber im letzten Jahr hat es irgendwie nie geklappt. Entweder das Wetter war zu schlecht, oder es war zu heiß.

Das musste sich also schnellstens ändern und so sind wir heute morgen bei strahlendem Sonnenschein Richtung Mosel gestartet. Erst sind wir ein kleines Stück über die Autobahn gerollt, um dann bei Kobern-Godorf an die Mosel zu gelangen.

Das Moseltal ist wirklich traumhaft anzuschauen mit dem Flüsschen umgeben von Weinbergen.

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Am Moselufer sind wir dann stromabwärts nach Cochem gefahren. Die Fahrt war herrlich. Es herrschte wenig Verkehr und so konnten wir unsere Mopeds gemütlich rollen lassen.

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Umso erstaunter waren wir, als wir in Cochem ankamen und auf dem Marktplatz kaum noch ein Plätzchen für unser Moped fanden. Dort reihte sich Moped an Moped. Alle hatten morgens wohl die gleiche Idee gehabt.

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Zum Glück haben wir noch ein Plätzchen auf der Außenterrasse unseres Lieblingseiscafes bekommen. Da ist dann ein Maxi-Spaghetti-Eis in meinen Bauch gewandert.

Cochem ist ein herrliches kleines Städtchen an der Mosel. Es hat wunderschöne alte Gassen

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und eine sehenswerte Burg. Zu empfehlen ist hier auch die Führung in der Burg.

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Leider ist Cochem in den Sommermonaten meist fürchterlich überlaufen, so dass man besser einen weiten Bogen um den ort macht. Heute war es wirklich aushaltbar.

Zurück sind wir dann am anderen Moselufer wieder Richtung Koblenz. Und dann hat uns das Navi über die kleine Kreisstraße 72 Richtung Boppard gelotst. Zuerst dachte ich, es geht ins Nirvana, aber was dann kann, war Motorradfahren vom Feinsten.

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Ein kleines enges Sträßchen führte uns in die Höhe. Die Straße war garniert mit knackigen, engen, kaum einsehbaren Spitzkehren. Da fühlte ich mich sofort an kleine Passstraßen in den Alpen erinnert. Ein Tip für jeden Motorradfahrer, der es gerne kurvig mag. Von oben hat man dann eine wunderschöne Sicht ins Moseltal. Klasse.

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Am Rhein angelangt sind wir dann in St. Goar mit einer kleinen Autofähre über den Rhein gesetzt. Das liebe ich und das muss immer sein, wenn wir in der Nähe des Rheins sind. Das ist Abenteuer pur. Dagegen sind Brücken richtig langweilig.
Wenn man so das Rheintal um St. Goar lang fährt, sieht man sofort, dass dieser Abschnitt zu Recht Weltkulturerbe ist. Es ist einfach traumhaft schön.

Nach 370 schönen Kilometern sind wir wieder zu Hause gestrandet. Mein Moped kennt jetzt endlich die Mosel und wir hatten einen wunderschönen Tag.

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Liebe Grüße
Gabi

Gabi 22.04.2007, 20.50 | (6/6) Kommentare (RSS) | PL

Tour an die Lahn

Nachdem gestern Familientreffen auf dem Programm stand, wollten wir heute das schöne Wetter genießen.

Da gab es dann erst einmal lange Gesichter, als wir heute morgen aufgestanden sind. Der Himmel war voller Wolken und die Sonne war nirgends zu sehen. Das geht uns leider viel zu oft so. An dem Wochenendtag, an dem wir Termine haben, ist das Wetter schön, und wenn wir dann frei haben und etwas unternehmen können, nicht.

Wir haben erst einmal in Ruhe gefrühstückt und ein wenig abgewartet. Aber die Sonne wollte sich einfach nicht zeigen. Als wir uns damit abgefunden hatten, dass unsere Mopeds heute in der Garage bleiben und wir schon fertig angezogen für einen längeren Spaziergang waren, schaute die Sonne ganz verschmitzt hinter den Wolken hervor.

Da sind wir dann ganz schnell in unsere Mopedklamotten gestiegen und haben uns auf den Weg gemacht.

Unsere Tour führte uns heute über Eitorf, Hennef und Neuwied an Koblenz vorbei an die Lahn. Volkers Navi hat uns wieder eine schöne Streckenführung herausgesucht.

In Bad Ems haben wir eine längere Pause gemacht und unseren Magen gefüllt.

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Dort war richtig viel los. Neben Unmengen von Motorrad- und Cabriofahrern waren auch viele Familien unterwegs. Der kleine Ort quoll richtig über vor Menschen.

Zurück nach Hause sind wir erst Richtung Nassau und dann durch's Gelbbachtal nach Montabaur und dann durch den Westerwald gefahren. Das Gelbbachtal ist ein wunderschönes Tal mit einer schönen kurvigen Strecke. Ein Geheimtip für Motorradfarher, was heute dazu führte, dass Motorrad an Motorrad durch das Tal fuhren. Das war dann fast schon zu viel. Irgendwie waren wohl alle, die ein Moped besitzen, unterwegs.

Insgesamt sind wir heute 300 km gefahren und es hat wieder richtig Spaß gemacht.

Leider waren heute auch viele "angesägte" Motorradfahrer unterwegs, die die Straße mit Rennstrecken verwechseln. Schade, denn diese Leute bringen unser schönes Hobby immer wieder in Verruf.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 09.04.2007, 20.13 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Hohe Bracht

Das wunderschöne Wetter heute musste genutzt werden und so waren wir bis eben mit dem Moped unterwegs. Als Ziel hatten wir heute morgen die Hohe Bracht im Sauerland ausgeschaut. Den Weg haben wir uns durch Volkers Navi leiten lassen.

Unsere Tour ging erst einmal durch das Bergische Land. Hier wechselten sich vertraute mit neuen Strecken ab. Eigentlich dachte ich, wir kennen mittlerweile jeden Winkel des Bergischen Landes. Aber das Navi belehrte mich eines besseren.

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Im Bergischen war es noch sehr ruhig. Keine überfüllten Straßen, so macht Fahren richtig Spaß. Nur hin und wieder begegneten uns andere Motorradfahrer.

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Das sollte sich später ändern. Im Sauerland wurde es dann langsam voller. Alle hatten ihre Motorräder und Cabrios rausgeholt. Da waren zumindest die Hauptverkehsadern voll. Zum Glück leitete uns das Navi über Nebenstrecken. Dort war es wieder deutlich ruhiger.

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An der Hohen Bracht änderte sich dieses Bild dann wieder.
Die Hohe Bracht ist ein Berg im Sauerland, der 603 m.ü.M. liegt. Auf der Spitze gibt es einen Aussichtsturm, in dem ein sehr schönes Lokal ist. Das steuern wir sehr gerne an. Bei schönem Wetter kann man draußen in der Sonne sitzten und das gute Essen, das dort serviert wird, genießen. Mittlerweile hat sich dieses Lokal auch als Motorradtreff etabliert.

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An der Hohen Bracht angekommen begrüßte uns heute ein Meer von Motorrädern. Leider waren dadurch auch alle Außenplätze besetzt. So viele Leute sieht man sonst nur im Hochsommer dort.
Da haben wir erst einmal ein langes Gesicht gemacht und mussten uns schweren Herzen ins Lokal setzten. Viel lieber hätten wir natürlich draußen in der Sonne gesessen. Auch drinnen war das Lokal gerappelt voll und wir haben zum Glück einen der letzten freien Plätze erwischt. Wahnsinn, was da heute los war.

Entschädigt wurden wir dann mit einem Kännchen Schokolade und unseren Waffeln. Volker bekam wie immer eine Herrenwaffel. Das ist eine Waffel mit Schokoladensauce, Nusseis und Sahne. Da es für eine Erdbeerwaffel (mein Favorit) noch zu früh ist, bekam ich heute eine Pflaumenwaffel. Hierbei kommen zu der Waffel Pflaumen, Zimteis und Sahne. Lecker!

Nachdem wir so gestärkt waren, haben wir noch von der Hohen Bracht die Aussicht über das Sauerland bewundert und sind Richtung Heimat gefahren.

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Erschreckend waren für mich heute die vielen Sturmschäden, die Kyrill insbesondere im Sauerland hinterlassen hat. Teilweise sind ganze Waldstücke einfach weg. Ich hatte zwar im Fernsehen Berichte darüber gesehen. Wenn man das aber dann vor Ort sieht, wird einem erst einmal bewusst, welch riesige Flächen Wald da einfach umgefallen sind. Überall sind die Waldarbeiter noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Das macht doch nachdenklich.

Liebe Grüße
Gabi

Gabi 01.04.2007, 17.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

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